Frage der Woche

Ich nehme an viele die hier schreiben oder auch nur lesende Begleiter sind, sind irgendwann einmal in einer dieser Talk-Shows gelandet. Ob nun Anne Will, Maischberger, Illner oder M. Lanz, sie talken sich durch die Woche. Ich nenne diese Sendungen eigentlich nur „Sabbelrunden“ und wenn ich mal auf eine dieser Sendungen komme, so halte ich es meist nur 5 Minuten aus. Dann ist aber auch Schluss.

Nun hatte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates eine interessante Idee. Er findet, es sollte eine einjährige Talkshowpause geben. In dieser Zeit sollte man neue Konzepte für eine Talk-Show erarbeiten. Und das wäre nun meine Frage an euch:

Findet ihr eine einjährige Talkshowpause richtig. Und sollte man die Zeit nutzen, um neue Konzepte zu erarbeiten?

Na ja, das sind eigentlich zwei Fragen. Aber zu einer zusammengefasst. So ich hoffe die Frage interessiert zumindest einige und wünsche euch ein schönes Wochenende.

10 Gedanken zu “Frage der Woche

  1. Ob ein Jahr reicht ein erfolgreiches Konzept zu erarbeiten?
    Was mich am meisten stört, dass oftmals diskussionswürdige Beiträge von den ModeratorInnen unterbrochen und zerredet werden. Ich denke, als erstes sollten sie ihre Aufgaben als GesprächsfüherInnen überdenken und überarbeiten. Gesprächsführer sollte nicht heißen, dass permanent anderen das Wort entzogen wird und der Moderator (die Moderatorin) die Diskussion in eine andere Richtung führt – nämlich in die eigene. Das Gespräch zu führen sollte heißen, die Diskussion fair zu gestalten, darauf zu achten dass die Gesprächspartner ausreden dürfen und alle in etwa gleich viel Zeit zum reden erhalten. Diesem Durcheinandergeschnatter kann man oftmals nicht folgen, weil die ModeratorInnen scheinbar nicht in der Lage sind, etwas Ruhe hinein zu bringen. Dann wird einfach unterbrochen und ein neuer Aspekt hinzugefügt, ohne dass sich alle zum vorherigen Thema äußern durften/konnten. Für zuviel Punkte reicht die Zeit der bisherigen „Talks“ nicht.

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    • Ja, genau so sehe ich das auch, liebe Rika.
      Mir gefällt dieses Drängen in die gewünschte Richtung und das Unterbrechen bzw. Abbrechen von Gesprächen überhaupt nicht. Es ist respektlos und unwürdig.

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  2. Ich unterscheide zwischen politischen Talkrunden und Talkshows, wie zum Beispiel „Riverboat“, oder „NDR Talk Show“.
    Die politischen Talkrunden gehen mir auf den Zeiger. Die von dir genannten Personen sitzen seit Jahren mit ihrer Allerwertesten auf ihren Sendeplätzen. Es ist immer das Gleiche. Und sie steuern diese Runden genau so, wie du es beschreibst. Es nervt einfach nur und am Ende einer Sendung ist man genau so schlau (oder dumm), wie am Anfang. Zudem benehmen sich die Teilnehmer der Talkrunden nicht unbedingt immer fair den anderen gegenüber – speziell natürlich denen, die ihnen politisch nicht in den Kram passen.
    Wenn es nach mir ginge, dann könnten diese Sendungen komplett abgeschafft, zumindest aber tatsächlich ausgesetzt und gründlich überarbeitet werden.
    Die „anderen“ Talkshows der Dritten Programme mag ich eigentlich gern hin und wieder mal sehen. Ich schaue sie nicht gezielt. Wenn ich aber zufällig in eine Sendung hinein zappe, dann bleib ich oft hängen. Die Talkgäste haben ja eine gewisse Sendezeit, die ihnen gewidmet ist und in der sie in aller Regel ungestört reden können. Auf diese Weise habe ich schon die unterschiedlichsten Personen „kennen gelernt“ und sehr interessante Gespräche verfolgen können.

