entrümpeln

früher haben einige Leute auf blog.de jeden Jänner jeden Tag gebloggt entrümpelt und darüber gebloggt (Edit: 2.1 um 15:00) und das im Blog festgehalten. Könnt ihr euch daran erinnern und macht das noch jemand hier von den versammelten Volk unseres ehemaligen Blogdorfes? Ich startete für mich selber dieses mal und fände es fein, hier weitere Mitkämpfer zu finden. (ja, ich bin ein seltener Gast hier)

ich muss mitfiebern

„I’ve always agreed with William Faulkner—he said that the human heart in conflict with itself is the only thing worth writing about. I’ve always taken that as my guiding principle, and the rest is just set dressing.“ – George RR Martin.

Für mich ist die Essenz einer packend erzählten Geschichte gute Protagonisten, die einen Konflikt zu lösen haben und das auch machen.

Mit guten Protagonisten meine ich nicht den netten Menschen von nebenan, der so angenehm ist, wie reale Nachbarn nie sein können. Nein, solche Typen verderben mir das Lesevergnügen. Zum Beispiel wäre das in der Gattung Fanfiction eine oft vorkommende Figur: Die wunderschöne Sexgöttin mit dem guten Herzen, die auch alles kann ist doch sterbenslangweilig. Noch sterbenslangweiliger ist es, wenn beispielsweise diese moralischen Übermenschen ein Leben leben, indem alles glatt verläuft und ihnen alles in dem Schoss fällt. Das wäre doch eine kurze Geschichte, die in 2 bis 3 Minuten erzählt wird – wie in vielen Werbungen. Ich muss mitfühlen können, die Figur in Gedanken ausschimpfen müssen und versucht genug zu sein die Motive der Figuren verstehen zu wollen und nachvollziehen.

In einer meiner liebsten Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ erlebe ich das. Ich hab die Reihe schon mehrmals gelesen und jedesmal finde ich neue Aspekte in vielen Charakteren. Selbst im Laufe des ersten Mal lesens ändert sich die Ansicht über manche Protagonisten. George RR Martin schont seine Figuren nicht und setzt ihnen schwierige Entscheidungen vor der Nase und lässt uns Leser daran teilhaben. Er bringt nicht nur die Herzen seiner Protagonisten im Konflikt, sondern die auch der Leser. Ich hab zwar ein Lieblingsende, aber manchmal realisier ich dann, dass in diesem Szenario jemand sterben müsste, den ich auch ganz gerne habe.

 

Soundtrack

Ich liebe Musik. Doch Soundtracks haben bei mir einen besonderen Platz sowohl intros, als auch signifikante Stücke. Nicht nur in der Originalversion, sondern in Orchestercover, Pianocover, Violincover. Manche Stücke erzeugen wirklich Gänsehaut, weil sie so richtig schön tiefgehend sind. Ich höre sie oft gerne, während ich am Computer arbeite oder Hausarbeit erledige. Es beruhigt mich und erinnert mich so nebenbei an gute Filmszenen oder ich stelle mir die Filmszene oft dazu vor. Ich mag sowohl die Musik von Hans Zimmer, als auch John Williams, James Horner, Ennio Moricone und Ramin Djawadi. Ich liebe seinen Soundtrack sowohl zu Game of Thrones und auch zu Westworld.

Ein Meisterstück finde ich beispielsweise das Stück „Two Swords“. In der Filmszene sieht man, wie Eis, das Großschwert und Erbstück der Adelsfamilie Stark eingeschmolzen wird und zu zwei kleinere Schwerter für die Adelsfamilie Lannister geschmiedet wird. Hier verschmilzt der Komponist die beiden Hauptthemen der beiden Adelsfamilien.

Wie geht es euch mit Soundtrack generell? Seht ihr auch die Filmszene vor euch, mit der Musik? Und was ist euer Lieblingssoundtrack?