Alkohol im Geschäftsleben

Auf die aktuelle Frage der Woche bin ich gekommen, weil ich ein – nach meinem Empfinden – bedenkliches Erlebnis im Büro an meinem Arbeitsplatz hatte.

Anfang letzter Woche hatte eine Kollegin Geburtstag und neben dem obligatorischen Kuchen auch zwei oder drei Flaschen Sekt und Wein für alle Kollegen mitgebracht. Frei nach dem Motto: „Nur ein Gläschen zum Anstoßen.“
Die neue Kollegin in unserer lustigen Runde lehnte dankend mit dem Hinweis „Ich trinke keinen Alkohol.“ ab. So weit, so gut. Doch dann ging es erst richtig los:
„Ach, komm schon, nur einen Schluck zum Anstoßen.“
„Nun sei doch keine Spielverderberin!“
„Stell‘ dich nicht so an.“
„Wenn du nicht mal einen Schluck Sekt mit uns trinkst, bist du bei uns falsch.“
Und so weiter, und so weiter.

Absolut Weinglas.jpg

Ich hielt mich ein bisschen abseits und sagte gar nichts dazu. Nun muss ich mich outen, denn ich mag Alkohol. Natürlich nicht wahllos alles, aber ich habe ein Faible für trockenen Weißwein, vor allem Chardonnay. Den trinke ich gern und ja, den trinke ich auch regelmäßig. Mit Genuß.
Was ich in dieser Büro-Situation aber beobachtet habe, das gefiel mir ganz und gar nicht, denn auch wenn alle die oben erwähnten Sprüche lustig gemeint waren, fand ich doch, dass man die Kollegin damit in eine Ecke drängen wollte. Für mich war das schon fast so eine Art Ausgrenzung. Weil die Kollegin keinen Alkohol trank, sollte sie bei „uns“ Alkoholikern (Ich übertreibe das jetzt absichtlich…) falsch sein? Das fand ich bedenklich. Da schmeckte mir auch mein Glas Weinschorle plötzlich nicht mehr. Ich habe es dann stehen lassen. Sozusagen in stiller Solidarität mit der „trockenen Kollegin“.

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45 Gedanken zu “Alkohol im Geschäftsleben

  1. Ich halte es ebenso für bedenklich dass man den Wunsch der Kollegin, auf Alkohol für sich selbst zu verzichten, nicht respektierte. Ich habe früher auf der Arbeit auch keinen Alkohol getrunken, eben weil ich ihn nicht unbedingt für „mal eben zwischendurch“ auf meiner „Gourmet-Liste“ habe.
    Es gibt, das sollte niemals außer Acht gelassen werden, auch sogenannte trockene Alkoholiker. Ich denke diese Leute können stolz auf ihre Entwöhnung sein von daher schon sollte man keinen diesem „Gruppenzwang“ unterwerfen. Selbst wenn jemand einfach keinen Akl trinken mag, weil er Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufentgleisungen o.ä. davon bekommt. Widerlich jemandem etwas aufzwingen zu wollen, was derjenige nicht möchte.

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      • Ja, sicher hast Du recht, kleine frozzelei unter Kollegen.
        Aber sicherlich gibt es auch andere Situationen (nicht bei Dir/ Euch – sondern ganz allgemein) in denen solange gedrängt wird bis der*diejenige nachgibt. Gerade wenn man noch „neu“ (in Probezeit) ist, und man sich eh noch etwas unsicher fühlt läßt man sich eher belatschern.

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          • Habe ja früher auch gerne mal ein Glas Wein oder Sekt getrunken. Zum Essen ein Glas Wein oder zum anstossen ein Glas Sekt. Nun gehts wegen der Medikamente nicht mehr – es sei denn alkoholfreier Sekt. Der schmeckt gar nicht schlecht. 🙂

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  2. Was soll ich dazu schreiben? Vielleicht, Deine Kollegen sollten mal überprüfen, ob sie tatsächlich Erwachsen sind.

    Ich finde solch ein Verhalten unmöglich, taktlos und intolerant. Deine Kollegin kann einem nur leidtun.

