Welkes Laub

 

Welkes Laub

Der Sommer macht sich aus dem Staub.
Er gibt sich zwar noch redlich Mühe.
Von Bäumen fällt schon welkes Laub.
Und talwärts trotten Weidekühe.

Das Grün weicht einer Farbenpracht.
Gelesen wird die Weinbergslage.
Und endlos währt die lange Nacht.
Beliebt sind nur Altweibertage.

Es färbt sich langsam die Allee.
Die Wissenschaft kann es begründen.
Die Rentner gehen auf Tournee,
um südwärts ihren Traum zu finden.

Ein Blatt mutiert zum Aquarell.
Der Vorgang ist nicht aufzuhalten.
Es geht zuweilen rasend schnell.
Der Herbst wird ihres Amtes walten.

© Roman Herberth

mein Blogfreund von blog.de und WP

 

Ich wünsche Euch Allen einen schönen Sonntag

 

 

Super!!

So ihr lieben Bloggerkolleginnen und Bloggerkollegen ich bin echt begeistert, welch herrliche Geschichten und Fotos ihr zu dem Thema Natur gepostet habt. Dafür danke ich Euch.

Nun bin ich gespannt auf das neue Thema und wünsche allen ein schönes Wochenende.

Unsere Mutter 

Warum heißt es Mutter Natur und nicht Schwester, Bruder, Vater, Tante oder Onkel ? (Onkel Natur 🤣…klingt bissl lustig) 

Wir sind aus ihrem Schoße entsprungen. Sie hat uns das Leben geschenkt und wird es auch wieder nehmen. Wo wir herkommen, gehen wir auch wieder hin. 

Da war das Wasser, die Luft und die Pflanzewelt. Da zappelten viele Einzeller im Gewässer, die entschieden, größer zu werden. Wurden neugierig und krabbelten an Land. Dort rannten und flitzten die neuen Tierwesen umher. Bis zu einer Zeit, wo eine Tierart entschied, nicht mehr auf allen Vieren sich fortzubewegen. Hätte die Mutter Natur zwei Hände und ein Kopf, hätte sie ihre Hände über den Kopf geschlagen und gerufen: „Was hab ich da hervorgebracht?!“ 

Natürlich braucht eine Mutter einen Partner, um uns zu gebären. Nun gut, die hat viele Partner. Sie hat den Mond, die Sonne, Mars, Saturn und alle anderen um unseren Planeten. Sie müssen perfekt miteinander harmonisieren. Sobald ein Partnerplanet ins Straucheln kommt, sind wir mit dran. Denn unsere Mutter Natur ist den Launen des Weltalls ausgesetzt. Und dennoch schützt sie uns so viele Millionen Jahre schon. Okay, sie ist manchmal streng und launisch, spuckt Feuer und lässt Stürme auf uns zu oder Wassermassen über uns hereinbrechen. 

Aber was tun wir? Sagt man nicht so schön: ‚Eine Kuh, die man melkt, schlachtet man nicht.‘ Oder: ‚Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht‘. 

Mit der Mutter Natur wird Raubbau betrieben. Wir ärgern und piesacken sie immerzu. So geht man doch nicht mit seiner eigenen Mutter um?   Zum Glück gibt es noch genug naturverbundene Menschen. Zum Glück findet ein Umdenken statt und hoffe, es ist trotzdem nicht zu spät. Denn, wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir uns nur selbst. Und wenn es uns nicht mehr gibt, wird die Mutter Natur sich wieder erholen und sich alles zurückerobern. Wenn man mal an die Kernkraftwerke denkt und die ganze Radioaktivität und den Plastikmüll, wird das Jahrhunderte dauern, bis alles verschwunden ist. Aber für die Erde und das Universum gibt es keine Zeit. Aber sie wird sich nach unser Ableben erholen. 

Ich mag Indianerzitate und deren Naturverbundenheit. Genauso wie auch im Film „Avatar“. Ein Leben im Einklang mit der Natur. Vielleicht war es das, weil es uns dies so bewusst gemacht hatte, sind viele depressivtaumelnd aus den Kinos geeiert. 
Joa, also ich mag die Natur, auch wenn ich dann schreiend wie wild vor Insekten wegrenne. Apropos Insekten, stellt euch vor, es gäbe keine Spinnen mehr. Wisst ihr wie es dann aussieht auf der Welt? Alles voll mit Insekten, wie ein dicker weicher Teppich voller wuselnder Krabbeltiere. Für Phobiker der absolute Horror. 🤣

Und hier ein indianischer Sonnengesang:


Und am Wochenende wo das Wetter so schön war, hab ich auch ein Stück Natur eingefangen. Ich finde, ihr habt alle so schöne Fotos gemacht zum Thema Natur. 

