Frage der Woche: Werdet ihr wählen gehen?

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche wurde ich für die Frage der Woche nominiert, die ich sehr gerne angenommen habe.

Man hört es in den Medien, man sieht es auf den Straßen: Wir haben wieder Wahlen. Am 24.09.2017 um genau zu sein – also in 3 Wochen.

Laut diversen Umfragen, sind noch immer 50 % der Wahlberechtigten unentschlossen, wen sie wählen werden.

Da wir in Deutschland, dank Demokratie und Grundgesetz, geheime Wahlen haben, werde ich natürlich jetzt nicht fragen, WEN ihr wählen werdet.

Aber da es in Deutschland auch immer mehr Nichtwähler gibt, würde mich einfach interessieren, wer von euch wählen gehen wird bzw. dank Briefwahl schon gewählt hat oder noch wählen wird.

Kurzum meine Frage lautet: Werdet ihr wählen gehen?

Als I-Tüpfelchen könnt ihr natürlich auch gerne berichten, ob ihr schon wisst wo ihr eurer Kreuz setzen werdet (natürlich ohne Nennung der Partei).

Ich persönlich habe bereits meine Briefwahlunterlagen daheim und weiß auch schon wo ich mein Kreuz setzen werde.

Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Ich bin mir bewusst, dass politische Themen immer zu hitzigen Debatten führen können. Mit der Frage möchte ich einfach nur wissen, ob ihr wählen geht oder nicht. Ich möchte keine Debatte über Merkels Politik oder die Politik der Großen Koalition anzetteln.

In diesem Sinne freue ich mich über eure Antworten und wünsche ich euch einen schönen Samstag sowie ein schönes Wochenende.

Eure Ann

P.S. Für die nächste Frage der Woche nominiere ich *Trommelwirbel* MrsShahbandar. Nimmst Du an?

 

24 Gedanken zu “Frage der Woche: Werdet ihr wählen gehen?

  1. Ich werde nicht wählen. Ich habe keinen Antrag auf Wahlberechtigung in Deutschland gestellt und somit auch keine Wahlunterlagen zugesandt bekommen.
    Wir leben seit fast 14 Jahren nicht mehr in Deutschland. Obwohl ich deutsche Staatsbürgerin bin und bleiben werde, will ich nicht aktiv an der Gestaltung der politischen Zukunft in Deutschland teilnehmen. Mir ist vieles nicht mehr vertraut und das Leben in jeglicher Hinsicht hat sich in diesen 14 Jahren verändert und weiter entwickelt. Ich bin mit den Parteien nicht wirklich vertraut und hätte keinen Plan, welche ich denn wählen sollte. Nur aus grüner Langeweile treffe ich keine derartigen Entscheidungen.

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    • Vielen Dank – nun muss ich einfach nur noch schreiben: Ich auch. Weil ganz genau so ist es bei mir auch. Ich hab keine Lust mich den Parteien eines Landes auseinander zu setzen, in dem ich nicht mehr lebe, und noch viel weniger, will ich meinen Mitmenschen meine unueberlegten Entscheidungen aufdruecken.

      Ich aergere mich sehr, wenn mir diese EInstellung angelastet wird. Waehlen ist ein Recht, und das ist gut so, aber in Deutschland ist es Gottseidank keine Pflicht,und das ist auch gut so.

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      • Die Argumente, die ich (wir… 🙂 ) vorbringen, sind meiner Meinung nach richtig. Wenn das jemand anderes anders sieht, dann bitteschön. Zur Wahlfreiheit kommt ja die Meinungsfreiheit hinzu. Auch das ist gut so. Wer aber nicht in unserer Situation ist, der sollte sich doch besser damit zurück halten, uns seine Meinung auferlegen zu wollen. Auch Nichtwählen kann ein Ausdruck von Verantwortungsbewußtsein sein. Es kommt eben auf die Umstände an.

