Kino… lange ist es her…

Genau gesagt, am 16.11.2019 waren wir das letzte Mal im Kino. Und ihr?

Wir hatten zwei Kinogutscheine geschenkt bekommen. Einer ist noch übrig und wartet im Regal,

dass es irgendwann wieder möglich ist und wir dann auch wieder Lust haben, uns ins Kino zu

wagen.

Ein Jahr voller Ereignisse, die ihre Fäden noch bis ins nächste Jahr und wer weiß wie lange „ziehen“

Ich habe meinen Beitrag von meiner Seite „für alle“ hierher kopiert, weil ich finde, dass er auch gut hierher passt. 🙂

„Ich habe lange nichts mehr hier geschrieben, schaue aber immer mal wieder rein, soweit es meine Zeit und Lust zulässt. Das Jahr war, trotzdem ich auch teilweise viel mehr Zeit hatte, voller Dinge, die mich vom Schreiben hier abgehalten haben bzw. wenn ich Zeit hatte, einfach keine Ambitionen dazu hatte.

Mein Leben hat sich in einigen Dingen nochmal extrem geändert. Auch wenn einige unschöne und auch traurige Dinge teilweise dazu beigetragen haben, sehe ich alles auch aus einem positiven Blickwinkel und kann sagen, es geht mir gut – es geht uns gut. Zu zweit, wenn man zusammenhält und am gleichen Strang zieht, kann einem das meiste gelingen (natürlich ist das auch alleine möglich, aber zu zweit einfacher).

Ich bin fest davon überzeugt, dass es ein gutes Jahr 2021 wird, mit all seinen Höhen und Tiefen, die auf uns warten.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen, mit einer positiven Einstellung das alte Jahr zu beenden und das neue zu beginnen. Lasst euch nicht unterkriegen und schaut mehr auf die guten Dinge, die euch begegnen und passieren. Die schlechteren und schlimmen Dinge, Tage, werden uns sicher nicht immer erspart bleiben, aber macht das Beste draus und pflegt eure innere Zufriedenheit.

Alles Gute für euch alle!

Mit herzlichen Grüßen….“

Hi, hallo!

Ich hatte ja überlegt, schon vor heute einen Blogeintrag zu schreiben, aber dann dachte ich, wie sozial verarmt kommt das denn, wenn man an den Weihnachtstagen bloggt, und hab es gelassen. Außerdem dachte ich, alle anderen bloggen auch nicht, bis ich durch ein Telefonat heute zufällig mitbekam, dass die Leute sehr wohl bloggen, sogar die nicht sozial verarmten, und dass sie stattdessen mal wieder von meiner „Ich folge euch“-Liste geflogen sind. Keine Ahnung wieso. Ich war das nicht. Vielleicht hat WordPress in seiner grenzenlosen Weisheit gedacht: „Hey, ich bin ein soziales Medium, und die Leute sollen, verdammt nochmal, social dinstancen, also schmeiß ich ein paar Freunde von der Liste und dann lebt es sich viel gesünder!“. Okay, hat auch geklappt. Ich meine, wenn jemand jeden Tag schreibt, dann merke selbst ich, wenn derjenige plötzlich nicht mehr schreibt, aber wenn jemand fünf Monate lang nicht schreibt und dann plötzlich loslegt, dann wird es schwierig.

Kennt irgendwer bei diesem Editor den Trick, in die nächste Zeile zu wechseln (Enter) OHNE eine Zeile frei zu lassen? Ich kann diese Leerzeile nicht leiden, und beim alten Editor klappte das auch. Bei diesem NICHT. Ich meine, manchmal ist es sinnvoll, aber ich würde gerne selber bestimmen, wann ich das für sinnvoll erachte, und es sieht einfach KACKE aus.

Eben war ich einkaufen. Es überkam mich der dringende… ähm… Drang… nach einigen Lebensmitteln. Nicht, dass wir keine hier hätten. Der beste Mann von allen macht sich immer drüber lustig, dass wir mit dem, was in unserer Speisekammer ist, drei Monate durchhalten. Nun, nein, höchstens zweieinhalb Monate, und ganz ehrlich, am Anfang wird das Essen noch schmecken, aber am Schluss werden wir irgendwelche Reste zusammenstoppeln müssen, und dann gibt es Linsen mit Marmelade oder Nüsse mit Marmelade oder Reis mit Marmelade. Wie man vermuten kann, haben wir genügend Marmelade. Ich hatte aus den selbstgepflückten Brombeeren und den selbstgesammelten Pflaumen Marmelade gekocht und dann neulich, weil ich plötzlich überzeugt war, dass wir bis zum Frühling einen Marmeladennotstand erleiden könnten, auch noch Gemischte-Beeren-Marmelade gekocht. Falls jemand zu Besuch kommt, ich bin auf Überraschungsbesuch immer vorbereitet. Ich könnte Apfelmus mit Marmelade machen. Und eine Dose Thunfisch ist auch noch da. Schmeckt super zu Pfirsichmarmelade.

Ach so, was ich erzählen wollte (bevor ich von einer bekloppten Leerzeile unterbrochen wurde), die Leute bei LIDL social dinstancen überhaupt nicht. Die drängeln. Die sind zu doof, die Masken richtig aufzusetzen und sie können un-mög-lich eine Sekunde warten, bis der Vordermann sich für die richtige Milchsorte entschieden hat, sondern sie MÜSSEN an demjenigen vorbeigrabbeln, um möglichst schnell an ihre eigene Milch ranzukommen. Ich hasse das. Ich hasse es schon zu normalen Zeiten, aber während einer Pandemie bin ich jedes Mal am überlegen, ob ich mir den Weg freiHUSTEN soll. Normalerweise hätte ich gewartet bis 20:30 Uhr und wäre dann einkaufen gefahren, aber hey, vielleicht wären wir bis dahin verhungert. Denn ehrlich, so gerne esse ich Marmelade eigentlich gar nicht. Ich gehöre zu den Leuten, die morgens schon Käsebrot essen.

