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Ohne Haustiere ist es auch nicht schön

Sie machen unser Leben schöner und hoffentlich haben sie mit uns auch ein schönes Leben. Leider kann man sie nicht fragen. Erfahrene Tierbesitzer merken es jedoch an der Reaktion ihrer Tiere. Meinen ersten Hund hatte ich mit 21 Jahren und aus heutiger Sicht muss ich leider sagen, wahrscheinlich war es falsch. Ich hatte ihn zwar aus schlechter Haltung losgeeist und glaube, dass er ganz zufrieden war mit mir als Besitzer. Jedoch war er tagsüber alleine. Obwohl meine damalige Freundin mit ihm mittags Gassi ging. Abends machten wir dann sehr viel zusammen, aber reichte ihm das wirklich? Es war ein schwarzer Schäferhund und ein sehr lieber Geselle.

Als er verstarb, war ich mittlerweile mit meiner damaligen Freundin verheiratet und wir hatten eine ganze Weile keine Tiere. Bis uns eines Tages eine Katze zulief. Nachdem sie bei uns blieb und so zur Wohnungskatze wurde, nannten wir sie Elsa. Damit sie nicht so alleine war, holten wir uns noch einen schwarzen Perserkater dazu und hatten mit beiden viel Freude. Immer wenn wir in den Urlaub gefahren sind, hat Schwiegermutter auf die beiden aufgepasst. Was nicht ganz einfach war, da Elsa unsere Wohnung schlimmer verteidigte wie ein Hund.

Viel später kam dann Butch dazu, wer in meinem Blog liest, kennt die Geschichte, und wurde von den beiden Katzen gewissermaßen miterzogen. Dabei gab es manchmal Kommunikationsschwierigkeiten. Da z. B. Pfote heben bei Katzen und Hunden eine völlig andere Bedeutung hat. Aber irgendwie kamen die drei schon klar.

Butch war noch nicht lange bei uns, da verstarb zuerst Elsa und ein paar Monate später auch James. Gut sie waren 17 bzw. 18 Jahre alt. Butch und wir waren jedoch sehr traurig. Über Butch muss ich nun nicht viel schreiben. Wer meinen Blog kennt, der hat ja die Geschichte gelesen.

Leider verstarb Butch im Alter von 14 Jahren und ich wollte eigentlich keinen Hund mehr haben. Aber ein Leben ohne Tiere? Nein das ist auch nichts. Wir richten uns im Urlaub ja auch darauf ein und mieten meist ein Haus mit umzäunten Garten. Also haben wir uns in verschiedene Tierheime aufgemacht und siehe da wir wurden bald fündig. Allerdings wurde es nicht ein Hund, sondern zwei. So sind nun Timmy und Anke bei uns und das im Mai auch schon wieder 6 Jahre.

Haustiere

Gut, wenn man sich, bevor man ein Tier anschafft, schlau macht, was es braucht und sich der Verantwortung für das Lebewesen bewusst ist, mit dem man unter Umständen viele Jahre leben wird. Die Kosten für den Tierarzt, wenn denn benötigt, können hoch sein, sehr hoch. Artgerechtes Futter etc. kommen dazu, Urlaube müssen anders gestaltet, bzw. umfangreicher vorbereitet/geplant werden. Ist das alles gegeben und das Tier kommt in verantwortungs- und liebevolle Hände … wunderbar, nix einzuwenden.

Was ich ab-grund-tief hasse:

Eltern, die kleinen Kindern alle Nase lang Tiere schenken und diese, wenn sie unbequem werden, wieder „abgeben“, wobei man kleinen Kindern eh keine Tiere schenken sollte und wenn, hat man sich zu kümmern, dass es den Tieren gut geht. Man hat dabei zu sein, wenn ein kleines Kind mit dem Tier „spielt“. Punkt.

Menschen, die aus einer Laune heraus Tiere anschaffen, dann keinen Bock mehr haben und die armen Wesen dann wieder loswerden, egal wie.

