Frage der Woche bis 31. Mai

Erst mal vorweg zur Nominierung! Ich habe da ein mächtig gewaltiges Problem. Ich weiß nämlich nicht, wen ich nominieren soll. Gibt es da jemanden, der/die denkt, er/sie sei zu wenig dran gewesen? Dann melde dich doch mal kurz. Denn dann werde ich DICH nämlich dran nehmen. Ja, genau du! Trau dich. 😃

So! Und nun zur Frage. Die ist leider nicht so spektakulär und auch nicht so angenehm. Es gibt Dinge im Leben, über die mag man nicht so gerne nachdenken. Leider gehört dies aber dazu. Unwiderruflich wird es jedem ereilen. Darum herum kommt niemand. Eines Tages wird jeden von uns der Tod erwischen, ob wir wollen oder nicht. Egal wie wir sterben werden, irgendwann sind wir mausetot. Atmen nicht mehr, reden, sprechen, weinen und lachen nicht mehr. Wir schlafen den ewigen Schlaf der Gerechtigkeit. Unsere Körper werden steif. Bekommen Flecken und verwesen am Ende.

Aber niemand will sich das natürlich ansehen. Geschweige riechen. Unsere Nachkommen, Familie, Verwandten und Bekannten, sie alle werden trauern und weinen. Um denen einen Ort zu geben, wo sie verweilen können, sich uns Nahe fühlen können, gibt es den Friedhof. Dorthin kommen unsere Körper in Särge, wo wir tief unter der Erde, mit einem hübschen Blumengrab über uns, verrotten. Oder als Häuflein Asche in einer hübschen Urne.

Natürlich will niemand von uns daran denken, dass es eines Tages passieren wird. Niemand! Und dennoch kommen wir nicht daran vorbei. Letztendlich müssen wir uns damit auseinander setzen, wie wir begraben werden wollen. Im Sarg? In einer Urne? Ins Meer versenkt? Oder möchte man seine Asche in alle vier Windrichtungen zerstreuen lassen?

Wie soll eure Beerdigung aussehen? Wie wollt ihr sozusagen bestattet werden? Mit Tamtam allem drum und dran und Trauermusik? Leichenschmaus? Party feiern nach eurer Bestattung? Oder still und leise, wo alle Verwandten weinen?

Wie wird euer Begräbnis?

Und hier noch bisschen traurige Herzschmerzmusik. Das wäre doch ein schönes Stück bei einer Beerdigung, wo erst recht die Tränen fließen. 😭

Werbeanzeigen

51 Gedanken zu “Frage der Woche bis 31. Mai

  1. Erst vor wenigen Tagen wurde ich mit dem unerwarteten Ableben der Mummy meines Freundes konfrontiert, und diese hatte sich ein Urnenbegräbnis unter einem Baum gewünscht, was ihr auch erfüllt wurde.
    Und das würde auch mir gefallen, denn ich wohne jetzt seit 43 Jahren in einem Reihenhaus am Rande des Wiener Waldes, und habe eine starke Beziehung zur Natur entwickelt.
    Und nur wenige Kilometer von mir die Hauptstrasse entlang ist ein Baumfriedhof entstanden.
    Dort möchte ich begraben werden.
    Mein Mann hat den selben Wunsch auch für sich geäussert, als ich ihm das mitteilte.
    Wann das sein wird – weiss Gott aleine 🙂

    Gefällt 5 Personen

    • Ich habe eben mein Kommentar auch fertig gemacht, und lese soeben, dass ihr den selben Wunsch habt wie ich. Ich finde das auch absolut Klasse, dass es die Möglichkeit gibt, unter einem Baum beerdigt zu werden.

