Austreten?

Hi ihr Lieben,

es ist still um mich geworden, nicht nur hier sondern auch in meinem eigenen Blog. Es ist noch nicht einmal so, dass ich die Lust verloren habe, aber es wird ja auch insgesamt immer ruhiger, auch wenn einige hartgesottene sich hier wacker halten – das ist toll, macht weiter so! Ich persönlich, ganz für mich, erlebte aber nun den Zusammenbruch meiner alten Community, die es so wie früher nicht mehr gibt und das macht einfach keinen richtigen Spaß mehr. Ganz so bunt und vielschichtig wie früher ist es hier aber auch nicht mehr. Ich möchte deshalb wordpresstechnisch ein bisschen „aufräumen und abspecken“ und suche gerade eine Möglichkeit, offiziell als Autor aus diesem Blog auszutreten. Kann mir einer sagen, wo ich die entsprechende Funktion finde oder muss das jemand von euch machen? Dann darf das hiermit gerne getan werden. Im Anschluss an diesen Text schaue ich noch mal weiter, ob ich es nicht doch finde.

Ich möchte mich nun als Mitautor dieses Blogs verabschieden. Ich werde blog.de und seine Community nie vergessen und bestimmt auch weiterhin immer mal wieder rein lesen. Lasst es euch gut gehen und haltet die Ohren steif!

Liebe Grüße

Eure Nougatcornflake

Frage der Woche ab 03.02.

Naaaa ihr?!

Ich bin wieder mit der Frage der Woche dran und habe mir überlegt, was mich persönlich mal interessieren würde. Einige von euch folgen mir ja schon seit blog.de -Zeiten und wissen vielleicht, dass ich keinen Geruchssinn habe. Ich hatte noch nie einen Geruchssinn, gehöre also zu den wenigen Fällen, in denen das tatsächlich von Geburt an so ist. Anosmie schimpft sich das und ich bin erst vor wenigen Jahren darauf gestoßen, dass das wirklich ein „Krankheitsbild“ ist – ich habe ja nie irgendwas vermisst und mir deshalb bis ins Erwachsenenalter keine großen Gedanken dazu gemacht.

Meine Frage lautet daher:

Wie wäre es für dich, wenn von heute auf morgen plötzlich dein Geruchssinn verschwunden wäre?

Schreibt vielleicht, was ihr besonders vermissen würdet oder in welchen Situationen ihr auf alle Fälle gut auf das Riechen verzichten könntet, wie ihr Alltagssituationen lösen würdet, in denen die Nase durchaus hilfreich ist usw … 🙂 Ich bin sehr gespannt!

Ich weiß wihiirklich nicht, wen ich nominieren soll – daher bitte FREIWILLIGE VOR – der erste, der „Hier“ schreit, ist der Nominierte für die nächste Frage der Woche!

Frage der Woche ab 13.01.18

Huhu!

Ich wurde nominiert… und wow, es wurde echt schon über ein breites Spektrum an Themen geschrieben, da haben wir ja schon echt eine Menge zusammen bekommen, zum Beispiel das Thema Leben nach dem Tod, allerlei Politisches oder Alltägliches wie eure Urlaubsziele oder eurem Tascheninhalt 😉 Da fällt es schwer, ein gutes Thema zu finden, weil ja auch immer das Ziel ist, möglichst jeden Geschmack zu treffen und viele Mitschreiber zu motivieren. Vielleicht gefällt euch ja die Frage, die ich mir für euch ausgedacht habe, denn sie betrifft uns wohl alle 🙂

Hast du dich schon an die Alternative zu blog.de gewöhnt und würdest du zurück gehen, wenn es die Möglichkeit gäbe?

Ihr könnt gerne schreiben, wie ihr euch mit WordPress und Co. angefreundet habt, ob ihr Vorzüge erkennen könnt, oder ob alles viel zu kompliziert ist und blog.de noch immer schmerzlich vermisst wird nach all der Zeit…

Ich nominiere für die nächste Frage der Woche (ab 20.01., oder?)  ichbinsg – herzlichen Glückwunsch 😉

Zu viel? Zu kompliziert? 

Bezüglich der aktuellen Frage nach Änderungswünschen würde ich gerne mal einen Eindruck loswerden. Vielleicht könnt ihr das ja bestätigen oder es ist dann halt nur mein eigener Eindruck…

Wenn ich dran bin mit der Erstellung der Frage der Woche oder mit der Themenwoche, dann muss ich immer sehr umständlich gucken, ab wann die jeweils starten, ab wann ich posten kann und ab wann die anderen posten dürfen. Das ist irgendwie mal samstags, mal sonntags, die Uhrzeit kann sich praktisch jeder selber ausdenken und würde bei den anderen nicht immer schön da stehen, ab wann ich was dazu schreiben darf, dann wäre ich echt zu faul, das nachzugucken.