Leute, die Tiere anschaffen und sie nicht artgerecht halten. Hamster z.B. müssen buddeln und graben können, wie widerlich ist es dann, wenn man das arme Viech in einen einfachen Käfig setzt?! Oder wenn große Hunde in viel zu kleinen Wohnungen gehalten werden ohne Auslauf möglicherweise?! Hasen und Kaninchen, die lebenslang in Miniverschlägen vegetieren müssen, Vögel, die in zu kleinen Käfigen hocken und selten bis nie fliegen dürfen, Hunde, die geprügelt werden, weil sie „böse“ sind und in der zu engen Bude randalieren, aber nie beschäftigt werden, weil das strunzendumme Herrchen/Frauchen lieber mit dem Arsch auf der Couch sitzt, als sich artgerecht um das intelligente, lebhafte Wesen auf 4 Beinen zu kümmern. 1 x am Tag für 5 Minuten raus zu gehen reicht eben nicht. Ich krieg jetzt schon das große Kotzen, ich darf gar nicht drüber nachdenken …

Ich bin nicht prinzipiell gegen Tierhaltung, aber in so vielen Fällen gehört dem Besitzer das Tier schlicht weggenommen. Außerdem finde ich, sollte man nicht jedem Menschen Tiere verkaufen dürfen, da sollte vorweg geprüft werden, ob derjenige Ahnung hat von dem Tier, welches er sich anzuschaffen gedenkt und es sollte auch geprüft werden, in welche Verhältnisse das Tier kommt.

Ich selbst habe Katzen gehabt. Mein Kater Felix, den ich sehr geliebt habe, ist in Würde bei mir alt geworden, ich habe, als er sehr, sehr krank wurde (da war er bereits 14 Jahre), keine Kosten gescheut, um meinem Tier helfen zu lassen, ich war dabei, als er eingeschläfert wurde (ja, auch das ist verantwortungsvolle Tierliebe), er ist in meinen Armen gestorben und ich habe mich bewusst gegen ein „neues“ Tier entschieden, weil der Gatte und ich ganztägig Berufstätig sind und dem Tier nicht das geben können, was es braucht.

Meine 5 Cent zum Thema Haustiere.

Themenwoche – meine Vorschläge

Themenwoche – hier meine neuen Vorschläge

Zuerst möchte ich mich bei Lesenbiene für die Nominierung bedanken.

Für die kommende Woche schlage ich folgende Themen zur Abstimmung vor:

-Muttertag

-Vergnügungspark

-alte Kinderspiele

-So war es früher

-Das war ein Schnäppchen

Nun habt Ihr bis Freitag, 5. Mai  Zeit, hier über Euer Lieblingsthema abzustimmen. Ich nenne mal Abgabetermin für Freitag ca. 16 Uhr.  Vielleicht klappt es sogar ohne Stichwahl und dann gebe ich das Thema bekannt, welches von Euch den meisten Zuspruch bekommen hat.

Von Samstag 6. Mai  0.00 Uhr bis Freitag 12. Mai 24.00 Uhr habt Ihr die Möglichkeit, Eure Gedanken zu dem auserwählten Thema zu bloggen oder das ganze Jahr über bei den Themen-Blog’s  zu diskutieren.

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Vielleicht kann der eine oder andere unserer 131 Blogmitglieder einen netten Kommentar schreiben oder einen eigenen Blog erfassen.

Wer gerne über ein Thema aus meiner Vorschlagsliste lesen oder schreiben möchte, der möchte bitte  hier seinen Vorschlag zu „Papier“ bringen. (Ein Stichwort genügt)

Corona  nominiere ich für den nächsten Themenvorschlag, bitte gib ein Zeichen ob Du die Nominierung annimmst.

Nun viel Spaß bei der Abstimmung und ich freue mich auf eine rege Beteiligung.

