Wofür gebe ich richtig Geld aus…

Hm, …irgendwie verteilt sich das ziemlich gleichmäßig 😀 …

Immer dafür, was gerade so anliegt. Jetzt war es gerade wieder ein Offroad-Wochenende, wobei sich das von den Kosten her in Grenzen hielt.

Mit Technik-Artikeln und Autos brauche ich mich kaum zu befassen, da ist eher mein Mann derjenige, der danach schaut und meist auch aussucht, natürlich habe ich Mitspracherecht. 😉

Klamotten kaufe ich dann, wenn ich welche brauche oder wenn sie mir gerade so passend über den Weg laufen. Aber ich bin niemand der sich unbedingt nur in Markenabteilungen oder Outlet-Centern aufhält. Das was mir gefällt, das kaufe ich, egal ob es einen Markennamen (wenn das meinen Rahmen nicht sprengt *lächel*) trägt oder aber von einer „Billigkette“ stammt.

Bei Schmuck bin ich sehr sparsam.

Um so richtig viele oder lange Urlaubsreisen zu machen – dafür fehlt uns inzwischen die Zeit, auch wenn wir öfters mal kleinere Reisen unternehmen (im Oktober bin ich etwas über eine Woche freizeitmäßig in Berlin unterwegs und nächstes Jahr gibt es auch mal wieder für eine Woche einen FreundinnenUrlaub irgendwohin) oder berufsbedingt viel unterwegs sind (auch an schönen und weiter entfernten Orten).

Einiges Geld geht auch in die Ferienhäuser. Da gibt es ja immer irgendetwas zu ersetzen oder zu erneuern.

In Buchhandlungen kann ich mich ewig aufhalten und dort könnte ich manchmal mehr Geld lassen, als mir lieb ist. Ich weiß mich aber zu beherschen. Alles was mit Büro- und Schreibartikeln zu tun hat, zieht mich irgendwie auch magisch an.

Blumen und Dekoartikel stehen auch immer wieder mal auf dem Plan, aber auch alles im Rahmen.

Es kommt am Ende aber doch so einiges zusammen. ^^

Und wenn ich ein „Projekt“ vor mir habe – z.B. Renovierung oder Umgestaltung von Wohnräumen, kann da auch schon mal einiges verschlungen werden und das ist ja bekanntlich so ein „Fass ohne Boden“, weils immer irgendetwas zum Renovieren, reparieren oder umgestalten gibt. 😉 …gerade wenn man in einem alten Haus lebt. 😀

 

Richtig Geld ausgeben….

… konnte und kann ich immer für Urlaub.

Ich glaube, das wurde mir in die Wiege gelegt. Genetisch bedingt.

Meine Eltern hatten auch schon immer Fernweh.

Mein Vater hatte immer eine Affinität zu Skandinavien – und wollte zudem als junger Mann eigentlich für eine Zeit nach Afrika auswandern. Beleg dafür waren die Malaria-Tabletten, die er schon besorgt hatte und die in unserem Arzneischränkchen ihren Lebensabend jenseits des Haltbarkeitsdatums fristeten – vielleicht seine Erinnerung an „hätte ich, wäre ich“…. Keine Ahnung, ob er meine Mama während der Planungsphase kennenlernte, oder was ihn sonst davon letztlich abgehalten hat.

Meine Mama – gebürtig 1945 und Arbeiterkind – hat mit 16 schon in den Ferien in der Konservenfabrik gejobbt, damit sie mit einer Freundin nach Griechenland fahren konnte – per Zug, ohne Visum (in Unkenntnis der Tatsache, daß der Zug ein visapflichtiges Land durchquert – da hingen sie dann erstmal 2 Tage fest, bis dieses Problem gelöst war). Im Jahr drauf setzte sie sogar noch eins drauf und flog allein nach Mallorca. Klingt für uns nicht so spektakulär – sie war aber vermutlich die erste in der ganzen Straße der Arbeitersiedlung, die geflogen ist – und mit Sicherheit war sie die Jüngste. Und dann auch noch allein. Denkt dran – damals wurde man erst mit 21 volljährig!

