Frage der Woche vom 17.08. bis 23.08.2019

Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, wieviel weggeworfene Zigarettenkippen auf den Gehwegen liegen? Diese verursachen Dreck, liegen überall rum und verseuchen das Grundwasser. Nun konnte ich kürzlich lesen, dass eine Iniative“Die Aufheber“ gegründet wurde. Ihr Plan ist, ein Pfandsystem für Zigarettenkippen zu entwickeln. Die Kippen werden also in der Zigarettenschachtel oder im Taschenaschenbecher gesammelt und bei Abgabe, gibt es das Pfandgeld zuück. „Die Aufheber “ fordern, dass pro Zigarette 20 Cent Pfand berechnet werden müßte und sich somit der Kauf einer Schachtel Zigaretten verdoppeln würde. Wie seht Ihr das?

Pfand auf Zigarettenkippen, sinnvoll oder nicht?

35 Gedanken zu “Frage der Woche vom 17.08. bis 23.08.2019

  1. Na toll.
    Ich sammle schon seit ewigen Zeiten Kippen hier in unserer Gartenanlage. Habe sogar einen Außen-Aschenbecher gekauft und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Fazit: die Kippen werden davor auf den Boden geworfen, nur einige landen in dem Ascher.
    Ich selbst bin auch Raucher, habe aber für unterwegs immer einen „TAschenbecher“ dabei.
    Fazit: hätte ich für jede gesammelte Kippe 20 Cent erhalten wäre ich reich.
    Aber: die Leute, die jetzt ihre Kippen achtlos wegwerfen werden das auch weiterhin tun. Morgens mit Coffee-to-go-Becher in der einen, Zigarette in der anderen Hand gehts zur Arbeit oder auch zur Schule (ätere Schüler) Meistens wird beides am, auf oder neben dem Weg entsorgt, obwohl an jeder Ecke Mülleimer hängen oder stehen.
    Das Wegwerfen einer Zigarette / Kippe ist eine Ordnungswidrigkeit, die von Bundesland zu Bundesland mit unterschiedlichen Bußgeldern belegt ist: zwischen 10,- und 100,-Euro kostet das schnippen der Kippen auf den Boden. Aber was nützt es wenn keiner da ist der es kontrolliert?
    Am besten wäre es, wenn die Kippensünder endlich eine geistige Eingebung hätten und aufhörten ihren Dreck wo sie gehen und stehen zu entsorgen.
    Damals wurde auch Pfand für Dosen und Plastikflaschen aus dem Grund eingeführt. Der Konsum nahm dadurch nicht ab und beides landet nach wie vor in Grünanlagen, auf Wegen, in Parks und (fremden) Gärten. Gut für die, die dieses Pfandgut sammeln um z.B. die Rente aufzubessern.
    Diejenigen, denen die Umwelt schei*egal ist, werden ihr Verhalten auch mit Pfandzahlungen nicht ändern – und wer soll die angelutschten, bespeichlten Kippen dann aufsammeln – auch die Rentner?

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    • Ich weiß Rika, auch darüber haben wir gesprochen, die Ignoranten, die ihre Kippen überall fallen lassen und Hinweise auf den Mülleimer, noch dumm Kommentieren. Doch oftmals denke ich, wenns an den eigenen Geldbeutel geht, dann würde sich doch so manch einer überlegen, die Kippe einzustecken und das Pfandgeld ausbezahlt bekommen. 20 Cent sind nicht gerade wenig finde ich. Und ganz ehrlich, ich bin mir nicht zu fein, Pfanddosen oder Flaschen aufzusammeln, denn wenn 25 Cent auf der Erde liegen würden, dann würde ich mich auch bücken. Das mit dem Ordnungsgeld, da bin ich ganz bei Dir. Wer soll das auch kontrollieren.
      Da kann man wohl noch so sehr an die Einsicht mancher Mitbürger appellieren, manche sind gedankenlos und kümmern sich um nichts, nur um sich selbst und IHR Wohlergehen. Doch wenns an den eigenen Geldbeutel geht, vielleicht doch….