Meine Idee ist, dass es vielleicht mit Frage der Woche und mit Themenwoche zu viel wird. 

Vielleicht wäre es einerseits gut, nur noch eines von beiden regelmäßig weiter zu führen. Man kann ja dann mit jedem Quartalswechsel tauschen, so dass wir erst mal nur noch Fragen der Woche posten und dann mit großer Ankündigung switchen zu ’nur noch Themenwochen‘. Oder man legt eine Reihenfolge fest mit allen, die Ersteller sein wollen und wir tauschen, wenn jeder einmal dran war, wobei es das auch nur wieder unnötig verkompliziert. 

Zum anderen glaube ich, weil es ja alles immer eine Woche dauert, dass man immer an einem Montag startet und bis Sonntag Mitternacht Zeit hat, zu posten. Und Montag darauf startet dann die neue Frage bzw. die neue Themenwoche. Dann weiß jeder „Heute ist Montag, heute geht was neues los.“

Es ist hier zwar super geordnet, aber wenn man nicht permanent mit liest, dann braucht man erstmal einen Moment, um sich auf den Stand zu bringen und ich glaube, das kann man einfacher gestalten, indem man weniger auf einmal und weniger wild mitten in der Woche startet. 

Rot in der Farbpsychologie

Puh, ich wollte dazu recherchieren, aber das Thema ist echt umfangreich und ich habe jetzt Wochenende und als Sekretärin für diese Woche wirklich schon genug recherchiert. Was das ganze so aufwändig macht ist die Tatsache, dass die rote Farbe so gegensätzlich ist wie keine andere, denn sie steht als Signalfarbe einerseits für Alarm und andererseits assoziieren wir es mit Liebe, Leidenschaft und Ruhe, denn es ist ja auch eine „warme Farbe“. Ich habe einen schönen Artikel zur Farbenlehre gefunden, aus dem ich euch gerne zitieren möchte, hier der Link für alle, die genauer reinlesen möchten:

http://www.grafixerin.com/bilder/Farbpsychologie.pdf

„Die wirkungsvollste Farbe für Menschen und Tiere ist Rot. Rot aktiviert den
Organismus. … Die Farbe Rot verleiht im wahrsten Sinne des Wortes Flügel; sie lässt uns
schneller laufen – vor allem davonlaufen! – da sie folgendes bewirkt:
❚ Bestrahle ich jemanden mit rotem Licht, dann kann ich messen, dass
der Blutdruck steigt, die Pulsfrequenz sich von etwa 69–71 Schlägen/
Minute auf 100 Schläge erhöht, die Blutgefäße sich erweitern, der Körper
wird in Bereitschaftshaltung gesetzt.
❚ Das bedeutet, sehe ich Rot, kann ich auch schneller reagieren.
❚ Die Farbe Rot fordert auch auf, sich nach ihr umzudrehen und hinzusehen,
was da eigentlich los ist. Darum wird Rot ja auch bei Werbung und
Plakaten gerne verwendet.“

„Gebrochenes helles Rot und Rosa-Töne helfen, Depressionen zu überwinden;
sie wirken depressionshindernd und stimmen in der Tendenz fröhlich.“

„Man sperrte Rennpferde direkt nach einem Rennen in Boxen, deren Wände
mit roter Farbe bemalt waren. Einen anderen Teil der Rennpferde sperrte
man in Ställe, deren Wände mit blauer Farbe angestrichen wurde. Jene
Rennpferde, die in blauen Ställen eingeschlossen waren, waren nach einer
Stunde wieder völlig beruhigt, ihr Blutdruck war vollkommen normal.
Die Rennpferde, die im roten Stall ihre Zeit verbrachten, waren auch noch
nach Stunden unruhig, hatten einen erhöhten Blutdruck, der Kreislauf hatte
sich nicht normalisiert.“

„Purpur war lange Zeit die Farbe der Vornehmen, der Adeligen und der Herrscher.
Purpur war auch die teuerste Farbe. Das edelste Rot ist das Purpurrot.
Könige werden in purpurnen Mänteln gekrönt, Kardinäle tragen Kardinalspurpur.
Purpur war die kostbarste Farbe der Antike, mit der nur die Gewänder
der Herrschenden gefärbt wurden“ (siehe heute: roter Teppich).

So, habt ihr was gelernt? 😉

Themenwoche 9.12. – 15.12.17

Die Ergebnisse sind da, wie angekündigt etwas spät, aber immerhin:

Mit insgesamt 5 Stimmen hat das Thema „Rot“ den ersten Platz belegt!