Meine Tiere 

Ich hab damals ein junges Einhorn gefunden und es großgezogen. Es lebt versteckt hier in meiner Wohnung, nun wisst ihr es…🤣 Scherz! 🤣Okay, Scherz beiseite , Ernst komm her. 😁
Meine Lieblingstiere sind Hunde und Ratten. Ja, ihr habt richtig gelesen, Ratten. 😃 
Mein allererstes Tier bekam ich als ich damals 11 war. Es war ein Wellensittich und hieß Paul. Leider hatte ich ihn nicht lange, da er die Milben hatte und eines Tages tot im Käfig lag. Ich wusste nichts über Milben und erspähte die Viecher erst, als mein Paul tot war. Ich heulte drei Tage lang und vergrub ihn draußen im Gebüsch. Legte ein Stein drauf und schrieb mit Kreide auf dem Stein: Hier ruht Paul. 
Später kaufte ich mir von meinem ersparten Taschengeld einen Teddyhamster. Zuvor las ich alles über die Tiere, kaufte mir Käfig und Rad und alles was diese putzigen Tierchen brauchen. Mein Teddyhamster war zu süß und putzig und hieß auch Putzi. Jeden Abend spielte ich mit ihm, ließ ihn in meinem Zimmer rumlaufen und kam auch auf Zuruf sofort zu mir. Ich weiß noch, als ich im Wohnzimmer fernseh sah, ich saß immer am Boden, als ich mich intuitiv umdrehte und mir mein Hamster entgegen flitzte. Da war er doch tatsächlich ausgebüxt. Später kaufte ich ihm einen richtigen großen riesigen Käfig. Und von meinem Onkel bekam ich dann einen Goldhamster geschenkt. Meine Mutter ekelte sich vor diesem Tier fast zu Tode, weil es fast einer Ratte glich. Der Goldhamster büxte regelmäßig aus und meiner Mutter standen immer die Haare zu Berge. Einmal auch mitten in der Nacht, was suchten wir wie blöde und dann sah man sein Schatten an der Wand riesengroß entlang huschen. 😂 Wir fanden ihn erst am nächsten Morgen in der Küche hinter der Theke, die Backen mit Krümel vollgestopft. Irgendwann schenkte eine Nachbarin mir einen Zwerghamster. In der Zeit waren beide Hamster verstorben. Mein Teddyhamster wurde zu Tode erschreckt und der Goldhamster wurde ganz doll krank. Nur an den Zwerghamster erinnere ich mich komischerweise kaum noch und weiß gar nicht mehr, was mit ihm war. Über mein Putzi hatte ich sogar Tagebuch geführt und habe das Heft heute noch. 
Eines Tages wurde mir draußen ein Meerschweinchen in die Hand gedrückt . Zum Glück hatte ich die Käfige noch und Körnerfutter. Aber das war meiner Mutter zu viel und musste es in einem Zooladen wegbringen. Ich war so traurig. Danach gab es erst mal keine Tiere mehr.
Ein Leben lang, seit meiner Kindheit hatte ich mir eigentlich immer einen Hund gewünscht. Aber ich durfte nicht. 
Später, als ich auszog und meine eigene Bude hatte, ich war 18 oder 19, da kaufte ich mir eine Ratte. Eine weiße Albinoratte Chucky. Chucky, die Mörderratte. 🤣 In einem Zooladen kaufte ich Chucky als kleines süßes Babyrättchen, um ihn vor dem sicheren Tod in den Versuchslabors zu retten. Er schlief oft auf meinem Brustkorb und deckte ihn mit zu. Konnte ihn in der Wohnung rumlaufen lassen, war verkuschelt, stupste mich an, wenn ich ihn kraueln sollte und schlief in meiner Armbeuge ein. Meine Ratte freute sich auch, wenn die M&MsTüte raschelte oder ich von der Arbeit kam, dann flitzte er aus seinem Käfig und rannte oben drauf wie verrückt hin und her. Ratten sind bisschen wie Hunde. 
Eines Tages bekam Chucky einen Ausschlag und musste ihn mit so nem Zeug baden. Was quietschte er wie verrückt und krallte sich an meinen Arm, er mochte kein Wasser. Mir ging das Geld aus für die Tierarztkosten, da kümmerte sich meine Tante dann um meine Ratte. Das war ein herrliches Bild. Sie lief im Pelzmantel mit meiner Ratte auf der Schulter zum Tierarzt. 😂
Mein damaliger Freund brachte eines Tages eine schwanzlose Katze mit, wo irgendwelche Idioten Knallkörper an sie gebunden hatten, und sie somit ihren Schwanz verlor. So hatten wir eine Ratte und Katze. 
