Winterfreuden

 

Ich beginne mal mit einem Gedicht von

Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Winterfreuden

Nicht nur der Sommer, sondern auch
Der Winter hat sein Schönes,
Wiewohl man friert bei seinem Hauch,
So ist doch dies und jenes
Im Winter wirklich angenehm,
Besonders dass man sich bequem
Kann vor dem Frost bewahren,
Und auch im Schlitten fahren.

Das weite Feld ist kreidenweiß,
Wem machte das nicht Freuden?
Die Knaben purzeln auf dem Eis,
Wenn sie zu hurtig gleiten,
Und ist nicht die Bemerkung schön,
Bei Leuten, die zu Fuße geh’n,
Dass sie schier alle springen
Und mit den Händen ringen?

Und wenn man sich versehen hat,
Mit Holz, um einzuheizen,
So muss die Wärme früh und spat
Uns zum Vergnügen reizen,
Man richtet mit zufried’nem Sinn
Den Rücken an den Ofen hin,
Und wärmet sich nach Kräften
Für Haus- und Hofgeschäften.

Ein altes Buch zur Abendzeit
Muss ich zumeist doch lieben,
Wenn man da liest die Albernheit
Der Vorzeit schön beschrieben,
Man sitzt und liest und freuet sich
Und danket Gott herzinniglich
Genügsam und bescheiden
Für uns’re jetzgen Zeiten.

 

Ich mag den Winter sehr gerne und denke oft an die Wintertage der 50er und 60er Jahre zurück. Gibt es eigentlich durch den Klimawandel noch eine Zukunft des Schneemannes? Das alte Kinderspiel, „Schneemänner zu bauen“ wird vielleicht genauso aussterben wie einige Tier- und Pflanzenarten, die sich nicht schnell genug an die veränderten Lebensbedingungen anpassen können.

Ich habe ein paar Bilder aus früheren Zeiten gefunden, die den einen oder anderen Erinnerungen an schöne, schneereiche Winter wecken.

Es gab Schlitten in vielen Ausführungen

und die Berge für Rodler, bzw.Schlittenfahrer waren überfüllt…

Ein beliebter Wintertreff war der Schlittschuhplatz, bzw. Eislaufplatz. Es war und ist schon immer ein winterliches Vergnügen auf dem Eis.

Und nach wie vor ist  Skifahren eine tolle Freizeitbeschäftigung. Skifahren war ursprünglich kein Sport, sondern diente der Fortbewegung in hohem Schnee. Ab den 20er Jahre entwickelte sich das Ski-Fahren langsam zum populären Freizeitvergnügen.

Die Skigebiete wurden immer beliebter und die Züge waren von den Skifahrern gut belegt.

Der Schneemann wurde bald zum Inbegriff der kalten Jahreszeit. Kaum eine andere Figur ist weltweit und monatelang so einsetzbar. Leider fängt der Schneemann in der heutigen Zeit viel zu früh zu schmelzen an.

 

Ich mag den Winter sehr gerne. In dieser Jahreszeit ist es schön, in der frischen Winterluft spazieren zu gehen und dann von der warmen Stube aus den Schneeflocken und Vögel am Vogelhaus zuzuschauen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und seid herzlich gegrüßt.

 

 

 

Im Winter erfreue ich mich…

…an den vielen Nachmittagen und Abenden bei Kerzenschein und sonstigen romantischen Lichtern evtl. bei einem guten Glas Wein und leckeren „Knabbereien“ oder „Fingerfood“.

Wenn Zeit ist, also meist am Wochenende, da ist es so schön, wenn man sich nochmal umdrehen kann unter der warmen Decke, wenn es draußen kalt ist.

Wenn wir im Ferienhaus an der Nordsee weilen, genieße ich die Ruhe dort. Im Kamin flackert das Feuer. Egal, wie das Wetter wird (wir hatten dort schon so gut wie jedes), Spaziergänge sind immer toll. Auch ein Puzzle gehört dort im Weihnachtsurlaub zu meinen Winterfreuden; dort habe ich Zeit dafür und kann mich so richtig darin vertiefen – stundenlang. Ich genieße es auch sehr, dass wir dort viel Zeit füreinander haben. Die Zeit kann man sich dazu einteilen wie man möchte. Einfach so in den Tag hinein ohne große Zwänge – keine Termine, die man einhalten muss.

Sauna-Besuche stärken nicht nur das Immunsystem, sondern machen auch so Spaß und bringen viel Entspannung. Ich finde es genial, wenn man nach einem guten Aufguss, kalt abgeduscht ins Außenbecken huscht, ein paar Runden schwimmt, sich draußen nochmal kalt abduscht (selbst wenn Schnee liegt), um sich schließlich im Bademantel einkuschelt und danach die Ruheräume zwischendrin nutzt. Ein Tag ist da sehr schnell um.