Vom 9. bis 15. Dezember dürft ihr daraus machen, was immer ihr wollt. Ich bin gespannt!

Ich hatte zur nächsten Vorschlagsrunde Lilith nominiert, aber sie mag nicht – wer will übernehmen?

Sex – Brüste – Weihnachtsmann 

… Noch mehr Lockwörter fallen mir für die Überschrift gerade nicht ein.

Ich wollte euch nur sagen, dass noch Stimmen für die Abstimmung der nächsten Themenwoche gebraucht werden, da zwei Themenvorschläge jeweils drei Stimmen haben… So wird das nix 😉 

Und hier geht’s lang: Abstimmung

Lilith? Ich hab dich übrigens nominiert. Herzlichen Glückwunsch! 😀  

Abstimmung Themenwoche ab 9.12.

Huhu ihr da draßen!

Ich schlage Themen vor für die Themenwoche vom 09.12. – 15.12.2017, undzwar die folgenden, aus gegebenem Anlass:

1. In meinem Türchen heute…

2. Weihnachtswunschzettel

3. Rot

Und, für alle, die (noch) nicht in Stimmung sind:

4. Hausmittel

5. Rauchen

Abstimmen dürft ihr bis zum 08.12.2017 – 18:00 Uhr – ich zähle dann abends auf jeden Fall noch aus, auch wenn’s eventuell etwas später wird.

Für das nächste Themenvorschläge-Machen nominiere ich: Lilith (ok?).

Karneval …

Jetzt ziehe ich sicherlich drei Viertel des Hasses auf mich, aber ich finde Karneval so richtig doof. Ich glaube, dass das nicht schlimm ist, weil „doof“ ja genau der Anspruch ist, der erfüllt werden soll.

Im Allgemeinen begrüße ich jeden Grund zum Feiern – sollen sie doch alle machen, denn wir haben in unseren Alltagen so wenig Raum dafür. Aber warum muss man sich denn dazu verkleiden?

Ich verstehe das Verkleiden einfach nicht. Es ist durchaus lustig anzuschauen, doch ich für mich selbst empfinde dabei kein Vergnügen. Was ist denn so toll daran, sich in ein sexy Kätzchen, eine Hexe, Prinzessin, einen Clown oder eine fette Hummel zu verwandeln und in eine andere Rolle zu schlüpfen? Also… mir will nicht in den Sinn, warum man sich buchstäblich freiwillig zum Affen macht. Dahinter steckt weder Sinn noch Tradition, das ist einfach nur unnütz 😉

Zu meiner Verteidigung habe ich zu sagen, dass ich dem Verkleiden grundsätzlich nichts abgewinnen kann. Das mag daran liegen, dass ich mich schon genug im Job und in bestimmten Alltagssituationen verkleiden muss und die meiste Zeit meines Tages nicht ich selbst sein kann. Das beginnt beim Kostüm für die Arbeit (Büro), dem Abendkleid zu festlichen Anlässen oder dem seriösen Outfit zu Vorstellungsgesprächen und gipfelt im mich nicht mehr betreffenden Bereich „Uniform“ – was für eine dekadente, elitäre und sinnlose Sache sind denn Uniformen, egal ob für die Schule oder fürs Militär? Funktionskleidung, etwa für Pflegepersonal, sehe ich ja noch ein, das muss halt effizient und billig sein, aber dennoch ist es eine Form von Verkleidung. Und überhaupt! 😀 Ist schon einmal jemandem aufgefallen, dass alle diese Business-Pinguine mit schwarzer Hose und weißem Hemd wie Kellner aussehen? Warum ist ein und das selbe Outfit auf zwei so unterschiedliche Arten interpretiert und verfehlt es damit nicht komplett seinen Zweck? Jetzt schlummert zwar kein Punker an mir (das wäre ja auch wieder nur verkleidet), aber es ist einfach nicht mit meiner Persönlichkeit und meinem Freigeist vereinbar, dass bestimmte Situationen einen Dresscode erfordern. Natürlich – gäbe es keinen, würden ein paar Leute vielleicht nackig zur Arbeit gehen ;), aber wem schadet es denn, wenn morgen alle Stars in Jogginghose auf den roten Teppich gehen? Wem schadet es, wenn die Frau hinter der Kasse keinen firmeninternen Kittel, sondern ihren Lieblingspulli trägt? Jeder sollte sich wohlfühlen dürfen, jeder sollte sich selbst ausdrücken dürfen – und jemand, der an einem Tag im Jahr als Cowboy, Indianer oder Teddybär auftritt, der drückt sich halt nicht aus, sondern er verkleidet sich wieder so, wie er es im Alltag (für die Arbeit etc) auch tut.

