Wochenthemen, 15.06. – 21.06.2019

Wie versprochen möchte ich nun für diese Woche die neuen Themen bekanntgeben. Einiges wird sicher schon mal dagewesen sein, aber das macht vielleicht nichts.

 

Urlaub

Nahverkehr

Busreisen, Bahn oder Auto

 

So, meine Lieben, vielleicht fällt euch etwas dazu ein. Als Anfänger darf ich hoffentlich mit nur drei Themen aufwarten, mehr ist mir im Moment nicht eingefallen. Das Thema Urlaub war schon mal, dazu könnt ihr schreiben, was euch so in den Sinn kommt.

Der Nahverkehr hier ist für deutsche Verhältnisse sehr günstig, kann für die Einheimischen aber ganz anders aussehen.

Da nun heute unser Pack- und Abreisetag ist, soll es das erst mal gewesen sein – ich melde mich dann aus der Heimat wieder.

Ran an die Tasten und viel Spaß bei den Themen.

 

LG Hatifa

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Leben zwischen den Meeren

Fast mein ganzes Leben, lebe ich in der Nähe vom Meer. Das Meer gehört einfach zu mir. Wenn man es genau nimmt, lebe ich zwischen den Meeren, auf der einen Seite ist die Ostsee, auf der anderen Seite die Nordsee.

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Hier im Norden weht fast immer ein leichter Wind, wir kennen keinen Föhn von dem man Kopfschmerzen bekommt, unser Land ist so flach, da sehe ich heute schon, wenn die Schwiegermutter morgen zu Besuch kommt, lach.

Zum Baden und spazieren gehen zieht es uns ans Meer, den Wind in den Haaren spüren, das Salz auf den Lippen schmecken, frischer Fisch und Krabben, die direkt vom Kutter verkauft werden, da leben, wo andere Urlaub machen, das ist doch schön.

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Und man läuft dem Meer hinterher

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Wochenthemen, 08.06. – 14.06.2019

Schaut mal, ob Ihr ein Thema interessant findet und etwas dazu schreiben möchtet:

  • Pferde
  • Sommerfreuden
  • Badesee oder Meer
  • „Spion Alexa“
  • Gewitter

Ich hoffe dass ein, zwei Themen für jeden dabei sind. Es müssen ja keine Romane geschrieben werden 🙂

Für die nächste Woche nominiere ich, falls sich kein Freiwilliger meldet, Brathahn. Gib bitte Bescheid ob klappt oder nicht. Danke!

Und allen

gewünscht!

 

 

Frage der Woche vom 8.6.2019

Bedient Euch !!!!

 

Meine Frage lautet: Machen Süßigkeiten glücklich?

 

Ob Kind oder Erwachsener – viele Menschen essen gerne Süßes.

Naschst Du gerne?

Magst Du lieber Kekse, Bonbons oder Schokolade?

Ach, alles Süße ist ja lecker.

Und wenn man sich so umhört, sind sich alle einig:

Süßigkeiten machen glücklich.

Aber stimmt diese Behauptung auch?

Allein vom anschauen nimmt das Hüftgold zu.

Stimmt das?

 

Ich gehöre auf alle Fälle zu den Glücklichen. Etwas Süßem kann ich kaum widersehen.

Ich wünsche Allen schöne Pfingstfeiertage

 

Wie ich zum bloggen kam

Puh, gerade noch rechtzeitig. Hierzu habe ich tatsächlich etwas zu schreiben. Und nehme mir jetzt einfach die Zeit.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Umstände, denn die Freundin war in Umständen und ich brauchte ein Ventil, um meine Gedanken und Gefühle kundzutun. Mit meinem Umfeld im Privaten (also zum Beispiel der Ehefrau, liebevoll in Ehetrine umbenannt) konnte ich über den Umstand schlecht in herzlicher Atmosphäre sprechen, die Menschen in der Arbeitswelt ging das nichts an und so suchte ich mir eine Möglichkeit, mein damaliges, naives und trotzdem euphorisches Hochgefühl in die Welt zu posaunen. Es war Januar 2008, ich googelte nach „blog“ und fand blog.de.

Ich suchte einen Wolf als Profilbild, habe den unter Missachtung aller Copyright Regelungen verwendet, nannte mich chris08, Chris, weil mein richtiger Vorname nur durch eine Konsonantenverschiebung im Skandinavischen aus Christian entstanden ist (witziger weise gibt es total viele Menschen, die Karsten Christian heißen, was im Arabischen soviel wie Mohamed Muhamad heißt), 08, weil 08 mein Jahr werden sollte, wie auch immer, was es dann natürlich auch nicht wurde. Dann noch einen sprechenden, einfachen blog Namen ausdenken (Zyniker) und los ging´s.

Mein erster Eintrag hatte mehr Leser als ich hier auf wordpress jemals hatte. Ich hatte ja was zu erzählen. Ich bekam sofort positive Rückmeldung, die Leser wollten meine „Freunde“ sein (so hieß folgen auf blog.de) und manche besorgten sich einen Vorrat Popcorn. Leider ist dann alles etwas Unspektakulärer zu Ende gegangen, als geplant.

