Tomaten

Von Tomaten brennt mir die Fresse, wenn ich zuviel davon esse. Aber nur von den Cherryteilen. Ich ess die irre gerne, aber wie gesagt, irgendwann geht die Pest los und meine Zunge und mein Gaumen schwellen an und fangen an zu brennen. Manchmal ess ich aber einfach weiter, denn hey, ich bin der Bestimmer über meinen Körper und nicht umgekehrt. Das bläu ich dem noch ein! 🙂

Aloha …

… Ihr Gemeinschaftsblogschreiber und stillen Leser!

Ich hab die Diskussionen der letzten Tage verfolgt und sach mal so: hier muss mal wieder richtig durchgelüftet werden, altes Zeuch raus, neues rein. Manches hat sich meiner Meinung nach totgelaufen, da haben die wenigsten noch Bock drauf. Oder?

Grundsätzlich finde ich es Oberkacke, dass Leute, die nur lesen, hier entfernt werden sollen. Ein Blog lebt doch auch von seinen Lesern, egal, ob sie still sind, oder Kommentare schreiben. Blog = schreiben = lesen. So. Schön natürlich, wenn Reaktionen in Form von Kommentaren zum Geschriebenen kommen, sollte man aber weder voraussetzen, noch erwarten.

Und ich selbst? Booocklooos ohne Ende. Ich lese zwar, schreibe aber kaum und ja, ich stimme gelegentlich mit ab und schreibe dann nichts, weil ich a) nicht dazu komme und b) dann doch keine Lust mehr auf das Thema habe und c) vielleicht nur lesen möchte, was die anderen zum Thema schreiben. Finde ich völlig legitim, denn wir alle tummeln uns in unserer Freizeit hier herum und in seiner Freizeit sollte man tun dürfen, wozu man Lust hat. Hab ich Lust zu schreiben, schreibe ich, habe ich keine Lust zu schreiben, schreibe ich nicht. Easy as fuck.

Ich bin jetzt hier aber heute nicht hergekommen, um rumzulabern (und hab es doch getan, ich Honk … ), sondern um konkrete Vorschläge zu machen. Passt auf, Liebeleins, vielleicht findet das ein, oder andere ja Anklang und wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm, damit kann ich leben.

1. Stöckcheneinträge – ein Blogger macht hier sein ausgefülltes Stöckchen rein, die anderen füllen es aus und packen es in die Kommentare und dann darf fröhlich gelesen und gelabert werden

2. Buch- und/oder Filmvorstellungen oder Kritiken – ich lese ein Buch und erzähle in einem Eintrag darüber, oder ich schaue einen Film und schreibe darüber

3. „Would You Rather“ Einträge – Beispiel: würdest Du lieber für 3 Minuten nackt durch einen Supermarkt laufen, oder Deinen Eltern von Deinem 1. Mal erzählen? Oder: würdest Du lieber ne halbe Tasse Tabasco trinken, oder so tun, als würdest Du Deinen Chef nicht erkennen, wenn Du im nächsten Meeting bist? (ey, albern, richtig, aber nagelt mich nicht fest auf die Beispiele, ich bin gerade saumüde und einfallslos, ich hab nur knapp 4 Stunden gepennt, war mir aber dennoch ein Anliegen, das hier zu schreiben bevor ich besinnungslos in die Kissen falle! Euch fällt sicher lustigeres ein!). In den Kommentaren darf man sich dann austoben, was man und warum man etwas lieber machen würde als das andere. Hö hö hö.

4. Fotos zu einem vorgegebenen Thema einstellen – Beispiel: „Frühling“ (jo, super einfallsreich, aber siehe oben, isch bin müüüde!). Zu diesem Thema kann man Fotos hier veröffentlichen und vielleicht kann man über das schönste Bild abstimmen lassen und der Gewinner darf das nächste Thema vorschlagen

5. Gemeinsam dichten – einer fängt an, z.B.: ich schreibe hier und weiß nicht was, mein Kappes platzt, ich krieg gleich Hass … und die anderen machen weiter. Muss ja nix Dolles sein, Hauptsache Spaß. Haben wir bei Blog.de Tagelang gemacht, diese bekloppte Dichterei 🙂

6. Starraten – einer gibt einen Hinweis auf eine bekannte Persönlichkeit, die anderen dürfen Fragen stellen, die man nur mit Ja, oder Nein beantworten darf

7. Flohmarkt – wenn man Sachen aussortiert, Klamotten, Schuhe, Haushaltszeugs, Bücher, schlagmichtot, kann man hier Bilder von den Sachen einstellen und diese zum Kauf, oder zum verschenken anbieten

