Sommerhitze – Themenwoche vom 27.07.-02.08.2019

Also, eigentlich wollte ich nur ein „Share“ machen und einen Beitrag aus meinen Blog hier wiederbloggen. Aber irgendwie geht das nur umgekehrt. Oder zumindest klappt es mit meinem Wissen nicht.

Also Copy Paste stattdessen, weil es so gut zur Themenwoche passt:

Sommer

Sommer ist es lang geworden
Und das Thermometer steigt
Tag für Tag an allen Orten
Macht sich drückend Hitze breit

Träge schaut so mancher Blicke
Unter müden Lidern her
Selbst der Vögel muntre Flügel
Werden in der Hitze schwer

Blumen senken ihre Köpfe
Durstig nach dem kühlen Nass
Duftend liegen reife Früchte
Klebrig in verdorrtem Gras

Wolkenlos indes der Himmel
Über allem lachend thront:
Auf die Kühlung noch zu warten
Wird im Winter erst entlohnt

(Juni 2016)

Sommerhitze – Themenwoche vom 27.07.-02.08.2019

Oh ja, die Sommerhitze. Ich bin die ja nun gewohnt. Wer seit 18 Jahren in Israel lebt, der kennt die Sommerhitze gut. Vor allem dauert sie hier ja  nun fast ein halbes Jahr an.

Früher hab ich immer sehnsüchtig auf den Sommer gewartet und auch Temperaturen jenseit der 30 Grad genossen. Der Sommer war ja auch nicht so lang. Und zwischendurch war es ja auch mal kühl oder sogar fast kalt.

Aber seit ich in Israel wohne, weiss ich jeden kühlen Tag zu schätzen. Früher hieß es immer „Die Sonne scheint. Geh an die frische Luft“! Und tatsächlich haben wir jeden Sonnenstrahl genutzt, um unsere Gesichter der Sonne entgegenzustrecken. Und heute, tja, da suche ich den Schatten, wo es nur geht.

Aber immerhin kühlt es in Jerusalem in der Regel nachts meist ab. Nur wenn wir Sharaf haben, die israelische Version des Föhns, dann kühlt auch hier nichts ab.

Nun, nächsten Samstag geht es in die Heimat. Und da hoffe ich, dass es in Deutschland etwas abkühlt. Ich bin es nämlich nicht mehr gewöhnt, meine Tage in Räumen zu verbringen, die nicht nur nicht klimatisiert sind, sondern nicht mal über einen Ventilator verfügen…

Zudem in Jerusalem so gut wie immer ein Wind weht, was die Hitze doch erträglicher macht. Die im übrigen außerdem trocken ist, auch das ein Vorteil.

Oh je, Ihr seht schon, ich habe gar keine Lust zu fliegen… Denn die Zeiten, in denen es so schön war, dem heißen Sommer in Israel für ein paar Wochen zu entfliehen, die sind wohl dank Klimaerwärmung endgültig vorbei…

Reizwort – Themenwoche 13.07. -19.07.2019

Etwas zu spät gepostet, aber schon wieder so viel um die Ohren gehabt…

Mein absolutes Reizwort zur Zeit ist der Begriff „Fremdbetreuung“. Der Begriff ist einfach so negativ besetzt. Was ist das überhaupt, „Fremdbetreuung“? Woher stammt dieses Wort?

Es setzt sich zusammen aus „fremd“ und „Betreuung“. Damit impliziert das Wort, dass unsere Kinder von jemandem betreut werden, der ihnen fremd ist. Daher auch dieser negative Beigeschmackt, der dem Wort anhaftet. Dabei glaube ich kaum, dass es viele Eltern gibt, die ihrer Kinder regelmäßig von Fremden betreuen lassen. Klar, da kann es Notfälle geben, in denen genau das eintritt. Aber selbst in Notfällen sind es dann doch meist zumindest Bekannte, Nachbarn etc., und nicht eben jemand wirlich „fremdes“.

Und wenn meine Kinder zur Tagesmutter oder in die Kita gehen, dann sind sie ganz gewiss nicht „fremd“ betreut. Denn dort haben sie eine oder mehrere Bezugspersonen, die ihnen Aufmerksamkeit und Zuneigung schenken, die ihre Macken und Wünsche kennen, und die sehr viel Zeit mit ihnen verbringen. Es sind keine Fremden, sondern vielmehr eine Erweiterung der Kleinfamilie.

Es gibt ein afrikanisches Sprichwort, dass sagt, es brauche ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. Heutzutage gibt es das kaum noch. Selbst wer wirklich auf dem Dorf wohnt, hat nicht mehr zwangsläufig diese Nachbarschaft, die es früher gab.

Und in der Großstadt? Wo ist denn hier das Dorf, die Gemeinschaft, die sich um die Kinder kümmert? Der Ort, wo Kinder unbekümmert aufwachsen dürfen, auch mal unbeabsichtigt von den Erwachsenen einfach spielen und sich entwickeln können?

Natürlich ist auch eine Kita kein Ersatz für dieses Dorf. Aber wenigstens erweitert es doch den Kreis der Bezugspersonen, und den Kreis anderer Kinder, mit denen unsere Kinder tagtäglich Kontakt haben.

