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Frage der Woche von ichbinsg:
*aktuell* Weihnachten sommerlich oder kalt?
Ersteller der nächsten Frage der Woche ist Sigurd

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am 16.12.2018 14:52 Uhr

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Weihnachtsgeschichte 2018 – Episode 4 (inkl. Audioversion)

Episode 4 von Ichbinsg

„So!“, hörte man Rofibald-Geruwim, während er sich von dem Ast erhob auf dem er saß, mit einem tiefen Seufzer sagen. „Jetzt muss ich aber weiter. Wir haben ja gleich erst Mittag. Ich muss noch in die Weihnachtswerkstatt, um einige Abläufe zu besprechen. Wir treffen uns am späten Nachmittag hier wieder, bevor die Dunkelheit einbricht.“

Heinrich und Josef standen auch auf. „Ja, wir müssen auch los“, erklärte Heinrich. „Wir sind bei Oma Kräuterle zum Mittagessen eingeladen, um für sie danach die großen Holzstücke mit der Axt ofengerecht zu spalten und um diese, vorne neben ihrer Haustür, ordentlich aufzustapeln, damit sie es leichter hat, sie bei Bedarf ins Haus zu holen.“ Sie wurde ‚Oma Kräuterle‘ genannt, weil sie sich mit jedem Pflänzchen im Walde auskannte, sie fleißig sammelte und sie zum Kochen und für eigens hergestellte Medizin verwendete.

Die verwandelte Utila nickte kurz, zog geheimnisvoll die Augenbrauen hoch, hob den Arm zu einem Gruß, drehte sich ohne ein Wort um und stapfte durch das Unterholz Richtung Dorf.

Allein Tytola blieb ganz ruhig auf dem Baum sitzen. Sie wollte dort auf ihre Schwestern warten.

Kaum aber waren alle außer Sichtweite, knackte und raschelte es im Dickicht rechts neben der zu bewachenden Tanne. Die Schleiereule konnte jedoch erst einmal nichts erkennen. Sie saß auf ihrem Ast, ohne sich zu rühren, in der Hoffnung, so nicht bemerkt zu werden und etwas beobachten zu können. Sie wartete ab.

Im Dorf hingegen ereignete sich kurze Zeit später Folgendes: In einer kleinen Wirtschaft, mit dem Namen „Goldener Engel“, öffnete sich unter lautem Knarren die alte schwere Eingangstür, so dass die Katze, die gemütlich vor dem Kamin lag, aufgeschreckt davonsprang. Eine dunkle Gestalt trat ein, ging geradewegs zu dem Tisch in der hintersten Ecke des Raumes und ließ sich nieder. Als der Wirt zu ihr trat, um den neuen Gast nach seinen Wünschen zu fragen, griff dieser nach dem Handgelenk des Wirtes, zog ihn etwas an sich heran und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Mit einem etwas verwirrten Blick eilte der Wirt hinter seine Theke, um kurz darauf dem seltsamen Gast ein Glas Wasser zu bringen. Stumm blieb dieser über längere Zeit vor dem Glas sitzen und beobachtete mit seiner finster dreinschauenden Miene alles, was sich in die, und was sich aus der Kneipe bewegte, als würde er auf jemanden bestimmtes warten.

Tytola saß derweil immer noch auf ihrem Beobachtungsposten. Als sie wieder ein Rascheln hörte, dieses Mal direkt unter der Tanne, geschah etwas Zauberhaftes und sie glaubte erst, ihren eigenen Augen nicht trauen zu können: Durch die besondere Tanne strömte ein Glitzern. Das Funkeln zog sich von oben, beginnend an der Tannenspitze, bis nach unten über den ganzen Baum und als es den Boden erreicht hatte, stand die Tanne wieder so grün vor Tytola, wie vorher, als wäre nichts gewesen. Sie kniff die Augen zusammen, um zu schauen, ob sie träumte. Sie hörte wieder dieses Rascheln und wieder umhüllte dieses Glitzern den Tannenbaum, als läge ein Zauber auf ihm. So wie es gekommen war, so war es dann aber auch wieder vorbei und in der nächsten Zeit passierte nichts mehr – auch war nichts mehr zu hören.

Nach ein paar Stunden tauchten Heinrich und Josef als erste wieder auf. Sie waren schon von weitem zu hören, denn der Boden schien unter ihren Füßen zu knirschen, so als wäre er gefroren.