      Gefällt mir

  2. Ich geh mit meiner einen „Omi“ regelmäßig zum Friedhof, wo wir das Grab ihres Mannes pflegen. Wir buddeln und graben dann da rum, setzen neue Pflanzen ein, gießen und säubern das Grab. Es sieht dann immer sehr hübsch danach aus. Es ist auch manchmal anstrengend. Danach spazieren wir über den Friedhof und schauen uns all die Gräber an. Viele sind vernachlässigt, viele aber auch sehr schön und manche noch sehr frisch.
    Da kam mir wieder die Frage auf, wie ich einmal enden möchte. Wir unterhielten uns darüber, dass es für sie unvorstellbar wäre, verbrannt zu werden. So wie sie auch ihren Mann nicht verbrennen lassen konnte. Sein Körper liegt da unten in einem Sarg. So möchte sie auch später da neben ihm liegen.
    Ich sagte, dass ich das bei mir nicht so möchte.
    Wenn es möglich wäre, würde ich am liebsten meine Asche ins Weltall schießen lassen. Aber das würde mich Unsummen kosten.
    Was ich total schön finde, ist der Friedwald. Dort kann man sich einen Baum aussuchen, wo die Asche in eine Ökourne hineinkommt und unter diesem Baum beigesetzt wird. Die Urne verrottet und der Baum nimmt aus meiner Asche die Nährstoffe auf. Ich gehe in diesem Baum über und werde durch seine Blätter wieder ausgeatmet. Meine Kinder können dort in diesem schönen, ruhigen Wald spazieren gehen und an meinem Baum verweilen. Sie müssen nichts tun, keine Grabpflege, kein Gießen und Pflanzen.
    Ja, das fände ich schön.
    Es gibt Partnerbäume. Oder Familienbäume, wo alle Generationen nach und nach dort unter diesen einem Baum vereint werden. Das fände ich sehr schön.
    Und danach, wenn ich dort unten liege, dann können meine Verwandten, Bekannten, Kinder, Enkel und Freunde feiern wie ihnen danach ist. Fressen, saufen, Party machen. Oder still zusammen sitzen.
    Aber eines ist mir wichtig: sie sollen weinen. Sie sollen ihre Trauer heraus lassen. All den Schmerz und Verlust heraus lassen, denn dann kann das Leben leichter weiter gehen.

    Gefällt 7 Personen

  3. Wenn es bei mir mal soweit ist, soll meine Frau einen billigen Pappsarg besorgen und mich einäschern lassen. Sie soll sich keinesfalls einen teuren Sarg aufschwatzen lassen. Der dann eh verbrannt wird. Was mit meiner Asche geschieht, ist mir schnuppe. Die kann in eine Urne oder in alle Winde verstreut werden.

    Wie die Angehörigen und Freunde bei der Beerdigung sich verhalten sollen, das kann man nicht vorbestimmen. Traurig müssen sie jedoch nicht sein. Ich habe dann mein Leben gelebt und bin wahrscheinlich in die beste Zeit hineingeboren worden, die es auf diesem Planeten jemals gegeben hat. Dafür bin ich unendlich dankbar. Man weiß nie wie viel Zeit einem noch bleibt. In meinem Alter jedoch sollte einem klar sein, dass die meiste Zeit des Lebens vorbei ist.

    Einen meiner Lieblingssongs könnte man auch spielen:

    Gefällt 6 Personen

    • Pappe ist auch nicht billig. Und der Billig- Bestatter in Berlin auch nicht. Meine Frau hatte das bei ihrer Mutter mal eroiert. Die Preise, die da aufgerufen werden, sind wirklich „ohne alles“. Das klang alles eher nach entwürdigendem entsorgen statt nach bestatten.

      Gefällt mir

      • @ballblog es ist ja auch ein entsorgen. Klar trauert man in den ersten Wochen und vielleicht auch Monaten. Aber irgendwann wird der Gang zum Friedhof auch zu einer Last.

        Schon deshalb soll man mich entweder in solch eine Urnenwand stellen oder einfach irgendwo vergraben. Nicht, dass man ein Grab laufend pflegen muss. Das möchte ich niemanden zumuten.

        Gefällt 2 Personen

        • Und dennoch sollte es irgendwie würdevoll sein, findest Du nicht? Jener Billig- Bestatter (weiß nicht, wie der heißt, der wirbt wohl ganz groß in Berlin) hätte die Mutter meiner Frau mal ganz platt gesagt durch die Gegend gekarrt in irgendein Krematorium, wo gerade mal ne Stunde frei gewesen wäre. Thüringen oder sonstwo wäre das gewesen. Dann zurück nach Berlin und nix Trauerfeier, nix Einladungen etc. – Und alles was darüber hinaus gegangen wäre, wäre preislich dann in der Größenordnung wie bei allen anderen rausgekommen.

          Gefällt mir

          • Ich habe „würdevolle“ Beerdigungen erlebt und meist waren sie, von denen die sie vollführten, so was von aufgesetzt, dass ich darauf gerne verzichten kann.