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  3. Ich trinke auch gern einen guten Weißwein.
    Während der Arbeit jedoch nichts.
    Auch zu Arbeitsessen trinke ich keinen Alkohol. Nicht mal ein Radler.
    In meiner Freizeit sieht das ganz anders aus.
    Schon ein Glas Sekt senkt meine Arbeitsmoral gen Null.

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  4. Schade, dass Du nicht gleich etwas gesagt hast. Aber das kannst Du ja noch nachholen. Ein Satz wie „…dann gehörst du nicht hier her“ tut von innen mehr weh als man von außen merkt, auch wenn er im Spaß gesagt wird.

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    • Wenn ich solche Kommentare wie deinen lese, dann ärgere ich mich, dass ich diesen Blogeintrag überhaupt geschrieben habe. Du kennst weder mich, noch meine Situation in der Firma, meinst aber, mir Ratschläge erteilen zu müssen. Schade. Wirklich sehr schade.

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  5. Wenn solche Kommentare kommen , egal ob es im Spaß gesagt wird, dann ist das schon ziemlich hart. Sogar Kinder lernen, ein Nein, ist ein Nein. Gut man fragt dann in deinem Fall vielleicht auch ein zweites mal nach, aber dann muss auch gut sein. Sie wird ja ihre Gründe haben warum sie nicht trinkt und kommt vielleicht gleich am ersten Tag schon in Erklärungsnot.
    Wie schon geschrieben, es gibt viele trockene Alkoholiker und der Kampf mit ihrer Krankheit erfolgt jeden Tag neu und nicht jeder möchte sich dazu erklären.

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    • Ja, das ist hart. Mir haben diese Kommentare ja wie oben erwähnt auch nciht gefallen, aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Das Argument, die kollegin könnte eine trockene Alkoholikerin sein, kam jetzt schon mehrfach. Ja, das könnte sie sein, ist sie aber nicht.

      Mir wird diese Diskussion hier zu einseitig geführt. Damit will ich nicht andeuten, dass die Aufregung und Kritik hinsichtlich der unangemessenen Äußerungen meiner Kollegen nicht zu recht kommt, aber das Ausmaß und – zumindest zum Teil – die Schärfe der Kritik finde ich bedenklich und ebenfalls nicht angemessen.

      Wie ich in meinen Kommentaren schon schrieb, trinke ich gern mal ein Glas Wein zum Essen. Natürlich nicht tagsüber oder während der Arbeitszeit, das versteht sich für mich von selbst. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass ich als Alkoholikerin und mit weiteren abfälligen Titulierungen beschimpft worden bin, wenn ich das zugegeben habe. Ein gesundes Maß an Toleranz und Respekt anderen Menschen gegenüber scheint gerade bei diesem Thema anscheinend schwierig zu sein. Auf beiden Seiten: Bei denen die Alkohol trinken und denen, die es nicht tun. Schade.

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      • Deine Geschichte oben klingt für Außenstehende wirklich etwas hart. Keiner der hier Lesenden kennt Deine Kollegen, die Atmosphäre in Deinem Kollegenkreis. Keiner hier hatte die Gelegenheit die Situation selbst zu beobachten, einzuschätzen.
        Von daher darfst Du uns jetzt aber auch nicht vorwerfen, dass wir alles falsch verstanden haben, keine Toleranz anderen gegenüber zu haben.
        Du hast es alles schon relativiert und uns erklärt, dass die Kollegin also keinem Gruppenzwang ausgesetzt war, sie zu nichts überredet wurde und ihr dadurch keine Nachteile entstanden oder ihr gegenüber Vorurteile gefasst wurden.
        Aber dennoch gibt es genau solche Situationen – und unsere Entrüstung galt und gilt selbstverständlich solchen Gegebenheiten: lästern, überreden, „zwingen“ – aus nicht einmal fiesen Gründen sondern einzig aus unbedacht geplapperten Worten.
        Liebe Verbalkanone, bitte beziehe nun unsere Kommentare nicht nur auf das von Dir vorgebrachte Erlebnis. Wie gesagt, tagtäglich gibt es solche Situationen am Arbeitsplatz, bei Feierlichkeiten, bei irgendwelchen Treffen usw. Und wenn jemand merkt, dass ein anderer bei einer solchen Gelegenheit unter Druck gerät (aus welchem Grund auch immer) sollte man dem helfend zur Seite springen – vielleicht durch einen lustigen Spruch oder einfach eine Unterbrechung des Geschehens bewirken, indem man ein anderes Thema anschlägt. Manchmal ist man ja selbst irgendwie gehemmt oder einfach nicht aufmerksam genug. Dadurch dass wir hier darüber diskutieren und uns austauschen kann man sich wenigstens schon mal mit solchen Situationen mental beschäftigen und es trifft einen nicht mehr so aus heiterem Himmel.
        Ok, alles jetzt etwas verquast hier geschrieben von mir – aber ich denke Du verstehst was ich meine?!
        Liebe Grüße von
        der Nachbarin Rika