Meine Kleine Tochter freut sich übrigens jeden Morgen auf den Kindergarten. Und sie ist dort, seit sie 9 Monate alt ist.

Und gerade letzten Freitag war Abschiedsfeier für das Jahr, weil die Kinder nach den Sommerferien in eine neue Gruppe kommen. Und die Kindergärtnerinnen haben geweint, ebenso wie wir Eltern. Weil wir eben als Familie irgendwie zusammengewachsen sind in diesem letzten Jahr…

Von wegen „Fremdbetreuung“

Wochenthemen 13.07. -19.07.2019

So, nach Eurem Feedback also keine Abstimmung, sondern mal der Versuch, einfach mal EIN Thema vorzugeben und dann schauen, was wir so an Beiträgen zusammenrkiegen.

Ich versuch mal kreativ zu sein: Kennt Ihr noch das Aufsatzschreiben aus der Schulzeit, wo uns entweder ein Titel vorgegeben wurde oder aber Reizwörter? So ähnlich ist es hier doch auch. Und da fange ich doch mal mit einem Reizwort als Wochenthema an.

In diesem Fall ganz einfach das Wort:

Reizwort

Was verbindet Euch damit? Gibt es für Euch Reizwörter, die bestimmte Gefühle, Gedanken, etc. auslösen?

Oder wollt Ihr vielleicht einfach mal das Wort neu definieren?

Oder löst das Wort „Reizwort“ in Euch vielleicht eine Erinnerung an etwas bestimmtes aus?

Ich bin gespannt – Und muss mir jetzt natürlich auch noch selbst Gedanken machen 🙂

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Wochenthemen – mal wieder abstimmen?

Also, ich bin ja selbst schon wieder abgetaucht. Das Leben halt mit allem, was dazu gehört. Und vor zwei Tagen dachte ich, ich schau mal wieder vorbei, und da sehe ich, dass sowohl Frage der Woche, als auch Wochenthemen schon wieder ganz alt sind…

Wahrscheinlich sind einfach viele im Urlaub.

Dabei habe ich mich daran erinnert, dass hier früher über Wochenthemen abgestimmt wurde. Das fand ich damals eigentlich ganz schön, weil es dann ein Thema mit gesammelten Beiträgen gab.

Vielleicht könnten wir das ja mal wieder so machen? Was meint Ihr?

Pfingsten und andere „Sommer“-Feiertage – Themenwoche 18.-24.05.2019

Wie Eulencamperin ja schon so schön geschrieben hat, wissen viele gar nicht, was wir da so immer im Sommer feiern.

Zumindest zu Pfingsten weiß ich ein wenig mehr, als dass wir da einfach mal so „freihaben“:

Das Wort Pfingsten kommt aus dem Griechischen und bedeutet 50 Tage. Und damit schließt sich unser christliches Pfingstfest direkt an das jüdische Wochenfest „Shavuot“ an. Shavuot ist eines der drei Pilgerfeste im Judentum, bei denen in der Vergangenheit nach Jerusalem gepilgert wurde. Josephus Flavius, ein jüdischer Geschichtsschreiber aus der Zeit der Antike schreibt über die Pilgerfeste, dass die Pilger auf dem Weg zum Tempel im Blut der Opfergaben gewatet sind. Heute gibt es keinen Tempel in Jerusalem mehr und auch keine Opfergaben. Aber die Pilgerfeste sind immer noch Anlass für sehr viele jüdische Touristen. Die beiden anderen Pilgerfeste sind Sukkot im Herbst (das Laubhüttenfest) und das Pessachfest im Frühjahr.

An Shavuot wird die Gabe der Thora gefeiert. Es ist ein sehr fröhliches Fest, an dem die Menschen sich weiß kleiden und viel Milchprodukte essen – vor allem Käsekuchen etc.

Gleichzeitig ist Shavuot auch ein Erntefest, denn im Nahen Osten wird um diese Zeit bereits der erste Erntezyklus beendet.

Und nun zurück zum christlichen Pfingstfest: An Pfingsten wird die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert, als der Heilige Geist an Shavuot auf die Apostel und Jünger herabkam.

Und damit fallen Pfingsten und Shavuot recht oft auf dasselbe Datum, so wie auch in diesem Jahr.

Und gestern wurde in Israel Lag BaOmer gefeiert, ein „Fest“, dass die Mitte zwischen Pessach und Shavuot markiert, und an dem in Israel sehr viele Lagerfeuer brennen. Was ich besonders gestern Nacht in Anbedacht der bei uns herrschenden Hitzewelle nicht so ganz nachvollziehen konnte 😉

Themen der Woche vom 18.-24.05.2019

Hätte ich gestern schon machen müssen, richtig? Ach, bin hab echt immer so viel im Kopf, daher jetzt erst etwas verspätet. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir.

Ich hab auch gar keine Ahnung, ob ich jetzt direkt was doppelt mache, aber alle Themenwochen der letzten Jahre durchgehen, ist dann doch zu viel.

Und hier kommen meine Themen:

Fremdsprachen

Pfingsten und andere „Sommer“-Feiertage

Ureinwohner/Urvölker

Online-Dating

Political Correctness

Und dabei belasse ich es auch erst einmal. Das sollte reichen, oder?