Themenwoche – Aquarium

Ja, das Aquarium, das wir ja wegen unserer vor fast zwei Jahren entdeckten jungen Dornaugen bisher nicht weggegeben haben, stattdessen sogar noch etwas neu besetzt wurde, ist zwar beruhigend und sieht eigentlich schön aus, aber irgendwie hat sich die Motivation dafür nicht so wirklich wieder durchgesetzt; es ist einfach zuviel anderes noch um uns herum und der Tag hat nie genug Stunden für alles, was so anliegt.

Vor dem Aquarium

Trotzdem sitze ich immer wieder gerne davor und beobachte die Fische. Das Becken sieht auf diesen Bildern etwas leer aus, aber das täuscht.

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Hier sind Dornauge und Prachtschmerle zu sehen, als sie damals eingesetzt wurden und ein Salmler. Die Prachtschmerlen sind inzwischen mächtig gewachsen, aber ich habe gerade kein neueres Foto von ihnen. Sie schwimmen manchmal wie tanzend umeinander herum – spielen miteinander – das ist toll anzuschauen.

Aquarium 1

Die Dornaugen lassen sich inzwischen wieder nicht mehr blicken. Wir wissen nicht, ob sie sich irgendwo verstecken, wie vorher auch schon mal. Komischerweise scheinen sie das so zu machen, wenn sie älter werden. Am Anfang waren sie, sobald es Futter gab, immer auch vorne an der Scheibe zugange. Bei einem 700-Liter-Becken ist es aber auch nicht so schwer, ein Versteck zu finden und sich so gut wie nie blicken zu lassen, wenn jemand schaut. 🙂

 

 

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Themenwoche – Disziplin

Meine Disziplin lässt in Bezug auf diese Schokolade

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sehr zu wünschen übrig. KOKOSSCHOKOLADE. Mein Mann hat sie für mich wiedergefunden und schon bei der ersten konnte ich nicht an mich halten, weil sie genauso schmeckt wie früher bei einer anderen Kette, wo ich sie immer wieder mal gekauft hatte. Lang ist es her! Als ich sie dort irgendwann vor ein paar Jahren wiederentdeckte, freute ich mich, musste aber leider feststellen, dass sie anders schmeckte und nicht mehr so lecker war wie früher. Damit landete sie nicht mehr auf meiner Einkaufsliste.

Vor kurzem brachte er mir nun diese aus einem anderen Geschäft mit. Ich versuchte sie und „Simsalabim“, war nix mehr in der Packung drin. ^^ Ja, und nun waren es zwei Tafeln, die er mitbrachte. Eine musste direkt an dem Abend dran glauben und wenn ich meine Disziplin nicht zur Ordnung rufen würde, wäre die zweite inzwischen auch schon leer.

Ok, jetzt muss die nächste Disziplin her. Das Stepp-Brett sollte echt mal wieder in Bewegung kommen. Hm, vielleicht trage ich es morgen mal treppauf und treppab, dann hatte es Bewegung 😀 und ich bin wenigstens rauf und runter gelaufen. 😉

 

Apfelküsse

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Bildquelle: http://www.pixabay.com

Das Haus lag im Dunkeln. Tim trat langsam in die Einfahrt und ging geradeaus am Haus und der Scheune entlang zur Obstbaumwiese. Es war ihm plötzlich peinlich, hier herumzuschleichen, und so nahm er sich vor, einfach bis nach hinten durchzugehen und dort über den Zaun zur angrenzenden Weide zu klettern, um dann quer über die Weide zurück auf den Schleusenweg zu gelangen. Als er unter den dichtbelaubten Apfelbäumen war, schrie er auf. Etwas Hartes hatte ihn über dem linken Auge getroffen. Kein Stein, so hart war es nicht gewesen, aber nass, und beim Aufprall an seiner Schläfe war es zerborsten.

Ein Apfel.

Vielmehr der Rest eines Apfels. Die Blüte und der untere Teil des Fruchtfleisches fehlten, die obere Hälfte mit Stiel lag in zwei Teilen vor seinem Schuh. Der junge Mann blieb stehen, sein Atem kam schnell und stoßweise. Im Baum über ihm raschelte es. Er schaute angestrengt durch die Blätter nach oben, doch es war zu dunkel. Tim hatte die Ahnung von etwas Großem, Weißem, das dort oben zu schimmern schien. Es raschelte erneut und die Äste des Baums zitterten heftig. Als das Mädchen mit einem Plumps vom Baum sprang, konnte Tim ihr Gesicht nicht erkennen. So dicht stand sie plötzlich vor ihm. Ihr Gesicht kam seinem noch näher, und sie küsste Tim auf den Mund. Er schloss die Augen und genoss. Ihr Mund war warm, weich und schmeckte nach Apfel, Nach Boskop. Und nach Bittermandel. Er sollte den Geschmack nie wieder vergessen.

