Wenn alles schwer fällt …

Hausarbeit ;-))

Eigentlich mag ich Hausarbeit und dabei gibt es Arbeiten, die man gerne macht und auch welche, die man vor sich herschiebt. Gemacht muss es trotzdem werden. Zurzeit aber fällt es mir schwer, überhaupt irgendwelche Hausarbeit zu bewältigen und das macht mich zornig. Morgens, wenn ich wach im Bett liege, überlege ich, was alles im Haus erledigt werden muss und nehme mir vor, die eine oder andere Arbeit zu verrichten. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn das vorgenommene Arbeitspensum wird von mir nicht erreicht.  Die Arbeitsschritte werden immer kleiner, der Frust immer größer und die Arbeit bleibt im Endeffekt  liegen. Es missfällt mir sehr einzugestehen, dass ich es  im Moment nicht schaffe alles in Schuss zu halten, wie ich es gewohnt bin. Da helfen die gut gemeinten Ratschläge der Ärzte gar nicht, wenn Sie sagen, auch Mal beide Augen zuzudrücken und die Arbeit liegen zu lassen und nur so viel zu tun, was man schafft, ohne sich zu überanstrengen.

Als ich aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen bin, habe ich die Hände über dem Kopf geschlagen! Ich erkannte fasst mein eigenes Heim nicht mehr (vielleicht übertreibe ich dahin gehend) aber ich kam mir vor, wie zu meinen Bürozeiten, wenn ich aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Vor dem Urlaub waren alle meine Arbeiten erledigt und der Schreibtisch war leer und sauber. Nach dem Urlaub stapelten sich die Akten und unerledigte Aufgaben der Kollegen auf meinem Schreibtisch, weil Sie in Urlaub gingen.

Mein Mann ist 77 Jahre alt und ebenfalls sehr herzkrank. Haus- und Gartenarbeit sind überhaupt nicht sein Ding und dem entsprechend habe ich mein Zuhause nach längerem Krankenhausaufenthalt vorgefunden. Mann krank, Katze krank und das Haus und der Garten …, na ja …, der Garten verwahrlost, verwuchert, die Blumen sowohl im Garten, wie auch auf dem Balkon und Terrasse vertrocknet. Der Waschkeller voll mit ungewaschener Wäsche, im Haus alles verstaubt und schmutzig. Küche und Badezimmer – für mich eine Katastrophe.

Und das sind dann die Momente, wo mir Hausarbeit keine Freude macht, weil nichts beibehalten wurde und es für mich ein Kraftakt bedeutet, dieses wieder in den Griff zu bekommen. Und Ihr glaubt es nicht, was man alles noch so zusätzlich sieht, was nicht der Ordnung entspricht …

Nun, Klagen hilft nicht und die Arbeit tut sich nicht von selbst! Also ran an die Klamotten und Schritt für Schritt, Tag für Tag wieder Ordnung schaffen! Egal, wie lange es dauern wird …

Renovieren und Putzen

Hausarbeit mag ich nicht, aber was alles noch in den Schatten stellt, ist renovieren.

Und das Dümmste ist ja, dass danach auch wieder geputzt werden muss.

Das Schönste ist aber in jedem Fall, wenn es geschafft ist.

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Hausarbeit – die ich nicht mag

Für mich ist das einfach, denn es gibt nur zwei Dinge im Haushalt, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Bügeln und Fenster putzen.

Das Bügeln habe ich  mir fast gänzlich abgewöhnt. Wenn überhaupt bügel ich nur Tischdecken…alles andere – Tshirt, Hemden etc. wird nach dem Waschen feucht in Form gezogen und nach Möglichkeit knitterfrei aufgehangen.

Das Fenster putzen ist leider so 4 x im Jahr unumgänglich. Wir haben hier zu hause 11 normale Fenster, 4 Dachfenster und 2 Türen mit Scheiben. Ich putze jedes Quartal 1 x – wenn ich dran denke und die Fenster wirklich schmutzig sind.

Mein Nachteil…in unserem Ferienhaus in NL gibt es auch Fenster…dort sogar bodentiefe.

Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es.

Ähm ja. 😀

👎👎👎

Fenster putzenMal wieder habe ich gegrübelt und gegrübelt, aber mir ist einfach nichts eingefallen zum Wochenthema Hausarbeit, die ich nicht mag – was ich da NICHT hinschreiben könnte… 😉 So. Negation der Negation. Jetzt könnt ihr erst mal grübeln, was ich wohl überhaupt meine.

Ich gestehe: Es gibt keine Hausarbeit, die ich wirklich gern mache. Die Abstufung der Antipathie ist etwas unterschiedlich, das ist aber auch schon alles. Dennoch gibt es einen Gewinner: die meisten Antipathiepunkte hat Fensterputzen auf dem Konto. Dicht gefolgt von Staubsaugen, Staubwischen, Bügeln, Wäschelegen, Bad putzen, Küche putzen, Einkaufen gehen …

Wir haben 29 Fenster (plus drei kleine Kellerfenster), die hin und wieder geputzt werden wollen. Davon sind 12 nicht ohne Leiter zu erreichen. Bei 16 Fenstern ist das Putzen der Außenseite nur von außen möglich, da einige davon – wie hier in Schweden üblich – nur nach außen zu öffnen gehen, die anderen sind fest stehende (also nicht zu öffnende) Fenster. Ich bin nicht höhentauglich. Vier Stück von denen, die nur mit der Leiter erreichbar sind, putzt generell mein Mann. Die anderen acht mal ich, mal er. Die 17 Exemplare in „Normalhöhe“ putze generell ich, denn mein Mann macht genug anderen Sch*** im und am Haus. Ich hätte liebend gern Fensterscheiben mit echtem Lotoseffekt. Hätte ich einen Roboter, der „den Rest“ der Putz- und Hausarbeiten komplett übernehmen würde, dann würde ich mich nicht mehr über das Fensterputzen beschweren. Sag ich jetzt mal so. So weit kommt es ja sowieso nie… 😀

Der verflixte Staubsauger 

Oder der Kampf mit dem Staubsauger. Was ich nicht schon alles eingesaugt habe. Fomp, flutsch,  knatterratter, schepperklapper… oder dann jault der auf, weil ich ein Stück vom Vorhang mit eingesaugt habe. Man kriecht und klettert und krabbelt mit diesem Teil überall hin. 

Ich hasse staubsaugen! Staubwischen auch. Fenster putzen! Wäsche! Ach was! Ich mag den Haushalt überhaupt nicht. Das ist wie eine Endlosschleife. Immer und immer wieder. Bist du vorne fertig, wird hinter dir alles wieder dreckig. Und fängst wieder von vorne an. 

Mein Wäscheberg, der nie kleiner wird. Den nenne ich Mount Wäscherest, der Schwesterberg vom Mount Everest. 😂 

Die Spülmaschine und Waschmaschine sind immer im Dauereinsatz. 

Staub fliegt jeden Tag rum. Für was wischt man überhaupt noch? Staubt doch sowieso wieder alles ein. 😅

Und regelmäßig muss ich die Betten von den Kindern vorschieben, denn dahinter grüßen sich die Ratten und Käfer täglich. 

Tja, und da ich einen Hund habe, MUSS ich staubsaugen. Jeden verflixten Tag. Na na, so fleißig bin ich nicht. An lustlosen Tagen lasse ich alle Fünfe gerade sein, und dann sieht es aus, als hätte ich zwei Wochen nicht gesaugt. Und wenn die Kids sich zum Hund am Boden legen, meckere ich rum, weil ich erst saugen muss und die Klamotten voller Hundehaare sind und ich die Kids abklopfen muss. 😅 

Wenn der Wind über meine Balkone fegt, sauge ich auch dort. 😂 

Wenn ich keine Lust habe, Staub zu wischen, puste ich drüber. 😆 

Am Besten ist es, wenn Besuch kommt, oh ja, dann sieht es hier aus!!!! 

