Frage der Woche am 1.9.2018

Gerade geht in meinem Bekanntenkreis die E-Bikeritis um.
Jeder legt sich so ein Ding zu. Weil so praktisch, weil
so bequem, weil man dann ja wieder häufiger Fahrrad
fährt, gut für die Gesundheit und die Umwelt.

Wie oft sagen die jungen Leut……
E-Bikes sind definitiv etwas für alte, „unfitte“ oder
bequeme Leute – also für solche, die entweder keine
Kraft oder keine Lust haben, in die Pedale zu treten.

Natürlich ist es für diese Zielgruppe eine tolle Sache.
Die E-Biker können durch die Motorenunterstützung
ganz andere Strecken und Höhenmeter bewältigen,
ohne dass sie Herzkasper oder Schwitzattacken bekommen.

Radfahren ohne große Anstrengung – klingt doch gut.

ebike (2)

Meine Frage:

Sind E-Bikes nur was für alte Leute??

 

Ich möchte für die Frage der Woche ab dem 8.9. brathahn nominieren.

Gib ein Pip-Zeichen wenn Du damit einverstanden bist.

20 Gedanken zu “Frage der Woche am 1.9.2018

  1. Ich denke, das kommt auf mehrere Gesichtspunkte an. Wer viel Fahrrad fährt und wirklich lange Strecken damit unterwegs ist, bergig wohnt und große Höhenunterschiede zu bewältigen hat, da ist es schon eine große Erleichterung und hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun. Ich kenne Leute, die fahren jeden Tag gut 40 km zur Arbeit (Hin-und Rückfahrt) und da ist so ei E-Bike schon eine gute Sache.
    Bewegung tut in jedem Alter gut und wenn da jemand ist, der nicht gut zu Fuß ist und jeden Tag Fahrrad fährt, tut er sich gutes, egal ob mit einem normalen Rad oder mit einem E-Bike. Man bewegt sich, ist an der frischen Luft, findet vielleicht Gesprächspartner, alles ist gut.
    Ich persönlich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit, es ist nicht weit und ich brauch kein E-Bike, dafür fahre ich auch zu wenig. Meine Freundin und Partner, beide Rentner fahren viel Rad, lange und weite Strecken und sie haben ein E-Bike und da macht es Sinn, sie sind gesundheitlich etwas dem Alter entsprechend eingeschränkt und trotzdem bewegen sie sich viel, erledigen Einkäufe mit dem Rad . Und was wichtig ist, sie tragen einen Helm, egal ob die Frisur danach platt aussieht, ich finde das sehr sinnvoll und nützlich, denn die Geschwindigkeit ist doch ziemlich hoch und im Falle eines Unfalls ist man wenigstens am Kopf geschützt.
    Egal ob jung oder alt, jedem wie es gefällt und wie er es mag und wie er es kann.

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    • So ist es, liebe Biene.
      Im Berufsleben bin ich mit einem normalen Mehrgang-Fahrrad zur Arbeit gefahren und jetzt fahre ich mit meinem e-Bikes durch die Gegend. Es ist wirklich sehr wichtig daß man einen Helm trägt. Die e-Bikes können allerdings recht schnell unterwegs sein aber es geht auch mit niedriger Geschwindigkeit. Es heißt immer Augen auf im Straßenverkehr – mit oder ohne Motor. Das Alter spielt dabei gar keine Rolle.

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  2. Egal wie alt, ich rufe jedem E-Bike Fahrer ein freundliches“Pfuscher“ hinterher. Ich wohne im Bergischen und dachte zehn Jahre lang, man könnte hier nicht Fahrrad fahren. Doch, man kann. Und hinterher geht’s einem besser.
    Aber natürlich ist jedes E-Bike besser als ein Auto.
    Helme sind toll, aber hässlich und so schrecklich deutsch. Aber wer im Lotto gewonnen hat, der kann auch bei einem Sturz durch den Helm gerettet werden.

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    • E-Biker sind keine drückebergischen Weicheier, die sich von ihrem Akku auf zwei Rändern durch die Gegend schnurren lassen. Es sind Leute, die gerne Radfahren, sich auch gerne bewegen – aber mit weniger Erschöpfung weitere Wege zurücklegen wollen. Ein Fahrradhelm hat bei einem Sturz schon manche Kopfverletzung verhindert.

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      • Weshalb immer Fahrradhelm? Ein Airbag für den Kopf ist doch viel bequemer, oder? Gut er kostet etwas mehr, jedoch würde ich lieber so einen Airbag als einen Fahrradhelm tragen, wenn ich noch Fahrrad fahren könnte. Ist mir leider nach einer Verletzung vom Arzt verboten.

        Wer diese Airbags noch nicht kennen sollte, bitte schön

        https://www.globetrotter.de/shop/hoevding-hoevding-20-airbag-helm-301639-schwarz/?sku=301639001&utm_source=PTID13002411&utm_medium=bing&utm_campaign=pla&gclid=COHwwI6Amt0CFUkIGwodaBYJ1w&gclsrc=ds

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        • Airbags habe ich noch nie gesehen und wußte auch gar nicht daß es so einen Ersatz für einen Fahrradhelm zu kaufen gibt. Zuerst dachte ich mir, die Dame hat eine Trockenhaube von ihrem Friseursalon auf 🙂
          Wer nicht Fahrrad fahren darf hat ja einen PKW für seine Touren in der Garage.

