Krebbel…

…sagen wir hier in Hessen, zumindest im südlichen Teil von Hessen, zu Berlinern/Krapfen.

Ich weiß, dass in vielen Teilen Deutschlands Krebbel an Silvester zu Mitternacht verspeist werden. Hier in unseren Gefilden ist es etwas deftiger. Da gibt es Rippchen mit Sauerkraut und Kartoffelpürree.

Ich perönlich mag das gar nicht und wenn überhaupt dann esse ich das abends, aber nicht um Mitternacht. Ich kenne allerdings einige Leute, bei denen man das um Mitternacht auf den Tisch gestellt bekommt.

Aber irgendwie bin ich von den Krebbeln abgekommen. Ich mag sie sehr gerne. Vor allem wenn sie mit Pflaumenmus gefüllt sind. Klar, Marmelade wäre traditionell, aber mit Pflaumenmus und Zuckerguss sind sie ein Traum.

An Fasching gibt es dann noch viel mehr verschiedene Füllungen hier. Da liebe ich sie mit Eierlikör oder Vanille oder Nuss-Nugat. Ach einfach lecker.

Und mit dem diesem süßen Schmaus wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure Ann *wink*

Auf Wiedersehen…

im nächsten Jahr!

Das folgende Gebet ist kein „Wort zum Sonntag“ – aber etwas Wahres ist dran, an den frommen Wünschen eines Pfarrers.

Herr, setze dem Überfluss Grenzen,
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen.
Aber nicht sofort.

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster (1883)