Apfelschwestern

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Bildquelle: http://www.depositphotos.com

Meine beste Freundin Anna und ich aßen für unser Leben gern Äpfel. Sie liebte Boskop und ich Cox Orange. Ab Ende August verbrachten wir unsere Freizeit nach der Schule auf und in den Apfelbäumen.
Die hellen Klaräpfel kamen zuerst, sie schmeckten nach Zitrone, und wenn sie erst einmal angebissen waren, konnten sie gar nicht so schnell gegessen werden, wie sie innen schon wieder braun wurden. Klaräpfel wurden nicht verkocht, ihr Aroma verflog wie der Augustwind, unter dem sie gereift waren. Dann kamen langsam die Cox-Orange Bäume, zuerst der große, der so nahe am Haus stand und von den roten Klinkersteinen, die tagsüber die Hitze gespeichert hatten, bestrahlt wurde, sodass seine Früchte immer größer, süßer und früher reif waren, als die der anderen Apfelbäume. Ab Oktober waren dann alle Apfelbäume so weit.

Im Herbst duftete unser Haar nach Äpfeln, unsere Kleider und Hände sowieso. Anna und ich kochten zusammen Apfelmus und Apfelgelee und meistens hatten wir Äpfel in den Taschen und angebissene Äpfel in der Hand. Anna hatte die Angewohnheit, erst einen breiten Ring um den Bauch des Apfels zu essen, dann vorsichtig unten um die Blüte, dann oben um den Stiel, das Kerngehäuse warf sie im hohen Bogen fort. Meine Freundin aß langsam und genussvoll, von unten nach oben – alles. Auf den Kernen kaute sie noch stundenlang herum. Als ich ihr einmal vorhielt, dass die Apfelkerne innen giftig seien, erwiderte Anna, das könne nicht sein, denn sie schmeckten doch nach Marzipan. Und außerdem aßen doch die meisten Menschen so ihre Äpfel.

Ich vermisse Anna, ihre bestechende Apfellogik und den Apfelgeruch, der immer von ihr ausging.

Themenwoche ab 20.10.2018

Bratapfel

 

Kinder kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt……
der goldbraune
BRATAPFEL

Volksgut

Kaum jemand kann einem Bratapfel widerstehen!

Er zählt zu den schönsten Kindheitserinnerungen, wenn an langen

Winterabenden im Küchenherd das Feuer prasselte und uns der Duft

der im Rohr brutzelnden Äpfel verheißungsvoll in die Nase stieg.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel

Volksgut

Der gute alte Bratapfel hat bis heute noch nichts von seinem Reiz verloren.

Wurden früher einfach nur Äpfel im Rohr gebraten, gibt es mittlerweile eine

Vielzahl raffinierter Rezepte für Füllungen und Soßen zur Verfeinerung.

Bratäpfel werden traditionell im Winter zur Weihnachtszeit aus lagerfähigen,

festen und säuerlichen Apfelsorten wie Boskoop zubereitet.

 

äpfel (2)

Ich mag sehr gerne die einfachste Zubereitungsform.

Ganze, ungeschälte Äpfel werden bei mittlerer Hitze gebacken bis die Schale aufplatzt

und dann mit Zucker und Zimt bestreut serviert.
Hmmmmm … lecker

 

bratapfel

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Apfelstuten

Nun schreibe ich hier was von Apfelstuten und manche denken vielleicht an Pferde, doch in keinster Weise handelt es sich um Pferde.

Als Stuten bezeichnet der Norddeutsche oft ein weiches Brot, so wie Weiß- oder Rosinenbrot,  beim Bäcker wird daher oft ein Stuten verlangt.

Ich schreibe und erzähle Euch nun von Apfelstuten. Da ein Thema der Woche heute unter anderem auch Äpfel sind, paßt das gut. Früher war die Arbeit auf dem Land sehr hart und um die Arbeiter bei Kräften und bei Laune zu halten, wurde gut gegessen. Nachmittags zur Kaffeezeit kam die Bäuerin aufs Feld und brachte ihren Feldarbeitern  frisch gebackene Apfelstuten, dick mit guter Butter beschmiert. Sie sind wie kleine Brötchen, können aufgeschnitten werden wie Brötchen und werdem mit Butter bestrichen, oder man bestreicht die Rückseite mit Butter. Wie man halt will. Ja und diese Apfelstuten habe ich heute gebacken und wir werden sie mit Butter bestreichen und Kaffee dazu trinken. Ein schnelles und einfaches Rezept.

Zutaten Apfelstuten ca 12 Stück

2 Eier

50 g Zucker

6 Eßl. Öl

250 g Quark

1 Backpulver

300 g Mehl

5 Äpfel

Aus den Zutaten einen Teig herstellen, dann die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in Stücke schneiden und unter den Teig heben.  Backblech mit Backpapier auslegen und immer  mit einem Eßlöffel einen Teigklecks aufs Blech geben. Nicht zu dicht setzen, denn sie gehen etwas auf.   Backofen Ober/Unterhitze 200°C ca 30 min goldgelb backen und auskühlen lassen. Dann wie beschrieben mit Butter bestreichen.

Wochenthemen vom 20. bis 26. 10. 2018

Wochenthemen vom 20. bis 26. Oktober 2018
Eicheln & Kastanien • • • Aquarium • • • Disziplin • • • Handwerker • • • Äpfel • • • Gier

Viel Spaß bei dieser bunten Mischung, bei der hoffentlich für möglichst viele mindestens ein interessantes Thema dabei ist.


Ich mache einen neuen Versuch und nominiere ncfsturmtochter für die Erstellung der Wochenthemen für die nächste Woche. Bitte gib ein Zeichen, ob du die Nominierung gelesen hast und annimmst. 🙂