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  2. In der Theorie ein guter Ansatz. In der Praxis aber brauche ich nur in unseren Vorgarten zu schauen und weiß, daß es wenig bringen wird. Aktuell: Burgerking-Tüte, eine heile Flasche, eine am Findling zerdepperte, ein paar Tempotücher. ZIgarettenkippen kann ich vom ersten Stock aus nicht sehen, haben wir aber bestimmt auch drin. Und ehrlich, wir haben es satt, regelmäßig mit dem Müll anderer Leute unseren Mülleimer zu füllen. Aber man tut es ja doch, weil es einen stört…
    Es bräuchte halt Leute, die all diese Ordnungswidrigkeiten kontrollieren. Aber die hat es zu wenig und die wenigen haben keine Lust, an die frische Luft zu gehen. Es ist ja auch leichter, irgendwas vom Schreibtisch aus zu machen als Leute auf der Straße anzusprechen. Dabei käme auf diese Art viel Geld in die Kassen der Kommunen und Kommünchen.

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    • Ich kenne das, da liegen die Tüten der Fresstempel im Straßengraben. Aufgegessen, Fenster der Autos auf und der Müll landet im Straßengraben. Immer im Frühjahr sammeln sich bei uns Freiwillige zum Schietsammeln, ausgerüstet mit Handschuhen, Greifzangen und Säcken und sammeln den Müll ihrer Mitbürger. Wenn sie Glück haben, spendiert die Gemeinde dann mal eine warme Suppe.
      Wer soll das alles kontrollieren? Auch diese Leute sollen bezahlt werden und überall ist das Geld knapp.
      Ich denke, der Mensch ändert nur was, wenn er dafür zahlen muß.

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      • Sowas gibt es hier auch mit den Freiwilligen im öffentlichen Raum. Wenn es aber in den eigenen Vorgarten fliegt, bist Du schlichtweg der Geleimte.

        Die Kontrolle kann man gern wie bei öffentlichen Parkplätzen auslagern meinetwegen. Das funktioniert ja auch…
        Das Ordnungsamt sollte sich für alle (!) Ordnungswidrigkeiten zuständig fühlen, dann finanzieren sich deren Stellen fast von alleine. Man müßte natürlich mal damit anfangen.

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  3. Kippen auf Gehwegen sehe ich bei uns eigentlich nicht so, allerdings sieht man hier auch eher wenig Menschen auf der Strasse rauchen. Wo es ganz übel ist sind so bestimmte Parkplätze, wo sich abends die Halbstarken mit ihren Karren treffen und dann einfach die vollen Aschenbecher aus dem Auto kippen… Obwohl da auch Abfalleimer stehen. Ansonsten sind mir Kippen vielleicht unter dem ganzen anderen Müll noch nicht aufgefallen.
    Von mir aus können Zigaretten auch 20 Euro kosten, ist mir egal. 😊

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      • Naja….die Kackbeutel für Hunde gibt es kostenlos – und trotzdem liegen überall Tretminen. Auf Spielplätzen, auf Gehwegen, in Parks usw.
        Da sollte man auch die Hundesteuer mal kräftig heraufsetzen, damit bezahlte Saubermänner hinter den Hundehaltern her den ekligen Mist aufnehmen – bevor man ihn sich unter den Schuhsohlen oder im Reifenprofil des Rollators /Rollstuhls mit in die Wohnung schleppt!

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        • Wir entsorgen die Kacke unseres Hundes und viele andere auch, doch nicht alle, gebe ich Dir vollkommen recht und oftmals sieht man die vollen Kackbeutel irgendwo liegen, bloß nicht in der Tonne und dann belasten die Kunststoffbeutel gleich wieder die Umwelt. Der Mensch ist halt einfach zu blöd und zu faul.

