Frage der Woche vom 21.7. bis 27.7. 2018

Man stelle sich vor: man ist unterwegs und der eigene Kühlschrank meldet via App, dass er jetzt wieder aufgefüllt ist, nachdem er automatisch eine Bestellung beim Händler abgab, dieser dann die Waren per Drohne  lieferte, der Hausroboter die Lebensmittel in Empfang nahm und im Kühlschrank verstaute.

Oder man kommt nach Hause, via Freisprecheinrichtung mit Stimmenerkennung  weist man das Garagentor an sich zu öffnen. Sobald man in der Garage ist, geht im Haus das Licht an, via App fragt der Wasserhahn ob Badewasser eingelassen werden soll. Betritt man das Wohnzimmer öffnet sich automatisch die Tür der Hausbar und in der Küche piept die Maschine,  weist darauf hin, dass auf Zuruf ein Espresso gebrüht wird.

Alte und pflegebedürftige Leute bräuchten nicht mehr ins Heim oder von Angehörigen gepflegt werden, weil ein Pflegeroboter sich um die Senioren kümmert.

Würde Euch das gefallen ?    

Die Frage der Woche lautet: was haltet Ihr von der sogenannten intelligenten Technologie?

 

Für die nächste Woche benenne ich Corona.  Hast Du Zeit und Lust?

24 Gedanken zu “Frage der Woche vom 21.7. bis 27.7. 2018

  1. Ich war noch nicht fertig. Mit Apps kann man jetzt schon automatisch den Backofen einschalten, die Jalousien bedienen, Licht schaltet sich zu bestimmten Zeiten an und aus, die Heizanlage und den Eingangsbereich überwachen und vieles andere mehr. So genau kenne ich mich damit nicht aus, ich regle das noch alles selbst. Mir fällt nur auf, wenn mal wie erst kürzlich der Strom weg ist, geht nichts mehr, dann liegt alles lahm. Die intelligente Technologie wird kommen, im Anfang ist sie schon da und wir werden uns nicht dagegen wehren können.
    Ich kann nicht sagen in wieweit man das selbst noch beeinflussen kann, in einigen Bereichen ist es grausam finde ich, in der Pflege und im Krankenbereich ganz schlimm. Da kommt der Roboter und bringt die Medikamente und wechselt die Verbände…. Doch dadurch schafft der Mensch sich auch ab, Arbeitsplätze gehen immer mehr verloren und irgendwie verblödet der Mensch dabei, stelle ich mir so vor.

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  2. Ja und nein.
    Einerseits bin ich ja ein wenig technikverliebt und mag „Spielereien“ und teils auch etwas Bequemlichkeit. Meinen Magnus (Rasenroboter) zum Beispiel möchte ich nicht mehr missen. Eine Grenze, was nützlich oder unnütz ist, muss im privaten Bereich jeder für sich selbst ziehen.
    In der Pflege bedürftiger Personen können intelligente Technologien meines Erachtens sehr hilfreich sein. Ich spreche allerdings nicht aus Erfahrung. Ich denke, dass zum Beispiel die elektronisch gesteuerte Verabreichung von Medikamenten – wie immer sie aussehen mag – ein Fortschritt wäre. Zwischenmenschliche Beziehungen und Kontakte jeder Art sind aber nicht durch intelligente Elektronik zu ersetzen. Der technische Fortschritt sollte wieder mehr Zeit und Raum für eben diese schaffen. Heutzutage, wo alles, aber auch wirklich alles nur noch in Geld umgerechnet wird, bleibt die Menschlichkeit sehr oft auf der Strecke.
    Eher beunruhigend, als wirklich wünschenswert ist für mich persönlich derzeit noch jegliche „intelligente“ elektronische Steuerung von Autos. Darauf mag ich mich absolut nicht verlassen. Hätte ich ein solches Auto, oder säße in einem, dann könnte ich keine Sekunde entspannen.

