Virtuelle Freundschaften …

… kann es durchaus geben, klar, warum nicht? Ich persönlich trenne allerdings zwischen realen und virtuellen „Freundschaften“, weil ich nur den Menschen als „Freund“ bezeichne, den ich auch anfassen, umarmen, mit ihm real lachen und weinen und das volle, pralle Leben erleben kann. Zusammen sitzen beim Wein, shoppen gehen, quatschen bis in die Nacht, tanzen gehen etc.. Das alles kann ich mit einem virtuellen „Freund“ nicht erleben, man kann sich zwar gegenseitig von seinen Unternehmungen berichten, oder am Telefon quasseln und einen Wein dazu trinken, aber es fehlt immer was. Mimik, Körpersprache, Wärme. Und das ist mir wichtig.

Im Netz habe ich Menschen kennengelernt, die ich nicht missen mag, um die ich mich sorge, wenn sie Probleme habe, mit denen ich mich freue, wenn sie etwas schönes erleben. Allerdings hege ich nicht den Anspruch, Menschen aus dem Netz real kennenzulernen, das wär mir zu viel, da ich in meinem realen Leben viele Freunde, Bekannte und Verwandte habe, die ich unter einen Hut bringen muss und möchte.

Real getroffen habe ich einen Blogfreund (eigentlich 2, aber bei dem einen blieb es bei dem einen Treffen) von Blog.de, den ich sehr mochte und immer noch mag. Ich hab ihm beim Umzug geholfen, er hat mich in K-Town besucht, wir sind zusammen feiern gegangen, er hat ein Weihnachtsfest mit mir und meiner Familie verbracht. Irgendwie hat sich das dann verlaufen, was sicher meine „Schuld“ war, ich hatte viel am Kopp zu der Zeit. So ist das Leben … Menschen kommen und gehen und das ist gut so.

Was mich aufregt?

Eigentlich nix mehr. Die Welt ist vollgestopft mit Spacken, die kaum noch einer in ihre Grenzen weist. Aufregen tu ich mich nur noch, wenn ich selbst gerade sehr gestresst bin und das ist selten. Ich lasse das kaum noch an mich ran, es sei denn, es betrifft meine Lieben und mich ganz persönlich. Dann reg ich mich aber nicht lange auf, klär die Angelegenheit und ist sie nicht zu klären, weil ein Vollhonk uneinsichtig ist, gibts auf die Fresse. Verbal. Früher auch schon mal nonverbal.^^

Ansonsten: das Leben ist zu kurz um wertvolle Zeit mit Arschgeigen zu vertun.

In diesem Sinne: schönes Wochenende für alle, die ich gut leiden kann, der Rest ist mir wumpiger als wumpe! *wink* 🙂

Ich gratuliere …

… unserem Gruppenblog zum 2 jährigen, allerdings nicht ganz ohne Kritik.

Doof ist, dass sich dieser Blog auf einer Plattform befindet, die mir nicht sehr sympathisch ist, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. WordPress war eben von allen getesteten Plattformen die, die uns allen am meisten zugesagt hat. Blog. de wird sie nie ersetzen können.

Gut ist, dass dieser Blog hier letztendlich zu einem kreativen Treffpunkt ehemaliger Blog. de User geworden ist und nicht mehr vor sich hindümpelt. Mag ich. Allerdings – und dafür könnt Ihr mich jetzt steinigen – ist mir das in letzter Zeit zu sehr durchorganisiert hier. Muss wohl auch so sein, da wir ja viele sind, da muss eine gewisse Ordnung schon sein. Dennoch stört mich das ein wenig, auch ein Grund, warum ich mich zur Zeit hier nicht groß einbringe (ich habe aber auch wenig Zeit).  Dies ist natürlich mein subjektives Empfinden, ich mag in meiner Freizeit eben nix durchorganisiertes, würde z.B. nie  einem Verein beitreten.

Dennoch freue ich mich, Teil diese Gemeinschaft zu sein und zu bleiben.

Happy Birthday Gruppenblog!

Eiiissssssssssssssssss!

Wir sprechen von Speiseeis, richtig? Eis im Eisstadion finde ich nämlich auch gut, ich mag Schlittschuhlaufen. Aber komm, ne, jetzt gehts um Eissorten, also die, die ich am liebsten mag.

Ich liebe, liebe, liebe Amarena Eis mit viiieeel Soße dazu. Und Sahne. Also ein richtiger Kalorienklopper. Is mir dann aber wumpe, ich inhalier das ohne mir Gedanken um die Waage am nächsten Morgen zu machen.

Und Spaghetti Eis! Ohhh … süße Sünde … wenn ich das cremigkalte Vanilleeis löffel und auf die untendrunter versteckte sanftsüße Sahne stoße und die zartsäuerliche Erdbeersoße obendrüber … dieser Kontrast … hach! ❤

Zu Hause esse ich nur Ben&Jerrys, da mache ich keine Kompromisse. Langnese kann einpacken und alle anderen Marken auch, Ben&Jerrys sind die Könige der Eishersteller. Ich hab immer einen Pott im Gefrierschrank und wenn ich Lust auf Eis habe, ess ich den kompletten Pott in einem Rutsch leer. Langsam und genüßlich und ich liebe es, wenn es dem Ende zugeht und das Eis ist untenrum schon sehr angeschmolzen. Oraler Orgasmus quasi. Hihi.