„Ach, wie schön!“, rief Josef schon von weitem, „deine Schwestern sind angekommen.“ Als Heinrich und Josef vor Tytola standen, stellte diese die beiden anderen Schleiereulen vor: „Das ist Aurelia und das Tamina. Mit ihnen zusammen, kann ich ganz leicht und schnell die Zauberflüssigkeit über die ganzen Tannen verteilen. Zusammen haben wir nämlich eine besondere Fähigkeit, aber ihr werdet schon sehen.“

Kaum hatte sie das ausgesprochen, stand auch schon Rofibald-Geruwim vor ihnen und fragte Tytola fast flüsternd, ob sie wieder als Bella unterwegs gewesen wäre, denn er hätte auf dem Weg hierher Spuren gesehen, die wohl einem Hund gehören mussten. Es hatte zwar nicht geschneit, aber durch den gefrorenen feuchten Boden blieben die Abdrücke sichtbar.

Während alle Blicke gespannt auf Tytola gerichtet waren, näherte sich der Gruppe der magere finstere Mann. Er wirbelte einmal um sich selbst herum und „schwups“, stand Utilia wieder vor ihnen.

„Ich bringe ein paar Neuigkeiten mit, die die Diebe betreffen. Ich habe sie zwar selbst nicht gesehen, aber im Dorf, in der kleinen Kneipe, konnte ich unerkannt über sie etwas in Erfahrung bringen, das zwar ihren Diebstahl nicht rechtfertigt, aber es doch in einem anderen Licht erscheinen lässt. Aber erst einmal zu dir Tytola, ich habe eben mitbekommen, dass du wieder auf vier Pfoten unterwegs gewesen sein sollst!?“

Alle Augen richteten sich wieder auf Tytola. Bevor sie jedoch etwas sagen konnte, raschelte es wieder unter der Tanne und dieses Mal konnten alle dem glitzernden Spektakel zuschauen, denn es passierte wieder.

Aber was war das? Nicht nur dass es immer noch raschelte, die Tannenzweige öffneten sich unten herum einen Spalt und eine dunkle kleine Nasenspitze wurde sichtbar.

Audioversion, gesprochen von Sigurd

Alle bisherigen Episoden findet Ihr HIER als PDF!

Wär‘ uns der Himmel immer so nah

Mit meinen Kindern habe ich früher um die Weihnachtszeit oft die Lieder von Zuckowski gehört. Ich mag die Lieder heute noch und eins davon geht mir immer wieder so zu Herzen.

Ich wünsche euch allen einen restlichen wunderschönen 3. Advent. Und wer Glück hat, bei dem schneit es auch wie bei uns. ❄️

Wär uns der Himmel immer so nah

Wär uns der Himmel immer so nah,
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft,
wieder zu hoffen.

Wär’n unsere Herzen immer so weit
und lernten wir in Frieden zu leben
fänden viele sicher die Kraft nicht auf zu geben.

Das Glück braucht keine bunte Schleife
und Liebe keine Jahreszeit
wir könnten täglich nach den Sternen greifen,
sie, sind nicht so weit.

Wär uns der Himmel immer so nah
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft,
wieder zu hoffen.

Wär’n unsere Herzen immer so weit
und lernten wir in Frieden zu leben,
fänden viele sicher die Kraft,
nicht auf zu geben.

Der Lichterglanz muss nicht verblassen,
auch wenn die Kerzen bald verglühn,
dann wären Gold und Silber mehr als Farben,
die, verrüber ziehen.

Wär uns der Himmel immer so nah
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft wieder zu hoffen.

Wär uns der Himmel immer so nah.

Frage der Woche vom 15.12.2018 – Weihnachten kalt oder sommerlich?

Fast hätte ich meine Frage verpasst. 😀 … wie immer läuft die Zeit 😉

Also, meine Frage der Woche lautet:

Wenn ihr die Wahl hättet, zwischen Weihnachten klassisch unterm Tannenbaum, bei Schnee und Frost zu feiern oder aber am Strand bei sommerlichen Temperaturen, was würdet ihr wählen und warum?

Ich würde mich, trotzdem ich den Sommer liebe, für das klassische Fest entscheiden. Ich habe schon mal die Weihnachtszeit verbracht, während ich draußen im Trägertop rumlaufen konnte und am Nachmittag sogar draußen im Pool geschwommen bin. Es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, aber lieber ist mir da doch die alt bekannte Weihnacht mit frostigen Temperaturen, …die Kerzenzeit. Zu Weihnachten gehört das einfach für mich dazu. Draußen kalt und eher ungemütlich, um es sich drinnen kuschelig zu machen. Im Dunkeln glänzt alles im weihnachtlichen Lichterglanz und der obligatorische Glühwein darf auch nicht fehlen. 😀

Für die nächste Frage der Woche, darf sich Sigurd etwas ausdenken und wenn du das auch möchtest, schick mal ein paar Rauchzeichen. 🙂

Wochenthemen: Einfach mal alle…

…dann muss ich mir keins aussuchen.