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        • Liebe Rika,

          lass es jetzt bitte gut sein, ok? Sicher dient dein obiger Kommentar dazu, die Wogen, die hier gestern Abend hochgeschlagen haben, zu glätten. Ich weiß das zu schätzen und danke dir dafür.

          Dennoch meinte speziell ein Kommentor hier definitiv mich und mein Schweigen in der oben dargestellten Situation angreifen zu müssen. Das stieß mir sauer auf. Natürlich darf hier jeder seine Kritik sachlich und konstruktiv äußern – auch an mir. Dann habe aber auch ich das Recht, darauf zu reagieren. Das kannst du mir nicht absprechen.
          Der Kommentator und ich haben das gestern Abend noch geklärt. Damit ist das für mich erledigt. Ich werde mir allerdings zukünftig ganz genau überlegen, was ich hier einstelle, bzw. ob ich hier zukünftig überhaupt noch Diskussionsfragen einstellen möchte.

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          • Das wäre schade.

            Ich sage mal so… im Grunde muss sich jeder erst einmal selbst den Spiegel vorhalten, sich fragen wie er sich verhalten würde. Wer solche Situation schon mal erlebte hat vielleicht ebenso wie Du gehandelt, ganz anders oder eben gar nicht darauf reagiert. Mit Abstand (und hinterher) ist man natürlich immer schlauer.
            Ich fand diesen Diskussionsbeitrag sehr lehrreich – man darf eben niemals vergessen, dass nicht alles so ist wie es geschrieben den Anschein erweckt. Wir regen uns so oft über „Fake-News“ auf und bedenken dabei nicht, dass wir in jede Nachricht auch unsere eigenen Erfahrungen einfließen lassen, unsere Beobachtungen und zum Teil auch andere Meinungen. Hier wurde mir das mal wieder richtig bewußt und dafür danke ich Dir. Für Dich selbst ist es natürlich stressig und ich kann Deinen Ärger über die Miss-Verständlichkeiten gut nachvollziehen.
            LG Rika

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  6. Ich finde hier viele Kommentare überhaupt nicht zu scharf. Ich trinke ja, wie Du weißt, auch keinen Alkohol und bekomme solch einen Quatsch auch zur Genüge zu hören. Sowas kommt eben nicht als „unbedacht“ oder „harmlose Fotzelei“ rüber. Und Du bist dann erstmal immer in der Gruppe der Depp, der sich erklären soll.
    Mich nervt es zum Beispiel manchmal derart, daß ich ein Essens- Einladung ausschlage, gerade in der Gruppe. Wenn ich Pech habe, kriege ich dann solöche Sprüche nicht nur aus der Gruppe, sondern von der Bedienung gleich mit.
    Ich habe neulich mal ’nem Kollegen, der mit dem Argument kam, kulturell gehöre das doch dazu, gesagt, wenn es statt um Alkohol um Erdbeermarmelade oder eine Allergie ginge, hätten wir diese Diskussion nicht. Ob er mir erklären könne, warum das so ist. Kam natürlich nichts von dem „Kultur“ – Typen.

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    • Hast du alle Kommentare gelesen? Nachdem ich auch noch direkt von einem Kommentator angegriffen wurde, fand ich das allerdings „zu scharf“. Ich war gestern kurz davor, den kompletten Beitrag zu löschen, weil ich mich darüber so geärgert hatte.

