Eine alte Standuhr

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Über 90 Jahre alt ist diese Standuhr, massiv aus Eiche und mit zahlreichen Verzierungen. So lange ist sie auch schon in Familienbesitz

Sie wird noch von Hand aufgezogen durch die Gewichte , dass Pendel sorgt für den Lauf des Uhrwerks. Zweimal in den ganzen Jahren war die Uhr beim Uhrmacher, zum säubern, reinigen und reparieren von defekten Lagern. Zum Glück haben wir einen Uhrmachermeister vor Ort, der noch Erfahrung mit alten Uhren hat.

Jede halbe Stunde erfolgt ein Gong und zur vollen Stunde so viele Gongschläge wie die  Stunde hat.  Die Uhr geht sehr genau und der vertraute Glockenschlag ist für uns ein Stück zu Hause.

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An unserem Bild hängen Erinnerungen

Ich stelle Euch heute ein Bild vor, dass in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Es hat eine Größe von 120 cm x 80 cm und ziert eine unserer Wände.

Es zeigt „Die Heimat Hof B…..(unser Name)  1919“

Auf diesem Bauernhof wurde mein Schwiegervater 1900 geboren, er war der später geborene Zwilling und so hat sein Bruder, als ältester Zwilling den Hof geerbt.

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Auf dem letzten Bild sieht man links vier Leute stehen, die Zwillinge 1919 mit ihren Eltern.

Leider ist der Besitz 1973 abgebrannt, höchstwarscheinlich ein Kurzschluß und wurde anschließend wieder aufgebaut, der Baum rechts im Bild mit dem Stein davor und das Gebäude dahinter steht auch heute noch so. Der Hof ist immer noch in Familienbesitz.

Gerade weil es diesen Hof so wie auf dem Bild gemalt nicht mehr gibt, ist es ein Stück Heimat, auch nach 100 Jahren noch.

Herzlichen Glückwunsch Michael Schumacher

50 Jahre wird er heute, fünf Jahre sind seit seinem schweren Skiunfall vergangen und den öffentlichen Michael Schumacher so wir wir ihn kannten gibt es nicht mehr.

Er ist der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte. Seinen eigenen Kampf, den Kampf zurück ins Leben muß er alleine austragen. Leider ist über seinen Gesundheitszustand nichts bekannt und ich wünsche ihm das, was für ihn das Beste wäre.
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Bild Quelle Wiki
 Herzlichen Glückwunsch Michael!

Der Norden sagt: Berliner

Im Norden gehört der Berliner einfach zu Silvester. So habe ich mich heute auf den Weg in unsere Bäckerei gemacht und ein paar Berliner gekauft. Dort waren die Verkäuferinnen wie zu Fasching verkleidet, denn es kann passieren, dass auch heute noch Gespenster, Piraten, Prinzessinnen und verkleidete Gestalten vor unserer Tür stehen. Am Silvestertag ist ab späten Nachmittag auch Rummelpott- Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene ziehen von Tür zu Tür,  sagen kleine Gedichte auf und bitten damit um Süßigkeiten. Hier ist so ein Gedicht in Mundart:
„Hau de Katt den Schwanz aff, hau em nich to lang aff, lot’n lütten Stummel stohn denn wie wüllt noch wieder gohn.“ Übersetzt, hau der Katze den Schwanz ab, hau ihn nicht zu lang ab, laß einen kleinen Stummel stehn, denn wir wollen noch weiter gehn. Rummelpott ist eine alte Tradition, früher wurde eine alte Dose mit einer Schweinsblase bespannt und mit einem Stock, wurde wie mit einer Trommel damit Krach gemacht. Damit wollte man die bösen Geister vertreiben  um sie nicht mit ins neue Jahr zu nehmen.

Doch es geht ja hier um Berliner, wie gesagt, sie gehören zu Silvester, man kann sie so wie wir, gleich zum Kaffeetrinken vernaschen oder es gibt sie Mitternacht. Früher bestellte man beim Bäcker aus Jux ab und zu noch Berliner mit Senffüllung, doch das wird heute nicht mehr gemacht, es werden so schon genug Lebensmittel weggeworfen.