            Das ist mittlerweile solch ein gnadenloses Geschäft und nur darauf aus, den trauernden möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.

            Mein Schwager ist vor 8 Monaten verstorben und wurde anonym beigesetzt. Es gab eine kurze Trauerfeier und wir konnten uns von ihm verabschieden. Es war kurz ohne schwülstige Reden. Aber war es dadurch würdelos? Ich fand nicht. Es wurden ein paar Worte gesagt und dann wurde er bestattet.

            Gefällt 1 Person

            • Mit würdevoll meine ich ja auch nicht schwülstig, um Himmels Willen. Bei Deinem Schwager, das klingt doch völlig okay und ich gehe mal davon aus, daß es in seinem Sinne gewesen ist.

              Das mit dem Geschäft stimmt leider wirklich. Da gibt es auch große Unterschiede. Meine alte Dame und die Mutter meiner Frau sind ja binnen drei Monaten verstorben – gerade dadurch fiel uns dieser „Billig- Bestatter“ halt auch (negativ) auf.

              Gefällt mir

    • Leider ist es mit Särgen zum Verbrennen so, dass auch die nicht super billig sind, denn die müssen ja – hab ich mir sagen lassen über Dritte – dass die Innenausstattung des Sarges etwas teurer wäre, weil die ja leicht verbrennbar sein muss mit wenig Rückständen. Aber wie geschrieben – habe ich bisher nur aus zweiter Hand. Ich musste mich darum bisher nicht kümmern. Die Beerdigungen, mit denen ich persönlich zu tun hatte, waren Erdbestattungen.

      Gefällt 1 Person

  4. Wir lassen uns einäschern und anonym bestatten. Wir haben hier den größten Parkfriedhof der Welt. An der Stelle mit den anonymen Urnen ist eine begrünte Mauer, dort kann man Blumen ablegen wenn einem danach ist, ansonsten braucht sich niemand um Grabpflege zu kümmern. Wer nicht im Herzen seiner Lieben verankert ist dem nützt auch eine Grabstelle nichts.
    Eine kleine Abschieds-Andacht, wer möchte kann bei der Urnenbeisetzung dabei sein. Ob die Leut anschließend noch Kaffee und Kuchen zu sich oder einen kräftigen Schluck nehmen möchten überlasse ich meinen Hinterbliebenen. Einen Liedwusch habe ich…

    „die Liebe in seinem Herzen nimmt man mit…..“
    Ansonsten wünsche ich mir nur dass keiner traurig ist und ich meinen Lieben in guter Erinnerung bleibe (ich arbeite daran)

    Gefällt 7 Personen

    • Ja, so haben es meine Schwägerin und Schwiegermutter und die Uroma auch, so gehandhabt. Sie liegen auf dem Hügel der Unbekannten. Davor ist eine kleine Gedenkstätte, wo man verweilen kann und Blumen und Kerzen niederlegen kann.
      Du wirst sicherlich in guter Erinnerung bleiben. 😃

      Gefällt 1 Person

  5. Nichts ist umsonst, nicht mal der Tod.
    Ich habe eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, denn eine Beerdigung ist teuer. Da kann ich mir noch so sehr einen tollen Sarg wünschen, Trauerredner, eine große Kaffeetafel und schöne Blumengestecke, am Ende müssen die Hinterbliebenen tief in die Tasche greifen, denn nichts ist umsonst. Die Kirche verdient richtig bei Beerdigungen und die Grabstellen müssen immer wieder neu gekauft werden, ( Gebühren für die Verleihung von Nutzungsrechten an Grabstätten, nennen sie es) denn nach 25 Jahren ist die Liegezeit vorbei, mit gut 1700 Euro ist man dabei. Also geht es in erster Linie nicht danach was ich mir wünsche, sondern was ich mir leisten kann.
    Ich wünsche mir eine schlichte Beerdigung in unserer Kirche und in meinen Kindern werde ich weiterleben.

    Gefällt 3 Personen

    • Nichts ist umsonst und das letzte Hemd hat keine Taschen.
      So prunkvoll mit Redner und das ganze Drumherum muss eigentlich auch nicht sein. Ich finde, das ganze macht es irgendwie schlimmer. So war es bei meiner Tante.
      Schlicht und einfach Abschied nehmen kann auch gut tun. Wie bei meiner Schwiegermutter. Wir standen still um die Urne rum. Haben geweint, uns gedrückt und dann , als es uns besser ging, plauderten wir über alle Erinnerungen.
      Ja, leider ist auch der Tod eine teure Sache. Über so eine Versicherung sollte man wirklich mal drüber nachdenken. Das machen die Wenigsten.