      Ehrlich gesagt habe ich auch keine große Lust mehr, noch groß über die Situation zu diskutieren, die ich im obigen Beitrag kurz skizziert habe. Ich war dabei und ich kenne meine Kollegen zum Teil bis zu sechs Jahre lang und maße mir demzufolge an, sie und ihre sicher zum Teil unbedachten Äußerungen eher einschätzen zu können, als jemand hier aus dem Blog, der weder mich noch meine Kollegen kennt, noch bei der realen Situation dabei war.

      Und übirgens wird man von Menschen, die keinen Alkohol trinken auch ganz schnell zum Alkoholiker abgestempelt, wenn man mal ein Glas Wein zu Essen trinkt. Mir ist das schon passiert. Das war total absurd und ebenso unangemessen. Nur mal so erwähnt. Das gibt es umgekehrt auch.

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      • Vielleicht muß man da mal auch jenseits Deines Büros schauen und es nicht „verrechnen“.

        Hast Du denn eine Antwort darauf, warum die Leute beim Thema Alk so reagieren und etwa eine Allergie sofort akzeptieren? Da könnten sie ja auch theoretisch argumentieren mit „hab dich nicht so“ oder „das bißchen Ausschlag“…

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        • Ganz bestimmt muss man da auch jenseits meines Büros schauen. Und eben weil mir das bewusst ist, habe ich die obige selbst erst kürzlich erlebte Situation aus meinem Büro ja exemplarisch aufgeschrieben. Ich weiß, was Alkoholismus ist. Mein Vater war Alkoholiker. Ich selbst bin in einem Suchtumfeld aufgewachsen. Und damit meine ich nicht nur Alkoholismus sondern z.B. auch Nikotinsucht, die ich persönlich als viel schlimmer empfunden habe, denn ich wurde praktisch über Jahre zum passiv rauchen gezwungen, da meine Eltern und später auch mein Bruder alle – zum Teil stark – geraucht haben. Ich reagiere deswegen sicher auch sehr empfindlich und emotional speziell auf Kritik an meiner Person und Einstellung zu diesem Thema, das für mich mit einer eigenen Geschichte verbunden ist.

          Eine Allergie ist so etwas wie eine Krankheit für die meisten Menschen, das können sie viel leichter akzeptieren als eine Sucht, denn die kann man ja mit „ein bisschen Disziplin“ in den Griff bekommen. Ich denke, dieses Denken steht für viel dahinter, eine Allergie so viel leichter als nicht änderbar zu akzeptieren.

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          • Liebe Wendy,

            ich „kenne“ dich virtuell schon eine ganze Weile. Ich habe dich immer gemocht und geschätzt, aber dass hier, ich zitiere dich:

            „Und es läßt tief blicken, daß Du sie da verteidigst und meinst, das wäre ja nicht so gemeint.
            Um mich klar auszudrücken – tief blicken insofern, wie sehr in in vielen Teilen unserer Gesellschaft immer noch Alkohol deckungsgleich mit Geselligkeit gestellt wird und jeder, der da nicht „mitmacht“, quasi überredet werden soll.“

            … empfinde ich als eine Unterstellung deinerseits mir gegenüber und als eine Verurteilung meiner Person, die ich absolut unangemessen finde. Wie kommst du darauf, mir so etwas zu unterstellen? Ich bin wirklich sprachlos und tief verletzt. Ich bin fassungslos. Echt fassungslos!

            Das hier war definitiv als erste und letzte Mal, dass ich in diesem Blog irgendetwas eingestellt habe. Ich wollte hier eine Diskussion über Alkohol in unserer Gesellschaft führen und werde jetzt zum zweiten Mal nach gestern Abend persönlich angegriffen. Unglaublich.

