Themenwoche, 04.05. – 10.05.2019

WoW! So viele Freiwillige! Es ist echt beschämend, dass sich hier nur eine Handvoll permanent abwechselt, während andere meinen ein „like“ abzugeben würde genügen. Schade. Dieser Treffpunkt der früheren „wir waren alle mal bei Blog.de“-Gemeinschaft wird so wahrscheinlich nicht mehr sehr lange existieren.

Da sich wieder mal keiner gefunden hat, hier wieder ein paar langweilige Themen von mir.

  • Hubschrauber-Eltern
  • Modellbau, Lego und Co
  • offene Küchen
  • Klassische Musik

 

Wünsche viel Spaß, allen ein schönes Wochenende.

Wer übernimmt die nächste Themenwoche?

 

2018 – Oster/n – …e/E/ier – gemischte „Geschenke“

Ich kaufe uns auch vor oder nach Ostern diese Blumen oder Süßigkeiten, wenn ich Lust darauf habe. An Ostern direkt, ist das eben noch zusätzlich – weil ich´s einfach mag. Ansonsten machten wir uns keine materiellen Geschenke.

Die bunten Ostereier wurden ja schon etwas früher „geschossen“. 😉 Die vom Bauern kamen nun auch in die Pfanne.

Die gelben Tulpen brachten den Frühling ins Haus, der draußen noch etwas auf sich warten ließ und zusammen machte es den Frühstückstisch schön fröhlich.

Für einen Teil der Enkel und Urenkel meiner Schwiegermama wurde ein wenig versteckt. Es machte den zwei Jungs viel Vergnügen, danach zu suchen. Jedes einzelne Kinderlachen, ist es das wert gewesen. Weil nicht gewiss war, ob es zu feucht im Grünen werden würde, musste ein wenig Verpackung her, die später anderweitig noch genutzt werden konnte.

Uns machten wir damit einen Geschenk, noch einen schönen Spaziergang am sogar teilweise sonnigen Ostertag zu machen. Mein persönliches Ostergeschenk war, dass mein Mann am Donnerstagabend zu uns kam und mit uns bis Ostermontag die Zeit verbrachte.

Ich mache es jedes Jahr so, wie es uns gerade in den Kram passt. Es gibt kein festes „Ritual“ – egal, ob es um die Ostereier oder um Geschenke geht – immer gerade wie es uns passt.

Für meine Schwiegermama war der Gottesdienst immer wichtig, drum haben wir zumindest dafür gesorgt, dass sie am Ostersonntag einen anschauen konnte.

 

 

 

 

Altkluge Kinder

Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Thema das Rennen macht. Ich finde es teils einfach und dennoch teils schwierig darüber etwas zu schreiben.

Es gibt da die Kinder, die ihre Gedanken zu etwas herausplappern, wovon sie meinen, dass es da ein Zusammenhang gibt und über das die Erwachsenen oft herzhaft lachen können, weil es einfach witzig und nett ist und Erwachsene, über solche Zusammenhänge oft nicht einmal annähernd nachgedacht haben. Diese Art von „Altklugheit“ (gehört das eigentlich überhaupt zu „altklug“?) haben alle Kinder drauf, das eine mehr, das andere weniger, aber nie weniger herrlich. Wie oft ich über solche „Kinderbemerkungen“ schon gelacht habe, kann ich gar nicht sagen. Unzählige Male, dafür bin ich sehr dankbar. Mir fällt jetzt trotzdem gerade kein Beispiel ein, das ich hier niederschreiben könnte – wohl schon zu spät heut. 😉

Dann gibt es die Kinder, die ständig alles kommentieren, vormachen, erklären „müssen“, weil sie tatsächlich meinen alles besser zu wissen und immer Recht haben wollen. Die dann oftmals sogar eher vorlaut wirken oder sind. Ich kenne solch ein Kind. Es ist in einem Haushalt groß geworden, in dem es mehrere Erwachsene gab – keine weiteren Kinder – und es von Baby an behandelt wurde, als wäre es die absolute Nummer eins; war es ja auch.

