Glücksbringer

Ein Glücksbringer zum Anfassen

 

Der Kaminkehrer:

Einige erzählen, dass Schornsteinfeger eine Gefahr beseitigen und desween Glück brachten. Denn früher konnte schneller ein Feuer ausbrechen, wenn die Schornsteine nicht gereinigt waren. Das machten die Schornsteinfeger. Und deswegen waren sie gern gesehene Leute.

 

Was haben Glücksbringer auf sich?

Zur Silvester-Party bringen manche Gäste einen vierblättrigen Klee mit. Andere verschenken Schweinchen aus Marzipan. Die Dinge sollen Glück für’s neue Jahr bringen.

 

Doch was steckt eigentlich hinter diesen und anderen Glücksbringern?

Der Marienkäfer:

Der KIäfer bekam seinen Namen vermutlich als Erinnerung an die Mutter von Jesus, Maria. Er soll Kinder beschützen und Kranke heilen.

Das Hufeisen:

Das gibt es zum Beispiel aus Schokolade. Cooler ist natürlich, wenn man ein echtes Pferdehufeisen geschenkt bekommt. Doch wie hängt man es auf? Die einen sagen: mit der Öffnung nach oben, damit das Glück nicht ausfällt. Andere finden dagegen: Die Öffnung muss nach unten gucken, damit das Glück herauskommen kann.  – Entscheide selbst

Das Glücksschwein:

Schweinchen sollen Geld im neuen Jahr bringen. Schon vor etwa 2000 Jahren glaubten wohl Menschen daran, dass die Tiere besonders sind. Sie galten früher als ein Zeichen der Fruchtbarkeit – das bedeutet zum Beisiel, dass Familien viele Kinder bekommen. Außerdem gab es früher nicht so häufig Fleisch zu essen. Wer also ein Schwein hatte, galt deshalb oft schon als reich und glcklich. Heute sagt man auch: „Du hast Schwein gehabt.“ Das bedeutet, dass du Glück gehabt hast.

Das Kleeblatt:

Um Glück zu bringen, muss das Kleeblatt vier Blätter haben: Das ist aber selten. Deshalb hat oft schon das Finden mit Glück zu tun. Manche Leuten sagen: Es wird nur, wenn man das Kleeblatt zufällig entdeckt und es dann verschenkt: Vierblättriger Klee beschützt und beschert Liebe, hoffen Menschen.

Mein kleiner Glücksbringer seit 1961

glücksbringer

Mein Glücksbringer, der mich seit 1961 begleitet ist altersbedingt sehr gekennzeichnet. Die kleine Maus hat mir schon viel Glück gebracht und sie hat mit mir alle Höhen und Tiefen des Lebens geteilt. Ich glaube, sie muß mit mir wiedermal in die Badewanne 🙂

Oder wischt Ihr meinen Glücksbringer ein bisschen über’s Gesicht?

Give me five…

Gute Vorsätze? Ich habe nur einen: keinen guten Vorsatz nur wegen Jahreswechsel zu fassen.

Silvesterritual haben wir nur eins: Bowle. Ich habe das alte Bowlenset meiner Eltern, es sind meine Kindheitserinnerungen. Als Kinder durften wir nämlich „nicht dabei“ gehen. Heute mixen wir die Bowle mit alkoholfreiem Sekt, zuckerfreiem Saft und Früchten.  Nebenbei angemerkt ist die Melonenbowle mit ganzen Früchten noch immer der Knaller! 😂

Berliner und Krapfen gehören auch nicht unbedingt an Silvester zu unseren kulinarischen Genüßen. Meistens haben wir keine , mal haben wir welche. Aber dann auch nur die Mini-Berliner.

Sorry, dem Dinner for one kann ich nicht soviel abgewinnen wie andere es tun. Ich habe es mir einmal in voller Länge angesehen, das war vor ca. 35 Jahren – seitdem nur sporadisch, z.B. in der Vorschau. Wenn läuft es eher nebenbei denn an Silvester kann man sich dieses Films nicht erwehren. Es wird ja zu unterschiedlichen Zeiten auf nahezu jedem Kanal gezeigt….

Ich habe zwei Glücksbringer: meine beiden Männer.  Jeden Tag empfinde ich neues Glück, welches sie mir bescheren allein dadurch dass sie da sind und ich mich auf sie verlassen kann.

So, das waren nun die fünf Themen auf einen Streich.

Guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!