Music was my first love

Da gibt es diesen Song. Er heißt „Music was my first love“. Ich mag diesen Song eigentlich nicht, aber ja, er drückt aus, was ich empfinde. Musik war meine erste Liebe.

Meine Eltern waren schon „alt“ als ich geboren wurde und hörten ehr so Volksmusik und sowas. Ich war ein Nachkömmling nach 18 Jahren, ergo waren meine Geschwister auch eine ganze Kante älter als ich.

Nun, sie hörten die früher so genannte „Hottentottenmusik“. Ich muss immer lachen, wenn ich dieses Wort höre oder lesen, aber ja, es beschreibt es ganz gut. Sie hörten die so verpöhnte Musik, die aus England und Amerika rüberschwappte.

Elvis, die Beatles, Bee Gees, T Rex…und und und.

So kam es, dass ich irgendwann bei meinem Bruder saß und er eine megageile Rock ‚n‘ Roll Platte abspielte. Ich rockte voll mit, sprang durch das Zimmer und bekam gar nicht genug von dieser geilen Stimme.

Die Platte war von Shakin‘ Stevens and the Sunsets und mein Musikgeschmack war geboren. Ich stand auf Rock ‚n‘ Roll – aber sowas von.

Einige Jahre später saß ich vor dem Fernseher und sah endlich das Gesicht, das zur Stimme gehört. Shaky – wie wir Fans ihn liebevoll nennen – trat im Musikladen auf und ich verliebte mich Hals über Kopf in diesen Mann. Die Band „The Sunsets“ gab es mit ihm nicht mehr. Er trat jetzt solo auf. Ja und so rockte und rollte ich mit dem einzigen Rock ‚n‘ Roller der 80iger Jahre in und durch eben diese.

Auf Konzerte durfte ich nicht gehen. O-ton meiner Eltern – Du bist zu jung, kleine Mädchen gehören da nicht hin und außerdem ist Essen (da trat er damals auf) von Duisburg hunderte Kilometer weit weg (ich hab das geglaubt), das kommt überhaupt nicht in Frage. Ich trollte mich und schmachtete ihn im Fernsehn und vor dem Plattenspieler an.

Zwischendurch wurde es ruhiger um ihn und ich verlor ihn ein wenig aus den Augen. Als wir Internet bekamen, war meine erste Handlung zu gucken, ob es ihn noch gibt und tatsächlich…da war er. Ich kaufte erst mal all die Platten und CDs die ich noch nicht hatte und das Fieber kam zurück.

2007 erfüllte sich dann mein Herzenswunsch. Ich fuhr nach Österreich (Bad Schallerbach) und sah mir einen Auftritt von ihm an. Später im Jahr fuhr ich auch noch nach Dänemark. Danach ließ ich mir zwei Tattoos stechen. Einmal seinen Namenszug mit den tanzenden Schuhen und einmal sein Konterfrei. 2011 ging ich auf 3 Konzerte in GB und war hin und weg.

Im September 2016 kam sein neues Album heraus und das ist so ganz ganz anders, als das, was er bisher gemacht hat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diesen neuen Stil mögen soll oder nicht, aber Shaky wird wohl immer mein Hero und meine erste Liebe bleiben. 😉

Übrigens, ich höre auch Schlager. Hier vorzugsweise den Roland, den Kaiser, den Roland Kaiser. Am 28.3. war ich auf meinem ersten Konzert von ihm und ich muss sagen, ich bin immer noch total geflasht. Roland ist der Grandseigneur der deutschen Musik und absolut grandios.

So, das wars jetzt aber. Genug erzählt. 😉

Musik und ich …

… ich und Musik.

Tja, was soll ich sagen, hm?! Musik gehört zu meinem Leben, wie die Luft zum atmen und ich hab einen sehr breit gefächerten Geschmack, der fast alle Richtungen abdeckt. Wenn ich einen für mich neuen Titel zum ersten Mal höre, weiß ich nach Sekunden ob mir der Song gefällt, oder nicht. Da muss mich was einfangen, in meinen Bauch gehen, weiter hoch krabbeln, mein Herz umfassen und dann weiter Richtung Hirn wandern um das ganze Gedankenzeuch da drin abschalten. Musik ist Gefühl. Egal ob fröhlich, traurig, verknallt, verzweifelt, unbesorgt usw. … ich hab für jede Stimmung immer mindestens einen Song und es kann sein, dass ich diesen in Endlosschleife höre. Ich habe ganze Playlists, die immer nur aus einem Lied bestehen, welches haargenau zu meinen verschiedensten Stimmungen passt. Mir ist auch (wie in allen anderen Dingen) völlig wumpe, was andere über meinen Musikgeschmack sagen, interessiert mich Null. Ich steh dazu, wenn ich grad mal einen Schlager schön finde, denn ICH finde ihn schön.

So, und weil ich mich jetzt nicht entscheiden kann, welchen Song ich hier einstelle, denn meine Stimmung ist gerade neutral, mach ich das anders: ich poste ab heute Abend jeden Tag ein Lied, immer abhängig von meiner Stimmung und gerne darf man raten, wie diese gerade ist.

