Frage der Woche vom 09.02. – 15.02.2019

„Dare To Dream!  Trau dich zu träumen!“

Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest.

Was haltet Ihr von dem alljährlichen Event – hat Deutschland eine Chance? 

 

Oder landet D wieder auf einem der letzten Plätze?

Die Frage dieser Woche lautet: war der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, wie der ESC früher genannt wurde, in puncto Bewertung objektiver als heute, da auch die Zuschauer abstimmen können?

Dann möchte ich noch Struppi-2009 fragen, ob sie die nächste Wochen-Frage stellen möchte?

9 Gedanken zu “Frage der Woche vom 09.02. – 15.02.2019

  1. Ich habe mich nie intensiv mit diesem Thema befasst. Eventuell verstehe ich die Frage falsch…
    Für mich übersetze ich sie jetzt mal so:
    Ist die Bewertung durch eine „kleine Menschengruppe“ – also eine Jury, objektiver und/oder besser, als die Bewertung sehr vieler Menschen und damit eines großen Publikums?
    Ja, was soll ich sagen? Für mich ist die Antwort eindeutig: Da sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten läßt und die Geschmäcker sehr verschieden sind, bin ich eindeutig der Meinung, daß die jetzige Variante die bessere ist. Sie ergibt sozusagen einen Mittelwert des Geschmacks der breiten Mehrheit. Mehr oder weniger…
    Oder war der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ früher ein Wettbewerb, der durch „selbsternannte Experten“ entschieden wurde, und bei dem das gemeine Volk nur als Zuhörer und Zuschauer geduldet war?
    Wie gesagt, ich verstehe die Frage eventuell völlig falsch, wollte aber meinen Senf trotzdem dazu geben. 😀

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    • Ja, interaktive Medien sind gefragt. Aber mit Sicherheit fließt auch aufgefächerter Patriotismus bei den Abstimmungen mit ein. Ein Beitrag wird nicht mehr allein in puncto Text und Melodie sowie dem Vortrag bewertet. Denn im Grunde ist deer ESC ein reiner Komponisten- und Textdichterwettbewerb.

      Unter der Bewertung der Zuschauer fühlte sich die Abstimmung oftmals nicht unbedingt objektiv an (wie gesagt: gefühlt!) Blockbildung ließ den geneigten Zuschauer oftmals verzweifeln.
      Seit 2004 gibt es Vorentscheidungen – seit 2008 finden jährlich Neuregelungen bezüglich der Wertungen statt. Irgendwie scheint der ESC noch immer im (Neu-)Aufbau zu sein.

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  2. Ich verfolge das schon seit Jahren nicht mehr. Früher habe ich den Grand Prix Eurovision de la Chanson, immer mal geschaut und da waren wirklich gute Titel dabei. Doch mir war das irgendwie suspekt, da schoben sich die osteuropäischen Länder immer die Punkte zu. Wie das jetzt läuft mit den ewigen Neuregelungen weiß ich nicht so genau. Für mich hat diese Sendung ihren Reiz verloren und ich entnehme nur den Zeitungen und den Medien, das Deutschland meistens hintere Plätze belegt.

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    • Bis 2009 nahm D immer nur unter „ferner liefen“ teil. Bereits 2008 hieß es in einschlägigen Medien die Teilnahme sei „Gebührenverschwendung“ Danach wurden noch mehr Stimmen laut die forderten, dass D an dem Contest nicht mehr teilnehmen und die Zahlungen (z.B. in 2017 380.000€) einstellen sollte. Dann, 2010, ein Sieg für Deutschland der manchem sauer aufstieß: Satelite, von Lena M.-L. vorgetragen, gewann. Dennoch genügte die Euphorie um die Forderung nach Austritt wieder leiser werden zu lassen. Schade, wie ich finde!

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    • Ich danke Dir für die Annahme. ❤

      Ich habe Bienes Kommentar beantwortet und denke, dass die Antwort dann auch Dir gilt.
      Es ist ja nicht so dass man nur möchte dass unbedingt Deutschland gewinnt. Aber es gibt so oft schöne Lieder anderer Teilnehmer deren Texte (Inhalte) ansprechend sind. Statt dessen werden tw. durchgeknallt wirkende Sänger oder Gruppen nach oben gepusht so dass man sich fragt ob tatsächlich objektiv geurteilt wurde. Wenn man diese Zweifel hegt lohnt es sich wirklich nicht mehr zuzuschauen.

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  3. Daß es ein Komponisten- Wettbewerb ist, kann man beim besten Willen kaum noch erkennen. Ich zappe da nur mal irgendwie rein und denke, der krawallige Gigantismus ist auch der „Ost- Erweiterung“ geschuldet. Dort hat man anscheinend ganz andere Vorstellungen von Musik und Musikwettbewerb, die aber zum Grand Prix irgendwie nicht passen.
    Ich schalte da zwischendruch mal rein oder zum Schnelldurchlauf. Früher fand ich noch die Stunde Punktevergabe spannend, aber das wurde ja eingekürzt.

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    • Das stimmt. Die Punktevergabe ist wenig Transparent, dafür rasend schnell.
      Ja, manchmal denkt man wirklich was da überhaupt gesungen wird. Geschmäcker sind ja verschieden, aber wenn dort „Gewinner“ gekürt werden, die vielleicht die beste Bühnenshow oder das schrillste Auftreten und dafür wenig Stimme hatten, fragt man sich schon ob man mit seiner Einschätzung so daneben liegt.

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      • Kann ich nachvollziehen – mir fiel vor zwei oder drei Jahren dieser Engelbert- Song auf. Tolles Stück, sowohl im Aufbau als auch in der darbietung, Text paßte auf den älteren Herrn. Aber im Gebrülle und Gestampfe ging es schlichtweg unter, obwohl es für mich eigentlich der klassische Grand Prix- Beitrag gewesen ist.

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