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      • Ich kann Die nur zustimmen, liebe Traudl. Manche Leute reden von Dingen die sie entweder gar nicht kennen oder von denen sie keine Ahnung haben.
        E-Bikes werden hier von allen Altersklassen genutzt. Auch Fahrradkuriere und Pizzaboten sehe ich oft mit E-Bikes. Seit Neuestem radelt auch der Postbote mit diesem Rad und stellt sie Post zu. Alle die ich eben aufzählte sind keine Rentner oder „Pfuscher“, sondern Berufstätige.
        E-Biker sind mir 10 x lieber als die Möchtegern-Radrennfahrer die sich täglich mit nicht verkehrssicherern Rädern im Straßenverkehr bewegen.
        Helme sind in Ordnung, auch wenn mancher sie als „häßlich“ bezeichnet. Wer einmal schwer mit dem Rad gestürzt und Helmträger ist, wird sich ob der „schrecklich deutschen“ Empfehlung gefreut haben. Und die Versicherungen interessiert es auch immer nach einem Radunfall….

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        • Es soll Paare geben, die wieder gemeinsam unterwegs sind, weil sich ihr Tempo und ihre Kondition nun angeglichen haben im gemischten Doppel von E-Bike und Normal-Rad. Ein Fahrrad soll nicht nur Sportgerät oder Fitnessbock sein, sondern soll Fahrfreude bereiten und das habe ich mit meinem E-Bike. Allerdings bin ich nicht zu schnell unterwegs – man muß Kontrolle über den Strassenverkehr haben. Ein Sturtz vom Fahrrad ist sonst vorprogrammiert. Fahrradhelmpflicht sollte m.E. für alle Radler eingeführt werden. Die Versicherungen zahlen dann bestimmt bei einem Unfall.

          Wünsche Dir ein schönes Wochenende und grüße Dich ganz herzlich
          Traudl

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  3. Ich besitze seit zwei Jahren auch ein E-Bike. Eine wunderbare Erfindung. Hier ist es derart bergig, dass ich ohne dieses Fahrrad kaum zum Radeln käme. Peinlich ist mir das nicht im mindesten. Was andere darüber denken, interessiert mich nicht die Bohne.
    In Schweden gibt es seit diesem Jahr sogar 25 Prozent des Kaufpreises vom Staat zurück. Damit wird der Umstieg vom Auto auf das Rad und auch die Bewegung gefördert.
    Im übrigen denke ich, dass vielen, die das E-Bike als was auch immer verurteilen, nicht bewußt ist, dass der Motor nur helfend arbeitet. Man muss ja trotzdem immer in die Pedale treten. Es fällt nur leichter. Und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 25 km/h. Auch das ist vielen nicht klar, denn sie verwechseln ein E-Bike oder auch Pedelec mit einem Fahrrad mit Hilfsmotor, bei dem das Treten der Pedale nicht erforderlich ist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pedelec

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    • So ist es, liebe Berta. Ich habe auch ein E-Bike und möchte es nicht mehr missen. Das Ding dient dazu, sich an der frischen Luft fortzubewegen. Wer dabei die Möglichkeit nutzt, ab und zu ein wenig Schubkraft zuzuschalten, erleichtert sich die Sache. Ob er das mit 20, 35 oder 59 tut, ober er erst mit 68 oder 75 Jahren wechselt – was spielt das für eine Rolle? Lassen wir doch den Dingen ihren Lauf, oder?

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  4. Ich besitze noch kein E-Bike, fahre aber ja nicht so oft längere Strecken. Für die Stadt hier reicht mir noch das normale Rad, aber ich kann mir durchaus vorstellen, später auch mit einem E-Bike zu fahren oder wenn man im Urlaub eine längere und evtl. auch bergige Strecke fährt.

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    • Die Fahrt mit einem E-Bike ist auf alle Fälle eine Umstellung gegenüber einem normalen Fahrrad. Bis man sich daran gewöhnt hat muß man sehr aufmerksam fahren. Es fährt richtig schnell und hat starke Bremsen. Wenn man nicht aufpasst dann ist man schnell sturzgefärdet. Auf alle Fälle immer einen Fahrradhelm tragen.
      Berg- und Talfahrten machen Spaß, da einem die Puste nicht ausgeht. 🙂

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  5. Ich bin der Meinung junge Leute sollten sich auf ihre Muskelkraft verlassen. Neulich ist ein Kind mit E-Bike an mir vorbeigerast. Wo sich mir die Frage stellt, hat er das unter Kontrolle? Ich habe da meine Zweifel. Für alle die schon etwas älter sind und sonst eher wenig Sport machen, ist das E-Bike eine gelungene Alternative oder sogar Ersatz zum Auto.

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    • Wenn ein Kind bereits ein E-Bike von ihren Eltern gesponsert bekommt – das finde ich überhaupt nicht gut.
      Wie soll sich ein Kind mit einem Tempo von z.B. 20 km/h bei dem heutigen Straßenverkehr zurecht finden. Es ist unverantwortlich wenn Kinder mit e-Bikes auf der Strasse unterwegs sind. Ältere Leute fahren sehr gerne mit dem E-Bike und sie wissen wie vorsichtig sie mit dem schnellen Gefährt fahren dürfen.

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