8. Rezepte – man könnte seine Lieblingsrezepte hier einstellen

9. Musiknacht – freier Eintrag, einer fängt an, stellt ein Musikvideo ein, die anderen machen Party in den Kommentaren und packen selber ihre Musikvideos in die Kommentare

So, reicht, ich muss pennen. Gehabt Euch wohl, ich geh heute Abend essen und brauch meinen Schönheitsschlaf.  Tschö mit ö, Tschau mit au. 😉

Eine Tageszeitung …

… hatte ich gaaanz früher mal im Abo, das ist so lange her, da war hier noch alles Urwald.

Grundsätzlich trau ich keiner Nachricht, egal ob auf Papier geschrieben, oder gesprochen in TV, oder Radio, noch im Netz. Warum? Weil ich nicht mehr an die Objektiviät einer Nachricht glaube. Ein simpler Sachverhalt kann in jede Richtung gedreht und gewendet werden, Mutmaßungen werden zu Fakten, der simpelste Pups wird reißerisch aufgearbeitet und unters Volk gebracht.

Nicht mit mir. Ich verweigere mich seit Jahren jeglicher Form von Nachrichten und bin sehr glücklich damit. Tageszeitungen gehen mir, gelinde gesagt, am Arsch vorbei (ne, ich nutze sie nicht als Klopapier), ich brauche sie nicht. Was ich wissen will, werde ich wissen, ganz ohne Printmedien.

So, ich leg mich wieder hin, bin krank und arm und schwach. Gehabt Euch wohl und bis die Tage mal.

Zeit …

… finde ich doof, aber ohne geht leider nicht. Man würde sich nie verabreden können, oder doch, man könnte, würde aber immer aneinander vorbeirennen, weil der eine Morgens und der andere Mittags zum Treffen kommt, oder so ähnlich. Und dann Schule, das würde Chaos geben, weil wenn es keine Stunden gibt, macht jeder Schüler was er will, die kommen und gehen dann wie sie lustig sind, die Blagen. Öffentliche Verkehrsmittel … ich sach da besser mal gar nix zu. Kann man sich ja vorstellen. Halleluja.

Wie wir also alle sehen, gehts ohne Zeit ja mal GAR nicht und deshalb ein HOCH auf den Erfinder selbiger. Gut gemacht! So, Zeit ist um, ich mach mich vom Acker. 🙂

Winterfreuden?

Hör uff, ey!

Winter in Deutschland ist matschiggraukalt. Mag ich nicht. Ich bin ein Sommermädchen und kann es kaum erwarten, dass der Usselswinter sich vom Acker macht.

Ich wär aber nicht ich, wenn ich nicht aus jeder mistigen Kacke doch noch Positives machen würde, in diesem Falle:

Kerzen abfackeln bis der Arzt kommt

Mich im kalten Schlafzimmer nachts einmummeln und froh und dankbar über mein warmes, muckeliges Zuhause sein

Mich über einen Spaziergang zur Arbeit morgens um halb 7 im jungfräulichen Schnee erfreuen und wie bekloppt die Glitzerwunderwelt bestaune (was hoch gerechnet vielleicht EIN mal alle 2 Jahre vorkommt!)

Tannenduft an Heilig Abend

Mir an besonders fiesen arschkalten Tagen vorstelle, wie ich meinen Oasenbalkon im kommenden Frühling gestalte und an all die wunderbaren Sonnentage und lauen Nächte, die ich dort verbringen werde

 

Soviel zum Thema „Winterfreuden“ für mich persönlich. Allen Winterfans wünsche ich eine tolle Zeit mit Glühwein (örks), Bratäpfeln, Schneematsch, halberfrorenen Nasen und Fingern und Füßen, Glatteis, im Dunkeln zur Arbeit fahren und im Dunkeln nach Hause kommen. 🙂

 

 

Schuhe …

… sind nicht gleich Schuhe. Da gibt es:

Peeptoes

Slingbacks

Kittenheels

Plateauschuhe

Ankleboots

Wedges

Espadrilles

Over the Knee Boots

Flip Flops

Strappy Heels

Sockboots

Bikerboots

Pumps

High Heels

Und und und. Und? Und ich liebe alle.

Ich habe um die 80 Paar Schuhe aller Variationen und für mich persönlich ist ein Outfit erst dann perfekt, wenn man die passenden Schuhe dazu trägt. Meinen Schuhtick habe ich sicher von meiner Mama, in deren Heels ich schon als 3 jährige rumgestöckelt bin. Gott, was fand ich ihre Schuhe toll! Hohe Hacken, weiches Leder, vorne ganz spitz, ein Traum.

