Themenwoche ab 3.11. – Dunkle Jahreszeit – Einbruchzeit, Sicherheit

Gerade am letzten Wochenende, gab es zu diesem Thema ein „kleines Erlebnis“.

Freitagabend; es war schon dunkel, nach 18 Uhr. Es klingelte – ich ging an die Sprechanlage und konnte anfangs nicht richtig verstehen, was gesagt wurde. Es meldete sich eine Männerstimme, die meinte, er wäre von der Telekom. Aus Intuition heraus, drückte ich nicht auf den Summer, sondern ging direkt zur Hauseingangstür und öffnete. Es standen zwei Männer vor der Tür. Der eine blieb unten an der Treppe stehen, so dass ich ihn auch nicht richtig sehen konnte im Dunkeln. Der zweite stand mitten auf den Stufen, so dass ich ihn deutlich erkennen konnte. Ohne, dass ich danach fragte, zückte er sofort einen Ausweis, den ich mir aber nicht genauer anschaute (im Nachhinein denke ich, hätte ich das vielleicht mal tun sollen, um diesen Ausweis beschreiben zu können).

Ich war verwundert und in „Habachtstellung“, denn erst am Tag vorher hatte sich die Telekom telefonisch gemeldet und mein Mann ausdrücklich, mit der Bitte um Notierung, geäußert, dass er kein neues Angebot möchte und nichts braucht.

Der Mann vor der Tür fing mit der Frage, „Unsere Kollegen waren noch nicht hier oder?“ ein Gespräch an. Statt darauf zu antworten, machte ich meiner Verwunderung Luft, dass ich nicht verstehe, warum jemand einfach hier vorbeigeschickt wurde, obwohl wir schon deutlich gemacht hatten, dass kein Interesse besteht. Er fing an, ohne meine Worte zu beachten, „sein“ Angebot vorzutragen bzw. herauszufinden, ob wir Telekom-Kunden sind. Ich unterbrach ihn, und erklärte nochmal, dass wir kein Interesse hätten, ich aber vorsichtshalber nochmal meinen Mann fragen würde – sie sollten kurz warten. Ich merkte schon, dass denen das gar nicht recht war – irgendwie; machte die Tür vor ihrer Nase zu und ging kurz in die Wohnung. Natürlich wollte mein Mann nichts von denen wissen und konnte gar nicht so schnell richtig auf meine Mitteilung reagieren, weil ich da schon wieder auf dem Weg zur Haustür war, um dem Typen vor der Tür zu verkünden, dass sie umsonst bei uns geklingelt hatten.

Der wollte aber nicht so schnell klein beigeben und fragte erneut „hintenrum“, ob wir denn Telekom-Kunden wären. Ich erklärte, dass das völlig egal sei und ich nicht verstehe, warum er nochmal danach fragt – wir hätten kein Interesse, verabschiedete mich (trotzdem freundlich) und schloss die Tür.

Im Anschluss haben wir bei der Polizei angerufen und mussten feststellen, dass wir damit nicht die einzigen aus unserer Straße waren; es waren schon mehrere Anrufe bei der Polizei eingegangen. Sie waren dabei, sich darum zu kümmern und schickten eine Streife. Allerdings haben sie die Typen wohl nicht mehr angetroffen und riefen nochmal an, um sich eine Beschreibung geben zu lassen.

Ich muss gerade feststellen, dass ich das alles schon wieder aus meinen Kopf gestrichen hatte und nicht weiß, was daraus geworden ist. Ich werde mich mal informieren.

 

14 Gedanken zu “Themenwoche ab 3.11. – Dunkle Jahreszeit – Einbruchzeit, Sicherheit

  1. Geschäfte an der Haustür schließe ich grundsätzlich nicht ab und lasse diese Leute auch nicht ins Haus. Wenn die mir auch einen Ausweis unter die Nase halten würden, ich könnte nicht nachvollziehen ob der echt ist. Im Zweifel immer die Polizei informieren. Ein ungutes Gefühl hat man doch.

