Geldkarten und Deckungsmängel…

Ich weiß, dass in Deutschland, im Gegensatz zu hier, noch sehr viel mit Bargeld bezahlt wird. Dennoch hat man ja im Normalfall seine Geldkarte(n) auch mit dabei, wenn man zum Einkaufen/Shoppen unterwegs ist. Hier in Schweden haben viele Leute ihre Geldkarte(n) in der Handyhülle. In Deutschland auch? Das fiele mir im Traum nicht ein. Ich bin zwar nicht (wie ein Kollege) nachts hellblau und nur noch bedingt zurechnungsfähig in irgend einer Kneipe oder Bar anzutreffen, wo so ein Handy eins, fix, drei geklaut ist, das Risiko eines Totalverlustes ist mir aber dennoch viel zu groß. Außerdem mag ich Handyhüllen sowieso nicht. Jedes mal, wenn du angerufen wirst oder anrufen willst (oder was auch immer), mußt du das Sch***teil erst aufklappen. Dann ist es obendrein im Weg, wenn du telefonierst. So empfinde ich es jedenfalls. Eine Hartschalencover (ich weiß nicht, ob die in Deutschland so genannt werden) finde ich hingegen ganz brauchbar. Es schützt das Handy, wenn es einem mal aus der Hand gleitet, was mir schon ein paar mal passiert ist.
Allerdings hatte ich so ein Teil auch schon aus Silicon. Es war weich und biegsam, dafür aber nach ein paar Wochen sehr häßlich, denn Staub und Schmutz setzten sich im Material fest und waren, zumindest an den Kanten, beim besten Willen mit keinem mir bekannten Mittel wieder zu entfernen. Dann lieber kein Cover, als ein so dreckig wirkendes… Mein derzeitiges Cover ist nicht aus Silicon, noch immer sauber und gefällt mir auch noch immer. 😊

Wenn man da wohnt, wo sich Fuchs und Hase “Gute Nacht” sagen – nämlich im Wald – dann hat man es in vielerlei Hinsicht sehr schön. Man muß aber auch bereit sein, Opfer zu bringen. Eines dieser Opfer ist in unserem Fall, dass wir aufgrund mangelnder Netzabdeckung so gut wie keinen Handyempfang haben, was den Besitz eines Festnetztelefons zwingend erforderlich macht. Soll heißen, wir haben so ein Teil. Schnurlos, zwei mobile Handteile, geschätzte Reichweite fünfzig Meter. Alles gut.
Nur bei Gewitter nicht, denn wir haben hier nach wie vor freihängende Telefonleitungen, die bei Gewitter sehr anfällig sind. Mittlerweile haben wir zwar erfreulicherweise schon seit Jahren Ruhe, aber seit wir hier wohnen, mußten wir schon mehr als einmal nachrüsten. Und nicht nur Telefone, sondern immer auch gleich noch den Router für´s Internet. Dennoch mag ich das Festnetztelefon. Nachts nehme ich es mit ans Bett, denn ich lasse mich morgens davon wecken. Das Handy bleibt dagegen nach der Arbeit des öfteren in der Tasche und hat im Schlafzimmer nichts zu suchen.