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        • Ich stehe da auch voll hinter, aber ich hoere oft dass es unerantwortlich von mir ist, auf mein Wahlrecht zu verzichten. Aber ich (deutschlandpolitisch zugegebenermassen ein bisshen hinterm Mond) moechte auch nicht hingehn die AfD waehlen, nur weil ich das noch nie gehoert habe und mir davn Innovation verspreche. Oder was war noch mal die Partei, die erst das Blaue vom Himmel versprach und sich anschliessend als total rechtsradikal heraus stellte? Siehste, ich weiss es schon gar nicht mehr. So jemand wie ich sollte entweder nicht waehlen oder sich informieren, und zu letzterem bin ich nicht motiviert.

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  2. Selbstverständlich gehe ich zur Wahl. Wählen muss man und wenn es nur eine kleine Partei ist oder ein ungültiger Stimmzettel. Es geht ja um das Rechenschema bei der Wahlbeteiligung und des prozentigen Anteils einer Partei.

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  3. Ich gehe wählen bzw. habe die Stimmzettel schon auf dem Tisch liegen.

    Ich vertrete auch immer die Meinung, dass alle, die nicht wählen gehen, sich dann auch nicht aufregen dürfen, was Ihnen alles nicht passt.

    Was ich aber gut verstehen kann (und worüber ich bis zum Lesen der Kommis hier noch nie wirklich nachgedacht habe), ist das Nichtwählen von dauerhaft im Ausland lebenden Leuten, die obigen Argumente kann ich zu 100% nachvollziehen und würde das genauso sehen.

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  4. Ja, ich nehme die Nominierung an und JA, ich werde wählen gehen.
    Warum? Nun, weil ich mich für mein Land und für die Menschen in diesem Land interessiere und weil ich etwas bewirken und ändern möchte – sofern ich es kann.

    Erst vor ein paar Tagen habe ich folgendes bei FB geschrieben:

    >>Ich finde es unglaublich amüsant, wie sich hier Leute über Merkel, Schulz, Lindner und Co. echauffieren, die selber NICHT wählen gehen.
    Nicht wählen zu gehen heißt kein Interesse daran zu haben was mit Deutschland und seinen Menschen passiert.
    Leute, geht wählen, dann könnt ihr was bewirken, ändern, mitreden und euch aufregen.<<

    Ich spreche den Leuten, die nicht wählen gehen, dass Recht ab, sich zu echauffieren und sich aufzuregen über unsere Politiker und über die Politik die sie eben machen. Wer wirklich Interesse an Land und Leute hat und wählen darf (mein Mann darf nicht, weil er Niederländer ist), der sollte auch wählen gehen.

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  5. Ja – ich habe – seit ich wählen darf – noch keine Wahl versäumt. Egal ob Bundestag oder Kommunalwahl oder Bürgerbegehren.
    Das wir wählen dürfen – frei und geheim – ist in meinen Augen ein enormes Privileg und unser Wahlrecht ist zudem so gerecht, wie es nur geht im Gegensatz zu anderen, weil es auch kleinen Parteien einen hohen Stellenwert und hohe Bedeutung beimißt.
    Das Auszählungsverfahren wurde ja sogar nochmals optimiert, damit wirklich möglichst alles im Bundestag auch den Wählerwillen wiederspiegelt.
    Wohin es führt, wenn alle denken, ist ja eh wurscht – auf meine Stimme kommt es nicht an – das sieht man in England oder vielleicht auch in den USA….

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  6. Ich werde auf alle Fälle wählen gehen, denn es ist ein Privileg. Wer wählen geht, darf sich auch aufregen. 😉 Wenn keiner die Chance nutzt, wird nichts besser. Auf jede Stimme kommt es an. Meine Meinung … 🙂

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  7. Ich gehe auch wählen, schon seit ich es darf. Und seit ich es darf wähle ich eine kleine Partei, die nicht die Medien dominiert. Mit dabei waren schon mal (bei einer Regionalwahl) die Frauenpartei oder die Tierschutzpartei… sowas. Irgendwas, das nicht rechts ist, sollte man zumindest wählen, auch wenn man mit den „großen“ Parteien oder Politik ansich nicht viel am Hut zu haben meint.

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  8. Ich habe meine Briefwahl schon hinter mir und man sollte sein Wahlrecht auch nutzen. Dafür haben Menschen gekämpft und es ist nicht selbstverständlich. Gemeckert wird so und so, doch so hat man wenigstens den Versuch unternommen Veränderung herbeiführen .

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