Im Alltag kann ich leider nicht immer jeden Schuh tragen, da ich viel mit dem Rad unterwegs bin, da trag ich momentan gerne Biker- und Chelsea Boots z.B., aber wenn ich am Wochenende weggehe, darf es gerne stylisch und/oder glamourös sein, man gönnt sich ja sonst nix. 😉

 

Virtuelle Freundschaften …

… kann es durchaus geben, klar, warum nicht? Ich persönlich trenne allerdings zwischen realen und virtuellen „Freundschaften“, weil ich nur den Menschen als „Freund“ bezeichne, den ich auch anfassen, umarmen, mit ihm real lachen und weinen und das volle, pralle Leben erleben kann. Zusammen sitzen beim Wein, shoppen gehen, quatschen bis in die Nacht, tanzen gehen etc.. Das alles kann ich mit einem virtuellen „Freund“ nicht erleben, man kann sich zwar gegenseitig von seinen Unternehmungen berichten, oder am Telefon quasseln und einen Wein dazu trinken, aber es fehlt immer was. Mimik, Körpersprache, Wärme. Und das ist mir wichtig.

Im Netz habe ich Menschen kennengelernt, die ich nicht missen mag, um die ich mich sorge, wenn sie Probleme habe, mit denen ich mich freue, wenn sie etwas schönes erleben. Allerdings hege ich nicht den Anspruch, Menschen aus dem Netz real kennenzulernen, das wär mir zu viel, da ich in meinem realen Leben viele Freunde, Bekannte und Verwandte habe, die ich unter einen Hut bringen muss und möchte.

Real getroffen habe ich einen Blogfreund (eigentlich 2, aber bei dem einen blieb es bei dem einen Treffen) von Blog.de, den ich sehr mochte und immer noch mag. Ich hab ihm beim Umzug geholfen, er hat mich in K-Town besucht, wir sind zusammen feiern gegangen, er hat ein Weihnachtsfest mit mir und meiner Familie verbracht. Irgendwie hat sich das dann verlaufen, was sicher meine „Schuld“ war, ich hatte viel am Kopp zu der Zeit. So ist das Leben … Menschen kommen und gehen und das ist gut so.

Was mich aufregt?

Eigentlich nix mehr. Die Welt ist vollgestopft mit Spacken, die kaum noch einer in ihre Grenzen weist. Aufregen tu ich mich nur noch, wenn ich selbst gerade sehr gestresst bin und das ist selten. Ich lasse das kaum noch an mich ran, es sei denn, es betrifft meine Lieben und mich ganz persönlich. Dann reg ich mich aber nicht lange auf, klär die Angelegenheit und ist sie nicht zu klären, weil ein Vollhonk uneinsichtig ist, gibts auf die Fresse. Verbal. Früher auch schon mal nonverbal.^^

Ansonsten: das Leben ist zu kurz um wertvolle Zeit mit Arschgeigen zu vertun.

In diesem Sinne: schönes Wochenende für alle, die ich gut leiden kann, der Rest ist mir wumpiger als wumpe! *wink* 🙂

Ich gratuliere …

… unserem Gruppenblog zum 2 jährigen, allerdings nicht ganz ohne Kritik.

Doof ist, dass sich dieser Blog auf einer Plattform befindet, die mir nicht sehr sympathisch ist, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. WordPress war eben von allen getesteten Plattformen die, die uns allen am meisten zugesagt hat. Blog. de wird sie nie ersetzen können.

Gut ist, dass dieser Blog hier letztendlich zu einem kreativen Treffpunkt ehemaliger Blog. de User geworden ist und nicht mehr vor sich hindümpelt. Mag ich. Allerdings – und dafür könnt Ihr mich jetzt steinigen – ist mir das in letzter Zeit zu sehr durchorganisiert hier. Muss wohl auch so sein, da wir ja viele sind, da muss eine gewisse Ordnung schon sein. Dennoch stört mich das ein wenig, auch ein Grund, warum ich mich zur Zeit hier nicht groß einbringe (ich habe aber auch wenig Zeit).  Dies ist natürlich mein subjektives Empfinden, ich mag in meiner Freizeit eben nix durchorganisiertes, würde z.B. nie  einem Verein beitreten.

Dennoch freue ich mich, Teil diese Gemeinschaft zu sein und zu bleiben.

Happy Birthday Gruppenblog!