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  3. Alles nur Laberrhabarber…ich guck mir selten solchen laberlaberrhabarber an. Es kommt aber auch vor, wirklich extrem selten, zumal ich eh selten fern seh, dass ich beim Zappen mal hängen geblieben bin, weil es doch interessant war. Zum Beispiel ging es um das Thema, die Angst, die Kinder draußen allein zu lassen, weil ständig irgendwo was passiert und als Frau, dich schon bewaffnen muss. War zwar interessant, aber am Ende ändert sich ja eh nichts. Man wusste nur, dass man mit diesem Gedanke nicht allein da steht.

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  4. Dieser Vorschlag ist nicht schlecht. Oftmals habe ich das Gefühl, die Moderatoren haben ihre eigene Meinung und versuchen das Gespräch auch in diese Richtung zu drängen.
    Es kommt oftmals keine Diskussion auf, weil meistens noch um den heißen Brei herum geredet wird und die Redner vom hundersten ins tausendste kommen, dadurch vom Thema der Frage abschweifen, oder nur schon ewig bekannte nichtssagende Phrasen wiederholen, weil sie eigentlich nichts konkretes zu sagen haben.
    Manche Talkshows sind wie Werbesendungen, da wird das eigene Buch, der Film, die neuste CD angepriesen.

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  5. Ich unterscheide, genauso wie Berta, auch zwischen politischen und „Promi“-Talkshows…Unter Letzterem verstehe ich so was wie Riverboat, NDR-Talkshow oder TIetjen & Bommes…Hier bekommen Stars und Sternchen eine Plattform, um ihre neue Platte/neues Buch/neuen Film vorzustellen und man lernt sie noch ein bisschen kennen…Hier muss sich eigentlich nicht viel ändern…Und das guck ich auch mal ganz gern.

    Bei den politischen Talkshows muss sich, wie in den vorigen Kommentareb schon gesagt, etwas verändern. Will, Maischberger, Illner und Co. sorgen nicht mehr für objektive Talkrunden bzw. Themendiskussionen, sondern lenken die Diskussion in eine bestimmte Ecke – Meinungsdiversität Fehlanzeige…Auch werden ständig die gleichen Themen behandelt – vom drüber reden wird die Kinderarmut nicht weniger – man muss auch was machen. In Talkshows können Wege zur Verbesserung aufgezeigt werden, das denke ich, ist auch Teil der Aufgabe eines solches Formats. Aber bei oben genannten wird nur die Schuldfrage hin und her geschoben – befeuert von der Moderatorin.
    Mit ein Grund, warum ich politische Talkshows mittlerweile meide…

    So eine Pause wäre nicht schlecht. Da könnten sich die Menschen auch mal alleine ihre Meinung bilden.

    Ob ein Jahr oder zwei Jahre oder nur ein halbes Jahr Pause ist glaub ich egal – so lange die Konzepte und vor allem Themen (also die diskutiert werden sollen) überarbeitet und besser durchdacht sind…

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  6. Ich kann mich nur der allgemeinen Meinung hier anschließen. Die Talk-Shows von Will, Maischberger, Illner und Lanz kann ich nicht anschauen. Dieses sabbeln nervt mich nur. Wie schon geschrieben, längstens 5 Minuten halte ich da durch.

    Und eben diese Sabbelrunden sind gemeint. Die Werbesendungen für Promis die ihre Bücher, CDs oder sonst was vorstellen eher nicht. Ich finde jedoch, dass auch diese eine Auffrischung bekommen könnten.

    Wenn ich an die Anfänge von 3 nach 9 denke, vielleicht kann sich noch jemand der Bloggerinnen und Blogger daran erinnern, da war noch Feuer drinnen. Und vor allem war es damals Open end. Man hatte Wolfgang Menge, Marianne Koch und Gert von Paczensky also nicht in ein Programmkorsett gezwängt.
    So etwas wie zwischen Fritz Teufel und dem damaligen Bundesminister Hans Matthöfer wäre heute nicht mehr möglich. Ich fand die Reaktion von Herrn Matthöfer damals gut. Er kippte Fritz Teufel, nachdem dieser ihm mit Zaubertinte besprüht hatte, Wein in‘s Gesicht.

    Da wurde auch noch gestritten und heute weiß z. B. Barbara Schöneberger schon am Anfang der Talk-Show, dass es eine wunderbare Sendung wird.

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