Frage der Woche am 17.11.2018

Heute wieder in allen Nachrichten: Merkels Besuch in Chemnitz.

Die einen sagen: „zu spät“, andere sagen „besser spät als nie“.

Wie denkt Ihr darüber?

Lohnt sich der Besuch von Merkel in Chemnitz – drei Monate nach den Vorkommnissen in irgendeiner Weise?

Für die nächste Frage der Woche bitte ich Lesenbiene zur Tat zu schreiten.  Aber wie immer gilt: Freiwillige vor! Wer mal Lust hat eine weltbewegende Frage zu stellen kann es hier in den Kommentaren gerne kund tun. Wäre schön, wenn sich auch andere hier zu Wort melden!

8 Gedanken zu “Frage der Woche am 17.11.2018

  1. Ich äußere mich mal aus der Ferne – sozusagen als Zaungast.
    Ich finde es gut, dass Angela Merkel gestern in Chemnitz war.
    Ich bin der Meinung, dass Reden immer hilft, egal wann. Man muss nur reden wollen.
    Pöbelnd und rechte Parolen grölend durch die Straßen ziehen ist kein Reden.
    Ich will aus verschiedenen Gründen mit meiner Meinung über Angela Merkel hier nicht in die Tiefe gehen.
    Sie ist nur bedingt „meine“ Bundeskanzlerin, da ich zwar noch immer deutsche Staatsbürgerin bin, mittlerweile aber seit 15 Jahren nicht mehr in Deutschland lebe.

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    • Dass Frau Merkel Chemnitz besuchte finde ich auch gut. Man beschwert sich immer darüber, dass sie sich nicht um bestimmte Belange zu kümmern scheint. Aber ich bin der Meinung es hätte eher geschehen müssen.

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  2. Dialoge sind nie verkehrt. Nur, und das ist meine Meinung, kommt er etliche Wochen zu spät.

    Nun kann man sagen besser spät als nie, jedoch bleibt bei mir der Eindruck, sie wollte erst einmal abwarten, bis sich die Wogen etwas geglättet hatten. Und das ist einer Kanzlerin unwürdig, finde ich.

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  3. Reden ist immer gut, denn mit Gewalt löst man keine Probleme.
    Sie gibt zu verstehen, dass sie die Empörung der Leute über die Tat versteht, doch ihre Ausführungen zur zukünftigen Verhinderung solcher Taten durch Migranten wie die rigorose Abschiebung von Gefährdern und verurteilten Straftätern ist sehr dürftig.
    Die Flüchtlingspolitik läuft falsch, die Deutschen sind nicht fremdenfeindlich, doch es schleicht sich das Gefühl ein, sich weniger frei und sicher im eigenen Land bewegen zu können und wenn das so ist, dann läuft da was schief in unserem Land.
    Die Menschen haben das Gefühl, mit ihren Sorgen und Ängsten alleine gelassen zu werden und das ist nicht erst seit gestern so. Kritische Stimmen gab es schon früh, doch da traute man sich schon bald nichts mehr zu sagen, denn schnell wurde man in die rechte Ecke gestellt.
    Fazit: Merkel plauscht noch einmal nett mit den Bürgern. Reine Imagepflege.Taten gibt es nicht. Nur Verständnis und das ziemlich spät, doch wohl besser als nie.
    Ein kleiner Trost, in Berlin nach der Sache am Weihnachtsmarkt dauerte es 1 Jahr bis sich Frau Merkel bequemte, hier hat es „nur“ 3 Monate gedauert.

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    • Ja Biene, recht hast Du!
      Ich meine, wer sich nur mit „bequemen“ Gesprächspartnern austauschen möchte und somit den Weg des geringsten Widerstandes geht, sollte gleich zuhause bleiben.
      Sie hätte das Gespräch zu Bürgern aller Schichten suchen müssen – wenn sie auch als „Argument“ vorbringt, keine Eskalationen aufkommen lassen zu wollen. Damit hat sie die sich betroffen fühlenden Chemnitzer indirekt diskriminiert und sich selbst ein Armutszeugnis ausgestellt.

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