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  7. Alkohol während der Arbeitszeit ist hier in Schweden ein absolutes No-go. Egal, was eventuell gefeiert wird, es gibt allenfalls Kaffee und Tee, oder zum Luciatag alkoholfreien Glögg (mit Glühwein vergleichbar).
    Ich finde das gut so, denn Alkohol hat auf Arbeit nichts zu suchen. Es wird dadurch auch das Risiko ausgeschlossen, dass es „ausartet“ bzw. infolge des Alkoholkonsums zu Problemen oder gar Unfällen kommt.
    Geschäftliche Treffen außerhalb der Arbeitszeit sind dann schon etwas anderes. Da wird teilweise auch ordentlich was getrunken. Aber, soweit ich das beurteilen kann und selbst erlebt habe, kümmert sich keiner darum, ob und was der andere trinkt. Das ist gut so, aber natürlich nicht nur, denn wenn man weiß, dass jemand ein ernsthaftes Alkoholproblem hat oder plant, mit dem Auto heim zu fahren, dann sollte man schon mal Interesse zeigen und seine Hilfe anbieten.

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  8. Ich gehe da konform mit vielen oben – ich finde das Verhalten der Kollegen tatsächlich übergriffig. Und es läßt tief blicken, daß Du sie da verteidigst und meinst, das wäre ja nicht so gemeint.

    Um mich klar auszudrücken – tief blicken insofern, wie sehr in in vielen Teilen unserer Gesellschaft immer noch Alkohol deckungsgleich mit Geselligkeit gestellt wird und jeder, der da nicht „mitmacht“, quasi überredet werden soll.

    Nun bin ich jemand, der sehr sehr wenig trinkt, aber – wenn mich die Laune dazu packt – durchaus auch mal Alkohol mag. Sei es, ein gutes Glas Wein oder ein guter Whisky (ich habe einen gutsortierten Schrank mit leckeren hochwertigen Alkoholika und auch ein gut gefülltes Weinregal).

    Wir haben auch einen Kollegen,der gar keinen Alkohol trinkt, der kriegt halt beim Sektumtrunk automatisch ein Sektglas mit Mineralwasser hingestellt.

    Ich finde die „Überredungsversuche“ tatsächlich ärgerlich. Ich würde nie auf die Idee kommen – die Gründe können ja so vielfältig sein – von „vertrag ich nicht“ über „Glaubensfrage“ über „trockener Alkoholiker“ bis zu „schmeckt mir nicht“. Nachdem sich nicht jeder outen möchte, welches der persönliche Grund ist, gehört sich da tatsächlich die Nachfrage schon nicht.

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    • Liebe Wendy,

      ich „kenne“ dich virtuell schon eine ganze Weile. Ich habe dich immer gemocht und geschätzt, aber dass hier, ich zitiere dich:

      „Und es läßt tief blicken, daß Du sie da verteidigst und meinst, das wäre ja nicht so gemeint.
      Um mich klar auszudrücken – tief blicken insofern, wie sehr in in vielen Teilen unserer Gesellschaft immer noch Alkohol deckungsgleich mit Geselligkeit gestellt wird und jeder, der da nicht „mitmacht“, quasi überredet werden soll.“

      … empfinde ich als eine Unterstellung deinerseits mir gegenüber und als eine Verurteilung meiner Person, die ich absolut unangemessen finde. Wie kommst du darauf, mir so etwas zu unterstellen? Ich bin wirklich sprachlos und tief verletzt. Ich bin fassungslos. Echt fassungslos!

      Das hier war definitiv als erste und letzte Mal, dass ich in diesem Blog irgendetwas eingestellt habe. Ich wollte hier eine Diskussion über Alkohol in unserer Gesellschaft führen und werde jetzt zum zweiten Mal nach gestern Abend persönlich angegriffen. Unglaublich.

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      • Ich hatte gedacht, ich habe da ausführlich geschrieben, wie ich das meine. Ich versuche es nochmal: Das tief blicken bezieht sich darauf, wie verankert „Alkohol als gesellschaftlich akzeptiert ist“ bei uns, daß Du es eher schlimm findest, daß die Kollegen „verurteilt“ werden. Und daß Du glaubst, die verteidigen zu müssen.

        Schriftlich ist halt immer was anders als mündlich…. seufz.

        Ich habe das tief blicken nicht auf Dich bezogen…. sondern auf „übliche Gepflogenheiten“.

        Wenn Du das falsch aufgefaßt hast, tut mir das leid und ich entschuldige mich dafür.

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