Das magische Weihnachtsgeschenk – Episode 5 – Audio

Es ist nicht mehr weit, bis zum 24.12. dann erfahrt Ihr, wie diese Geschichte endet. Wir sind mittlerweile bei Episode 5 angelangt, geschrieben von Lesenbiene:

Weihnachtsgeschichte Episode 5

Der Chef dachte kurz nach und meinte dann:“ Nun gut, dann haben wir schon zwei, die wir trotz unserer ganzen Arbeit wieder  auf den rechten Weg bringen können, als Dank sollen sie uns helfen, die Geschenke rechtzeitig  einzusammeln . Erkläre Heinrich seine Aufgabe, denn ich habe bis Weihnachten genug zu tun.“

Rofibald-Geruwim fiel ein Stein vom Herzen, nun konnte er Heinrich helfen und gleichzeitig die Weihnachtsgeschenke der Kinder sichern. Nun mußte er Heinrich erklären, was zusammen mit Altum seine Aufgabe wäre. Sie setzten sich auf  zwei Baumstämme, der Zwerg holte ein Stück Brot und etwas Käse aus seiner Tasche, teilte es in gleiche Teile und reichte Heinrich eine Hälfte. Dankbar und hunrig biß der in sein Brot und den Käse, noch nie hatte es ihm so gut geschmeckt.

Nun erzählte Rofibald-Geruwim von seiner Arbeit, gemeinsam mit den anderen Zwergen, um das Weihnachtsfest der Kinder zu retten. Er sprach:“ Manche Menschen werden immer gieriger, sie wollen immer mehr und da sie auch vor Raub und Diebstahl nicht zurück schrecken, müssen wir die Geschenke bewachen.  Pussili , Lente, ich  und noch ein paar andere Zwerge holen die Geschenke ab, aus Himmelstadt, Himmelsthür, Engelskirchen und Himmelspfort, um sie dem Weihnachtsmann und Frau Christkind zu übergeben. Doch die Wege sind weit und unsere Füße klein und so müssen wir mit unseren Geschenkesäcken immer mal eine Pause machen. Und da sind dann die Gierhälse, die den Hals nie voll genug bekommen und sich auch noch an den Geschenken für die Kinder bereichern wollen“.

Heinrich hatte nun Tränen in den Augen, er wollte nicht für einen Gierhals gehalten werden, der Geschenke der Kinder klaute, er wollte doch nur seinen großen Hunger stillen und von daher war die Versuchung mit dem Sack so groß gewesen. Wieder entschuldigte er sich bei Rofibald-Geruwim und fragte ihn, wie er helfen könnte, damit jeder sein Geschenk bekam.

Rofibald sagte:“ Du kannst uns helfen! Sicher kennst Du Josef aus Deinem Dorf, bei uns heißt er Altum“. „Ja“ sprach Heinrich, „Josef kenne ich gut, er war mal mein Freund, er hatte große Probleme und wollte meine Hilfe nicht und als er mir Geld stahl, habe ich ihn aus meinem Haus geworfen. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen und heute tut mir mein Verhalten leid.“ Da sprach der Zwerg:“ Wir haben Altum geholfen sich von seiner Spielsucht zu befreien, denn um seine Sucht zu finanzieren, wollte er sich an den Geschenken vergreifen. Wir haben ihm eine zweite Chance gegeben und er hat in einem anderen Dorf, mit unserer Hilfe, wieder ein Zuhause gefunden und als Dank hilft er uns.“

Wieder war Heinrich den Tränen nahe, das Schicksal seines Freundes hatte ihn bewegt. Nun wußte er, seinem alten Freund ging es gut und seine Achtung vor den Zwergen stieg immer mehr. Nicht nur, dass sie die Geschenke der Kinder bewachten, nein sie halfen auch den Menschen, die bereuten und bereit waren, Hilfe anzunehmen.

Rofibald hatte einen Plan, denn sie hatten noch einen zweiten Schlitten und gemeinsam mit Altum könnte Heinrich dafür sorgen, dass die Geschenke schneller eingesammelt wären und die Wege der Zwerge nicht so weit wären. So hätten die Gierhälse fast keine Chance den Zwergen aufzulauern. “ Komm mit“, sagte Rofibald, „wir holen den zweiten Schlitten!“