Hab ich geknipst 

Meine Tochter geknipst 

Meine Schwester geknipst

Mutter Natur mitten im Großstadtgewühl

Natürlich ist der Großstadtwanderer ein Naturliebhaber, der gern viel Zeit am Busen der Natur verbringt. Selbigen muss er nicht unbedingt in ländlichen Räumen suchen, wo zwischen pestizidverseuchten Monokulturen und gigantischen Gewächshäusern manchmal gar keine Platz mehr ist für die bunte Lebensfülle von Mutter Natur. Zum Glück hat sie eine neue Heimat gefunden in urbanen Großräumen wie Berlin…

Naturtrip

Dort lädt der Großstadtwanderer die geheimnisvolle Besucherin gern zu einem Naturtrip ein. Ihre ursprüngliche Befürchtung, er werde sie auf eine Endlosschleife durch Naturkostläden und Naturheilerpraxen zerren hat sich übrigens nie bestätigt. Stattdessen stiefelt er mit ihr durch Naturräume, bei deren Anblick sie nicht mehr glaubt, in Berlin zu sein. Bestimmt hat er sie veräppelt und hinausgelockt in die Weiten Brandenburgs. Aber nein, es ist wirklich nur der Plänterwald, eine Naturoase umgeben vom Big-City-Gewühl und doch so weit davon entfernt.

Natürliche Verjüngung

Natürlich fängt der Großstadtwanderer in seiner üblichen Manier an, ihr einen kleinen naturkundlichen Vortrag über den Plänterwald zu halten, der kein Natur- sondern ein Kulturwald sei. Er hätte inzwischen ein Alter von gut 250 Jahren und sein Name basiere auf der Methode des Plenterns, die hier einst Anwendung gefunden hätte. Dabei wären einzelne Stämme entnommen worden, um den Buchen Platz zur natürlichen Verjüngung zu schaffen. Ein früher Versuch der naturnahen Waldbewirtschaftung sei das gewesen und hätte – wahrscheinlich ungewollt – dazu geführt, dass der Plänterwald heute fast wie ein Naturwunder mitten im Häusermeer wirke.

Nach so viel Vortrag ist es ihr höchst willkommen, dass er eine kurze Rast am Busen der Natur vorschlägt…

Unterwegs im Plänterwald - Kopie

Hier schiebt der Großstadtwanderer seine natürliche Verjüngung durch den Plänterwald – allerdings schon die zweite Generation…

Sonntagsspaziergang, „an der Natur vorbei“…

Etwas Regen, etwas Wärme, viel Sonne …und die Natur „explodiert“!

Augen auf! …es gibt jede Menge zu entdecken.

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Überall wunderschöne Blüten.

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Holzauge sei wachsam, vielleicht kommt ein Vögelein geflogen!  😉

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Von völlig wild wachsend, …

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…bis selbst gepflanzt…

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…und der Sonne entgegen getrieben…ist alles dabei.

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Selbst der Löwenzahn erfreut das Auge.

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Dieses Bild gefällt mir besonders gut, weil „Verstorbene“ und „neu Geborene“ direkt miteinander verbunden sind. Der Frühling zeigt uns, dass Leben wieder erwachen kann.

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Aus allen Ritzen drückt sich neues Leben.

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Ich war und bin immernoch begeistert, was inzwischen schon alles wächst und gedeiht.

Das Leben ist schön und die Natur einfach genial!

Hmmm, aber was ist das?

Extra

Ich glaube, DAS hat sich  hier „eingeschlichen“! 😀

Natur

Großer Geist,
gib uns Herzen, die verstehen:
nie von der Schöpfung mehr zu nehmen als wir geben,
nie mutwillig zu zerstören zur Stillung unserer Gier,
nie zu verweigern unsere Hand,
wo es gilt, der Erde Schönheit aufzubauen,
nie von ihr zu nehmen,
wes wir nicht bedürfen.

Aus einem Gebet der Indianer

Wie es das Gebet beschreibt, sollte es sein, aber wir nehmen zu viel, wir  treiben Schindluder mit unserer Natur, unserer Welt.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen öfter ihr Gehirn einschalten, bevor sie sich so unglaubliche Dinge überlegen, wie einen Krieg anzuzetteln, Fraking erlauben, die Natur durch den Braunkohleabbau zerstören, Gift auf Feldern verspritzen und dabei zig Kleinstlebewesen ausrotten, ihren Müll im grünen Busch zu entsorgen und und und.

Wir haben nur diese eine Natur, diese eine Welt – doch dies scheint manchem nicht klar zu sein. Dabei ist sie so wunderschön.

Von Natur umgeben…

…das bin ich Hamburger Deern,die 2004 auf’s Land gezogen ist…

Ich hab da mal ein paar Bilder zusammengestellt…

Da hätten wir unseren Garten…

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Die Parks…

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Einen Wald,mit seinen Teichen.Wir sind von 3 kleinen Wäldchen umgeben…

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Den Nord-Ostsee-Kanal…

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Und all die Felder…

Oktober 2013 011