Gemeinsam wurde dann gecampt und als wir Kinder „aus dem Haus waren“ entweder mit dem Wohnwagen gereist und später dann auch exotischere Fernreisen unternommen. So waren meine Eltern im Iran, in Syrien und Jordanien, auf Wanderreise in den USA und und und.

Und auch als Witwe reist meine Mutter durch die Weltgeschichte – vor ihr ist kein Kontinent sicher – Australien, Afrika, Grönland ….

Es ist also kein Wunder, daß auch ich den Reise-Virus in mir trage – und schon mit 16 begonnen habe, größere Reisen zu unternehmen. Angefangen mit Interrail, Flugreisen, Schiffsreisen, Studienreisen…. Nicht ohne Grund habe ich auch fast 10 Jahre in der Reisebranche gearbeitet – und genau das gemacht, was mir am meisten Spaß macht – Reisen ausgearbeitet.

Einen zweiten Job zu haben, um dieses teure Hobby zu finanzieren, das hat mich nie gestört. Und kein Cent, der in Reisen geflossen ist, hat mich je gereut. Von jeder Reise habe ich unschätzbare Erinnerungen mitgenommen. Erlebnisse, die mir niemand nehmen kann. Dinge, die vielleicht heute gar nicht mehr zu sehen sind. Auch Freunde gefunden, mit denen ich auch nach Jahrzehnten noch Kontakt habe.

Mir sind viele übliche Statussymbole völlig gleichgültig, ich kann problemlos drauf verzichten. Ich bin kein Markenfetischist, brauche kein Auto (ich hatte jahrelang keins – und mein jetziges ist geerbt und inzwischen 20 Jahre alt). Aber auf Reisen – da möchte ich nicht verzichten. Und dafür wird auch noch viel Geld in meinem Leben ausgegeben werden – das weiß ich jetzt schon.

Ich möchte nirgends anders leben als da, wo ich lebe. Aber ich möchte noch viel auf der Welt sehen!

 

 

Geld ausgeben?

Habe ich schon einmal erwähnt, dass in meiner Seele eine schwäbische Spardose wohnt? Als Ehemann habe ich mir einen Rheinländer ausgesucht. Eine brisante Mischung. Ich persönlich sitze ein bisschen auf dem Geld. Mein Mann eher nicht.

Ich brauche unbedingt einen guten Computer, aber da ich keine Spiele benutze und meisten nur surfe, fürs Hobby recherchiere, lediglich das Officepaket und ein bißchen Photoshop benötige, tut es ein relativ kostengünstiger PC. Lieber alle paar Jahre ein neuer.

Auto? Ist mir wurscht. Es braucht einen etwas größeren Kofferraum. Fürs Hobby.

Hm. Teure Wünsche habe ich irgendwie auch nicht. Wenn ich für Geburtstag oder Weihnachten nach meinen Wünschen gefragt werde, stehe ich ratlos herum.

Aber: Reisen! Hui! Die Welt sehen!

Und: Die Hobbyfront!
Ein verlängertes Wochenende, um dem Hobby Geocaching zu frönen! Hach! Da ist mir der Sprit egal. Ich habe total viel Geld in Kletterzeugs und GPS versenkt. Rein in eine alte Fabrik, hoch auf den Baum, runter in die Höhle. Um das zu ermöglichen gucke ich weder auf Cent noch Euro.

Diese Woche habe ich entdeckt, dass es in Holland eine tolle Tour mit dem Boot auf irgendeinem Fluss gibt. Sobald wir zurückgekehrt sind, will ich dorthin. Zur Not kaufe ich auch noch so ein Boot. Das kommt dann zu den Wathosen, den Angeln und dem ganzen anderen Zeugs, das in unserem Keller lebt, alles nur um kleine Plastikdosen zu finden.

Ja, dafür ist mir nichts zu teuer. Kennt Ihr den Ausdruck „guilty pleasure“? Ein Vergnügen, das einem ein wenig schlechtes Gewissen bereitet, weil es so völlig überflüssig und dekadent ist. Eigentlich Verschwendung, wenn ich so darüber nachdenke. Tu ich aber nicht. 🙂

Geld ausgeben?

Das kann ich gut für Technik und alles, was damit zusammenhängt.