      Gefällt 3 Personen

      • Wir haben auch so eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen. Die Papiere sind in einem extra Ordner, inkl. Testament (auch wenn es nicht viel zu holen gibt, aber man kennt ja die entfernte bucklige Verwandschaft!) sowie dem jeweiligen Wunsch wie wir uns die Beerdigung vorstellen, bzw. wünschen. In diesem Ordner befinden sich auch unsere Patientenverfügungen – wenn mal der Fall der Fälle eintreten sollte so hat man alles beisammen und muss es nicht erst mühselig zusammen suchen.

        Gefällt 2 Personen

      • Ja von der Kirche und der gehört der Friedhof. Urnen und Erdbestattungen liegen 25 Jahre. Nicht unterschiedlich viele Jahre sondern 25 Jahre. Und für 25 Jahre kaufe ich meine Grabstelle. Habe ich z.B. ein Doppelgrab und ich sterbe z,B. 10 Jahre nach meinem Mann, dann muss ich die zehn Jahre für ihn nachkaufen. Da macht die kirche richtig Geld.

        Gefällt mir

        • Gibt es da keine Alternative? – Hier sind nur wenige Friedhöfe noch in Kirchenbesitz, die meisten bei Städten oder Gemeinden.
          Und wenn einem jemand ein Stück Grund aus seinem Besitz verpachtet, dann kostet das nun einmal. Und daß die Vorkasse haben wollen, ist ja auch nachvollziehbar, finde ich. Da macht also auch „die Stadt“ Geld, ich kriege aber auch eine Gegenleistung bzw. die Hinterbliebenen.

          Natürlich sind Liegezeiten nicht überall gleich lang. Das hängt auch damit zusammen – habe ich bei der Beisetzung meines Vaters dmals gelernt – welchen Untergrund das Grab hat.
          Dort, wo meine Eltern bestattet wurden, liegt man 35 Jahre. Am anderen Ende der Stadt bei Sanduntergrund nur 15 oder 20. Von der Bodenbeschaffung hängt die Vergänglichkeit ab

          Gefällt 1 Person

          • Alternative gibt es kaum. Ich wohne ja hier ländlich und wenn einer von uns stirbt, möchte der andere ja das Grab besuchen. Die meisten Angehörigen geben die Grabstelle nach 25 Jahre wieder ab, so haben wir es beim Familiengrab meiner Mutter und Großeltern gemacht.

            Gefällt 2 Personen

            • Wir wohnen auch eher ländlich. Meinen Vater hatten wir damals auch nicht am Ende der Stadt beisetzen lassen, weil für meine alte Dame das zu weit gewesen wäre. Daher ging es dann in die Landgemeinde, in der ich gewohnt hatte, 8 km von hier. Inzwischen liegen sie beide dort und wenn die 35 Jahre ‚rum sind… Dann wird es wohl verlängert.

              Gefällt mir

              • Das verlängern muss man sich auch überlegen. Man selbst wird ja auch älter und muss dann die Grabstelle sauber halten. Mein Mann z.B. ist 63. Das Grab seiner Mutter besteht noch 15 Jahre und wird von uns gepflegt. Dann ist er selbst bald 80 wenn er noch lebt und wird es nicht nachkaufen.

                Gefällt mir

                • Ja,d as muß man sicherlich abwägen. Ich wäre dann 82, wenn die Grabstelle abläuft. Und ich habe zu meinem früheren Wohnort eher eine Beziehung als zum jetzigen. Naja, und Neukauf oder Nachkauf, das muß man dann sehen…

                  Gefällt mir

          • Das mit den Liegezeiten wusste ich auch nicht so. So lernt man immer noch was dazu. Gut zu wissen.
            Gräber sinken auch ab. Wir standen an einem, wo die Erde schon nach innen sank. Was passiert damit eigentlich? Wird neue Erde aufgeschüttet?

            Gefällt 1 Person

            • Sorry für die späte Antwort – war hier ohne Internet für einen Tag.