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      • Aus Erfahrung kann ich Dir sagen dass Medikamentengabe durch Roboter wahrscheilich nicht so sinnvoll wäre. Denn Menschen reagieren unterschiedlich – der eine fragt was er für Tabletten bekommt, der andere braucht Zuspruch, wieder andere möchten die Medikamente nicht – wie reagiert ein Roboter darauf? Selbst wenn er Emotionen erkennen sollte – wird er auch die richtigen Worte finden? Wie speist man das ein? Wir regen uns schon oft über generierte Mailantworten auf – und dann ein Gespräch zwischen Mensch und Roboter??
        Andererseits gibt es gute technische Errungenschaften in der Pflege und der Medizin sowieso. Aber hinter allem steht noch wenigstens ein Mensch und kontrolliert – denn auch Technik ist nicht unfehlbar.
        Zu den Autos hörte ich letztens einen Kommentar im Radio (eine Sendung, bei der Hörer anrufen und am Gespräch teilnehmen können) Der Herr erzählte dass er seit 30 Jahren Monteur sei, oft unterwegs. Früher hat er seinen Arbeitszettel geschrieben, Material und Leistung eingetragen und in der Firma dann der Sekretärin übergeben. Die erledigte dann die schriftlichen Dinge w.z.B. Rechnungen und was dazu gehört. Heute, erzählte er weiter, gäbe es keine Sekretärin mehr, alle hätten Smartphones und Tablets, müßten die Rechnungen selbst schreiben, die Kalkulation gleich mit u.a.m. Es sei jetzt mehr und konzentriertere Arbeit für ihn und die Kollegen, kleine Fehler können teuer werden.. Aber nun freue er sich auf die selbstfahrenden Autos – dann könnte er den ganzen schriftlichen Kram bereits während der Fahrt erledigen….

        meine Frage ist: wer kontrolliert in der Zeit das Auto wenn er sich so auf den schriftlichen Kram konzentrieren muss?

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        • Ich habe, wie schon gesagt, keine Ahnung vom Fach und antworte nur nach meinem Bauchgefühl. Ich verstehe deine Argumente gegen die Medikamentengabe durch Roboter. Ich schrieb ja auch „wie immer sie aussehen mag“…
          Ein Fall, der mir persönlich bekannt ist (eine Kollegin) lies mich diesen Gedanken aufgreifen. Diese Kollegin hat seit ein paar Jahren stark schwankende psychische Probleme. Sie war schon mehrmals für ein paar Wochen im Krankenhaus, und es geht leider immer wieder auf und ab mit ihr. Wenn sie zuhause ist (sie lebt allein), dann nimmt sie aus verschiedenen Gründen die dringend notwendigen Medikamente sehr unregelmäßig bis gar nicht. Das hat natürlich tragische Folgen. Vor ca. zwei Monaten hat sie auf der Arbeit einen leichten Schlaganfall bekommen. Ich will allerdings jetzt hier nicht behaupten, dass das (nur) aufgrund ihrer unregelmäßigen Medikamenteneinnahme passiert ist. Wenn aber niemand kontrolliert, ob sie sie nimmt, oder nicht, dann ist das nächste, noch größere Unglück schon vorprogrammiert. Ich verstehe, dass Menschen nicht entmündigt werden sollen, sehe aber trotz allem in bestimmten Fällen die Notwendigkeit einer Kontrolle zu ihrem eigenen Schutz. Was spräche hier dagegen, wenn es eine Lösung gäbe, die es nicht erforderlich macht, dass das ohnehin nicht vorhandene Pflege-/Betreuungspersonal jede Medikamenteneinnahme kontrolliert. Wie bereits gesagt: Ich habe die Lösung nicht in der Tasche. Es gibt viele kluge Köpfe, die sicher schon daran arbeiten. Es ist in jedem Fall eine Erwägensfrage, bei welchen Menschen die – ich nenne es jetzt hier mal: ferngesteuerte Medikamentengabe möglich und sinnvoll ist.
          Vielleicht liege ich aber mit meinen Gedanken auch total falsch. Auch ok.

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          • Bei ihr wäre es sicherlich besser das die Medikamentengabe kontrolliert wird. Aber wie soll ihr ein Roboter die Medikamente verpassen? Oder kontrollieren ob sie sie nimmt?
            Da wäre sicherlich ein Mensch die bessere Lösung, der auf sie eingeht und sie eventuell überzeugen kann. Vielleicht ist sie einsam? Ihr Singledasein von ihr vielleicht nicht gewünscht. Im Krankenhaus bekommt sie Zuspruch, Zuwendung und hat Menschen um sich herum.
            Es gibt ja schon implantierbare Insulinpumpen, aber das funktioniert auch nur, wenn der Patient mitmacht.