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          • Ja Biene, ich weiß dass Du es machst.
            Ebenso ist es mit den Kippen. Die meisten werfen sie achtlos weg und wenige entsorgen sie richtig.
            Wer aber meint, dass mit der Erhöhung der Zigarettenpreise alles besser wird irrt nicht nur sondern pauschalisiert. Genau wie ich in meinem Kommentar ebenfalls (beabsichtigt) pauschalisiert habe.
            Es gibt so viele Arbeitslose, die man als Helfer beim Ordnungsamt verdingen könnte. Aufklärung, Aufmerksam machen und ggfls. Bußgeld verhängen für Kippenschnippser und bückfaule Hundehalter.

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          • Darüber kann ich mich auch so richtig aufregen. Die Kackbeutel liegen irgendwo im Gebüsch herum. Und das obwohl Mülleimer ein paar Meter weiter stehen. Und Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigen. Ich habe ja immer Kackbeutel dabei, wenn ich mit unseren Hunden gehe und habe anderen Hundebesitzern auch schon mal aushelfen wollen, wenn sie die Hinterlassenschaft ihrer Hunde nicht beseitigten, weil sie angeblich ihre Tüten vergessen hatten. Da wurde ich nur blöd angeguckt von diesen Ignoranten.

            Zu Deiner Frage, wie soll das im täglichen Leben funktionieren? Gut es 20 Cent Pfand verlangt und dann? Die Kippen werden weiterhin hingeworfen und es wird sich nichts ändern. Für mich sind solche Vorschläge blinder Aktionismus. Wie oft sah ich schon, dass Kippen weggeworfen wurden, wenn ein Streifenwagen oder ein Wagen des Ordnungsamtes vorbei gefahren ist. Und es geschah nichts und das, obwohl schon jetzt ein saftiges Bußgeld darauf steht.

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            • Viele denken wohl, sie bezahlen Hundesteuer und dann können auch andere die Hinterlassenschaften wegräumen. Hier sehe ich auch immer Haufen und wie gesagt Beutel, die in der Gegend rumfliegen. Es kann ja nun nicht Meter an Meter Mülleimer stehen, ich finde auch nicht immer einen Eimer und dann nehme ich die Tüte mit nach Hause und entsorge sie im Restmüll. Man muss auch die Leute darauf ansprechen die das nicht tun. Dumme Antworten gehören dann dazu.
              Die Sache mit dem Pfand auf Kippen wird sich nicht durchsetzen, zu groß wäre der Aufwand dafür, doch ich denke so mancher würde sich überlegen, einfach seine Kippe fallen zu lassen, da wo er geht und steht. Warum unsere Ordnungshüter nicht einschrieten wenn sie so etwas sehen, verstehe ich auch nicht. Weggucken ist auch keine Lösung und ich denke, der Mensch lernt nur, wenn er Lehrgeld dafür bezahlen muß.

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  4. Die Kippen auf Wegen, Straßen, vor Geschäften und Restaurants, Schulen und Museen – einfach überall, finde ich auch sehr lästig. Vom Grundwasser ganz zu schweigen. Ich frage mich aber, wie so ein Pfandsystem funktionieren soll. Wer rechnet die zurückgefürten Kippen nach? Kippt das Personal der „Kippgutannahmestelle“ die auf einen Tisch/Teller und macht eine Zählung? Oder werden dann Automaten aufgestellt, in die die gesammelten Kippen reingekippt und dort elektronisch gezählt werden?
    Sind auch alle Raucher wirklich schlau genug, die Kippen richtig auszudrücken, bevor sie sie zurück in die Zigarettenschachtel stecken, oder brennt dann dem einen oder anderen der Ar*** oder andere Körperteile an? 😄
    Fragen über Fragen… Ich denke, das ist mal wieder so ein Schuß ins Blaue (oder den blauen Rauch…). Wenn man über die Kosten und den logistischen Aufwand dieses Pfandsystems nachdenkt, dann kommt man zu dem Schluß, dass es niemals Realität werden wird.