Der Winter ist auch meine Zeit für Tee. Im Sommer trinke ich eher selten Tee, aber im Winter probiere ich gerne immer wieder auch neue Teesorten aus und experimentiere mit verschieden Mischungen hin und her.

Wenn ich es schaffe, gehe ich einmal im Jahr Schlittschuhlaufen. Ich kann nicht gut laufen, aber es langt, um sich ausgiebig zu bewegen und mit Freunden macht es obendrein Freude.

Ich gehe nicht mehr so oft auf einen Weihnachtsmarkt, aber wenn, dann genieße ich die Atmosphäre, mit all seinen Düften und Leckereien, den selbstgemachten und sonst noch schönen Dingen, die es so gibt. Besonders, gefallen mir auch so kleinen Weihnachtsmärkte, in kleineren Orten, wo noch von vielen Privatleuten Stände bestückt werden.

Der Winter ist auch die Zeit des Plätzchen-Backens – es duftet überall so schön!

Falls es richtig schneit und der Schnee auch liegen bleibt, finde ich es zu schön zuzusehen, wenn Kinder und auch Erwachsene sich am Schlittenfahren und Schneemannbauen erfreuen.

Eisblumen im Fenster gefallen mir unheimlich gut und wenn es so klirre kalt ist, dass sich tolle Eiszapfen bilden.

 

 

Winter, Winter, Winter!!!

Ich habe ja schon gestanden, dass ich Weihnachten gar nicht mag. Aber das gilt nicht für den gesamten Winter, denn der hat auch seine tollen Seiten.

Stöhnt nicht, aber das Thema taucht halt dauernd auf: Geocaching.

Im Winter kann man ganz wunderbar Nachtcaches machen! Dafür braucht man Dunkelheit, wenig Laub und einen Sinn für Romantik. So stapfen wir fleissig über die knarschende Winterlandschaft, leuchten wild herum, um kleine blinkende Reflektoren zu finden, die uns den Weg weisen.

Manche der Nachtcaches sind Kunstwerke, die einen viele Stunden beschäftigen, da braucht man lange Nächte. Im Sommer wollten wir unbedingt einen machen, der geschlossen werden sollte, den haben wir im Morgengrauen beendet. Ihr seht, es geht wirklich nur im Winter.

Außerdem gibt es im Winter keine Zecken. Eine wundervolle Sache, wenn man im Wald herumstapft.

Dann gibt es das tolle Wintergrillen! Man trifft sich an einem Grillplatz, idyllisch auf einer der vielen Anhöhen im Stuttgarter Umland gelegen, bringt heroisch alle Grillsachen, stellt Tische und Stühle auf, macht ein Lagerfeuer und schon kann es losgehen. Klar, die Füsse werden kalt, aber dafür hat einer unserer Kameraden diesen wunderbaren kleinen Gulaschofen, der sich herrlich für die Glühweinherstellung eignet.

Der Glühwein ist immer alkoholfrei und nur die Erwachsenen bekommen auf Wunsch einen kleinen Spritzer Rum. Es gibt aber auch Kinder-Rum. Damit die nicht nörgeln.

Das liebe ich: Stockbrot, Glühwein, Würstchen, viel Lachen und Erzählen. Und wenn die Zehen kalt werden, gibt es immer noch ein paar Caches, die man „unbedingt“ noch holen möchte. Danach braucht man auch schon wieder einen Glühwein. Hach!

 

Winterfreuden

Bis vor ein paar Jahren war ich so gar kein Winterfan, ja ich habe den Winter regelrecht gehasst und wollte wieder Sommer. Aber jetzt mag ich den Winter wirklich gern und ich sehe es auch als Verschwendung meiner Lebenszeit, eine Jahreszeit einfach so gar nicht zu mögen.

Was ich am Winter alles mag:

– Es wird früh dunkel und die Kids gehen ins Bett ohne zu diskutieren, dass es draußen ja noch hell ist. Das gleiche gilt auch am Morgen – da kann man sie länger im Bett halten, wenn es noch dunkel ist.

– Ich lieeeeeebe es, wenn das Schlafzimmer eiskalt ist und ich schlafe da auch viel besser.

– Seit meiner ersten Schwangerschaft isses mir immer zu warm. Außer im Winter – da geht’s.

– Ich liebe Weihnachten und das ganze Drumherum.

– Viele meiner Lieblingsspeisen sind eigentlich typisch für Herbst/ Winter. Zum Beispiel Suppen und Eintöpfe.

– Die Kleinen entdecken jede Jahreszeit gerade neu und freuen sich z. B. über den ersten Schnee, unser Vogelhäuschen und die Atemwolken. Bloß das Anziehen finden sie doof, ich auch. Aber ich freue mich schon, wenn wir bald Schlitten fahren und Schneemann bauen.