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            • Wie ich schon schrieb, Rika, ich habe die Lösung nicht parat, bin aber sicher, dass kluge Köpfe sie eines Tages haben werden. Deine Formulierung „…von einem Roboter“ und vor allem dein Bild im Post läßt vor meinem geistigen Auge tatsächlich irgendso eine hochtechnologisierte Maschine den Kopf mit Zwingen nach hinten reißen und drei Tabletten in den Mund pressen. So meinte ich meinen Gedankengang ganz sicher nicht, wie du dir denken kannst.
              Was im Fall meiner Kollegin die bessere Lösung wäre – Mensch oder intelligente Technologie – das kann ich nicht beurteilen. Natürlich ist es möglich, dass sie (ungewollt) einsam ist. Aber daran ändert eine Medikamentengabe von Menschenhand auch nichts. Und dass sie im Krankenhaus Trost und Zuspruch bekommt und Menschen um sich hat?
              Eine schöne Vorstellung. An die Lösung des Problems durch Krankenhausaufenthalt glaube ich nicht.

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              • Nun, es waren ja auch nur Vermutungen meinerseits. Ich schrieb ja auch, dass es bereits implantierbare Insulinpumpen gibt – vielleicht gibt es etwas in der Art auch irgendwann für andere Medikamente. ABer der Patient muss es wollen – sonst nützt die ganze Technik nichts.

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  3. Huhu 👋🏼 Ja, ich nehme die Nominierung an! 😃

    Wenn es eines Tages wirklich so weit ist, dass die Technik unsere Welt bedient, dann bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Wir liegen alle faul rum und werden dick, rund und fett. Wie bei WallE, dieser süße Roboter. Wo die Menschen im Weltall leben und die Technik alles macht und die Menschen sind total dick.
    Ich würde mal sagen: Jain!
    So kleine Fensterputzroboter und die runden, fahrenden Staubsauger oder Berta‘s Magnus sind schon okay. In der Pflege fände ich das eigentlich nicht so toll, weil da die zwischenmenschliche Beziehung fehlt, und die Alten und Kranken vereinsamen.
    Vor selbstfahrende Autos hätte ich auch schiss, da könnte ich nie entspannt mit fahren.
    Roboter, der den Schreibkam macht, das wäre gut. Und für andere kleine Unannehmlichkeiten, die man nicht gerne macht, das wäre gut.
    Aber sonst, alles zu „vertechniken“, das fände ich nicht gut. Einiges sollte der Mensch selbst was machen, wir müssen in Bewegung bleiben.

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    • Wie Biene auch schon schrieb – bei all der Technik darf man nicht vergessen, dass sie auch ausfallen kann. Weh dem, der dann keinen Besen mehr bedienen kann und eine Handeule für einen ausgestorbenen Uhu hält. Vor allem bleibt die Frage ob alle Menschen irgendwie in die IT-Technik wechseln können oder ob es dann nicht doch noch mehr Milliarden von Arbeitslosen auf der Welt gibt….
      erinnert mich ein klein wenig an den Film mit Charlton Heston: „2022-die überleben wollen“ oder auch „Terminator – Rebellion der Maschinen“.

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    • Irgendwann wird es nur noch solche Technik geben und man muss sie entweder in Anspuch nehmen oder wie ein Höhlenmensch im Wald leben – wenn es denn den Wald noch in solchem Ausmaß wie heute gibt. Wir müssen das nehmen, was das Angebot hergibt. Ist ja heute nicht anders – war heute einkaufen und habe KEINEN Lactosehaltigen Käse bekommen können. Wegen verschwindend wenigen, tatsächlich Lactose-Intoleranten gibt es keinen Käse mehr mit Lactose! Warum? Weil plötzlich fast alle die Intoleranz bei sich entdeckt haben wollen – als sei es eine Modeerscheinung, der letzte Schrei auf der Modefraßmesse. Und so ist es bei allem. Wenn jemand einen begehbaren Kühlschrank hat, der sich selbstständig füllt möchte den fast jeder haben. Egal wie teuer die Beschaffung, der Unterhalt dafür – er muss sein! Denk mal an die neuen Fernseher: groß, größer am größten, jetzt mit Panorama-Rundblick u.s.w.

      Den Menschen in den satten Industrienationen ist leider die Demut abhanden gekommen.

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  4. Also ich möchte die Frage mal so beantworten, wer es braucht, bitteschön. Mir ist das alles ziemlich egal, da ich es nicht brauche. Nur in der medizinischen Versorgung finde ich es völlig fehl am Platz. Da bin ich 100 Prozent gegen den Einsatz von Robotern.

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  5. So, wie du es oben beschreibst, klingt das echt richtig gruselig.

