Da rede ich neulich von Entspannung…

…hach,… und kurz darauf hat mich das „Leben“ wieder. Nach dem Vorfall, den ich euch nicht vorenthalten will, habe ich mich dann schnell an die Entspannungsübungen und meinen Beitrag hier erinnert und versucht, mir damit wieder Ruhe im eigenen Körper zu verschaffen.

Kurz zu dem Vorfall: Nach dem Schreiben des Beitrages hier, schaltete ich unsere Waschmaschine ein. Die Wäsche, die vorher durchgelaufen war, stellte ich ein paar Minuten in den Flur. Anschließend wollte ich sie im Keller in den Trockner schmeißen und wundere mich über den Regen, der so laut schien. Tja, was soll ich sagen, es regnete draußen gar nicht, sondern das Wasser suchte sich Wege. Aber nicht das Wasser des Regens, sondern das Wasser aus der Wäschetrommel. Unsere Waschmaschine meinte, sie müsse sich nach einem Kollegialprinzip ebenso gleich dem Kühlschrank und dem Kaffeeautomaten verhalten und kaputt gehen.

Hei, war das erstmal ein Schreck und gleichzeitig könnte ich es eben mal als „Action-Abenteuer“ außer der Reihe für aufregend (und nicht so gern gesehene Abwechslung) vermerken. Vor allem, kann ich auch dankbar sein, dass ich so mal wieder richtig in Fahrt kam. In dieser Zeit sitzt man ja eh viel zu viel einfach nur rum. 😉

Der Raum, in der die Waschmaschine steht, stand nämlich auch noch unter Wasser, glücklicherweise aber nicht höher als die Waschmaschinenfüße sind. Ein Wischlappen reichte nicht aus, drum rannte ich und holte schnellstens Handtücher, Decken und alles was viel aufsaugen konnte zusammen, um den Wasserlauf in die untere Ebene zu stoppen. Es funktionierte. Mein Herz schlug rasend schnell und wurde so richtig durchgelüftet. Zum Glück gings mir ja schon besser, dafür bin ich ebenso dankbar. Das Wasser in dem Raum, in der die Waschmaschine steht, richtete dort keinen weiteren Schaden an. Im Gegenteil, ich bin auch dankbar dafür, dass ich anschließend so richtig intensiv den Fußboden geputzt habe, einschließlich der Wandfliesen. 😀 Das mache ich zwar regelmäßig, aber natürlich nicht mit soviel Wasser. 😀 😉

Als ich mit allem fertig war und es in Ruhe begutachten konnte, musste ich mich erstmal setzen.

Und in Bezug auf pure Entspannung, holte ich tief Luft, atmete aus und normal weiter. Schloss die Augen und versuchte Ruhe einkehren zu lassen.

Später, konnte ich das Ganze nochmal in Ruhe betrachten und glücklich sagen, dass sich der Schaden in Grenzen hält. Nun warte ich auf den Besuch eines Handwerkers, der sich die Waschmaschine ansehen soll, um zu gucken, ob sie noch reparabel ist oder ob sie im Blick auf ihre Zukunft (wir haben nämlich schon seit einiger Zeit vor, sie demnächst auszutauschen, allerdings sollte das erst in ein paar Monaten passieren) und sich gänzlich verabschiedet hat.

In allem auch immer noch etwas Gutes zu sehen, ist zwar auch anstrengend, aber es lohnt sich.

Ich wünsche euch einen recht entspannten, pannenfreien Restsonntag.

12 Gedanken zu “Da rede ich neulich von Entspannung…

  1. Wie war das? Wenn es kommt, dann meistens knüppeldick!
    Mir ging es mit dem Auto so – kaum hatte es den Besitzer gewechselt, wagte es sich, nicht anspringen zu wollen. Und das an einem Freitag, als ich zur Frühschicht mußte. Abschleppen, gucken, nichts gefunden. Einen Sensor ausgetauscht, der im Frühjahr schon mal ausgetauscht war und eine erste Rechnung für das neue Auto an der Backe gehabt.

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  2. Sie hat zwei gute Gründe:

    – ja, sie Solidarität mit dem Kühlschrank (sie führten eine Fernbeziehung über den Stromkreislauf)
    und
    – „wir haben nämlich schon seit einiger Zeit vor, sie demnächst auszutauschen“… du kannst doch nicht wirklich denken, dass solche Gedanken sie kalt lassen?

    Meine (tröpfelnde) Waschmachine grüsst die deine

    Gefällt 2 Personen

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