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Letzte Aktualisierung dieser Seite am 17.06.2018 22:09

Uhr

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Fußball WM 1974

Meine Güte. Ich hatte gerade die 10. Klasse abgeschlossen und die letzten Ferien standen an. Ich war 16. Wir, meine Eltern und meine 2 Schwester sind nach Mecklenburg gefahren. Dort wo meine Eltern her kommen. Auf dem Bauernhof meines Onkels Adolf haben wir übernachtet. Damals lief das Spiel BRD gegen DDR. Sparwasser lieferte das einzigste Tor und die DDR gewann. Die BRD wurde dann auch noch Weltmeister und wir hatten den Laden besiegt. Das war meine erste Erfahrung mit einer Fußballweltmeisterschaft. Wir waren stolz wie Bolle.

Jetzt fiebere ich der deutschen Mannschaft nach und leide bei solchen Spielen wie am Sonntag. Aber das alles ist nicht so wichtig. Trotzdem mag ich wenn die deutsche Mannschaft gewinnt.

Fußball WM

Meine allererste Erinnerung an Fußball und Fernsehen und WM ist das Endspiel 1974. Ich erinnere mich für meine Verhältnisse sehr genau an dieses Ereignis. Ich war fünf und es war wahrscheinlich das erste Mal, dass ich fernsah und dass ich Fußball sah.

Die Familie versammelte sich also an diesem Sonntag Nachmittag vor dem Röhrengerät. Es war sehr neu für uns, weil Opa sich zur WM einen Farbfernseher gegönnt hatte. Da fiel die alte Schwarzweißkiste für uns ab. Wir waren damals Papi, Mami, der Fünfjährige und das Baby.

Nach wenigen Sekunden war der Ball im Tor, und soviel wusste ich schon, das muss gut sein. Also freute ich mich. Es war dann das einzige Mal, dass mein Vater mich wegen eines Fußballspiels rügte. „Das war die falsche Mannschaft, da freut man sich nicht!“ Meine Mutter versuchte zu schlichten, und nahm mich in Schutz: „Woher soll der Kleine das denn wissen?“

Im Laufe der nächsten Jahrzehnte habe ich weit über ein Jahr in Holland verbracht, zwar nie mehr als vier Wochen am Stück, aber immer und immer gerne, und gäbe es erneut ein Endspiel zwischen Deutschland und Holland, ich freute mich erneut über ein Tor von Oranje.

1982 war ich dann im Bilde, und wie es sich für das Alter gehört, ein absoluter Deutschlandfan. Unser Mathe., Bio- und Klassenlehrer war aus einer anderen Zeit und hatte für Fußball keinerlei Verständnis. Er war aber auch der Wanderführer des Sauerländischen Gebrgsvereins Sektion Ratingen und animierte uns häufig, an den Wanderungen teil zu nehmen. Einige haben die Einladungen angenommen, in irriger Hoffnung, dass sich dies auf die Noten auswirken könnte. Klein Chris wanderte gerne. Ich habe das wirklich gerne gemacht. Ich spielte ja weder Fußball noch Handball im Verein und hatte sonntags sonst wenig Vergnügen außerhalb der Familie und genauso wie heute mochte ich es, unbekannte Wege zu erforschen, neue Landschaften zu entdecken und Tiere und Pflanzen zu beobachten. Ich war ein komisches Kind, ich geb´s zu.

Am 11. Julie 1982 sollte dann wieder eine Wanderung sein und erstaunt musste Herr Dr. (phil,) Feuerstein feststellen, dass niemand sich meldete. WM Finale geht vor.

Am Montag nach der „Schande von Gijon“ schrieben wir eine Mathearbeit. Herr Feuerstein pflegte in den zwei Stunden nicht nur eine Zigarre zu rauchen, sondern auch die Zeitung zu lesen. Und da er ja wusste, wie wichtig uns Fußball war,  las er an diesem Tag auch den Sportteil, erst gelangweilt, dann immer interessierter, fast hektisch (was für seine Verhältnisse immer noch so angespannt war wie eine Weinbergschnecke auf Valium) und platze es aus ihm heraus: „Für diese Betrüger verzichtet Ihr auf die Wanderung durch die Eifel?!?“

Im Jahr 1985 hatte ich meine erste Freundin. 1985 gab es keine WM. Aber zehn Jahre später. Ich freute mich auf den Abend, Italien gegen Irland stand an, das erste Spiel in der Gruppenphase, und direkt so ein Knüller, die Iren nach dem Triumph (für irische Verhältnisse) 1990 wieder dabei. Und das Spiel sollte ja auch alles halten, was es versprach, die Iren gewannen 1:0. Endloser Jubel in green.