Da isser wieder, der bekloppe Leerzeilenabsatz. Ich kann jetzt unmöglich noch was über Käsebrote schreiben, denn so eine Leerzeile bedeutet eigentlich, dass man das Thema wechselt. Allerdings, so viele verschiedene Dinge sind zu Weihnachten nicht passiert, dass es die ganzen Leerzeilen rechtfertigen würde. Naja, doch, eine Sache weiß ich noch: Der Hund mag keine ferngesteuerten Autos. Trockenfisch, Spaghetti und warme Bettdecken dagegen mag er gerne. Marmelade übrigens auch, aber ich werde nicht verraten, woher ich das weiß („…gib dem Hund nicht immer… du sollst doch nicht… ach verdammt, macht doch, was ihr wollt…!“)

Und jetzt geh ich mal suchen, wer mir noch von meiner Liste verschwunden ist…

Alles grün …

… im Gemeinschaftsgarten hinterm Haus. Jetzt fehlen nur noch die sommerlichen Temperaturen. 16 Grad können jawohl noch nicht alles gewesen sein. Nun streng dich mal an, Herr Sommer 2020. 🙂

Die Sierichstraße in Hamburg ist besonders, …

… weil sie eine der wenigen Straßen in Europa ist, auf der tageszeitabhängig die Fahrtrichtung gewechselt wird.

SierichstraßeQuelle: http://www.neubaucompass.com

In den 1950er Jahren stießen Pläne, die vielbefahrene Sierichstraße, die östlich entlang der Alster durch die Hamburger Stadtteile Winterhude und Uhlenhorst verläuft, zu verbreitern, nicht nur bei den Anwohnern auf Widerstand; ihr hätten auch die Eichen geopfert werden müssen, die den Straßenzug auf der gesamten Länge säumen. Der spätere Leitende Baudirektor Werner Hoffmann schlug als Alternative „eine in amerikanischen Großstädten geübte Praxis“ vor. „Hier machte man bei wesentlich dichterem Verkehr gute Erfahrungen mit einer wechselnden Verkehrsführung – morgens hin und abends her – im gleichen Straßenzug jeweils als Einbahnstraße entsprechend dem Verkehrserfordernis.“

Nach einem halbjährigen Probelauf wechselte die Fahrtrichtung auf der Sierichstraße als einer der wenigen Straßen in Europa seither tageszeitabhängig, was zweimal täglich erfolgt. Die Straße wird täglich von 4 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags zur unechten Einbahnstraße stadteinwärts. Von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr morgens darf auf ihr nur stadtauswärts gefahren werden.

SierchstraßenschildQuelle: http://www.hamburg.vagamundo361.com

Die Verkehrsregelung passt sich damit den Kfz-Verkehrsströmen und der Lastrichtung des Berufsverkehrs an. Aufgrund dieser Einzigartigkeit gilt die Sierichstraße als „Hamburgs bekannteste Einbahnstraße“. Die Regelungen der Einbahnstraße werden jedoch nicht vollständig angewandt, so dürfen ausparkende Fahrzeuge bis zu nächsten Kreuzung fahren und müssen dann die Sierichstraße verlassen. Es handelt sich also um eine Straße mit Einfahrtbeschränkung und nicht um eine Einbahnstraße. Auch besteht auf dieser Straße ein Rechtsfahrgebot, so dass die Unfallgefahr durch entgegenkommende Fahrzeuge gemindert ist.

Quelle: http://www.wikipedia.de

Straße

Straßen meiner… was? Stadt? Ach was… diese Straße hier sieht aus, als führe sie ins Nirgendwo, und genau das tut sie auch.

Straße

Übrigens kommt sie auch genau daher, die Straße – aus dem Nirgendwo. Aber in der Mitte führt sie dann an Kuhweiden vorbei und an Rapsfeldern (rechts) und Haferfeldern (links) und ein Stück weiter an Wald auf der einen Seite und toller Aussicht auf der anderen. Das ist im Moment MEINE Lieblingsstraße…

Sommer in Jerusalem

Mit ordentlich Hitze ist der Sommer hier in Jerusalem angekommen.

Aber noch ist es schön grün, und alles blüht.

Und auf Grund von Corona sind die Strassen hier auch noch relativ leer. So konnte ich bei der Gelegenheit die schönen Bilder machen und nun mit Euch teilen.

New Arnona ist ein relativer neuer Stadtteil, der komplett auf dem Reissbrett entworfen wurde. Ich finde, die Architekten haben einen tollen Job gemacht. In jedem Haus gibt es zwischen 10 und 15 Wohnungen, alle mit Balkon, die unteren sogar mit Garten. Und zwischen den Häusern gibt es Grünflächen, auf denen die Bewohner sich aufhalten können.

Ich mag ja eigentlich alte, gewachsene Stadtteile, aber hier fühle ich mich wirklich wohl. Und außerdem ist es hier wunderbar sauber. Das liegt sicher auch an der Bevölkerng. Denn hier wohnen viele Einwanderer aus Europa und den USA.