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    • Es ist ein Vorschlag bzw eine Idee, ob die Umsetzung überhaupt möglich ist, steht in den Sternen und ich denke eher nicht, denn es gibt soviele ABER, z.B. aus anderen Ländern mitgebrachte Zigaretten, oder das Sammel-und Logistiksystem, um die Kippen zurück zu führen und zu entsorgen.
      Es scheint halt nicht in den Köpfen der Menschen anzukommen, was er mit einer unachtsamen weggeworfenen Kippe verursacht.

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  5. Ist das wohl ein Aprilscherz?
    Ich würde die Herstellung von Zigaretten verbieten – so einfach wäre das.
    Als nächstes kommt eine Steuer-Abgabe für „Verhüterli“ weil sie die Kläranlagen und das Wasser belasten.
    Ein Pfandsystem wäre da wohl nicht ganz rentabel.

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    • Ach Traudl, glaubst Du die Regierung würde sich mit dem Herstellungsverbot von Zigaretten selbst den Geldhahn abdrehen? Bei DEN Steuereinnahmen durch die Tabaksteuer?
      Aber die Alkoholsteuer könnten sie mal anheben, vom Apfelwein über leichte bis harte Fusel mal richtig hoch setzen. Werbeverbot und saufen in der Öffentlichkeit gleich inbegriffen.
      Und immer wenn die Ausgaben unserer Regierung ansteigen wird, wie jetzt schon beim Tabak, zack – die Alk-und Saufsteuer erhöht. 😂 😂

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      • Es ist unglaublich auf was wir überall noch mit Steuerzahlungen und Abgaben belastet werden können und dann auch tatsächlich zur Kasse gebeten werden. Da darf ich gar nicht drandenken. Armes Deutschland, weit sind wir gekommen.
        Die Diäten werden immer noch mehr erhöht, die Schulden steigen und der Steuerzahler schaut einmal ganz blöd in die Röhre wenn „alles den Bach runter geht“.

        Du hast Recht Rika, die Alkoholsteuer wäre wiedermal mit einer Erhöhung fällig und vielleicht noch ein kleiner Steuersatz beim Wasser. Oh ja, bei der steigenden Sommerhitze würde sich eine zusätzliche Wassersteuer zur bereits berechneten Mehrwertsteuer rentieren. Die Sektsteuer kann man auch belassen – ist doch eine gute Einnahmequelle für den Staat.

        Ach was regen wir uns denn auf !!! Nützt ja eh nix 🙂 🙂

        Wünsche Dir einen schönen Rest-Sonntag.
        Liebe Grüße Traudl

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    • Was denkst Du was der Staat an den Zigaretten verdient, da würden die sich doch selbst den Geldhahn zudrehen.
      Es kann meinetwegen auch rauchen wer will, es geht eher um die unachtsam weggeworfenen Kippen und die damit einher gehende Belastung.
      Wenn nun auf die Zigarettenkippen Pfand wäre, würde man sich schon überlegen, überall die Kippen fallen zu lassen, dann denn wäre das ja bares Geld.
      Doch die Umsetzung ist sicher zu kostspielig.

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      • Ich kann es mir nicht vorstellen wie man eine Pfandabrechnung mit Zigarettenstümmel umsetzen kann.
        Kein Geschäft würde einen teuren Zigarettenstümmelautomat neben seinen Leergutautomaten stellen.
        Die Zigarettenmundstücke werden dann einzeln in den Automaten geworfen – sie müssten ja gezählt werden.
        Bäää – nein danke. Wer sowas schreibt nimmt „die Menschheit auf den Arm“. Warten wir’s mal ab welche Vorschriften noch auf zukommen. 🙂

        Es gäbe viele Personen die Zigarettenkippen aufsammeln könnten. Aber für solche niedrige Arbeiten fühlt sich niemand angesprochen.

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