Heimatland wie bist du schön

Heimatland, wie bist du schön

Heimat ist für mich die Erinnerung an die Kinder- und Jugendzeit. Sie erinnert mich an nette Zeiten und viel Spass in meiner Familie, Freunden und Freundinnen aus meiner Umgebung.

Heimat ist ein Komplex schöner Gefühle, die man immer mit sich trägt – egal wo.

Was verbinden wir doch alles mit dem Wort HEIMAT. Heimatort, Heimatdichter, Heimatmuseum, Heimatliebe, Heimathaus, heimatlos, Heimweh, Heimaterde,  Heimatfilm, Heimatgeschichte, Heimatlieder, Heimatpflege, Heimatzeitung usw. usw.

Sprache ist Heimat. Die Sprache lässt uns unsere Wurzeln spüren. Es ist sehr zu bedauern, dass an den Schulen der Dialekt nicht mehr gepflegt wird. In ihm ist Heimat am ursprünglichsten bewahrt.

Heimat ist das Haus, in dem wir heimisch sind. Vor allem wird durch die Mutter, die uns die Muttersprache gab,  die Heimatliebe vermittelt.

Die Sehnsucht nach Heimat ist die Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit und Freundlichkeit. In der Heimat erkennt man die Identität mit kulturellen Traditionen, Menschen, sozialen Zusammenhängen und Landschaften.

Auch singt man wieder in der Heimatsprache, d.h. deutsch, die eigene Sprache taugt für aktuelle Musik. Deutsche Texte sind wieder (mit-)singbar und haben schon lange nichts mehr mit altbackener Schlagermusik zu tun. Man muß sich vor seiner Muttersprache nicht länger verstecken, denn als vertrauter Klang im Ohr bedeutet sie auch ein Stückchen Heimat.

Ich liebe meine bayerische Heimat denn  „do bin i dahoam“.

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22 Gedanken zu “Heimatland wie bist du schön

  1. Dein Post zum Thema gefällt mir sehr gut. Ein wenig von außen (also nicht nur ganz persönlich) betrachtet. Alles was du schreibst, klingt für mich wahr und einleuchtend. Auch wenn ich, so gesehen, nicht mehr in meiner Heimat lebe. Was ich sehr liebe, das ist meine Muttersprache Deutsch. Und auch meinen Dialekt (wenngleich ich mich nicht selbst sprechen hören mag… 😳 ). Aber wenn ich nach Dresden komme und um mich herum die Leute in tiefstem Sächsisch sprechen höre, dann fühle ich mich, zumindest kurz, wieder zuhause.

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    • Die Muttersprache gehört zur Heimat und ich liebe den Dialekt. Sogar im Berufsleben hatte ich mich immer gefreut wenn ich ab und zu mit der Kundschaft am Telefon im Dialekt sprechen konnte.
      Man fühlt sich heimelig 🙂

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  2. Du sprichst es an, es gibt viele Möglichkeiten das Wort Heimat zu beschreiben, der Ort der Geburt, das Elternhaus, die Sprache, die Region, doch letzendlich ist es der Platz, wo wir uns sicher und geborgen fühlen, wo liebe Menschen und Familie um uns rum sind.

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  3. Liebe Traudl,
    mit Deiner Beschreibung „Heimat“ kann ich mich voll und ganz identifizieren.
    Ich lebe gerne in meiner Heimat, wie Du schriebst hat es auch mit dem Gefühl der Geborgenheit und Zufriedenheit zu tun. Das ist es!
    Ich lebe in Hamburg, hier wurde ich auch geboren. Ich liebe den Hafen, die Speicherstadt, die unzähligen Parks, und das typisch Hanseatische. Dennoch könnte ich nie und nimmer in der Innenstadt wohnen. Seit meiner Kindheit wohnten wir eher am Rand der Großstadt – und so ist es bis heute 🙂
    Dein Beitrag zum Thema Heimat spricht mir aus der Seele und ich kann mich Gabriele nur anschließen: mir geht das Herz auf.
    Ich habe schon einiges in Deutschland und im Ausland bereist, habe tolle Urlaube verlebt, aber zuhause ist es für mich doch am Schönsten!
    In diesem Sinne,
    Hummel, Hummel!

    Rika

    PS: die „sündige Meile“ habe ich das letzte mal vor fast 40 Jahren besucht 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • liebe Rika, Deine Worte sprechen mir auch aus der Seele. Für Dich ist Hamburg mit dem Hafen, den Seen und die Hamburger Luft Deine Heimat – Du fühlst Dich in Deiner Stadt geborgen. Bei mir sind es die Berge, Wiesen und Wälder, die vielen Brauchtümer und Kulturgüter was ich nicht missen möchte. Ob Du im Norden und ich im Süden – da sind wir geboren und da sind wir daheim.

      Hummel Hummel und pfia di Gott
      Wünsche Dir einen schönen Tag.
      Liebe Grüße
      Traudl

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  4. ich bin sehr fasziniert von deutschen dialekten. ich hab meine magisterarbeit sogar drüber geschrieben, ein sehr interessantes thema! und ich liebe sie irgendwie alle. klar, der eine klingt in meinen ohren schöner, sexier oder sonstwas und der andere eher nicht so, aber das tut nichts zur sache, ich finde sie trotzdem alle irgendwie toll. das wäre mal was, dialekt als schulfach!

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