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  2. Ich mach immer sofort die Tür zu. Früher, als ich noch jung war, hatte ich mich belatschern lassen. Letztendlich hatte ich aber zum Glück immer abgelehnt, bis auf den Staubsaugervertreter von Vorwerk, da ich gerade ohnehin einen Staubsauger brauchte. 😅 Aber es hatte sich gelohnt. Der Staubsauger hatte viele Jahre gute Dienste geleistet.
    Letzte Woche standen die Zeugen Jehovas wieder vor der Tür. 🙄 Wie wichtig mir Gott wäre. Hätte am liebsten geantwortet, so wichtig wie ein Popel in der Nase. Aber ich war trotzdem freundlich und hab gesagt, gar keinen und die Tür zu gemacht und die hatten draußen noch weiter gegen die Tür geplappert. 🤣

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  3. Ich habe mir von der Pressestelle der Polizei in Hamburg mal Hilfe geholt: ich schrieb sie an, dass es einem immer wieder nahe gelegt wird sich die Ausweise vorzeigen zu lassen. Aber woran soll man einen gefälschten Ausweis erkennen, wenn man nicht einmal weiß wie der echte aussieht?! Kurz danach erkielt ich eine PDF mit allen relevanten Ausweisen von Hamburger Behörden,Strom- und Wasserwerk sowie dt. Post.
    Ich habe sie ausgedruckt, Folie draufgeklebt und sie neben meine Wohnungstür gepinnt. Nun kann ich immer vergleichen.

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  4. Tricky Situation. Mit so einer Wechselsprechanlage ist man aber schon auf einer sicheren Seite. Mir ist aber auch passiert, dass ich geöffnet habe, weil ich nichts am Hörer verstandt. Da habe ich mir überlegt, mal bei meinem Vermieter nachzufragen eine Wechselsprechanlage zu bekommen. Die Modernen haben eine Videoüberwachung, und man kann innen sehen wer da klingt. Das möchte ich.

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    • Am Abend öffne ich auch nur bekannten Menschen mit dem Summer, ansonsten gehe ich so gut wie immer direkt zur Tür. Um das zu unterscheiden, ist die Sprechanlage schon gut und auch der Summer praktisch, wenn z.B. einer meine Söhne davor steht.
      Fremde, unangemeldete Besucher, lasse ich nicht ins Haus, die müssen draußen bleiben.
      Ich habe aber auch keine Angst, wenn jemand klingelt, ich habe in diesem Fall eher an das gedacht, was sie evtl. vor haben könnten, wenn man sie reinlässt bzw. wenn sie etwas herausfinden, was ihnen nutzen bringen könnte.
      So eine Videoüberwachung finde ich in jedem Fall gut. So etwas kommt auch wieder in den Hauseingang.

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      • Leider Gottes gibt es ja da immer wieder Leute die gleich den Datenschutz wegen einer Videokamera bemühen wollen. Ich sag mir immer: solange ich nichts Böses im Schilde führe, interessiert mich so eine Videokamera überhaupt nicht.
        Ich finde solche „ich schau mal wer da klingelt-Anlage“ auch nicht schlecht. Müssen aber alle Mieter mit einverstanden sein….und da fängts an. 😕

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        • Wir haben das Glück, das das Haus hier in Familieneigentum ist und im Moment auch nur Familie drin wohnt. Und sollte es irgendwann wieder Mieter geben, müssen die sich von vornherein damit einverstanden erklären. Datenschutz hin, Datenschutz her, hier geht es um meine eigene Sicherheit und wer damit nicht umgehen kann, der braucht ja bei mir nicht zu klingeln. 😉

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          • Richtig. Es geht um Sicherheit. Darum verstehe ich die Mieter nicht, die dagegen sind. Ich gönne keinem etwas Schlechtes – aber solche Leute müßte es mal erwischen.
            In unsere Nachbarwohnung wurde mal abends (ca 19°° Uhr) eingebrochen. Keiner hat etwas mitbekommen. Seitdem achte ich verschärft auf die Gestalten, die sich hier tummeln ohne hier zu wohnen. Erstaunlich wie viele von denen ohne Antwort gehen, wenn ich sie durch den Fensterspalt frage, wen sie denn suchen oder ob ich ihnen behilflich sein kann….

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  5. mit bella im hause wäre dir das nich passiert
    und würde ace durch den türspalt guggen
    verläßt der typ die treppe von ganz allein 😀 😀
    um die typen zu suchen mußte allerdings
    mich anfordern
    ace nutzt seine nase nur um türen zu rammen
    oder bäume
    oder hunde
    das kann er allerdings echt gut 🙂
    aber wenn wir futter auf der wiese verstreuen
    find der der nix 🙂
    is alles meins
    🙂
    gruß bella 🙂
    du brauchst nen hund !

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