– Der Winter ist einfach gemächlicher, man verbringt mehr Zeit zu Hause, trinkt viel Tee, liest ein gutes Buch oder sieht fern. Man schläft mehr und ist insgesamt ausgeruhter.

– Nur noch ein Wort: Glühwein.

Winterfreuden

Für mich ist Winterfreuden, zumindest auf den ersten Blick, ein Widerspruch in sich. Winter und Freude? Die Freude ist, wenn er wieder vorbei ist. Kaum liegt eine Schneeflocke, stehen überall LKWs auf den Straßen quer und man steht nur noch im Stau. Auch die Bahn fährt nicht mehr und das Beste wäre dann, einfach zu Hause zu bleiben.

Aber dank des Winters weis ich die schöneren Jahreszeiten zu schätzen. Alles hat eben sein Gutes.

Es gibt auch eine Wintersportart, die ich sehr mag, nämlich Eiskunstlaufen. Ähnlich wie beim Tanzen wird hier Eleganz, Show und Sport harmonisch miteinander gemischt und für mich ist das immer wieder schön, anzuschauen. Allerdings findet das in Hallen statt und dazu braucht es nicht unbedingt den Winter …

Aber freuen wir uns jetzt erst einmal auf Weihnachten. Ich mag ja viele Weihnachtslieder, obwohl auch die irgendwann dann doch einmal auf die Nerven gehen.

Die schönen Seiten …

… des Winters, also die, die Spaß machen und ihn uns genießen lassen, sind uns leider nicht jedes Jahr vergönnt. Immer öfter, scheint es, ist der Winter nur eine schmuddelige, nasskalte und finstere Jahreszeit. Man wünscht sich irgendwann nur noch, dass er eeendlich vorüber sein möge.
Wenn er sich allerdings von seiner angenehmen Seite zeigt, dann ist es herrlich, bei diesen Ausblicken von der Arbeit heim zu fahren.

Es ist eine Freude, bei solchem Wetter lange Spaziergänge, auch über vereiste Seen, zu machen.

Es ist eine Freude, zu sehen, welch künstlerisches Talent der Winter hat. Er läßt Eiskristalle entstehen, die er auch gern zu gewaltigen Eiszapfen oder abstrakten Skulpturen zusammenwachsen läßt. Er malt bizarre Blumen auf Glas und zaubert Glitzerdiamanten in die verschneite oder vereiste Landschaft.

Auch Tiere können den Winter mögen. Wenn wir sie füttern oder mit ihnen spielen.

Der Winter kann auch im Dunkeln hübsch aussehen – je nachdem, in welchem Licht wir ihn betrachten können.

Im Winter macht selbst mir manchmal (sehr selten) das Eisangeln Spaß.

Und wenn der Schnee hoch genug liegt, dann schaffe ich es sogar mal, die Kamera zu zücken und einen Elch beim Schreiten durch das tiefe Weiss zu fotografieren.

Wenn wir den nächsten kalten Winter mit ordentlich Schnee bekommen – auch hier ist das nicht die Regel – dann wollen wir zwei Dinge auf jeden Fall mal machen: Unbedingt selbst gefrorene Seifenblasen kreieren und fotografieren sowie ein oder zwei schwedische Schneelichter selbst bauen und uns dann im Dunklen an deren Anblick erfreuen.

Ich wünsche uns allen einen zauberhaften kommenden Winter. Von mir aus gern mit Schnee und gefrorenen Seen, solange es nicht ständig hin und her und auf und ab geht.

Winterfreuden?

Hör uff, ey!

Winter in Deutschland ist matschiggraukalt. Mag ich nicht. Ich bin ein Sommermädchen und kann es kaum erwarten, dass der Usselswinter sich vom Acker macht.

Ich wär aber nicht ich, wenn ich nicht aus jeder mistigen Kacke doch noch Positives machen würde, in diesem Falle:

Kerzen abfackeln bis der Arzt kommt

Mich im kalten Schlafzimmer nachts einmummeln und froh und dankbar über mein warmes, muckeliges Zuhause sein

Mich über einen Spaziergang zur Arbeit morgens um halb 7 im jungfräulichen Schnee erfreuen und wie bekloppt die Glitzerwunderwelt bestaune (was hoch gerechnet vielleicht EIN mal alle 2 Jahre vorkommt!)

Tannenduft an Heilig Abend

Mir an besonders fiesen arschkalten Tagen vorstelle, wie ich meinen Oasenbalkon im kommenden Frühling gestalte und an all die wunderbaren Sonnentage und lauen Nächte, die ich dort verbringen werde

 

Soviel zum Thema „Winterfreuden“ für mich persönlich. Allen Winterfans wünsche ich eine tolle Zeit mit Glühwein (örks), Bratäpfeln, Schneematsch, halberfrorenen Nasen und Fingern und Füßen, Glatteis, im Dunkeln zur Arbeit fahren und im Dunkeln nach Hause kommen. 🙂