Trotzdem blieb ich beim Bloggen, bloggte über Politik, Klima, Unsinn, schrieb Gedichte (kurz und schlecht) und hatte die legendäre Serie „freckles of the day“. Sex sells. Fünf Jahre lang schrieb ich im Schnitt zehn Einträge die Woche, mal lange, mal ganz kurze, hatte immer dreistellige Leserzahlen, stand mit meinem blog bei google auf Platz drei (hinter wikipedia und einer Seite, dessen Domäne auch nur aus „Zyniker“ bestand). Man war jeden Tag mit blog.de beschäftigt, las unzählige blogs, musste Kommentare beantworten, durfte Kommentare schreiben, PNs lesen und bei Bedarf beantworten, die schlimmsten Arten von Stalking überstehen, Stiefelbilder anschauen, in die Abgründe und in die Langeweile so vieler Menschen schauen, denn man war halt Teil einer Familie, denen man ja Entsprechendes auch zurückgab: Abgründe, Langeweile, Unverständnis, Überheblichkeit, Zynisches, Freundliches und Gemeines. Gerne zurückgab. Das Bloggen nahm einen Großteil meines Privatlebens ein. Ich lernte wundervolle Menschen kennen, abscheuliche Arschlöcher;

und außerordentlich liebenswerte Menschinnen.

Das tat ich dann auch, also lieben. Bis heute.

Gut, es war ja lange bekannt, dass blog.de zumacht, aber ich habe das wie so eine hippe CDU einfach ignoriert und gedacht, neue Entwicklungen sind ungerecht, aber ich kriege das schon irgendwie hin. Siehe da, ich hab´s nicht hingekriegt, mein letzter Blogeintrag ist von April. Aus gutem Grund. Und nein, ich habe keinen Instaccount und für youtube bin ich echt nicht blauhaarig genug. Ich habe weniger zu erzählen, die Art, wie ich erzähle kommt immer weniger an, niemand interessiert sich für Zusammenhänge mehr, die Kultur ist einfach eine andere. Sind blogs tot? Mehr oder weniger, wahrscheinlich ja, leider. Aber ich hoffe, Ihr arbetet daran, dass es nicht so kommt. Ich bin dafür zu müde.

So long Chris

Laith Al-Deen – Dein Lied

Mit diesem Song verbinde ich Erinnerungen!

Getrennt – allein – und doch zu zweit – ein Freund und ich – Nächte um die Ohren geschlagen mit schreiben und telefonieren – eine gemeinsame Unternehmung – plötzlich war etwas anders – dann schicktest du mir dieses Lied (eines unter vielen) – es hatte keine Bedeutung (alle hatten angeblich keine Bedeutung), du fandest es einfach nur schön.

Dein Lied: „Wenn es dich irgendwo gibt, dies ist dein Lied. Ich hoffe, du kannst es hörn.“

Ich habe es gehört! 🙂

Wie ich zum Bloggen kam

Komisch, dass darüber niemand schreiben möchte. Bei mir fing es mit dem Kommentieren im damaligen Blog der „Berliner Abendschau“ an. Doch da es zu viel Kritik an der Sendung im Blog gab, wurde das Blog wieder eingestellt.

Danach kommentierte ich im „Hauptstadtblog“ und als auch für diesen Blog das Ende nahte, war für mich eigentlich klar, dass ich nun nicht mehr kommentieren würde. Auch herrschte in beiden Blogs ein durchaus rauer Ton. Um es freundlich zu formulieren.

Eines Winterabends im Februar 2012, ich weiß auch nicht wie ich darauf kam, suchte ich nach Webseiten, die einem einen eigenen Blog ermöglichten. Da gab es einige. Am sympathischsten jedoch, war mir damals blog.de.

Also eröffnete ich bei blog.de meinen ersten Blog. Allerdings hielt ich mich fern von jeder Bloggemeinschaft. Nahm auch keine Einladungen zu anderen Blogs an und wollte meinen Blog fern jeder Freundschaftsbewegungen halten. Ab und zu kommentierte ich zwar auf anderen Blogs, war aber Freundschaftsgesuchen nie nachgekommen.

Doch irgendwann öffnete ich meinen Blog dann doch etwas und hatte mit einigen wenigen Bloggerinnen und Bloggern Kontakt. So kam ich auch zum Gemeinschaftsblog bei blog.de. Dieser wurde gegründet, als klar wurde, dass blog.de seine Dienste einstellen würde. Bei WordPress hatte ich damals schon einen Ausweichblog, das es bei blog.de teilweise erhebliche Probleme gab.

Im Juni 2015 verabschiedete ich mich von blog.de und ging vollends zu WordPress. Auch hier wurde ein Gemeinschaftsblog gegründet um Anfangs Erfahrungen mit dem Umgang von WordPress auszutauschen und um als Anlaufstation für ehemalige blog.de Bloggerinnen und Blogger zu dienen. Bei WordPress bin ich im Umgang mit anderen Blogs etwas umgänglicher geworden. Überlege mir jedoch eher einmal mehr, welchem Blog ich folge und welchem nicht.

Bisher bin ich damit ganz gut gefahren. Auch wenn man sich damit eventuell nicht jedem oder jede zum Freund macht. Freundschaften im Internet finde ich ohnehin eher problematisch. Die habe ich dann doch lieber im realen Leben. Jedoch schätze ich, und das muss ich ausdrücklich betonen, die Bloggerinnen und Blogger mit denen ich relativ regelmäßig Kontakte habe, sehr. Und ich möchte sie auch nicht mehr missen. Leider werden es, dadurch, dass einige keine Lust mehr zum bloggen hatten in den letzten Jahren immer weniger.

Doch wie heißt es so schön, jegliches hat seine Zeit. Und die „Hochzeit“ des Bloggens scheint vorbei zu sein. Heute scheinen Facebook und Instagram wichtiger. Mag sein, jedoch ohne mich. Da streike ich konsequent.