Frage der Woche bis 31. Mai

Erst mal vorweg zur Nominierung! Ich habe da ein mächtig gewaltiges Problem. Ich weiß nämlich nicht, wen ich nominieren soll. Gibt es da jemanden, der/die denkt, er/sie sei zu wenig dran gewesen? Dann melde dich doch mal kurz. Denn dann werde ich DICH nämlich dran nehmen. Ja, genau du! Trau dich. 😃

So! Und nun zur Frage. Die ist leider nicht so spektakulär und auch nicht so angenehm. Es gibt Dinge im Leben, über die mag man nicht so gerne nachdenken. Leider gehört dies aber dazu. Unwiderruflich wird es jedem ereilen. Darum herum kommt niemand. Eines Tages wird jeden von uns der Tod erwischen, ob wir wollen oder nicht. Egal wie wir sterben werden, irgendwann sind wir mausetot. Atmen nicht mehr, reden, sprechen, weinen und lachen nicht mehr. Wir schlafen den ewigen Schlaf der Gerechtigkeit. Unsere Körper werden steif. Bekommen Flecken und verwesen am Ende.

Aber niemand will sich das natürlich ansehen. Geschweige riechen. Unsere Nachkommen, Familie, Verwandten und Bekannten, sie alle werden trauern und weinen. Um denen einen Ort zu geben, wo sie verweilen können, sich uns Nahe fühlen können, gibt es den Friedhof. Dorthin kommen unsere Körper in Särge, wo wir tief unter der Erde, mit einem hübschen Blumengrab über uns, verrotten. Oder als Häuflein Asche in einer hübschen Urne.

Natürlich will niemand von uns daran denken, dass es eines Tages passieren wird. Niemand! Und dennoch kommen wir nicht daran vorbei. Letztendlich müssen wir uns damit auseinander setzen, wie wir begraben werden wollen. Im Sarg? In einer Urne? Ins Meer versenkt? Oder möchte man seine Asche in alle vier Windrichtungen zerstreuen lassen?

Wie soll eure Beerdigung aussehen? Wie wollt ihr sozusagen bestattet werden? Mit Tamtam allem drum und dran und Trauermusik? Leichenschmaus? Party feiern nach eurer Bestattung? Oder still und leise, wo alle Verwandten weinen?

Wie wird euer Begräbnis?

Und hier noch bisschen traurige Herzschmerzmusik. Das wäre doch ein schönes Stück bei einer Beerdigung, wo erst recht die Tränen fließen. 😭

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Frage der Woche

Wie schnell eine Woche rumgehen kann, obwohl die sich hinzieht wie Kaugummi.

Nun gut, hier kommt die neue Frage:

Wie geht es euch derzeit?

Sicherlich wundert ihr euch über diese Frage. Was soll diese schlichte, einfache Frage? 😁 Die ist aber ernst gemeint. Wie geht es denn derzeit euch? Nun…man könnte es ganz schlicht und einfach beantworten: Gut!

Meistens fallen die Antworten ja so aus, wenn man nach seinem Befinden befragt wird. Egal ob es einem wirklich gut geht oder nicht, man sagt meistens immer, dass es einem gut geht. Zumindest den Umständen entsprechend.

Also, wie geht es euch denn wirklich? Es müssen ja nicht nur negative Dinge sein, vielleicht habt ihr gerade etwas erfreuliches erlebt oder erfahren. Das Leben ist superschön, alles läuft wie am Schnürchen und seinen gewohnten Gang. Der Chef hat gerade super Laune oder was auch immer. Aber nun gut, so toll ist das Leben auch nicht, ärgert sich gerade jemand grün und blau, weil irgendwas doofes passiert ist? Draußen von der Menschenmenge angerempelt worden? Sauer auf sich selbst? Ödes Leben derzeit? Oder vielleicht geht es gerade bergauf, etwas spektakuläres steht an oder ist passiert?

Mit dieser Frage, oder Fragen inzwischen 😅, möchte ich euch selbst reflektieren und euren Blick auf sich selbst richten.

Ich bin gespannt auf euch und euer Gemüt derzeit.

Und nominieren werde ich dieses Mal unseren Brati! 😁 Du hast im Dezember deine letzte Frage gestellt und dachte mir, dass liegt aber ziemlich weit zurück. 😉

Da heult nun der Schmetterling

Sie war ein Blümlein hübsch und fein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel frass die ganze
Von ihm so heiss geliebte Pflanze.

Wilhelm Busch 1832-1908, humoristischer Dichter

Corona – selbst gezeichnet

Die Katja, die immerzu ihren Kopf verlor 😂

Spielzeuge gab es früher nicht so zuhauf wie heute. Man konnte sich an einer einzigen Sache stundenlang begeistern.

Aber Lieblingsspielzeuge hatte ich nicht wirklich, das wechselte sich dann doch immer mal. Aber was ich hatte, war eine Puppe. Klar, welches Mädchen hat keine Puppe. 😂

Aber meine Puppe war etwas besonderes. Die war so groß wie ein echtes Baby. Und ich hatte dazu jede Menge Strampler und Jäckchen und Windeln und Mützen. Alles was ein Baby halt braucht. Ich weiß nicht mehr, wann ich die geschenkt bekam, aber ich weiß, dass ich total glücklich war. Nun hatte ich etwas, um das ich mich kümmern konnte. Und als man mich fragte, wie sie nun hieße, entschied ich mich spontan auf Katja. Einfach so. Von da an war es meine Puppe Katja.

Später sammelte ich auch von meiner einen Schwester die Strampler, die ich meiner Katja anzog. Einen schicken Puppenwagen bekam ich irgendwann auch dazu und fuhr meine Puppe stolz spazieren. (später setzte ich meine Schwester in den Puppenwagen, bist der einkrachte 🤣)

Ein kleines Manko hatte meine Katja. Der Kopf fiel immer ab, wenn das Band am Hals nicht richtig festgezogen war. Aber ich liebte sie abgöttisch, auch wenn der Kopf immerzu runter polterte. Ich rückte ihn dann zurecht, zog das Band fest und tröstete meine kleine Katja.

Nach einigen Jahren sah die Puppe natürlich irgendwann ziemlich verbraucht aus. Selbst das störte mich nicht nicht und tat meiner Liebe zu Katja keinen Abbruch. Ich mochte meine Puppe so, wie sie eben war. Dreckig, verlumpt mit kullernden Kopf.

Wenn ich meinen Opa besuchte oder er uns, hatte ich stets meine Katja dabei, die ich ihm immer wieder präsentierte. Aber mein Opa hatte kein gutes Wort für sie. Er fand, es sei eine Lumpenpuppe. Ohrfeigte sie, so dass der Kopf abflog und zu Boden polterte. Ich schimpfte dann immer mit meinem Opa und tröstete meine arme Katja.

Ich weiß leider nicht mehr, was aus meiner Puppe geworden war. Ich habe keine Erinnerung mehr daran, warum die eines Tages verschwunden war. Ausgezogen in die weite Welt? Ich weiß es nicht. Die gibt es nicht mehr. Meine Katja, die immerzu ihren Kopf verlor. 😁

Ich und meine Puppe Katja

FotoSPASSprojekt

Wochenende hoch die Hände! Ich gebe heute auch mal ein Wort vor, und ihr findet dazu ein anderes Wort, wo dieses Wort vorkommt (zB. Haus – Hausarbeit, Hausgeist oder Baumhaus…) und ein passendes Foto dazu. Nach Möglichkeit ein eigenes, wegen…ihr wisst schon. 🙄

HORN