Wolle: Ich stricke unheimlich gerne. Oder, genau gesagt: Ich mag selbstgestrickte Sachen unheimlich gerne. Nur das Stricken selber, das ist so anstrengend. Gerade große Sachen, das daaaaaauert… und meistens verliere ich dann so in der Mitte die Lust. Ich habe einen großen Korb hier mit angefangenen Schals, einzelnen Socken und Pulloverärmeln. Irgendwie peinlich. Toll fand ich, als die Kinder klein waren. So ein Babypullover ist ja ratzfatz gemacht. Inzwischen sind die Kinder groß und Enkelkinder eher noch nicht in Sicht. Da hab ich dann recht wenig Lust. Allerdings – für andere, da geht es dann wieder. Das Letzte, was ich gestrickt habe, war eine Fortuna-Fan-Mütze. Für einen Fortuna-Fan. Ich glaube, das war ziemlich gut.

Rauchen: Neulich sagte ein ganz junger Kollege zu mir: „WIE alt bist Du? Echt jetzt? Ich wette, du hast in deinem Leben keine einzige Zigarette geraucht!“ Stimmt nicht. Ich hab mal eine geraucht. Das war… 1986? Oder 1985. Keine Ahnung. Schmeckte mir nicht. Und ich habe auch die Logik nicht begriffen, wieso man getrocknete Pflanzenteile verbrennen und einatmen soll, statt gesunde, frische Luft zu atmen.

Honig: Wir waren im letzten Jahr auf einem Mittelalterfestival, wo man unter anderem an die 200 verschiedene Sorten Honig probieren konnte. Jetzt nicht so etwas wie Waldblütenhonig und Akazienhonig, sondern Honig mit Zusätzen, so wie Chilihonig und Schokoladenhonig.
Ich mag Honig am liebsten süß. Und nach Honig schmeckend. Langweilig, ich weiß. Aber lecker.

Öffentliche Verkehrsmittel: Ääääh… echt, ist ja schön, wenn man von A nach B kommt, ohne Auto, und dabei auch noch lesen kann. Aber wieso müssen einen alle Leute anniesen, ohne die Hand vor den Mund zu halten? Wieso müssen die Leute un-be-dingt mit ihrem Handy telefonieren: „Ja, ey, Alda, isch bin jetzt in Bahn. Komm gleisch raus, ey, Digga“ und „…dann hat er gesagt… hihihi… und dann hab ich gesagt… gacker…“ und „…sollten Sie bis Samstag spätestens den indirekten Cash-Flow ermittelt haben, sonst kommen wir in Teufels Küche…“. Spannend. Also – so einigermaßen. Und wenn man so richtig Glück hat, kommt noch ein Obdachloser mit Gitarre rein, schrammelt ein paar unzusammenhängende Akkorde und hält einem dann den Hut unter die Nase. Oder eine zerbeulte Konservendose.

Klassische Musik: Mag ich. Mochte ich schon immer. Auch als es gar nicht modern war. Eins der Telefone bei uns in der Firma klingelt den Kanon von Pachelbel. Ich bin blöderweise die EINZIGE, die da mitsummt. Dabei ist der wirklich schön.
Wobei… viele klassische Stücke kennt man ja aus der Werbung. Nur nicht unter diesem Namen. Nach der Melodie des Radetzkimarsches hüpft Dosengemüse herum, eine bekannte Pizzamarke bedient sich bei Verdis Rigoletto und die Hymne… nein DIE Hymne der Eurovision stammt eigentlich aus dem 17. Jahrhundert. Also, nicht die offizielle Hymne, die ist etwas jünger, stammt von Beethoven und heißt „Ode an die Freude“, was an sich auch schon recht klassisch wäre. Aber sobald man „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier hört, geistern einem 60 Jahre Eurovision durch die Gehörgänge; von Kulenkampff bis hin zum ESC (so man denn möchte).
Ich war in meinem Leben nicht auf vielen Konzerten (und nur auf einem einzigen Rockkonzert. Das war dafür aber auch echt klasse). Aber ich war ein paarmal bei Hans Liberg. Klassische Musik? Nun ja. Es ist lustiger, wenn man sich da ein bisschen auskennt. Sonst entgeht einem der Witz an der Geschichte…

Fällt dir dazu etwas ein?

Ich mache nicht viel Gerede um die Wochenthemen, sondern wünsche euch einfach nur viel Spaß beim Schreiben/Lesen. 😊
Auch die Nominierung für die Erstellung der nächsten Themen lasse ich ausfallen – in der Hoffnung, dass irgendwer Interesse anmeldet, selbst einmal ein paar Vorschläge zu machen. Jemand, der das bisher noch nicht gemacht hat. Freiwillige vor! Bei Bedarf ist Hilfe garantiert! Ein Wort genügt! 🤔📝👍

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