Das Gut ganz in unserer Nähe-der Obsthof

Ganz in unserer Nähe, direkt am Nord Ostsee Kanal gibt es ein altes Gut. Dort wird Obst und Gemüse vermarktet. Bilder erspare ich mir hier einzustellen, es könnte ja Werbung für den Gutshof sein.

Sehr idyllisch  gelegen, wenn man dort am Pflücken ist, sieht man im Hintergrund die großen Schiffe vorbei fahren. Da ich Beeren aller Art liebe, ist dort das reinste Paradies für mich.

Riesige Plantagen mit Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Blumen und man kann dort selbst pflücken.  Eimer, Körbe, Schüsseln, alles kann mitgenommen werden, man meldet sich am Feldrand an einem kleinen Verkaufsstand, die Gefäße werden gewogen und dann bekommt man von Erntehelfern Reihen zugewiesen und kann sich soviel Obst pflücken wie man mag. Und natürlich ist Mundraub erlaubt, ein Beere ins Körbchen, zwei in den Mund. Dieses selbst gepflückte Obst ist im Verkauf natürlich viel günstiger als die Ware, die dort verkauft wird, die von den Erntehelfern gepflückt wurde. Es rechnet sich schon und man spart viel Geld….. Nach dem Pfücken meldet man sich wieder am Stand, die Ware wird gewogen, das Gewicht der Eimer wird abgezogen und man bezahlt.

Am Gutshof ist für das leibliche Wohl gesorgt, aus den leckeren Früchten wurden herrliche Himbeer- Erdbeer,- Stachelbeer- Sahne Torten gezaubert und man kann sich Kaffee und Kuchen kaufen und nach oder vor dem Pflücken, sich etwas Gutes gönnen. Richtig hohe Sahnetorten sind das.

Tische und Bänke stehen dort unter großen Bäumen, ein Kinderspielplatz ist vorhanden und so können auch die vielen Kinder, die mit ihren Familien dort sind und voller Freude beim Pflücken helfen, anschließend spielen. Manchmal mit rot verschmierten Mündern und bekleckerten T-Shirts und man sieht genau welche Familie das Pflücken noch vor sich hat. Lach. Im Gutshof selbst kann man noch selbst gebackenes Brot, Käse, Schmalz und Kunsthandwerk kaufen. Diese leckeren Früchte werden dann zu Hause von mir zu Gelee, Marmelade oder Saft verarbeitet, eingefroren und in der kalten Jahreszeit zu Obstgrütze verbraucht, als Tortenbelag benutzt und ich hole mir damit immer wieder diese Tage auf der Obstplantage in Erinnerung. Ein Tag dort, ist wie ein kleiner Urlaubstag.

13 Gedanken zu “Das Gut ganz in unserer Nähe-der Obsthof

  1. In früheren – viel früheren – Jahren bin ich ja oft durch den NOK gekommen. Ich weiß jetzt nicht, ob ich den Hof gesehen habe, aber es könnte durchaus sein, warum nicht?
    WAS ich jedoch ganz sicher weiß ist, dass Du wieder die Sehnsucht in mir geweckt hast, und viele schöne Erinnerungen!
    Und dafür danke ich Dir sehr. 🙂

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  2. So etwas finde ich herrlich. 🙂
    Leider haben wir hier nicht viele Möglichkeiten. Lediglich ein Erdbeerfeld liegt an meinem Arbeitsweg.
    Das ist aber nicht sehr groß, und wenn das Wetter nicht passt, dann sind da nicht genug Erdbeeren, um selbst pflücken zu können. Die werden dann allesamt an Geschäfte verkauft.

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    • Hier findet man soetwas öfter, in den Zeitungen kann man nachlesen, was und wo man pflücken kann und der Zuspruch ist wirklich gut.
      Es gibt sogar Busreisen hin zu dem obigen Gushof, die Reisenden pflücken dann nicht, sie schauen sich das Gut an, essen dort die leckeren Torten und nehmen von der schon gepflückten Ware etwas mit. Unser Landfrauenverein hat im Mai eine Fünf- Güter- Kutschtour gemacht, leider mußte ich arbeiten, auch das beschriebene Gut war dabei. War bestimmt interessant, alles Wissenswerte über die Güter und die historischen Hintergründe der Gegend zu erfahren, denn ein Moderator war während der Kutschtour dabei.
      Herrlich, mit Pferd und Wagen am Kanal entlang, aber immer kann ich mir halt nicht frei nehmen.
      Natürlich ist auch so ein Gut vom Wetter abhängig, wir haben Sommer gehabt, die waren so naß, da ist das Obst bald an den Sträuchern und Pflanzen verschimmelt.

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  3. Meine Eltern hatten früher fast nur Obst und Gemüse im Garten. Wir Kinder haben dauern etwas gepflückt. Von Bohnen über Erdbeeren, bis hin zu Erbsen, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen, Johannis- und Stachelbeeren.
    Heute pflücke ich nicht mehr. Allerdings als C. noch klein war, waren wir oft los, Brombeeren und auch Holunderbeeren pflücken. Habe dann meistens Saft oder Gelee daraus gemacht. War immer schön und ich habe trotz der Mühen nur gute Erinnerungen daran.

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    • Meine Eltern selbst hatten keinen Garten. Doch ich hatte eine Tante und die hatte einen großen Garten und da waren wir manchmal und haben Obst und Gemüse gepflückt.
      Damals wurde noch viel Obst und Gemüse eingeweckt und so hatte man immer einen Vorrat für den Winter. Auch ich fahre im Spätsommer mit C. Fliederbeeren pflücken, wir striebeln sie an Ort und Stelle vom Zweig und zu Hause mache ich Saft aus den Beeren.
      Herrlich im Winter bei Erkältung heißen Fliederbeersaft trinken oder ich mache Fliederbeersuppe mit Klümp.

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      • Stimmt. Alles was wir als Kinder pflückten kam entweder sofort in den Kochtopf oder aber in Gläser oder Flaschen. Einige Früchte fanden auch in Mutters Rumtopf ihre Erfüllung. 🙂
        Fliederbeersuppe mit Klümp (bei uns hießen sie „Kleckerklüten“) – ein paradiesisches Süppchen!! ❤

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        • Damals hatten meine Eltern auch noch keinen Gefrierschrank und so kam alles in Gläser. Sehr ärgerlich war es, wenn Gläser aufgingen und sich dann z.B. auf Marmelade Schimmel bildete

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