Haustiere, die Freunde der Menschen

Tiere haben in unserer Familie schon immer eine Rolle gespielt. Mein Mann kommt vom Bauernhof, da gab es Nutztiere und natürlich Katzen und Hunde. Besonders zu Hunden hatte mein Mann da schon immer eine feste Bindung, sie begleiteten ihn auf den Schulweg und nach Schulschluß warteten sie auf der Hofeinfahrt auf ihn.

Ich als Stadtkind in der Etagenwohnung hatte keinen Hund oder Katze, dafür hatten wir Hamster, Tanzmäuse und Wellensittiche, Bubi, ein gelb grüner Wellensittich konnte sogar seinen Namen sprechen und war ganz verrückt nach gekochtem Ei. Da kam er sofort angeflogen. Wir als Kinder haben Verantwortung für unsere Tiere übernommen, sie gut gepflegt und stets getrauert, wenn ein Tier verstarb, Goldhamster und Mäuse werden halt nicht so alt. Dann kam bei mir und auch bei meinem Mann eine lange Zeit ohne Tiere, der Bauernhof wurde nicht mehr bewirtschaftet, man war in Ausbildung und Beruf und die Zeit reichte nicht für Tiere. Erst seit gut 24 Jahren haben Tiere wieder einen festen Platz in unserem Haushalt.

Erst war es Biscaja, eine Berner Sennen Hündin, die uns gut 12 Jahre begleitete und ihren letzten Platz in ihrem geliebten Garten gefunden hat. Nun ist es Nelly, die auch schon 11 Jahre bei uns ist.

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Die Kinder sind aus dem Haus und nun ist der Hund etwas Kindersatz. Man hängt an seinem Tier und es ist wie ein Familienmitglied. Kommt man nach Hause, ist meistens der Hund der erste, der einen freudig begrüßt, egal ob man gute Laune hat oder nicht, der Hund freut sich immer,“seine Leute“ zu sehen. Wenn man sich ein Haustier anschafft, übernimmt man Verantwortung, bei Hunden und Katzen sind das viele Jahre und zeitweise ist man mit den Tieren etwas eingeschränkt, das sollte sich jeder vor Augen führen, der sich ein Tier anschafft. Die Realität sieht anders aus, überfüllte Tierheime sprechen ihre eigene Sprache, leider.

Dann gab es auch noch Lisa, eine Katze, sie war uns zugelaufen.

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14 Jahre hatte sie ein schönes Leben bei uns, Hund und Katze vertrugen sich gut und manchmal war es recht lustig, mein Mann ging mit dem Hund an der Leine spazieren und die Katze lief nebenher. Lisa gibt es seit 4 Jahren nicht mehr, der Tierarzt hat sie gnädig erlöst und auch sie hat ihren letzten Platz in unserem Garten gefunden.

Haustiere sind die besten Freunde des Menschen, sie bereichern das Leben, für ältere Leute ist es oftmals die einzige Bezugsperson und ich wünsche mir noch viele schöne Jahre mit meiner Nelly.

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8 Gedanken zu “Haustiere, die Freunde der Menschen

  1. Mein weisser Havaneser Daniel ist vor einigen Tagen 13 Jahre alt geworden, und mir ist ganz klamm in der Brust zu sehen, dass er die Kraft in den hinteren Beinchen verliert.
    Er traut sich nicht mehr vom Bett runterspringen, und kann auch nicht mehr hinauf springen. Und beim Stiegensteigen tut er sich sehr schwer.
    Er scheint es irgendwie wegzustecken, denn seine Lebensfreude ist ungebrochen. Scheint es sogar zu geniessen, dass er überall hochgehoben und die Stiegen getragen wird.
    Doch ICH leide 😥
    ganz liebe Grüsse aus Wien
    D.B.

