Essen auf dem Herd vergessen – Themenwoche

Ja, das ist mir tatsächlich schon einige wenige Male passiert. Allerdings wird´s zum Glück immer seltener. Wenn ich es vermeide, Essen auf den Herd zu stellen, wenn ich noch einer anderen, alle Aufmerksamkeit benötigenden, Beschäftigung nachzugehen, passiert mir das so gut wie nicht mehr.

Nur 2x in meinen kompletten Jahren, die ich selbst am Herd stehe, sind durch mich echt gefährliche Situationen entstanden.

Das eine Mal, muss so ungefähr 1996 passiert sein, habe ich am Abend Fleisch zum Anbraten auf dem Herd gehabt. Es stand auf kleiner „Flamme“ und brutzelte leicht vor sich hin. Ich ging ins Wohnzimmer, setzte mich auf die Couch und war anscheinend so erledigt, dass ich einschlief. Als ich durch irgendetwas wach wurde, war alles voller Qualm. In Wohnzimmer und Küche gab es keine Tür, so war natürlich auch zwischen den Räumen der Flur verqualmt. Zu meinem größten Schrecken, stand auch die Tür von meinem jüngsten Junior einen Spalt offen.

Als erstes nahm ich den Braten samt Bratentopf – natürlich mit Topflappen, schleppte ihn vor die Haustür und ließ ihn im Freien auf einem hitzebeständigen Untersetzer stehen. Der Braten war übrigens so schwarz, dass er sogar glühlte – wie ein Stück Kohle. Danach riss ich Fenster und Türen auf, damit der Qualm möglichst schnell abziehen konnte; es dauerte aber trotzdem eine gefühlte Ewigkeit, vom Geruch ganz zu schweigen. Ich weckte meinen jüngsten und holte ihn aus dem  Zimmer. Ich weiß noch, wie ich mir Sorgen machte, dass er schon zuviel von dem Qualm eingeatmet hatte. Man hört ja immer so Horrorgeschichten. Nach einiger Zeit wurde ich aber wieder ruhiger und irgendwann konnte ich diese Geschichte sogar leicht belächeln.

Fett in der Pfanne ist das klassische Beispiel, …das war das zweite Mal. Zu der Zeit wohnte ich schon hier in diesem Haus. Aber es muss ganz am Anfang gewesen sein, wir hatten noch die alte Küche. Ich vergaß das Fett in der Pfanne und gerade als ich dazu kam, fing das Zeug an zu brennen. Geistesgegenwärtig konnte es mit einem Deckel direkt erstickt werden. Seither bin ich äußerst vorsichtig mit solchen Sachen und trotzdem kommt es mal vor, dass das Fett schon etwas zu lange angeheizt wurde und ausgetauscht werden musste oder dass das Wasser im Topf verkocht ist, wenn es ein kleiner war und nur wenig Wasser benötigt wurde.

Ich denke, das passiert wohl fast jedem irgendwann einmal.

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Entscheidungen treffen – Themenwoche

Das ist wohl unterschiedlich, wie man vorgeht bzw. ich da vorgehe. 😀

Bestes Beispiel mein Gardinenkauf in dieser Woche.

Das Schlafzimmer frisch gestrichen; „neu“ eingerichtet …

Alles fing eigentlich mit dem Runterziehen der Decke an, damit die nächsten Mieter über uns, nicht wieder unseren wohlverdienten und wichtigen Schlaf rauben können. Klar, es musste danach auch gestrichen werden. Und im gleichen Zuge boten sich ein paar Umgestaltungsmöglichkeiten an, die auch zu unserem Besten sind.

Wenn dann alles so schön anders ist, kann ich an der Stelle doch auch, nach ca. 10 Jahren Dienst im Schlafzimmer, die Gardinen auswechseln.

So folgte der Weg in verschiedene Geschäfte in die Gardinenabteilungen.

Im ersten habe ich sehr sehr viel Zeit gebraucht, um mich immer wieder umzuentscheiden; in Gedanken die hängende Variante zu begutachten und immer wieder als nicht gut genug zu verwerfen; um mich endlich irgendwann zu entscheiden und festzustellen, dass ausgerechnet diese Gardinen nicht vorrätig sind. ^^ Die ersten, die mir sehr gefielen, die ich auch mehrmals in meinen Händen hielt und die mir nach Ansicht des dort aufgehängten Musters schließlich doch nicht so sehr zusagten, ließ ich, trotz nochmaliger Ansicht, links liegen.

Im zweiten hatte ich relativ schnell das Gefühl, keine für mich passende Gardinen zu finden.

Im dritten brauchte ich wieder eine Weile, um mich zu entscheiden, um zu entscheiden und wieder anders zu entscheiden, bis ich mich endgültig entschieden hatte, obwohl mein Bauchgefühl nicht so ganz zufrieden war. 😀

Schon als ich zuhause ankam – ich war nicht einmal richtig in der Tür drin – wusste ich, dass ich die verkehrte Wahl getroffen hatte. Als ich ins Schlafzimmer ging, wurde das Gefühl noch sehr viel stärker und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich die ausgewählten Gardinen nicht aufhängen werde. Auch war mir sofort klar, welche ich hätte nehmen sollen. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen.