Ich habe es nicht gesehen, denn an diesem Abend eröffnete mir meine Freundin nach fast zehn Jahren, dass sie einen anderen liebte und ich nicht mehr der Richtige sei. Was im Rückblick auch stimmte, und ich kann sie gut verstehen und mit mir vor 24 Jahren hätte niemand etwas aufbauen sollen. Aber trotzdem, mir hat das damals den Abend versaut.

Ich habe danach jedes Spiel der WM 94 gesehen. Jeweils mindestens 90 Minuten, alle Verlängerungen und all das Drama im Elfmeterschießen. Jedes Spiel war wie eine Droge, die den Schmerz im Bauch, den Stich im Herzen für ein paar Minuten betäubte. Ich mochte Fußball schon vorher, ich bin mit Fortuna über die Dörfer gezogen, ich schaute mir gerne auch Spiele an, wo ich keinen Bezug hatte, aber in diesem Sommer 1994 habe ich begonnen, Fußball zu lieben.

Die WM 2018 läuft so an mir vorbei. Ich rege mich nicht auf, wenn Deutschland verliert, es sind ja keine Idole mehr für mich, keine Vorbilder, keine Helden, es sind junge Fußballprofis, fast 30 Jahre jünger als ich. Deutschland ist nicht mehr wichtig. Aber ich schaue immer noch gerne Fußball. Auch Iran gegen Marokko. Gerade Iran gegen Marokko. Sowas sieht man ja sonst nicht. Ich drücke Island die Daumen, aber genau das Spiel habe ich wegen der Arbeit komplett verpasst. Was mir früher Bauchschmerzen bereitet hätte. Aber ich komme drüber hinweg.

So long Chris

Ich glaube…

… morgen gibt es Regen. 🌧️☔
… das Essen brennt gleich an. 🥘🍲
… ich bin schwanger. 🤰🏼👶🏻🤣🤣🤣
… die Erde fällt nächste Woche in ein großes Loch. 🌍🕳️
… die Milch ist sauer. 🥛
… du hast Recht. ⚖️
… an das Gute im Menschen. 💝
… ich habe schon einmal gelebt. 🦕
… der 17. ist nächsten Monat ein Dienstag. 📆
… ich kann hellsehen. 🧙🏻‍♀️🔮
… an den Weihnachtsmann. 🎅🏻
… Deutschland wird (leider nicht) wieder Fussball-Weltmeister. ⚽🇩🇪🏆

So, und nun im Ernst:
ICH GLAUBE AN DIE WISSENSCHAFT.  An sonst nichts.
Ich bin nicht gläubig erzogen und aufgewachsen und schlichtweg uninteressiert an jeglichem Glauben. Ich habe die Welt immer ganz objektiv und realistisch betrachtet und bin dankbar dafür, dass meine Mutti mir nie einen Glauben aufgezwungen und mich selbst entscheiden lassen hat, ob und woran ich glauben will. Bis zum heutigen Tag habe ich nicht eine Seite irgend einer heiligen Schrift gelesen. Falls irgendwer der Meinung ist, dass man das doch machen muss, kann ich nur antworten: Nein, muss man nicht. Kann man aber, wenn man will.
Ich habe kein Problem mit Glauben und von mir aus kann jeder Mensch selbst entscheiden, ob und woran er glaubt. Glaubenszwänge und -kriege verabscheue ich jedoch zutiefst.

