Vielleicht kommt es mir nur so vor…

…aber ich habe das Gefühl, dass die Krimis und Psychothriller heutzutage immer komplexer und immer brutaler und entarteter geschrieben werden.  Vermutlich trifft das nicht auf ausnahmslos alle Krimis zu, aber die, die sich in letzter Zeit in den Bestsellerlisten tummeln, scheinen durch die Bank weg von diesem Virus befallen zu sein. Auch meine Lieblingsautoren dieses Genres machen hier keine Ausnahme…
Ich mag die kribbelnde, nervöse Spannung und ich mag es, dass mich ein Buch so fesselt, dass es für mich schwer ist, es aus der Hand zu legen. Aber die Abartigkeit, die in den Krimis von heute Einzug gehalten hat und schon zur Normalität zu gehören scheint, die schockiert mich dann doch. Reicht „ein durchschnittlicher (Raub-)Mord“ heute nicht mehr, um ein Buch gut verkaufen und eventuell auch in die Bestsellerliste katapultieren zu können?
Was ist eigentlich mit uns Menschen los? Sind wir mittlerweile von all den Medien derart beeinflußt, dass uns das, was früher als entartet, unaussprechlich brutal und menschenverachtend galt, heute allenfalls noch als Randnotiz durchgeht, oder im Falle von Krimis und Thrillern nur noch für ein gelangweiltes Gähnen reicht?

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Empfehlenswert?

Hat jemand von euch schon den Film „A Star Is Born“ gesehen? Wenn ja, wie fandet ihr ihn? Ich bin bisher vom musikalischen Teil des Films sehr angetan, um nicht zu sagen: begeistert. Ist die Handlung auch wirklich gut?
Wir könnten uns den Film zwar hier im Kino ansehen, aber ehrlich gesagt, in Originalsprache mit schwedischen Untertiteln – da haben wir keinen Bock drauf. Synchronisation ist schon eine feine Sache – da sind wir Deutschen echt verwöhnt. Die Leute, die Englisch so gut beherrschen, dass sie problemlos auf die Synchronisation verzichten können, brauchen mir das aber jetzt hier nicht erzählen. Da reicht mir, was unser Sohn immer von sich gibt…

Vorbeugen…

… ist besser, als nach hinten fallen. 😅

In diesem Sinne habe ich, um dem Winterblues vorzubeugen, hier mal ein Fünf-Punkte-Programm zusammengestellt: 🌞💊📖🎶🎞

1. Tageslicht! Geht über den direkten Weg, oder in der Not mit einer Tageslichtlampe.

2. Zusätzliche Vitamin-D-Zufuhr, denn der Mangel an Vitamin D löst den Winterblues aus.

3. Ein gutes Buch lesen. Mein Tipp, weil es so gut passt:

4. Musik, die gute Laune macht. Das schwedische Duo „Vargas & Lagola“ sorgt dafür (klappt jedenfalls bei mir jedes Mal…)

5. Etwas zum Lachen. Das sollte auch kein Problem sein… 😄

So, und wenn es jetzt noch nicht besser ist, dann weiß ich auch nicht… 🤔😉

Wer oder was bin ich?

Solch ein Rätsel hatten wir lange nicht. Ich bin für den Rest den Nachmittags zuhause, also passt das perfekt, um mal wieder ein neues WOWBI einzustellen. Heute ist die richtige Antwort definitiv nicht so schwer zu erraten, wie bei meinen letzten beiden Rätseln…

Hier meine fünf Hinweise:

•  mich gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Größen
•  ich bin schnell zu verwenden und preisgünstig
•  mich gibt es auch mit Doppelkopf
  ich wurde in den 1950er Jahren patentiert
  für mich gibt es mehrere Bezeichnungen – ursprünglich gab es nur eine

Viel Spaß beim Raten. 😊


Corona hat das Rätsel gelöst! Herzlichen Glückwunsch!!! 🌺🏆🥁
Gesucht war der Kabelbinder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelbinder

 

Einmal ist keinmal?

Ich weiß nicht, wo bei mir die Grenze des Erträglichen oder Akzeptablen läge, was Untreue in der Partnerschaft angeht. Ich weiß es deshalb nicht, weil Untreue in meiner (unserer) nunmehr 34-jährigen Beziehung kein Thema war und ist. Ich mag mir allerdings auch nicht vorstellen, wie es wäre, wenn mein Mann mir untreu wäre. Es würde mit Sicherheit unendlich weh tun. Ich glaube, ein „Ausrutscher“ auf sexueller Ebene wäre unter Umständen verzeihbar. Ich würde vermutlich lange Zeit gewisse Bilder im Kopf haben. Und ich würde meinen Mann lange Zeit „von der Bettkante stoßen“. Wovor ich allerdings noch mehr Angst hätte, das wäre, dass mein Mann einer anderen Frau sein Vertrauen schenken würde, seine Gedanken mit ihr teilen und über seine Gefühle mit ihr sprechen würde. Wenn er Zeit mit ihr verbringen wollen würde. All das natürlich auf einer Ebene, die nur uns beiden gehört und uns vorbehalten ist. Das wäre der Punkt, an dem unsere Beziehung am Ende wäre. Ich könnte diesen Vertrauensbruch nicht vergessen und nicht verzeihen. Das müsste ich dann aber wohl auch nicht mehr, denn mein Mann hätte sich schon so weit von mir entfernt, dass es weder für ihn, noch für mich ein Zurück gäbe.
Im übrigen habe ich mir die Definition von Flirten noch einmal genau durchgelesen, damit hier keine Mißverständnisse aufkommen. Meiner Ansicht nach flirtet man nicht mit anderen, wenn man in einer intakten Partnerschaft lebt. Das tun wir beide nicht und deshalb gibt es bei uns auch keine Eifersucht. Genau das ist es, was ich an unserer Beziehung sehr schätze. Wir haben, wie in allen Partnerschaften, unsere Hochs und Tiefs. Bei uns geht es auch schon mal hoch her. Wir sind schließlich zwei Steinböcke. 😂 Aber nach weit über 12.000 gemeinsamen Tagen kann ich sagen, daß wir zusammenhalten, wie Pech und Schwefel. Und das macht mich glücklich. ❤

In der Wühlkiste gefunden…

… haben wir vor Jahren (hier in Schweden in einem „Secound-Hand-Wohltätigkeits-Laden“) mein Lieblingsbild, das bei uns im Wohnzimmer mit anderen Bildern an der Wand hängt. Wir haben es damals für umgerechnet 17 Euro erstanden. Es ist eine Zeichnung von einem/einer uns unbekannten „R. Eriksson“ aus dem Jahr 68. Was genau es ist, das dieses Bild für mich so einzigartig macht, das kann ich nicht genau sagen. Ich sehe es mir manchmal in Ruhe an, betrachte Details und Kleinigkeiten und genieße die Vollkommenheit, die ich darin sehe. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Vollkommenheit auch, denke ich.

Zeichnung 1.jpg

(Das Bild zu fotografieren gestaltete sich aufgrund der nicht vollständig zu verhindernden Spiegelungen im Glas als schwierig. Die Farben sind deshalb leider auch nicht besonders gut getroffen.)