Episode 13

So, hier ist die nächste Episode. Es ist schon schwierig, die Geschichte nicht völlig in den Orbit zu schießen. Manchmal frage ich mich, wie das jemals enden soll! LOL!

Für die nächste Episode nominiere ich blogbellona!

Bea und der zweite Polizist warteten vor der Tür. Beas Herz pochte bis in ihren Hals. Sie konnte nicht einmal mehr etwas fühlen, so irrsinnig war alles geworden. Nichts machte mehr Sinn, ständig drohte eine neue Wendung alles durcheinander zu wirbeln.

„Klaus!“, rief der Beamte aus dem Wohnzimmer, „Komm, schau Dir das an!“
Der Polizist namens Klaus sah Bea kurz an und mit einem Nicken bedeutete er ihr ihm zu folgen. Gemeinsam gingen sie vorsichtig in die Wohnung hinein.

Als sie zur Wohnzimmertür ging, zitterte sie. Es war zuviel, sie konnte das alles nicht mehr ertragen!

Der Beamte Klaus zog sie nach hinten. Mit einem energischen Ruck seines Kinns und festem Blick ließ er Bea vor der Tür warten, während er alleine das Wohnzimmer betrat.

„Was in aller Welt ist das, Jochen?“, hörte sie ihn fragen.

Bea zog es die Füße unter dem Boden weg. Jochen? Nein, nicht Jochen! Auf keinen Fall Jochen. Bea glaubte nicht an Zufälle. Sie lehnte ihre Stirn gegen die Wand und begann leise zu weinen. Sie konnte die Spannung einfach nicht mehr aushalten, sie musste irgendwie den inneren Druck loswerden.

Die Polizisten sprachen leise und unverständlich im Wohnzimmer. Bea hörte nicht einmal mehr zu. Sie hoffte nur, dass dies doch ein Traum war, aus dem sie bald erwachen würde.

Plötzlich spürte sie jemand neben sich. „Kommen Sie doch“, meinte der Polizist Klaus. „Kommen Sie!“ Er legte seine Hand auf ihre Schulter und führte sie ins Wohnzimmer. Immer wieder sah er sie ganz seltsam an.

Sie starrte reglos auf das Bild, dass sich ihr bot.

Thorsten, der auf dem Sofa saß und einen kleinen Haufen blutigen Fells kraulte. Thorsten lächelte. Auf seinem Gesicht waren neue Blutflecken, quer über die Wange zog sich das verräterische Rot.

Das blutige Ding auf seinem Schoß bewegte sich. Bea wurde schlecht. Das matte Fell war klumpig und struppig von trocknendem Blut. Der metallene Geruch erfüllte den ganzen Raum.

„Schau nur, schau!“, sagte Thorsten. „Sie lebt! Es geht ihr gut!“

Die Polizisten starrten wortlos auf das Blutfellknäul. „Was ist das?“, fragte der Mann namens Jochen.

Thorsten strahlte übers ganze Gesicht.
„Schrödingers Katze!“