Leider hat der Gatte am Freitag so`n No Name Pistazieneis für mich mitgebracht, keine Ahnung wieso, der hat manchmal solche Aussetzer. Ich hab Freitagnacht, als ich leicht angeschickert vom Italiener kam, probiert. Joah, wat soll ich sagen, hm? Das wird hier nicht alt, entweder Tonne, oder der Gatte isst es.^^

So, ich muss nach draußen, die Sonne ruft. War mir, wie immer, ein Vergnügen, diesen Gruppenblog mit einem Eintrag zu … was schreib ich jetzt … verschönern? Ne. Beglücken? Bullshit. Beehren? Quatsch hoch 7. Mir fällt nix ein … Scheiße. Tschüß.

Beas Geheimnis

Ich glaube fast, dass wir kaum noch neue Schreiber bekommen werden, weil die wenig Lust/Zeit haben, sich in die Geschichte einzulesen. Also werden immer die weiter schreiben, die schon eine, oder mehrere Episoden geschrieben haben. Selbst für mich, die ich im Moment wenig Zeit habe, ist es schwer, der Geschichte zu folgen (ich tus dennoch, klar, ich hab das Dingen ja ins Leben gerufen).

Was denkt Ihr, sollen wir die Geschichte abschließen und eine neue Story beginnen? Oder schreiben wir weiter an Beas Geheimnis?

Sollen wir hier abstimmen?

Mein schlimmstes Reiseerlebnis …

… war meine zweite Reise nach England mit dem englischen Gatten, der damals aber noch nicht mein Gatte war.

Großes Familientreffen und wir wurden mit 2 Erwachsenen (Bruder und Schwägerin des Gatten) und 3 Blagen in einem Trailerpark am Meer in so einem … ich finde da gar keine Worte für … etwas größeren Campingwagenwohnmobilferienwohnungaufrädern zusammengepfercht. Die Bude war dreckig, die Handtücher muffig und die Bettwäsche  klamm. Vom Badezimmer fehlen mir jegliche Erinnerungen, ich habe sie scheinbar verdrängt.

Die Situation war folgende: ich als einzige Deutsche wollte nicht zicken und bei der Familie des zukünftigen Gatten blöd dastehen. Man kennt ja die Vorurteile gegenüber den Deutschen (sauber, fleißig, pünktlich usw.). Also hab ich, als ich die Bude das erste mal sah, einen innerlichen Nervenzusammenbruch erlitten, aber die Fresse gehalten (würde ich heute nicht mehr so machen) vor allen anderen, später aber fast geheult und viel gemoppert, als ich im muffigen Bett neben meinem Herzallerliebsten lag.

Der nächste Morgen war eine einzige Katastrophe, weil ich, die Sauberkeit sehr liebt (und braucht, ich hab da wirklich einen Ordnungs- und Sauberkeitsspleen), mich in einem oberekligen Badezimmer, in dem schon 3 Erwachsene und 3 Kinder vorher zur Toilette und duschen gegangen waren, zurecht machen musste und das auch noch im Eiltempo, weil ich die letzte im Bad war und alle schon auf mich warteten. Meine Laune war gran-di-os!

Den anderen machte das alles nix aus, die fühlten sich pudelwohl, diese Ferienparks am Meer sind nix ungewöhnliches in England und ich bin halt eben auch pingelig, besonders, wenn ich mit Fremden (waren sie ja damals noch für mich) auf engstem Raum leben muss.

Über Tag war alles o.k., da waren wir viel unterwegs, aber wenn wir in unserem „Ferienhaus“ waren … OMG!

Am 3. Tag hab ich dann Kopfweh vorgetäuscht und mich aus der Tagesplanung ausgeklinkt, weil ich die Hütte putzen wollte. So war der Plan. Ich wollte das nicht mit den anderen besprechen, wegen … siehe oben. Die waren ja alle fremd für mich und schienen sich nicht an der Drecksbude zu stören und kaum waren die weg, hab ich losgelegt und mit den begrenzten Mitteln, die mir zur Verfügung standen, die Bude geputzt. Besonders das Badezimmer.

Einigermaßen zufrieden hab ich mir am späten Nachmittag einen Tee gemacht und ein Sandwich und kaum saß ich vor der Glotze, strömte die Meute ein, im Schlepptau noch weitere, mir damals unbekannte zukünftige Verwandte (heute Teil meiner geliebten Familie <3) und niemand nahm die Sauberkeit wahr, die ich geschaffen hatte, was mir eigentlich recht war, denn mir wär das schon doch peinlich gewesen, da ich ja eigentlich „Kopfschmerzen“ hatte.

Und weißte was? In Nullkommanix sah die Bude wieder aus wie vorher. Die Kiddies tobten mit sandigen Füßen über die Couch (, die Erwachsenen aßen Toast ohne Teller und krümelten alles voll, es wurde geraucht und rumgeascht, meine Schwägerin steckte die Kinder in die Wanne und ließ sie das Bad unter Wasser setzen usw. usf. Ich war fix und alle, ehrlich und AB DA, war mir plötzlich alles wumpe, ich hab mir ein Bier genommen, geext und mich in mein Schicksal ergeben.

Der Urlaub war dann noch wunderschön und ich wurde mehr als herzlich von der Familie des Gatten aufgenommen.  ❤