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Einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch wünsche ich Euch.

40 Jahre ist es her

Es ist nun 40 Jahre her, dass bei der größten Schneekatastrophe in der Geschichte Norddeutschlands 17 Menschen starben. Am 28.12 1978 regnet es und es sinken innerhalb von wenigen Stunden die Temperaturen um 20 Grad, der Regen gefriert dann sofort auf den Straßen und auf den Freileitungen. Nach kurzer Zeit bildet sich rund um die Stromkabel ein Eispanzer von 30 Zentimetern Durchmesser. Die Last ist zentnerschwer und der schwere  Sturm, der dazu übers Land fegt, läßt die Stromleitungen unter der Last zusammen brechen. Kein Strom, kein Telefon fast landesweit. Dann kommt der Schnee und es schneit 90 Stunden ohne Unterbrechung.  Dazu der schwere Sturm, geräumte Straßen werden sofort wieder zugeweht. Dörfer werden von der Außenwelt abgeschnitten.  Besonders schlimm betroffen ist die Landbevölkerung, denn die Höfe sind bis hoch zum Dach eingeschneit, in den Ställen schreien die Tiere, denn die Kühe sind an Melkmaschinen gewöhnt und lassen sich nicht mit der Hand melken. Die Bundeswehr mit schwerem Gerät versucht die eingeschneiten Regionen zu befreien. Mein Schwager, damals selbst bei dem Energiekonzern tätig, dass im Video erwähnt wird, arbeitet mit seinen Kollegen Tag und Nacht um die Schäden zu reparieren. Sein bester Freund und Kollege erleidet in seinem Beisein dabei einen tödlichen Arbeitsunfall.

Solch ein Unwetter hatte es noch nicht gegeben und am 13.02.1979 wiederholt es sich. Die Stadt Hamburg, war beim ersten Mal glimpflich davon gekommen, doch dann gibt es Schneeverwehungen von bis zu 3 Metern Höhe.

Ja, 40 Jahre ist das jetzt her, ich werde die Bilder nie vergessen, wir selbst waren 200 km von zu Hause entfernt im Weihnachtsurlaub, kein Strom im Hotel und meine Eltern haben die gefahrvolle Heimreise noch rechtzeitig angetreten,  eine Fahrt durch eine weiße Hölle. Zum Glück sind wir nach vielen Stunden gesund angekommen, wir hatten großes Glück.

Themenwoche vom 29.12.18- 04.01.19

Das letzte Mal für dieses Jahr gibt es nun eine Themenwoche.

Gute Vorsätze

Silvesterrituale

Berliner/ Krapfen

Dinner for one

Glücksbringer

Vielleicht ist für Euch was interessantes dabei, viel Spaß. Für die neue Themenwoche würde ich Struppi-2009 fragen wollen, bitte ein kleines Zeichen.

Allen wünsche ich einen

Kennt ihr Büttenwarder?

Laut Jahren laufen auf NDR schon Folgen von „Neues aus Büttenwarder“. Haupdarsteller sind Jan Fedder, als Kurt Brakelmann und Peter Heinrich Brix, als Arthur „Adsche“ Tönnsen . Jedes Jahr kommen ein paar neue Folgen dazu.

Brakelmann und Adsche halten nicht viel von Arbeit, lieben Lütt un Lütt (Köm und Bier) bei dem die beiden Komponenten Köm und Bier während des Trinkvorgangs miteinander vermischt werden, sind sich manchmal gegenseitig Konkurrenten und kämpfen täglich um Barmittel und Nennwert, welches man nicht unbedingt durch Arbeit verdienen will, doch am Ende siegt immer ihre Freundschaft. Gedreht wird in dem fixtiven Dorf Büttenwarder in Schleswig-Holstein.

 

Das Video kann man sich anschauen wenn man auf YouTube ansehen klickt