              Das mit den Liegezeiten hatte ich im Zusammenhang mit dem Tod meines Vaters gelernt. Wußte es vorher auch nicht – wir haben rund um Bielefeld so viele verschiedene Untergründe von Sand bis Ton.
              So traurig der Anlaß, so spannend erscheint einem der Beruf des Bestatters. Ein guter regelt ja auch die ganzen Rentengeschichten etc. und kennt sich da ebenfalls aus.

              Wenn die Erde nach innen sinkt, liegt es einerseits an der normalen Verdichtung der Erde. Andererseits deutet es darauf hin, daß der Sargdeckel morsch und eingebrochen sein könnte. Dann wird aufgeschüttet, durch die Angehörigen selbst. Im Gegensatz zum erstmaligen Auffüllen ein paar Wochen nach der Beerdigung.

              Gefällt 1 Person

  6. Mein Mann und ich haben eine Sterbevorsorge getroffen.
    Wir werden im Krematorium in Venlo eingäschert. Dort bleibt unsere Asche dann 1 Monat lang. Nach niederländischen Recht gilt die Urne / Asche dann als beigesetzt. Dann holen wir uns ab…je nach dem wer zuerst verstirbt…ihr wisst schon…und dann verstreuen wir uns an unserem Lieblingsplatz in Breskens / NL am Leuchtturm.
    Vor zwei Jahren habe ich es so mit der Asche meiner Mutter gemacht. Nur das ich sie nach Frankreich in ihre Heimat gebracht habe und dort, mit Blick auf ihren letzten Wohnort und ihre geliebte Kirche Notre Dame, verstreut habe.
    Mein Mann und ich wollen nicht, dass unser Sohn sich um unsere Gräber kümmern muss, deshalb dieser Weg.

    Gefällt 3 Personen

  7. Ich werde das ganze Thema auch nochmal angehen müssen, bei mir wird sich posthum kaum jemand drum kümmern. Also Verfügung verfassen, dem Bestatter schon mal mitteilen, was auf dem Stein stehen soll und klären, wie es mit der Grabpflege laufen soll.
    Die Beerdigung selbst ganz klassisch. Sarg, Pfarrer und ein paar Leute, die schauen müssen, daß alles so abläuft wie geplant. Als letztes Stück „Take me home“ von Phil Collins. Und ich guck mir das von irgendwo ganz weit oben an…

    Gefällt 3 Personen

  8. Mein Mann und ich haben eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen damit meine Hinterbliebenen nicht mit einer teuren Beerdigung belastet werden. Ich habe noch vor, unsere Beerdigungswünsche mit dem Bestattungsinstitu zu besprechen damit alles geregelt ist. Bei uns kann man beim Bestatter alle Wünsche hinterlegen lassen. Eine Beerdigung im engsten Familienkreis würde ich vorziehen als das ganze Schnickschnack. Ich war kürzlich auf einer Beerdigung im kleinen Kreis die mich vollauf begeistern konnte.

    Gefällt 2 Personen

  9. Jeder hat so seine Vorstellungen. Ob mehr oder wenig Tamtam, im Grunde ist es ja hauptsächlich für die Hinterbliebenen.
    Ich habe mich im Laufe meines Lebens einige Mal umentschieden, was meine Wünsche betrifft, wie ich beerdigt werden möchte.
    In meiner Jugend wollte ich unbedingt verbrannt werden, woran die Gruselfilme und Wahrheitsberichte von Bestattungen noch lebender, aber tot geglaubter Personen Schuld waren. Inzwischen liegen die Leichen so lange in einer Kühlkammer, da wird kaum einer überleben. 😀
    Später wollte ich doch lieber eine normale Erdbestattung, besonders nachdem ich erlebt hatte, wie eine Mutter nicht damit fertig wurde, dass ihr Sohn im Ausland eingeäschert wurde. Und ich hatte da auch nicht mehr solch eine Angst vor dem lebendig Begraben werden. Fand den Gedanken da auch schöner, ganz normal zu Grabe begleitet zu werden von den Trauernden.

    Inzwischen ist es so, dass ich am liebsten auch an einem Baum begraben werden würde, wo niemand das Grab pflegen muss oder aber einfach irgendwo die Asche von mir verstreuen lassen, wäre ein netter Gedanke. Einfach wieder ab in die Natur.