… ich hab den Schreibfaden verloren. Also: verkleiden ist doof, weil man es, offenkundig ohne es zu bemerken, im Alltag die meiste Zeit über tun muss. Sich in Rock und Bluse / Hemd und Krawatte / Arztkittel / whatever zu hüllen ist nichts anderes als sich für einen Nachmittag in ein Clownskostüm zu stecken.

Ansonsten möge man mich bitte mal aufklären, was dabei den Reiz ausmacht.

Vielleicht gehe ich ja morgen als Einhorn zur Arbeit. Im Dresscode steht ja nur: „keine blaue Jeans“. Darin fühle ich mich sicherlich woher als in einer Schickimickibluse.

Ich mag Einhörner.

Karneval: Ja! Verkleiden: Nein!

Ich bin gut im…

…Freundschaften machen und halten. Mein Problem ist nur, dass die anderen das irgendwie nicht sind oder oftmals eine andere Auffassung von „Freundschaft“ haben. Ein richtiger, wahrer Freund ist für mich jemand, auf den ich mich in allen Lebenslagen verlassen kann, egal was kommt und was gerade ansteht und für den auch ich jederzeit alles fallen lassen würde. Ich habe noch nicht einmal eine Hand voll Menschen in meinem Leben, auf die das so zutrifft. Mit einigen davon bin ich fast täglich in Kontakt, mit einer speziellen Freundin dafür manchmal wochenlang nicht. Ich weiß aber immer, was sie gerade tut, ob das ein Hauskauf, eine Prüfung, ihre Hochzeit oder ein Streit mit dem Partner ist: die Basics werden ausgetauscht und wenn man mal ein offenes Ohr braucht, dann sind wir füreinander da. Wenn wir länger nichts voneinander hören dann wissen wir, dass alles ok ist und der Alltag halt so seinen Weg geht. Vergeht zu viel Zeit, dann fragen wir uns schon mal, was so los ist… und das ist genau das Ding: dass man einander kontaktiert. Die Häufigkeit ist dabei nicht entscheidend für mich, sondern die Tatsache, dass das Interesse auf Gegenseitigkeit beruht. Wie oft passierte es mir schon, dass ich enttäuscht von einer Beziehung zu einem anderen Menschen war, weil er mir nicht das selbe Maß an Interesse entgegen brachte wie ich ihm. Ich bin eher der harmoniebedürftige Typ, der Ungereimtheiten gerne klärt und wenn ich das Gefühl habe, dass da irgendwie ein Ungleichgewicht herrscht im Sich-Melden oder Sich-Interessieren, dann will ich dem auf den Grund gehen. In der Vergangenheit musste ich des Öfteren feststellen, dass die Leute über sowas nicht sprechen wollen. Wenn sie keinen Bock haben, kein Interesse haben, wichtigeres zutun haben, dann wollen sie das nicht bis ins Detail diskutieren. Ich habe lernen müssen, auf schmerzvolle Weise, dass man nichts erzwingen oder begründen kann in diesem Punkt. Entweder, das gegenseitige Interesse ist da, entweder das Gleichgewicht ist ganz von allein vorhanden, oder eben nicht. Und wenn nicht, dann ist die Freundschaft eben unausgeglichen und folglich keine echte Freundschaft. Vielleicht eine Bekanntschaft, vielleicht eine Beziehung die nur in bestimmten Situationen oder zu bestimmten Anlässen funktioniert, nicht aber auf ganzer Linie und da musste ich in der nahen Vergangenheit echt rigoros in meinem Freundeskreis aufräumen und Kontakte abbrechen, die mir eben wegen dieser Unausgeglichenheit nicht gut getan haben, obwohl sie mir wichtig waren. Umso wertvoller sind für mich heute die Menschen in meinem Leben, die mir das Gefühl geben, ich sei ihnen ebenso wichtig wie sie mir. Ich versuche diesen Menschen immer ein gutes Gefühl zu geben, präsent und interessiert zu sein, immer ehrlich zu sein und bin froh zu wissen, dass sie sich mir gegenüber genauso verhalten, ohne, dass das schwierig ist oder extra zum Thema gemacht werden muss. Eine ausgeglichene Freundschaft funktioniert ganz von alleine, weil beide Seiten es gerne wollen. Vielleicht klingt das doof, aber bis zu dieser Erkenntnis musste ich einen recht steinigen Weg gehen und ziemlich viel einstecken, denn es ist gar nicht so einfach, sich einzugestehen, dass man im leben einer für einen sehr wichtigen Person im Grunde eine austauschbare Rolle spielt. Die guten Freundschaften, die bis heute bestehen, bestehen schon seit Jahren uneingeschränkt und ich bin dankbar dafür, dass es sie alle gibt 🙂