Mir macht Technik echt Spaß, ich würde das auch durchaus als Hobby bezeichnen. Es muss dann aber auch etwas Vernünftiges sein, ein „Das geht schon so!“ kommt bei mir nicht in Frage. Wenn ich mich zwischen ähnlichen Produkten entscheiden muss, wird es meist das besser ausgestatte und damit meist auch teurere. Nun kann ich aber wenigstens mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich dann die Möglichkeiten dieser Technik auch wirklich nutze. Ich finde ja Leute gruselig, die Technik besitzen, aber gar nicht wissen, wie man die (richtig) nutzt. Ich bin dabei auch ziemlich perfektionistisch und tobe mich dabei auch gern mal richtig aus. Wenn ich allein meine Computer- und Netzwerktechnik mal hernehme, ist das auf einem Niveau, welches manche kleine Firma mit mehreren Leuten nicht immer haben wird. Da steckt dann auch soviel Geld drin, dass man davon nicht nur einmal schönen Urlaub hätte machen können.

Bei Autos ist das ähnlich (klar, ist ja auch Technik), da habe ich auch nicht irgendwelche „Schüsseln“, mit denen man zwar von A nach B kommt, aber das war es dann auch. Ich verstehe Leute echt nicht. die immer behaupten, das Auto wäre ihnen völlig egal und nur ein Fortbewegungsmittel. Ich kann das nicht nachvollziehen, schließlich habe ich mir das Auto erarbeiten müssen und es wäre ja ziemlich dämlich zu behaupten, dass ich mich dann nicht auch irgendwie daran erfreuen möchte.
Nun kaufe ich mir da lieber gute gebrauchte Autos, die meinen Vorstellungen entsprechen, als irgendeinen Neuwagen, den ich mir vielleicht gerade so leisten kann, der aber dann ggf. nur minimal ausgestattet oder recht klein ist. Ich gucke auch durchaus auf die Marke, das muss ich zugeben.
Ich gebe dann aber auch das Geld aus, um diese Autos im Topzustand zu haben. Meine Werkstatt weiß, dass ich das Auto in so einem technischen Zustand haben will, als würde es aus dem Werk kommen. Irgendwelche Defekte sind für mich einfach inakzeptabel, das geht gar nicht. Ich sage mir auch da wieder, dass ich viel Geld dafür ausgegeben habe und ich das dann auch in Ordnung haben will. Und ganz ehrlich, ich freue mich auch nach Jahren noch über ein schönes und perfekt funktionierendes Auto.

Was mich eher weniger tangiert, sind Klamotten, da bin ich wohl der typische „Klischeemann“. 😉

Richtig Geld ausgeben…

Tja, wenn ich Geld HÄTTE, dann würde es wohl für Strickzeug drauf gehen. Die tollste Wolle, die neusten Nadeln, so einen Korb bräuchte ich auch mal, um das alles zu verstauen…

Klamotten und „Weiberkram“ shoppen ist echt nicht beim Ding, aber seit das Baby da ist, geht auch mal der ein oder andere Euro für Kleidung und Spielzeug drauf, auf wenn es nicht unbedingt sein müsste. Es gibt einfach so viele süße Sachen, ich kann mir nicht helfen…

Im Grunde gebe ich aber kein Geld aus, selten für Unnutzkram und das fällt dann unter die Kategorie „mal das gönnen“. Manchmal haue ich mir irgendwo den Warenkorb voll und kaufe dann doch nichts, wenn ich die Endsumme sehe.

Leider bin ich zu mir selbst eher streng und recht geizig und stelle mir ganz automatisch die Frage, ob das denn jetzt wirklich sein muss. Es ist sehr selten, dass ich wirklich mal zuschlage, obwohl ich nichts brauche. Wenn mich ein buch interessiert, weiche ich aber eher auf Medimops aus und gucke, ob es das dort günstiger in gebraucht gibt. Oder ich vergleiche erstmal mit Ebay Kleinanzeigen.

Dass ich mal so richtig Kohle auf den Kopf haue, kann mir nicht passieren. Ist mir noch nie passiert und wird es auch niemals. Irgendwas hemmt mich da in meinem Gehirn. Mir ist beim Erwachsenwerden irgendwie das Auf-den-Kopf-hau-Gen verloren gegangen.

