Entscheidungen treffen – Themenwoche

Das ist wohl unterschiedlich, wie man vorgeht bzw. ich da vorgehe. 😀

Bestes Beispiel mein Gardinenkauf in dieser Woche.

Das Schlafzimmer frisch gestrichen; „neu“ eingerichtet …

Alles fing eigentlich mit dem Runterziehen der Decke an, damit die nächsten Mieter über uns, nicht wieder unseren wohlverdienten und wichtigen Schlaf rauben können. Klar, es musste danach auch gestrichen werden. Und im gleichen Zuge boten sich ein paar Umgestaltungsmöglichkeiten an, die auch zu unserem Besten sind.

Wenn dann alles so schön anders ist, kann ich an der Stelle doch auch, nach ca. 10 Jahren Dienst im Schlafzimmer, die Gardinen auswechseln.

So folgte der Weg in verschiedene Geschäfte in die Gardinenabteilungen.

Im ersten habe ich sehr sehr viel Zeit gebraucht, um mich immer wieder umzuentscheiden; in Gedanken die hängende Variante zu begutachten und immer wieder als nicht gut genug zu verwerfen; um mich endlich irgendwann zu entscheiden und festzustellen, dass ausgerechnet diese Gardinen nicht vorrätig sind. ^^ Die ersten, die mir sehr gefielen, die ich auch mehrmals in meinen Händen hielt und die mir nach Ansicht des dort aufgehängten Musters schließlich doch nicht so sehr zusagten, ließ ich, trotz nochmaliger Ansicht, links liegen.

Im zweiten hatte ich relativ schnell das Gefühl, keine für mich passende Gardinen zu finden.

Im dritten brauchte ich wieder eine Weile, um mich zu entscheiden, um zu entscheiden und wieder anders zu entscheiden, bis ich mich endgültig entschieden hatte, obwohl mein Bauchgefühl nicht so ganz zufrieden war. 😀

Schon als ich zuhause ankam – ich war nicht einmal richtig in der Tür drin – wusste ich, dass ich die verkehrte Wahl getroffen hatte. Als ich ins Schlafzimmer ging, wurde das Gefühl noch sehr viel stärker und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich die ausgewählten Gardinen nicht aufhängen werde. Auch war mir sofort klar, welche ich hätte nehmen sollen. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen.

Gut, kann man nicht ändern! Also ging’s am nächsten Tag nochmal in das Geschäft, um die gekauften Gardinen umzutauschen. Zum Glück war das kein Problem und die Gardinen, die ich mitnehmen wollte, gab es auch noch in der Anzahl, wie ich sie benötigte.

Und jetzt wusste ich auch, dass ich auch die ersten Gardinen, die mir im ersten Geschäft gefallen hatten (die als Muster hingen), brauchen würde, weil sie nämlich im Zusammenspiel mit den Gardinen aus dem dritten Geschäft das gewisse Etwas hatten, so dass ich mir schon beim Kaufen, in Gedanken vorstellen konnte, wie es aussehen würde, wenn alle hängen.

Erst am Abend kam ich dazu, mich weiter damit zu beschäftigen. Als alles hing, war ich so richtig zufrieden!

Die Moral von der Geschicht: Was nicht gleich passt, kauf ich nicht! 😉 So mache ich es (fast) immer bei Kleidung. So gut wie immer, wenn ich auch nur am Anfang kleinste Zweifel habe und anfange zu überlegen, ob ich das wirklich mitnehmen soll, weil ich das Gefühl habe, ist vielleicht doch nicht so toll. Dann kaufe ich es normalerweise nicht. Meist liege ich mit meinem Baugefühl in diesen Fällen richtig. Wenn ich es aus irgendeinem Grund so mache, dass ich mich selbst etwas dazu überrede, werden diese Teile sehr sehr selten getragen. Und das macht wenig Sinn!

 

 

 

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3 Gedanken zu “Entscheidungen treffen – Themenwoche

  1. Das kenne ich, wenn es einem nicht auf Anhieb gefällt, sollte man es auch nicht kaufen.. Egal ob Klamotten, Schuhe, oder Einrichtungsgegenstände.
    Mir geht es oftmals so, dass ich noch unschlüssig bin, man braucht ja manches Teil nicht wirklich, dann erst mal nach Hause fahre und später mal selben Tag oder höchstens am nächsten Tag das Teil dann doch kaufe was mir gefallen hat.
    Manchmal muß man sich auch mal selbst belohnen.

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  2. lass mich raten
    mal wieder entenmuster ?
    😀 😀 😀
    se hängen immernoch im garten 🙂
    keine sorge sie werden dort immer bleiben
    vielleicht lackier ich se irgendwann mal wieder weiß 😀 😀 😀
    ansonsten is gefallen
    so ne sache die mir nich wirklich liegt
    funktionieren muß es
    einfach nur funktionieren 🙂
    gruß ronny

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