Eines Tages fing meine Ratte aus der Nase zu bluten und wusste, ihre Zeit ist gekommen. Durch die Versuche in den Labors wurden natürlich Krankheiten oder Mutationen an die Rattenbabys übertragen. Das hieß, dass mein Chucky sicherlich Krebs hatte. Ich hatte dann Urlaub und meine Reise nach Berlin ( wohnte eine zeitlang in Frankfurt) war geplant. Mein damaliger Freund fuhr auch woanders hin. Da nahm meine Freundin solange die Ratte und Katze. Sie selber hatte auch eine Katze, allerdings ein Freigänger und schärfte ihr ein, aufzupassen, dass unsere Katze nicht mit rausging. Leider hatte ihre Mutter versehentlich die Terassentür aufgelassen und schwupp war die Katze ohne Schwanz auf nimmerwiedersehen verschwunden. Und meine Ratte wurde dann ganz doll krank. Meine Freundin fuhr noch in mitternächtlicher Aktion zum Nottierarzt, der die sofort einschläfern wollte. Da ich aber noch nicht da war, unterließ sie es, packte die Ratte warm ein und legte ihn unter der Rotlichtlampe. In der Nacht träumte ich, wie meine Ratte zu mir kam und sich von mir verabschiedete und ich weinte so. Ich wachte tatsächlich verweint auf. Ich war dann wieder in Frankfurt und ehe ich überhaupt richtig ankam, rief meine Freundin an und sagte mir, dass Chucky tot ist. Katze weg, Ratte tot. 😭
Danach kam ganz lange kein Tier mehr ins Haus. Ich bekam meine ersten zwei Kinder und dann holten wir uns einen Babyhasen. Blacky, der Hosenscheißer. 😂 Den zogen wir groß. Allerdings blieb die Arbeit an mir hängen. Wurde schwanger mit dem dritten Kind und gaben den Hasen einer anderen lieben Familie. Einmal und nie wieder gebe ich irgendein Tier weg. Wir waren lange traurig. 
Eines Tages wäre ich auf der Treppe beinahe über eine Katze gefallen. Niemanden schien die zu gehören. Sie blieb den ganzen Tag vor unserer Tür. Ich kaufte Futter und gab ihr was zu trinken und holten sie zu uns. Leider durfte ich nicht, weil der Vater meiner Kids Katzen nicht mochte. 😡 
Später, ich hatte dann 4 Kinder und meine Älteste wollte einen Zwerghamster. Bekam sie, kümmerte sich nicht. Ich gab ihn weg. Sie wollte Meerschweinchen. Kümmerte sich nicht, kamen beide weg. Dann schleppte die Mäuse an, kümmerte sich wieder nicht. Auch weg. 
Dann kam ich!!!! Denn eines Tages erzählte meine Schwester mir, dass von ihrer Freundin ihre Hündchen geworfen hatte. Ich ging sie mit besuchen und war so hin und weg. Ich hatte mir selbst zwar gesagt, irgendwann, wenn die Kinder alle groß sind, hole ich mir endlich einen Hund. Aber als ich die Hundebabys sah, war ich hin und weg. Ich wollte unbedingt aus diesem Wurf einen Hund haben. Jetzt oder nie. 
Und 2009 im Dezember, als Luki drei Monate alt war, brachte meine Schwester mir meinen ersten Hund. 😃
Heute ist Luki 7 Jahre alt, im September wird er 8. Sieht aus wie ein süßer Kuschelhund, aber er hat den Rüpel in sich. Wenn Besuch kommt, den er nicht kennt, darf niemand ihn angucken, ansprechen oder beachten. Er bellt dann wie verrückt und will Haus und Hof verteidigen. Wehe draußen läuft ihm ein Rüde über den Weg, dann ist nix mehr mit süßer kleiner Hund, dann wird er zur Kampfbestie mit Kratzbürste. 
Im Urlaub wird er überall mitgenommen. Urlaube werden nach ihm angepasst. 😂 Immer mit Haus und eingezäunten Garten, damit er ungehindert rumspringen kann. Luki war schon überall. Spanien, Andalusien, Barcelona vor der Sagrada Familia gesessen, in Bulgarien am schwarzen Meer, Italien , Portugal…also ein Weltenbummler. 😂 Nur einmal musste er fliegen, nach Bulgarien. Sonst sind wir immer mit dem Auto unterwegs. 
Egal wie dummie mein Stinker ist, er ist und bleibt unser Familienmitglied. Er ist unser ein und alles. Verspielt, manchmal verschmust, frech und total verfressen. Ich hoffe, er bleibt uns noch lange erhalten. Mein Baaabyyyyy! 😍