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    • Ich denke, unsere Tiere versuchen zu verbergen, wenn es ihnen nicht so gut geht, sie sind hart im Nehmen. Irgendwann steht jeder vor der bitteren Erkenntnis , dass das Tier alt wird und irgendwann heißt es Abschied nehmen. Eine schwere Zeit, doch sie haben immer einen Platz in unserem Herzen.

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  2. Als Kinder hatten wir Meerschweinchen, später auch noch einen Wellensittich. Es war der getreue Gefährte meiner Großtante die verstarb. Er konnte eine Menge Wörter sprechen, tw. ganze Sätze.
    Später, als Jugendliche hatte ich eine ganze Menagerie: Meerschweinchen und Kaninchen, Rennmäuse, Zebrafinken und eine Menge Fische in einem großen Aquarium.
    Aber mein Hund hat alles getoppt! Ein prima Kerl, der zuerst ein widerliches Herrchen hatte, welcher ihn trat und schlug.
    Mein Hund hieß eigentlich Pingo, aber den Namen nutze ich nur wenn er etwas zu wild losstürmte und ich ihn zurückrufen musste. Rief ich ihn mit diesem Namen kam er sofort bei Fuß und schaute mich immer so „von unten“ an dass ich lachen musste. Frage mich bitte keiner warum, aber ich nannte ihn Bruno.
    Er war ein witziger Kerl, wenn ich ihm sagte „geh mal wie Opa“, dann ging er langsam und bedächtig, den Kopf leicht gesenkt. Fragte ich ihn „wie springt das Reh“? Dann nahm er Anlauf und hüpfte tatsächlich wie ein Reh über den Rasen. Wenn ich ihm eine Dose seines Lieblingsfutters öffnete, trippelte er aufgeregt mit den Vorderpfoten, so dass mein Vater ihn scherzhaft „oller Trippelfritze“ nannte. Ich könnte stundenlang über ihn und seine Abenteuer berichten – seine letzten Jahre verbrachte er viel Zeit mit dem Schäferhund meines Bruders, ebenfalls Rüde. Die beiden zogen gemeinsam los – nicht ein Fußgänger, Radfahrer, nicht ein Kind oder andere Hunde wurden von den beiden behelligt. Sie kümmerten sich nicht, selbst wenn andere Hunde bellten und sogar an der Leine ihres jeweiligen Herrchens oder Frauchens knurrte und die Zähne fletschte.
    Es war die schönste Zeit damals für mich – ich und mein Hund, mein Hund und ich und dann als Dritter der Hasso im Bunde.
    Noch heute denke ich schmerzlich an ihn zurück, solchen Hund gibt es nicht noch einmal. Deswegen – und weil ich nur in einer Wohnung wohne – habe ich keinen Hund mehr. Aber alle drei Hunde in unserem Mietshaus hier sind meine Freunde für die ich immer ein kleines Leckerchen parat habe…

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    • Das klingt so schön und auch heute noch nach so vielen Jahren sind deine Erinnerungen noch voller Freude und Begeisterung. Solch einen Hund hättest du wohl nicht wieder bekommen und ein anderer hätte wohl im Vergleich nicht stand halten können. Er hat einen Platz in deinem Herzen. Unsere Tiere begleiten uns ein kurzes Stück unseres Lebens und es tut weh, wenn es Zeit wird Abschied zu nehmen.

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  3. Der Komponist Richard Wagner sagte einmal:
    Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.

    Mich begleiten bereits mein ganzes Leben lang Tiere. Sie sind die treuesten und liebenswertesten Lebewesen.

    Der Abschied von einem liebgewonnenen Tier war für mich allerdings immer sehr schmerzlich.

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    • Wie recht Wagner hatte, ich kann dem nur zustimmen. Es ist immer traurig wenn man sich von seinem Tier verabschieden muß, haben sie uns doch viele Jahre begleitet. Auch Du hast ja erst kürzlich so einen Verlust erlebt, doch einen Platz in unseren Herzen haben sie immer.

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