Gut, kann man nicht ändern! Also ging’s am nächsten Tag nochmal in das Geschäft, um die gekauften Gardinen umzutauschen. Zum Glück war das kein Problem und die Gardinen, die ich mitnehmen wollte, gab es auch noch in der Anzahl, wie ich sie benötigte.

Und jetzt wusste ich auch, dass ich auch die ersten Gardinen, die mir im ersten Geschäft gefallen hatten (die als Muster hingen), brauchen würde, weil sie nämlich im Zusammenspiel mit den Gardinen aus dem dritten Geschäft das gewisse Etwas hatten, so dass ich mir schon beim Kaufen, in Gedanken vorstellen konnte, wie es aussehen würde, wenn alle hängen.

Erst am Abend kam ich dazu, mich weiter damit zu beschäftigen. Als alles hing, war ich so richtig zufrieden!

Die Moral von der Geschicht: Was nicht gleich passt, kauf ich nicht! 😉 So mache ich es (fast) immer bei Kleidung. So gut wie immer, wenn ich auch nur am Anfang kleinste Zweifel habe und anfange zu überlegen, ob ich das wirklich mitnehmen soll, weil ich das Gefühl habe, ist vielleicht doch nicht so toll. Dann kaufe ich es normalerweise nicht. Meist liege ich mit meinem Baugefühl in diesen Fällen richtig. Wenn ich es aus irgendeinem Grund so mache, dass ich mich selbst etwas dazu überrede, werden diese Teile sehr sehr selten getragen. Und das macht wenig Sinn!

 

 

 

Stress im Alltag?

Stress an sich gibt es ja gar nicht, sondern er entsteht durch einen selbst. Er entsteht, wenn die eigenen Erwartungen nicht mehr der Realität übereinkommen, wenn zu viele äußere Einflüsse den eigenen Bedürfnissen gegenüberstehen, oder im schlimmsten Falle, wenn man sich selbst Aufgaben als unabdingbar auferlegt, die man aber nicht erfüllen kann.

Wie gehe ich damit um? In dem ich die äußeren Einflüsse, die ich nicht beeinflussen kann, als gegeben ansehe und meine Erwartungen dementsprechend reduziere. Ein einfaches Beispiel. Als ich noch jünger war, bekam ich Stress, wenn ich irgendwo zu spät ankam. Sei es, weil Mami mich noch anwies, den Mülleimer herunter zu tragen (vierte Etage und damals musste man den Mülleimer auch wieder hochtragen, denn niemand kam auf die Idee, Plastiktüten in den Mülleimer zu tun, nur um dann damit den Müll herunter zu tragen, eine wirklich bescheuerte Idee, übrigens) und ich die Straßenbahn verpasste, oder weil die Straßenbahn einfach nicht kam, oder weil nun ja, tausend andere Gründe, wer kennt sie nicht die Fahrschule oder der Müllwagen in engen Straßen direkt vor einem. Ich wusste also, ich komme zu spät, ich schaute auf die Uhr, ich rechnete, ich lief ungeduldig hin und her, oder gab mit dem Fahrrad unverhältnismäßig Gas, der Puls stieg, der Magen wurde flau. Und ich kam zu spät. Der ganze Stress war absolut unnötig. Er hat mir nichts gebracht. Also ging ich dazu über, zu akzeptieren, dass ich zu spät komme. Das ist nicht immer schön, gerade im Alltag, also wenn man erst zehn Minuten später im Stadion ist, und Fortuna da schon 1:0 führt und hinterher 1:4 verliert, dann hat man das beste verpasst, aber das hätte man so oder so. Die Entscheidung ist nur: Stress ich mich, oder nicht?

Mir selber erlege ich keine Aufgaben auf, die unnötig Stress erzeugen. Muss ich HEUTE die Fenster putzen? Eher nicht. Muss man den Alltag mit Aufgaben voll setzen, die nicht unbedingt nötig sind? Eher nicht. Kann man nicht einfach drei Runden League of Legends spielen und dann feststellen, dass es schon halb zwei nachts ist und man ja eh nichts mehr erledigen kann? Eher schon.

Die Frage, die sich jeder stellen muss: Ist es mir wert, um gesellschaftlichen Normen zu entsprechen (regelmäßige Friseurtermine, geputzte Schuhe, streifenreine Fenster), mir selbst im Alltag das Leben zu versauen, oder nicht.

Und dann kommt der Stress im Beruf. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

So entspannt Chris

PS. Man kann das alles für sich selbst so entscheiden, oder einen 1649€ teuren Kurs für Entschleunigung besuchen. Gerne bei mir. Ab einer Gruppe von 10 Teilnehmern 2% Rabatt.