Das sind…

…unsere Mädels… 🙂

Pat *2004,ist meine erste Katze.Wir haben sie 2004 aus dem Tierheim geholt…

Pat

Nicky *2006 kam 2006 dazu.Sie kommt auch aus dem Tierheim…

Nicky

Lisa *2008,haben wir 2008 von Bekannten bekommen…

Lisa

Sheila *2005.Ich habe sie auf der Internetseite unseres Tierheims gesehen und mich sofort in sie verliebt.Hat allerdings eine Woche gedauert,bis ich mich dazu durchgerungen habe,sie zu uns zu holen…

Sheila

Luzie *2011,unser Findelkind.Mein Lebensgefährte hat sie mitgebracht,da sie schon einige Tage an seiner Arbeitsstelle rumlief.Wir wollten sie am nächsten Tag ins Tierheim bringen.Aber als wir die Kleine bei uns hatten,konnten wir es nicht übers Herz bringen…

Luzie

Emma *2014…Eigentlich wollten wir uns erst im Rentenalter wieder einen Hund holen.Nun ist seit 2014 Emma bei uns.Wir haben sie von Privat…

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Leider mussten schon einige über die Regenbogenbrücke gehen… ❤️

Beas Geheimnis

…. Bea stand im Flur in der offenen Wohnungstür, bleich, hilflos rief sie um Hilfe,
konnte noch gar nicht fassen, was sie gerade eben in den letzten Minuten erlebt hatte.

Torsten so kopflos und völlig verwirrt hatte sie nun wirklich so noch nie erlebt, obwohl er ja manchmal schon ein echter Vollpfosten und Idiot zu sein schien.

Aber das jetzt war doch einfach viel zu viel für sie und machte nun auch sie rat- und hilflos, die doch sonst immer und für alles einen pragmatische Lösung fand.

Es rührte sich nichts, niemand hörte ihren Hilferuf, sie rief nochmal, lauter, ängstlicher und hörte dann wie oben eine Tür sich öffnete und der alte Mann aus der kleinen Wohnung oben links langsam runtergeschlurft kam.

Was ist den los ? Was haben sie denn fragte er Bea freundlich aber unsicher.

Bea schaute ihn hilflos an, ihn den sie kaum kannte und der im Haus als komischer Kuaz verschrien war. Dann deutete sie in die Wohnung, bewegte ihre Lippen, konnte aber nur stammeln: Da, daaa  ….

Soweit für heute und für diesen Teil, der etwas spät kommt, weil ich es nicht so rasch begriffen hatte, wie das läuft und auch im Urlaub war.

Für den nächsten Teil möchte ich dann Corona nominieren und hoffe, daß ich alles richtig gemacht habe und die Geschichte nicht versaut habe.

Unsere Haustiere

Beginnen möchte ich bei Lisa.