Es hat im Laufe der Jahre leider nicht gelernt, sich auch mal zurückzuhalten und dass auch Meinungen, der anderen Menschen zählen und richtig sind oder sein können; es hat nicht gelernt, dass man selbst nicht immer im Mittelpunkt stehen muss und nicht, dass auch alle anderen Personen wichtig sind, ebenso wie deren Bedürfnisse. Meist wurden die „Bedürfnisse“ (nicht nur die notwendigen) des Kindes, sozusagen als oberstes Gesetz gehandhabt und das Kind dadurch total verzogen. Es wurde eben meist nachgegeben, wenn das Kind etwas anderes wollte, als die Erwachsenen. Das ist weder gut fürs Kind, noch für die Erwachsenen. Inzwischen ist dieses Kind im Teenager-Alter und keineswegs einfach. Schlimm ist, dass solche Kinder meist auch Schwierigkeiten haben, Freunde zu finden und es auch später meist nicht leicht haben.

Ich will damit nicht sagen, dass alle Kinder so werden, wenn sie nur unter Erwachsenen sind; sondern nur, dass es eben einige gibt, die zu kleinen Egoisten erzogen werden, die manchmal sehr altklug daherkommen. Solche Kinder gibt es selbstverständlich auch in anderen „Familienformationen“. Und, so gut wie immer, merken die Bezugspersonen gar nicht, dass diese eigentlich gut gemeinte Erziehung, eher schlecht ist. Sie lieben ihr Kind und wollen nur das Beste für ihr Kind.

Und dann gibt es noch Kinder, die vieles fragen und zwar auch zu vielem etwas zu sagen wissen, die dabei aber nicht nur auf ihre Meinung beharren, aber doch oftmals wirklich richtig „kluge Sachen“ von sich geben. Kinder, die irgendwie frühreif scheinen und trotzdem das kindliche „Schöne“ nicht verloren haben. Solchen Kindern hört man gerne zu und „staunt manchmal Bauklötze“ und freut sich über ihr Wesen.

Und die Moral der Geschicht: … – Vielleicht kennt ihr die Moral dazu?

In jedem Fall sind Kinder eine „tolle Erfindung“! 😀

Meine größte Angst

Dazu den kurzen Anriss einer „Geschichte“, die ich vor fünfzehn Jahren erlebt habe:

Mein jüngster Sohn war nicht rechtzeitig nach Hause gekommen – unüblich für ihn.

Es klingelte an der Haustür. Zwei Polizisten standen vor der Tür.

Sie teilten mir mit, dass mein Sohn einen schweren Unfall gehabt hatte; dass er an der Unfallstelle das Bewusstsein verloren hatte und in welches Krankenhaus er gekommen war. Über seinen Gesundheitszustand konnten sie mir sonst nichts weiter berichten.

Ich erinnere mich noch heute mit Graus an die darauffolgenden Stunden, Tage, Wochen, Monate; an die Fahrt ins Krankenhaus; an das Warten; an den Anblick, als er aus der Not-OP kommend, an mir vorbeigeschoben wurde; an die Tage, als er aus dem künstlichen Koma erwachen sollte, es aber erst nicht tat.

Alles entwickelte sich am Ende zum Glück zum Guten.

7 Jahre zuvor hatten wir den ältesten Sohn meiner Freundin beerdigen müssen – auch durch einen Unfall. Er war 12 1/2 und kam zu nah an eine Oberleitung.

Seit dem Jahr, kamen mehrere Kinder in unserem Bekannten- und Freundeskreis ums Leben. Jedes Mal war es ein Drama.

Also, meine größte Angst ist, ein eigenes Kind verlieren zu müssen. Natürlich gibt es auch andere mir sehr nahestehende Menschen, deren Tod mich sehr schlimm treffen würde, aber ein eigenes Kind zu verlieren, das stelle ich mir am schlimmsten, von allem was es auf der Welt gibt, vor.

Ich hoffe, ich werde das niemals erleben müssen und es wird so sein, wie es meiner Meinung nach richtig ist, dass ich keines meiner Kinder überlebe.