    Allerdings gibt es in der Familie meines Mannes ein Familiengrab, in dem noch einige Plätze frei sind.Dort liegen im Moment der Bruder meines Mannes, der früh gestorben ist und mein Schwiegervater seit 2016. Wenn die Reihenfolge so sein wird, wie sie sein sollte, wären hier mein Mann und ich nach meiner Schwiegermutter die nächsten Sterbenden. Zudem die Enkelkinder von meiner Schwiegermutter eigene Familien haben und sicher eigene Ideen haben, was mal mit ihren Familien werden soll. Meine drei Jungs sind keine Friedhofsgänger, denen wollte ich das nicht auferlegen. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass der Neffe meines Mannes irgendwann mal die Familiengrabpflege übernehmen würde und so denke ich, wird dann das Grab bis zu unseren ablaufenden 20 Jahre bestehen und evtl. danach „platt“ gemacht.

    Im Grunde ist es mir aber jetzt egal, was mit mir danach passiert. Ich überlasse das den mich überlebenden nächsten Verwandten. Gesprochen haben wir aber schon darüber, das finde ich trotzdem wichtig. Vielleicht werden wir das aber doch auch mal in Angriff nehmen und uns vorher drum kümmern, damit keiner damit Arbeit hat. Mal schaun. Ich hoffe, es ist bis dahin noch etwas Zeit. 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Wird für die Frage der Woche jetzt niemand mehr vorgeschlagen, oder müssen sich Interessenten selber dazu anmelden? Vielleicht geht es auch wenn jemand einfach ein Frage stellt wenn er Lust dazu hat. Wäre sicher egal ob Fragen von mehreren Personen kommen. Hat sich da was geändert in der Vereinbarung?

      Gefällt 1 Person

      • Nein da hat sich nichts geändert. Nur ist die Auswahl derer, die in der Liste stehen eben sehr klein im Vergleich zu den Follower. Und somit stellen fast immer nur diese Bloggerinnen oder Blogger die Frage.

        In den letzten Wochen wurden keine Fragesteller mehr benannt. Das ist richtig. Da setzte man auf freiwillige Wortmeldungen. So richtig gezündet hat das leider nicht.

        Gefällt 1 Person

      • Geändert hat sich ja eigentlich nichts. Aber es ist ein freier Blog. Wer will, kann Fragen einstellen.
        Ich wusste nicht, wen ich nominieren wollte, da wir immer nur die selben bleiben. Dachte, vielleicht meldet sich mal jemand anderes.
        Aber nun gut, Eulencamperin hat sich „geopfert“. 😂

        Gefällt mir

      • Nein, liebe Traudl. Aber man versucht ja immer mal wieder andere aus der Zuschauer-Riege zu locken. Wenn es nicht klappt – Freiwillige vor! Denn wenn man jemanden nominiert sind es eh immer die gleichen aus denen man wählen kann während die anderen stillschweigend abwarten. Leider.

        Gefällt 1 Person

        • Jetzt habe ich gerade die Interessenten bei „der Frage der Woche“ angeschaut. Ich staune – es sind 12 Personen welche nicht pausieren -. Allerdings ist der letzte Stand vom 10.3.2018. Demnach hätte ich sogar keine Frage gestellt – das stimmt aber nicht. 🙂

          Natürlich gäbe es bei der großen Anzahl von Follower viel mehr Kandidaten für eine Fragestellung.
          Vielleicht geschehen noch Wunder 🙂

          Wünsche ein schönes Wochenende und grüße recht herzlich
          Traudl

          Gefällt 2 Personen

          • Da müsste der „Hausmeister“ mal drüber schauen und ändern. Was bestimmt nicht einfach ist, da er alle Einträge durchzählen müsste, wer wann was wie oft geschrieben hat. 😆

            Gefällt mir

  10. Hmm. Wer weiss, wo ich dann bin? Noch in Israel? Oder wieder in Deutschland? Oder ganz woanders?

    Die Idee mit dem Wald finde ich schön.

    Hier auf dem syrisch-orthodoxen Friedhof ist so wenig Platz, da kommen die meisten Särge in Betongräber in die Wand. Das finde ich irgendwie schrecklich.

    Was ich gern hätte, wäre, dass Shiva gesessen wird. Das hilft den Angehörigen sehr beim Abschied nehmen. Ich glaub, das nehm ich mal als Thema für einen ganzen Blogeintrag auf.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s