Haste schon gehört…

Schwedische Gardinen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die eisernen Fenstergitter eines Gefängnisses. Die Redensart „hinter schwedischen Gardinen sitzen“ bedeutet, sich im Gefängnis zu befinden. Der Ausdruck wurde bereits 1906 lexikographisch belegt und geht zurück auf hochwertig in Schweden produziertes Eisen und produzierten Stahl.


Gustav Vasa i Mora.jpegAlter Schwede ist ein Ausdruck aus der Umgangssprache, ein sogenannter „Schnack“ aus dem Niederdeutschen. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg bewährte und erfahrene schwedische Soldaten für sein Heer als Ausbilder anwerben. Weil sie sich besonders gut auf den Drill verstanden, wurden sie meist als Unteroffiziere eingesetzt. In der Soldatensprache wurden diese Korporale dann kurzweg „die alten Schweden“ genannt.

(Quelle: Wikipedia)

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Etwas auf die hohe Kante legen

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Etwas auf die hohe Kante legen

(Geld ansparen)

Adlige Burgbewohner hatten im Mittelalter meist ein Kastenbett mit hohen Seitenwänden und einem flachen Dach. Die damaligen Betten Hatten so hohe Seitenteile, dass wir heute noch davon sprechen, ins Bett zu steigen.

Bei den Bauern wurden später Himmelbetten Mode, die einen Baldachin aus Stoff und Gardinen rundherum hatten. Himmel und Vorhänge sollten, genauso wie die Kastenbetten, verhindern, dass unter der Zimmerdecke krabbelndes Ungeziefer wie Wanzen und Spinnen sich ins Bett fallen ließ; auch wollte man die Kälte in den ungeheizten Schlafzimmern ungern in die Schlafstatt und gleichzeitig die Wärme hinaus lassen.

Oben am Baldachin gab es an der Innenseite meist ein umlaufendes schmales Brett, auf dem man Erspartes auf die hohe Kante legen konnte, ein vermeintlich sicherer Aufbewahrungsort. Da dieses Versteck aber sogar Gegenstand einer Redensart geworden ist, darf bezweifelt werden, dass hier die Wertsachen einer Familie besonders geheim und damit sicher aufgehoben waren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Schnappschüsse

…sind für mich die Bilder, die in der Kamera landen, obwohl man gar nicht damit gerechnet hatte. Die, bei deren Erschaffung man denkt „He, das ist witzig (oder hübsch, oder was auch immer) – wo ist die Kamera?“ und hinterher dann: „Huch???“
Ich hätte hier zum Beispiel einen Schnappschuss als Beweis, dass mein Sohn BESESSEN ist. Doch, echt…

Besessen

Auf dem Holzweg sein

Auf dem Holzweg sein – sich irren, nicht die richtige Lösung zum Ziel finden.

Diese Redewendung kommt von den Holzfällern. Diese Art von Weg ist für den Transport von gefällten Bäumen bestimmt und endet oft im Wald oder in einer Sackgasse. Folgt man also irrtümlich diesem „Holzweg“, erreicht man nicht sein Ziel, sondern muss bald umkehren. Schon Luther erwähnte den Holzweg in seiner Sprichwörtersammlung.

[Quelle:  http://www.sprichwoerter-redewendungen.de

Der größte Vergnügungspark Nordeuropas…

…liegt etwa eine Autostunde von uns entfernt. Wir waren schon mehrmals da. Gern auch in der Vorweihnachtszeit, denn dann wird der Vergnügungspark zu einer Art Weihnachtsmarkt umgebaut. „Jul på Liseberg“ ist jedenfalls das, was in unserer Nähe unserer Meinung nach einem typisch deutschen Weihnachtsmarkt mit etwas Fantasie am nächsten kommt.

Im Sommer ist es in Liseberg verständlicherweise sehr voll. Man muss – wie in den meisten Vergnügungsparks – oftmals lange an den Fahrattraktionen anstehen. Mir ist das relativ egal, denn ich meide Achterbahnen und Co. Ich bin weder sonderlich höhentauglich, noch schwindelfrei. Wenn ich mir nur vorstelle, ich muss in einer Achterbahn Loopings und dergleichen über mich ergehen lassen, dann bekomme ich schon leichtes Herzrasen. Ich begnüge mich lieber mit gemäßigteren Vergnügungen, wie zum Beispiel Wasserbahnen. Was ich in Liseberg sehr mag, das ist das „Spökhotellet“. Wir sind schon ein paar Mal mit Freunden zum „Gruppengruseln“ drin gewesen. 😀