Angebrannt und verkohlt

Was ich nicht schon alles verkocht und verbrannt habe, das geht über keine Kuhhaut. 😂

Aber ich fange mal mit dem Schlimmsten an, was vor vielen Jahren nämlich meiner Mutter passiert war.

Meine Schwester war noch ein kleines Baby, und meine Mutter hat die Schnuller immer mal abgekocht. Ich wette, ihr ahnt es schon. 😂 Die Schnullis blubberten schön im Topf herum und wir saßen dann im Wohnzimmer und unterhielten uns. Machten das und dies und jenes. Bis plötzlich meine Mutter meinte, was hier denn so stinke. Kein Plan, wir wussten nicht, woher der Gestank kam. Irgendwann wurde der Geruch so übermäßig schrecklich und eklig. Das wir uns abermals wunderten und eigentlich schon die inneren Alarmglocken schrillten. 😂 Dann, ja dann sprang sie plötzlich auf und rief: DIE SCHNULLER! 😆 Sie rannte in die Küche ….ich blieb erst im Wohnzimmer 😅….dann rief sie mich und lachte sich dann selbst kaputt als sie mir den Topf zeigte. Alles Wasser war verdunstet und das Plastik hatte sich komplett mit dem Topf verschmolzen. Also der Topf war hinüber. Den konnte sie wegwerfen. Aber der Gestank! Der war grauenvoll!!! Verbranntes Plastik. Die Fenster wurden alle aufgerissen. Den Geruch wurden wir lange nicht los. Der hatte sich auch in die Nase eingebrannt. 😂

Tja, und ICH lasse gerne regelmäßig Nudelwasser überkochen. Stehe neben dem Herd, schnippel Gemüse und vergesse gleichzeitig die Nudeln. Dann zischt es hinter mir und ich denke für einen kurzen Moment: Was ist das für ein Geräusch? 🤔 Bis es mir dann blitzschnell einfällt: MEINE NUDELN! 😂

Schlimmer ist es, wenn Suppe überkocht. Na toll! Da kann man schön schrubben und putzen. Oder Milch. Noch schlimmer!!! Aber da bleib ich direkt stehen bei Milch. Da geh ich nie wieder weg vom Herd. 😁

Und was mir eine Zeit lang auch sehr oft regelmäßig passierte, dass ich liebend gerne die Brötchen verbrennen lasse. 🤣 Ich denk dann nicht mal an die Eieruhr, die mich doch wunderbar daran erinnern würde. Nein, ich denk, ich bin doch eh in der Küche. Dann geh ich doch raus, weil ich irgendwas anderes mache, bis plötzlich die Küche qualmt. Brötchen rabenschwarz bis zur unkenntlich verbrannt wie ein steinhartes Bricket. 😂

Und ja, einmal gingen sogar die Feuerwehrmelder an. 😆

Wenn die Küche blau ist

Wenn ich mich recht erinnere, ist es uns nun schon zweimal passiert, dass uns Essen auf dem Herd verbrannt ist und die Küche wirklich blau war. Einmal hatte ich meinem Mann zum Abendessen Würstchen auf den Herd gestellt und er sollte sie sich dann selbst holen. Ich ging in der Zeit unter die Dusche und als ich wieder in die Küche kam, lagen das nur verkohlte Stangen im Topf. Das andere Mal hatte ich Kartoffeln aufgesetzt und nebenbei was anderes erledigt und natürlich nicht mehr daran gedacht. Küchentür geschlossen, so hat man nicht mal sofort was gerochen.  Das Wasser war verkocht und das Essen verkohlt und die Töpfe konnte ich danach wegwerfen. Dieser Gestank dann im ganzen Haus, das riecht man Tage danach noch und zum Glück ist nichts schlimmeres weiter passiert.

Themenwoche 02.02 – 08.02.

Und weiter geht es wieder mit den nächsten neuen und spannenden Themen, auf die ich neugierig bin, was ihr dazu schreiben werdet.

Zuvor nominiere ich Annsworld! Dann piepse bitte einmal in die Runde. 🐥 😃

Los geht’s:

•Das ewige leidige Thema einer Familie – Was koche ich heute? – Rezeptideen was es in dieser Woche bei euch zu Essen gibt/gab

 

•Entscheidungen treffen – wie geht ihr vor? Seid ihr schnell und fix oder grübelt ewig lange hin und her?

 

•Pestizide auf Obst und Gemüse – wie wascht ihr es ab?

z.B. Essig, Natron, heißes Wasser

 

•Stress im Alltag – wie verhindert ihr den oder geht damit um?

 

•Essen auf dem Herd vergessen – ist sicherlich schon jedem mal passiert, da blubbert und gluckert es, es qualmt und zischt…. 😂

 

Und nun ran an die Tasten. Teilt eure Gedanken dazu und lasst uns darüber austauschen. 😃