2001 lief sie uns zu, kam abends als wir Besuch verabschiedeten ganz abgemagert aus dem Gebüsch, ich gab ihr eine Scheibe Wurst und machte die Tür wieder zu. Am nächsten Morgen nahm ich die Zeitung aus dem Briefkasten und da war sie wieder. Ich nahm sie mit in die Küche, gab ihr etwas verdünnte Milch mit etwas Weizenbrot, was sie gierig verschlang, dann legte sie sich hin und schlief.

Ich fuhr ins Dorf, holte Katzenfutter und Katzenstreu und rief beim Amt an und beim Tierarzt, fragte nach ob eine Katze vermisst wird und hinterließ unsere Telefonnummer. Es hat sich keiner gemeldet und so  blieb Lisa bei uns. Eine schöne Katze mit weißer Brust und weißen Pfötchen, tiefschwarz im Fell. Sie muß kastriert gewesen sein, denn nie wurde sie rollig. Später nach Besuch beim Tierarzt mit den üblichen Impfungen, Wurmkur und Untersuchung meinte die Tierärztin, dass die Katze so 2-3 Jahre alt ist. Da waren wir dann froh, dass auch keiner mehr nach ihr fragte, wir wollten sie behalten.

Ja und 2008 kam unsere Nelly, eine West-Highland-Terrier Hündin.

Sie war die letzte aus ihrem Wurf, sie hatte einen Rückbiss, und wäre für die Zucht nicht zugelassen worden. Es könnte sein sagte uns damals die Züchterin, dass sie Probleme mit dem Fressen bekommt und wir vielleicht mit ihr zum Zahnarzt müssen und von daher bekamen wir sie günstiger und züchten wollten wir sowieso nicht. Von Anfang an stimmte die Chemie zwischen uns, sie tobte damals mit uns ganz wild, beschnupperte uns, erkundete dort  alles und dann zurück in ihre Welpenkiste , hinschmeißen und RUHE haben…. So ist es noch heute, nach ausgiebigem Spaziergang oder Toben ist erst mal Ruhe. Ja und Probleme mit ihren Zähnen hat sie bis heute nicht, sie kann alles fressen und es sieht irgendwie niedlich aus wenn sie auf dem Rücken liegt und man ihre kleinen Zähnchen sieht die etwas vorschauen.

Lisa und Nelly, also Katze und Hund verstanden sich von Anfang an gut, wir haben sie vorsichtig miteinander bekannt gemacht und es klappte gut. Jeder hatte seinen Fress-und Schlafplatz, das nahmen sie aber locker, jeder fraß auch mal vom anderen und probierte auch mal den Schlafplatz vom anderen aus. Zeitweise ist Lisa sogar bei  Spaziergängen hinter uns her gegangen, der Hund an der Leine und die Katze hinterher. Ein Bild für die Götter. Wurde Lisa mal alles zuviel, hob sie die Pfote und Nelly wußte Bescheid und ließ sie in Ruhe.

Leider mußten wir Lisa 2015  einschläfern lassen, so zwischen 17 – 18 Jahre muß sie gewesen sein. Der Schritt fiel uns allen sehr schwer, doch die Tierärztin konnte nicht mehr helfen, es war nur noch eine Quälerei für die Katze. Auch Nelly nahm von ihrer Freundin Abschied und sie hat ihre letzte Ruhe in einer ruhigen Ecke unseres Grundstücks gefunden.

Ja und nun ist nur noch Nelly hier, ein treues Tier, etwas Kindersatz seit unsere Kinder aus dem Haus sind. Mittlerweile 9 Jahre alt und noch immer ist es für sie das Größte, wenn wir zu unserer großen Runde durch den Wald starten, sie hört schon wenn ich meine Laufschuhe anziehe und weicht mir dann nicht mehr von den Fersen.

Urlaub, Freizeit, alles wir geplant damit wir den Hund mitnehmen können und wir hängen mit ganzem Herzen an unserem Tier.  Ein Hund ist anders als eine Katze, der Hund zeigt seine Liebe zum Menschen ganz anders, ist immer ein treuer Begleiter, spendet Trost und bringt Freude. Hoffentlich bleibt Nelly noch viele Jahre bei uns.