Auf Hochglanz geputzt. Geschniegelt und gestriegelt, als wäre ich die Hausfrau in Person. 😂 

Ich mag den Haushalt nicht. Und da stehe ich wohl nicht alleine da. Berta hat einen Klub ergründet. Da kommt man nur mit goldener Mitgliedskarte rein. „Klub der Haushaltsunlustigen“ 🤣

Geschirrspüler, die treuen Helfer

Ja nun sind wir beim Thema Hausarbeit, eine Arbeit die eigentlich nie endet und immer wieder von vorne anfängt. Ich mag ja meinen Geschirrspüler, alles benutzte Geschirr, Besteck, Töpfe und Pfannen verschwinden darin und die Küche sieht immer irgendwie aufgeräumt aus. Und irgendwann kann man die Minna anstellen und sie macht ihre Arbeit.

Doch in den unpassenden Momenten ist das Gerät dann fertig und in grüner Leuchtschrift steht dann End. Ich komme gerade von der Arbeit und freue mich auf Ruhe, ich komme aus dem Garten und will nur noch unter die Dusche, oder ich will in Ruhe Zeitung lesen, dann leuchtet mich End an und fordert mich auf das Ding auszupacken. Sind da noch Tupperschüsseln oder Dinge aus Kunststoff drin, müssen die von Hand noch etwas nachgetrocknet werden. Ich hab da einfach keine Lust dazu das Gerät auszuräumen und ehrlich, ich kann nicht in Ruhe Zeitung lesen oder sonst was machen wenn da End leuchtet.

Meine Kolleginnen und ich frotzeln manchmal auf Arbeit, man könnte sich noch etwas Geld dazu verdienen und wir gründen  eine Gemeinschaft für Telefonsex, beim Bügeln, Wäsche aufhängen, Dusche putzen kommt oftmals ein Stöhnen über die Lippen…. Spaß beiseite.

 

Hausarbeiten, die ich nicht mag??????

Was ist das für eine Frage? Die richtige Frage müsste lauten: Hausarbeit, die ich mag!!!!
Denn dann würde mir zwar nichts einfallen, aber ich könnte mich kurz fassen.

Ich finde Hausarbeit total doof. Ständig sich wiederholende Handlungen, die keiner sieht, niemand bemerkt. Nur, wenn sie ausbleiben, dann ist es offensichtlich. Wie öd! Ich will Aufmerksamkeit und Lob. Dann lohnt sich der Aufwand ja erst. Ich hätte Mann werden sollen, dann würde ich für jeden gewaschenen Teller einzeln gelobt. So aber….

Ich verabscheue Geschirrspülen. Wir haben hier keine Geschirrspülmaschine und ich HASSE es. Zumal die Ablagefläche winzig und der riesige Wasserhahn ständig im Weg ist. Langweilig ist es auch noch und schlecht für meine Hände.

Wäschewaschen ist ja okay (hahaha, gibt ja ne Maschine), aber aufhängen und einräumen muss man ja auch noch. Gebügelt wird hier kaum etwas, das hat System, das beginnt beim Einkauf. Zum Glück hat meine bessere Hälfte bei der Arbeit keinen Hemdenzwang mehr wie am Anfang. Dort ist man firmenweit auf Poloshirts umgestiegen.

Fensterputzen und Duschkabinenentkalken mache ich nur bei Androhung von Besuch. Oder wenn ich gar nichts mehr durchs Glas erkennen kann. Reicht ja auch und ist gut für die Umwelt.

Böden reinigen ist aber auf der Hassliste gaaaaaaaaaaanz oben.
Der absolute Spitzenreiter der unmöglich auszuführenden Arbeiten ist das Entfernen von erfolgreich an großzügig ausgelegten Giftködern verendeten Kakerlaken auf dem Fußboden. Keine Kakerlake hat den Anstand unauffällig an der Wand das Zeitliche zu segnen, nein, es muss unbedingt mitten im Raum sein.

Diese Aufgabe habe ich aber erfolgreich „outgesourced“. Mein Mann wollte hierher, mein Mann entsorgt unsere kleinen Freunde, die nicht mehr unter uns weilen.

Man muss ja nicht alles mitmachen 🙂