Draußen in der Dunkelheit…

… sollten Reflektoren an Oberbekleidung Pflicht sein!

Man lebt saugefährlich, sobald man sich etwas abseits hell beleuchteter Staßen und Plätze bewegt. Fehlende Reflektoren an der Kleidung können das eigene Leben von einer Sekunde auf die nächste verändern, im schlimmsten Fall sogar beenden. Das Leben des Kraftfahrers, der einen aufgrund mangelnder Sichtbarkeit an- oder überfahren hat, ändert sich in der gleichen Sekunde. Im besten Fall kommt er/sie nur mit einem leichten Schock davon, im schlimmsten Fall ist nichts jemals mehr so, wie es war, weil dieser Unfall sich tief in die Seele brennt und krank macht.

Es gibt Reflexwesten, Reflexaufkleber, Armbänder, Taschen- und Schlüsselanhänger, die zum Teil auch richtig cool aussehen. Man sollte ein oder mehrere dieser Produkte an und bei sich tragen. Es kann auf keinen Fall schaden, sehr wohl aber helfen. Wir haben schon vor vielen Jahren aufgerüstet.
Hier in Schweden gibt es mindestens eine Versicherung, die Reflexwesten kostenlos für Vorschulen zur Verfügung stellt. Das ist, wie ich finde, eine gute Tat. Allerdings gilt das meines Wissens nicht für ganz Schweden, sondern „nur“ für eine Kommune, in der es im Winterhalbjahr noch deutlich länger dunkel ist, als bei uns.

Von der Modeindustrie würde ich persönlich mir wünschen, dass sie einem nicht nur das Geld aus der Tasche zieht, sondern sich in der Pflicht sieht, reflektierende Materialen in allen möglichen Varianten an Oberbekleidung anzubringen/zu integrieren. Und das dann sehr gern auch noch hammermäßig cool…😜

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Hauseinbruch

wir wollen Freude haben

Hauseinbruch
Alle sechs Minuten schlagen die Täter zu.

AK eine Frau wird bestohlenSichert Euer Zuhause gegen Einbrecher.
Nur 4 Häuser von mir entfernt verübten Einbrecher an einem späten Nachmittag sogar in 3 Häuser (sie stehen sich im Dreieck gegenüber) hintereinander einen Hauseinbruch .
Beim ersten Haus fanden die Täter Bargeld im Nachtkästchen.
Beim zweiten Haus wurde der komplette, wertvolle und erinnerungsreiche Schmuck gestohlen.
Beim dritten Haus wurde nichts gefunden – hier gab es nur Sachschaden bezüglich des Einbruches.
Bei allen Häuser drangen die Einbrecher mit einem Stemmeisen in die Wohnung. Einmal wuchteten sie die Terrassentüre auf. Beim nächsten drangen sie über den Wintergarten in die Wohnung und beim dritten Haus öffneten sie ebenfalls die Terrassentür. Die Tat geschah zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr. Die Hausbesitzer waren nur wenige Stunden abwesend.
Also gibt es doch Beobachter vor Ort welche die Häuser nicht aus den Augen lassen.
Die Nachbarn haben nichts gemerkt.

Ich habe ein…

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Einfach die Augen offen behalten

Zum Glück sind wir bisher von Einbruch verschont geblieben.

Nun ist mein Mann Rentner und viel zu Hause, das macht schon mal viel aus. Es gibt hinten an unserem Haus ein Fenster, dass kann von der Straße aus nicht gesehen werden, sind wir nicht da, ist auch dort tagsüber der Rollladen unten, denn keiner würde mitbekommen, wenn sich dort jemand zu schaffen macht.

Fenster bleiben nicht auf Kippstellung, Haustür und Nebentür werden grundsätzlich abgeschlossen, auch wenn wir nur kurz weg sind. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die  Jaulosien geschlossen.

Nachbarn wissen Bescheid wenn wir verreist sind und dann hat man da ein Auge auf Verdächtiges. Genauso schauen wir auf die Nachbarhäuser, einfach die Augen offen halten finde ich.