🍺🍺🍺🍺🍺+🥃🥃🥃🥃🥃=🐈

Zum Wochenthema Alkohol fällt mir sehr viel ein, aber bei weitem nicht alles ist hier für mich wert, Erwähnung zu finden. Zu viele unschöne Geschichten habe ich im Zusammenhang mit Alkohol schon erlebt…

Immer noch lustig ist aber dies hier:

Und außerdem habe ich noch ein bißchen „unnötiges Wissen“ anzubieten:

In Schweden gibt es – speziell unter Studenten – eine Rechenformel: Apk={\frac  {H_{{e}}V}{P}}Apk steht für Alkohol per krona (Alkohol per Krone). Man errechnet, welches alkoholische Getränk die meisten Promille pro zu zahlender Krone enthält. So weiß man, wie man am billigsten besoffen wird. Da man ja hier Alkohol (bis auf Getränke mit bis zu 3,5‰ Alkoholgehalt) nur im Systembolaget bekommt und noch immer deutlich mehr Steuern auf Alkohol zahlt, als in Deutschland, ist es für viele vermutlich existenziell wichtig, diese Formel zu beherrschen. Und ebenfalls für viele sind die Rechenergebnisse eine Auto-/Fährfahrt nach Deutschland wert. Mittlerweile darf man ja, wie ich finde, Unmengen Alkohol zollfrei nach Schweden einführen. Pro Person 10 Liter Schnaps, 90 Liter Wein, 20 Liter Starkwein und 110 Liter Bier. Allerdings nur für den privaten Verbrauch. Bei diesen Mengen hat man wahrscheinlich schneller die zulässige Traglast seines Autos, als die Zollbeschränkungen überschritten…
(Quellen: Wikipedia [SE] und Tullverket.se)

 

Das Gut ganz in unserer Nähe-der Obsthof

Ganz in unserer Nähe, direkt am Nord Ostsee Kanal gibt es ein altes Gut. Dort wird Obst und Gemüse vermarktet. Bilder erspare ich mir hier einzustellen, es könnte ja Werbung für den Gutshof sein.

Sehr idyllisch  gelegen, wenn man dort am Pflücken ist, sieht man im Hintergrund die großen Schiffe vorbei fahren. Da ich Beeren aller Art liebe, ist dort das reinste Paradies für mich.

Riesige Plantagen mit Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Blumen und man kann dort selbst pflücken.  Eimer, Körbe, Schüsseln, alles kann mitgenommen werden, man meldet sich am Feldrand an einem kleinen Verkaufsstand, die Gefäße werden gewogen und dann bekommt man von Erntehelfern Reihen zugewiesen und kann sich soviel Obst pflücken wie man mag. Und natürlich ist Mundraub erlaubt, ein Beere ins Körbchen, zwei in den Mund. Dieses selbst gepflückte Obst ist im Verkauf natürlich viel günstiger als die Ware, die dort verkauft wird, die von den Erntehelfern gepflückt wurde. Es rechnet sich schon und man spart viel Geld….. Nach dem Pfücken meldet man sich wieder am Stand, die Ware wird gewogen, das Gewicht der Eimer wird abgezogen und man bezahlt.

Am Gutshof ist für das leibliche Wohl gesorgt, aus den leckeren Früchten wurden herrliche Himbeer- Erdbeer,- Stachelbeer- Sahne Torten gezaubert und man kann sich Kaffee und Kuchen kaufen und nach oder vor dem Pflücken, sich etwas Gutes gönnen. Richtig hohe Sahnetorten sind das.

Tische und Bänke stehen dort unter großen Bäumen, ein Kinderspielplatz ist vorhanden und so können auch die vielen Kinder, die mit ihren Familien dort sind und voller Freude beim Pflücken helfen, anschließend spielen. Manchmal mit rot verschmierten Mündern und bekleckerten T-Shirts und man sieht genau welche Familie das Pflücken noch vor sich hat. Lach. Im Gutshof selbst kann man noch selbst gebackenes Brot, Käse, Schmalz und Kunsthandwerk kaufen. Diese leckeren Früchte werden dann zu Hause von mir zu Gelee, Marmelade oder Saft verarbeitet, eingefroren und in der kalten Jahreszeit zu Obstgrütze verbraucht, als Tortenbelag benutzt und ich hole mir damit immer wieder diese Tage auf der Obstplantage in Erinnerung. Ein Tag dort, ist wie ein kleiner Urlaubstag.