See you soon! Bzw. READ! 😉

Musik bringt Freude

Klar Musik hat auch mein Leben beeinflusst. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts spielte ich selbst in einer Band und hätte damals nie gedacht, dass klassische Musik in meinem Leben einmal eine Rolle spielen würde.

Ja, dass ich mir z. B. den Ring der Nibelungen jemals anschauen würde konnte ich mir damals nicht vorstellen, obwohl meine Geburts- ja auch die Wagnerstadt ist. Doch vor einigen Jahren zum Osterfest habe ich mir den Ring auf DVD angesehen und war beeindruckt. Mittlerweile hatte ich mich ohnehin schon für Opern begeistern können.

Jedoch auch für Rock- und Popmusik kann ich mich noch immer begeistern. Und so lege ich heute eben die Musik auf nach der mir gerade ist. Manchmal sind das eben die Rolling Stones, Cream oder Deep Purple, dann wieder Anna Netrebko, Placido Domingo oder ich sehe mir eine Oper auf DVD an.

Ein Sommerkonzert aus dem Jahr, ich glaube es war 2014, aus Moskau hat mir sehr gut gefallen und den Schluss des Konzertes am Roten Platz stelle ich nun hier rein.

Und manchmal, wenn auch nicht so oft, gefällt mir sogar deutsche Musik. Wie z. B. Oonagh, deren CD Märchen enden gut, ich in meinem Blog vor einigen Monaten vorstellte. Hier ist der Titelsong der CD.

Musik liegt in der Luft

Musik liegt in der Luft

Die Frage, was Musik sei oder nicht sei, ist so alt wie das Nachdenken über Musik selbst.

Mein Interesse an Musik ist weit gefächert. So liebe ich auch die alten Schlager…

Da ich selber Klavier spiele kann ich mich immer für das Klavierspiel begeistern

„Boogie Woogie Swing“  das ist eines meiner Lieblingsstücke.

Der Takt des Stückes ersetzt meinen Herzschlag, meinen Puls und ich werde von dem Rythmus einfach mitgerissen.

Von allem losgelöst tanzt meine Seele und mein Körper in der sagenhaften Musikwelt des Boogie Woogie.

und was mich natürlich auch sehr begeistert ist die mittelalterliche Musik mit ihren alten Instrumente und unsagbar schönen Trommeln. Taucht mit mir mal kurz ins Frundsbergfest welches im Jahr 2018 wieder gefeiert wird.

Herzliche Grüße an Alle

Traudl

Meine kurz gefasster Musikverschnitt

Meines Vaters Familie war überdurchschnittlich musikalisch. Mein Vater hatte viele Geschwister – fast alles Brüder – die alle schöne Stimmen hatten. Oftmals haben sie mit ihrem Vater (meinem Opa) im Chor gesungen. Bei weit geöffnetem Fenster und zur Freude vieler Nachbarn.

Die schöne Stimme habe ich wohl auch geerbt. Das hat zumindest meine Musiklehrerin früher so empfunden. Sie wollte mich unbedingt im Schulchor als Solosängerin haben.

Dass die Geschmäcker und Empfindungen verschieden sind, zeigte sich jedoch daran, dass meine Mutti die Meinung meiner Musiklehrerin absolut nicht geteilt hat. Sie hat mir das damals deutlich zu verstehen gegeben. Ich habe dann auch nicht im Chor gesungen…

Noch vorher, nämlich in der 2. Klasse, sind mal ein paar Headhunter, die natürlich damals in der DDR niemals so genannt worden wären, auf mich aufmerksam geworden, und meinten, ich sollte doch Geige spielen lernen. Keine Ahnung, warum ausgerechnet dieses Instrument. Vielleicht hing es mit meiner Linkshändigkeit zusammen.

Da meine Mutti aber drei Kinder allein und so gut wie ohne finanzielle Unterstützung groß ziehen musste, war es ihr nicht möglich, mich jede Woche zweimal zur Musikschule zu bringen, ein Instrument zu finanzieren, usw. Kurz: Ich kann keine Geige spielen. Das ist ok. Manchmal stelle ich mir zwar vor, was daraus gewordern wäre, aber das sind ja doch nur ungelegte Eier.

Später – ich glaube in der 5. Klasse – habe ich mir vom eigenen Geld eine Blockflöte gekauft, und mir das Spielen auf diesem Instrument selbst beigebracht. Das habe ich aber nur eine Weile gemacht, und ich habe auch nie öffentlich gespielt. In einem Schulaufsatz hatte ich darüber geschrieben. Es ging um ein Hobby. Dieser Aufsatz hat bei meiner Deutschlehrerin sehr großen Anklang gefunden. Wahrscheinlich konnte ich mich damals schon mit Worten gut ausdrücken… 😉

Gesangs- und instrumententechnisch ist es bei mir seitdem sehr ruhig.

Dennoch mag ich Musik natürlich sehr. Mein Musikgeschmack ist sehr breit gefächert. Ich habe keine direkten Vorlieben. Ich mag allerdings schöne männliche Stimmen etwas lieber, als weibliche.

Klick, klick, klick :mrgreen:

Metallica
Unheilig
Samy Deluxe
Israel „IZ“ Kamakawiwo’ole
Kate Bush