Und dann haben wir unsere Nelly, sie kennt die Leute aus der Nachbarschaft und teilweise auch deren Besuch, doch sind da Fremde und sie ist draußen, bellt sie, egal wer da läuft und da schaut man dann doch raus und guckt was da los ist. Und meiner Nachbarin gehts genauso, hört sie Nelly draußen bellen, guckt sie. Also bewacht sie das Nebenhaus gleich mit. Briefträger kennt sie auch, doch höre ich sie im Flur und sie knurrt, dann ist das für mich ein Signal- da ist was an der Tür oder auf der Einfahrt und ich bin wachsam. Kommen Handwerker zu uns, dann  knurrt und bellt sie die auch erst mal an, aber das ist mir eigentlich auch recht, denn nicht jeder muß freudig begrüßt werden. Dann beruhigen wir sie, alles ist gut und dann ist das für den Hund auch ok.

Themenwoche ab 3.11. – Dunkle Jahreszeit – Einbruchzeit, Sicherheit

Gerade am letzten Wochenende, gab es zu diesem Thema ein „kleines Erlebnis“.

Freitagabend; es war schon dunkel, nach 18 Uhr. Es klingelte – ich ging an die Sprechanlage und konnte anfangs nicht richtig verstehen, was gesagt wurde. Es meldete sich eine Männerstimme, die meinte, er wäre von der Telekom. Aus Intuition heraus, drückte ich nicht auf den Summer, sondern ging direkt zur Hauseingangstür und öffnete. Es standen zwei Männer vor der Tür. Der eine blieb unten an der Treppe stehen, so dass ich ihn auch nicht richtig sehen konnte im Dunkeln. Der zweite stand mitten auf den Stufen, so dass ich ihn deutlich erkennen konnte. Ohne, dass ich danach fragte, zückte er sofort einen Ausweis, den ich mir aber nicht genauer anschaute (im Nachhinein denke ich, hätte ich das vielleicht mal tun sollen, um diesen Ausweis beschreiben zu können).

Ich war verwundert und in „Habachtstellung“, denn erst am Tag vorher hatte sich die Telekom telefonisch gemeldet und mein Mann ausdrücklich, mit der Bitte um Notierung, geäußert, dass er kein neues Angebot möchte und nichts braucht.

Der Mann vor der Tür fing mit der Frage, „Unsere Kollegen waren noch nicht hier oder?“ ein Gespräch an. Statt darauf zu antworten, machte ich meiner Verwunderung Luft, dass ich nicht verstehe, warum jemand einfach hier vorbeigeschickt wurde, obwohl wir schon deutlich gemacht hatten, dass kein Interesse besteht. Er fing an, ohne meine Worte zu beachten, „sein“ Angebot vorzutragen bzw. herauszufinden, ob wir Telekom-Kunden sind. Ich unterbrach ihn, und erklärte nochmal, dass wir kein Interesse hätten, ich aber vorsichtshalber nochmal meinen Mann fragen würde – sie sollten kurz warten. Ich merkte schon, dass denen das gar nicht recht war – irgendwie; machte die Tür vor ihrer Nase zu und ging kurz in die Wohnung. Natürlich wollte mein Mann nichts von denen wissen und konnte gar nicht so schnell richtig auf meine Mitteilung reagieren, weil ich da schon wieder auf dem Weg zur Haustür war, um dem Typen vor der Tür zu verkünden, dass sie umsonst bei uns geklingelt hatten.

Der wollte aber nicht so schnell klein beigeben und fragte erneut „hintenrum“, ob wir denn Telekom-Kunden wären. Ich erklärte, dass das völlig egal sei und ich nicht verstehe, warum er nochmal danach fragt – wir hätten kein Interesse, verabschiedete mich (trotzdem freundlich) und schloss die Tür.

Im Anschluss haben wir bei der Polizei angerufen und mussten feststellen, dass wir damit nicht die einzigen aus unserer Straße waren; es waren schon mehrere Anrufe bei der Polizei eingegangen. Sie waren dabei, sich darum zu kümmern und schickten eine Streife. Allerdings haben sie die Typen wohl nicht mehr angetroffen und riefen nochmal an, um sich eine Beschreibung geben zu lassen.

Ich muss gerade feststellen, dass ich das alles schon wieder aus meinen Kopf gestrichen hatte und nicht weiß, was daraus geworden ist. Ich werde mich mal informieren.