    Nein, ich möchte nicht, dass mein Kühlschrank automatisch aufgefüllt wird und „Roboter“ selbstständig meine Sachen bestellen und die Schränke bestücken.

    Ja, ich bin sehr froh, dass wir automatische Rollos haben, die auch auf Zeit eigestellt sind, die man aber manuell trotzdem anders bedienen kann.

    Nein, ich möchte kein selbstfahrendes Auto und im Moment kann ich mir auch noch nicht vorstellen, dass die wirklich sicher sind. Ich habe da schon arge Bedenken, wie es in Zukunft auf unseren Straßen zugeht, wenn vermehrt solche Fahrzeuge auch auf den Autobahnen unterwegs sind.

    Dagegen möchte ich meinen „Navi“ nich mehr missen, obwohl ich auch dafür bin, dass trotzdem jeder auch eine Landkarte lesen können sollte – das bleibt leider auf der Strecke.

    In der Pflege, gibt es sicher Gebiete, wo solche Technik sehr brauchbar ist, aber ich stelle es mir furchtbar vor, wenn die Menschen nur noch von Robotern versorgt werden.
    Zwischenmenschliche Beziehungen finde ich sehr wichtig, die kann eine Maschine nicht ersetzen.

    Also, ja und nein. Vieles finde ich gut, vieles finde ich doof. Soweit man selbst entscheiden kann, was man davon benutzt, soll es jeder gerade so machen, wie er es für sich als richtig befindet. Über die Sachen, die man nicht selbst beeinflussen kann, wie im Verkehr und in der Medzin z.B. hoffe ich, dass „vernünftige“ Lösungen gefunden werden. Aufhalten kann man die Entwicklung nicht.

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    • Ja, Dinge die man auch noch selbst (manuell) bedienen kann, könnten den Alltag erleichtern.
      Es wäre wirklich ein grausliches Bild, wenn man nicht einmal mehr selbst entscheiden könnte was in den Kühlschrank kommt, weil der „Bestell-Roboter“ gleichzeitig meine Gesundheitsdaten speichert, dewegen nur cholesterin- und kohlehydratarme Lebensmittel ordert.
      Sollte ich mal pflegebedürftig sein, möchte ich keine kalte Maschine an meinem Bett haben, die mich erst mit sensoren scannt um mich zu waschen oder einzucremen. Aufmunternde Worte möchte ich mir nicht als generierte abgespulte Redewendung anhören müssen.
      Wenn wir alles technisieren, digitalisieren und von Computern steuern lassen – möchte ich nicht wissen welche Arbeitssparten dann auf ewig eleminiert werden. Kann dann jeder tatsächlich in der IT-Branche als Softwareentwickler, Programmierer u.ä. arbeiten?
      Wie gesagt, es erinnert mich an „2022-die überleben wollen“ –

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      • Wie heißt es so schön: „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“ …und daran möchte ich glauben! Dass es trotz technischer Fortschritte, auch immer wieder neue Möglichkeiten gibt, denn der komplette Mensch ist nicht ersetzbar für unser Leben – denke ich.
        Aus dem Kutscher, wurde der Taxifahrer, der Straßenbahnfahrer oder der Lokführer… als einzelnes Beispiel.
        Auch wollte ich heute nicht mehr von den Telefonistinnen mit meinem Gesprächspartner verbunden werden, da lobe ich mir doch die Entwicklung des Telefons und auch das Smartphone hat so seine Vorteile.
        Und wäre der PC nicht erfunden worden und die Internetverbindungen, dann würden wir uns gar nicht kennen. Selbst mein Ehemann wäre mir evtl. niemals über den Weg gelaufen.
        So ist es eben auch in anderen Bereichen, wo die künstliche Intelligenz Einzug hält. Es sollte nur wirklich abgewogen werden, was wirklich Sinn macht, da sind wir wohl alle einer Meinung.
        Leider gibt es aber soviele „Geldgeier“, die eher den Profit sehen, statt dem Wohlergehen unserer Seelen.

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        • Ja, das „Fräulein vom Amt“ gibt es nicht mehr und seit der Industrialisierung sind viele Berufe sang- und klanglos verschwunden. So wird es auch sein, wenn die intelligente Technologie immer weitere Kreise zieht, die Maschinen jeden Handschlag übernehmen. Nur ob dann alle Menschen in den Genuß des „leichteren Lebens“ kommen ist mehr als fraglich.

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