Wenn ich mal 200 Euro finde, würde ich die vermutlich für immer auf mein Sparkonto legen. Ich bin ein ganz hoffnungsloser Fall. Dafür wünsche ich mir aber zum Geburtstag oftmals Gutscheine, für die ich mir dann irgendwas tolles kaufe. Aktuell besitze ich einen 30 Euro Amazon Gutschein und surfe abends fleißig, um zu überlegen, wie die am sinnvollsten ausgegeben werden können… zB für Bücher. Ich muss mich aber regelmäßig ermahnen, diese 30 Euro nicht für Babysachen oder Haushaltssachen zu verwenden, sondern wirklich mal „nur für mich“.

Obwohl ich ein Mädchen bin…

… geht mein Geld nicht in bemerkenswertem Umfang für Kleidung, Schuhe, Taschen, Schmuck, Parfum und Kosmetik raus. Ich bin aber auch alles andere, als eine Shoppingqueen. Wenn ich meine, ich brauche etwas in dieser Richtung, dann fahre ich los – fast immer alleine – und kaufe es mir. Oder eben nicht, weil ich gerade bei Schuhen ewig brauche, bis ich welche gefunden habe, die mir gefallen. All diese „Mädchensachen“ bestelle ich auch schon mal im Internet. Allerdings nicht allzu oft, weil das speziell bei Schuhen und Kleidung ja sehr schnell nach hinten los gehen kann. Material, Farbe, Passform, Verarbeitung, Tragekomfort, Aussehen in der Realität… das sind beim Netzkauf einfach zu viele Unbekannte. Zu Hochform beim Geldausgeben laufe ich allerdings beim Kauf von „Technik“ auf.
Als da wären:

  • alles, was mit Computer und Heinmnetzwerk zu tun hat
  • Fotoapparate
  • Multifunktions-Fernbedienungen
  • Audiogeräte
  • Fernseher
  • alle Haushaltmaschinen und -geräte

All das fällt bei uns hier zuhause zu 100 Prozent in meinen Bereich. Meist frage ich meinen Mann nicht einmal, was er von meiner Wahl hält, da ich ja weiß, dass es die richtige ist. 😀 Zudem bezahle ich das meiste davon auch selbst…

Definitiv nicht in meinen Bereich fallen alle handwerklichen Gerätschaften und -maschinen und alles was mit Kfz-Zubehör zu tun hat. Das geht mir alles am Allerwertesten vorbei. Da gibt es außerdem hier jemanden, der sich damit viel besser auskennt, als ich… 😉

Früher konnte ich auch gutes Geld für Bücher ausgeben. Das hat sich aber nun in Zeiten des E-books deutlich beruhigt.

Wenn ich wieder einmal unbedingt ein technisches Spielzeug oder Gerät brauche, dann forsche ich vor dem Kauf sehr genau im Netz nach, was das Beste ist, was ich für meine Wünsche und mein Portemonnaie bekommen kann. Ich vergleiche mit anderen Produkten und weiß auch sehr genau, was ich will. Entweder bestelle ich dann irgendwann direkt im Netz, oder ich/wir fahren zum Geschäft meiner Wahl und ich kaufe das Produkt dort nach nochmaliger Begutachtung in echt.

Dass ich in diesem Bereich mitunter etwas zur Übertreibung neige, das zeigt wohl schon die Tatsache, daß wir in unserem Zwei-Personen-Haushalt vier Fernseher, fünf Fotoapparate und diverse Multifunktions-Fernbedienungen haben. 😳

Ich kann es aber mitunter auch sein lassen, wenn ich eigentlich ja weiß, dass ich etwas bestimmtes zwar unbedingt haben will, allerdings so dringend brauche, wie ein Loch in den Kopf. So habe ich mir also keine Alexa gekauft, auch noch kein neues Kindle, und von den für mich hoch interessanten Produkten für den „intelligenten, vernetzten Haushalt“ habe ich bis jetzt auch die Finger gelassen. Einzig mein Magnus läßt sich über eine App bedienen, und das finde ich geil. 😆