Themenwoche – 05.01.-11.1.2019

Schulzeiterinnerungen

Da fällt mir gerade unser Biologieunterricht ein. Ich glaube, es war in der 5. oder 6. Klasse. Wir sollten Fliegen (auch Mucke genannt – nicht zu verwechseln mit der Mücke) „sammeln“ und mitbringen.

So wurde aus einem alten großen Gurkenglas, mit Löchern im Deckel, ein kurzzeitiges Fliegengefängnis.

Ich erinnere mich auch daran, dass sich das Fliegenfangen schwierig gestaltete. Am Anfang gab´s bei uns immer viele Fliegen in der Küche (das Fenster meines Elternhauses ging in Richtung freier Felder und Wald), aber sobald ich sie zu fangen versuchte, waren nach eine Weile plötzlich kaum noch Fliegen zu entdecken. Dazu kam, dass sie lebendig bleiben mussten. Irgendwie gelang es mir, einige in das Glas zu bekommen, die ich mit zum Biologieunterricht in die Schule nahm.

Was jetzt kommt, möchte ich mir eigentlich nicht einmal mehr vorstellen müssen. Um euch davon zu berichten, muss ich wohl in den sauren Apfel beißen.

Fliegen dienten an diesem Tag im Unterricht dazu, um sie zu erforschen. Ehrlich gesagt, weiß ich aber nicht mehr, ob wir auch tote Fliegen sammeln sollten. Davon gehe ich eigentlich aus, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie wir die noch lebendigen Fliegen hätten töten sollen, um an ihnen herumzuexperimentieren.

Bilder habe ich hierzu zum Glück keine. 😉

Maskottchen

Einen Glücksbringerengel besitze ich, der mich meistens in meinem kleinen Handtaschenrucksack begleitet.

Kindergebet

Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu.  Vater, lass die Augen dein, über meinem Bette sein.

Dieses Gebet ist so ziemlich das Einzige, an das ich mich aus meiner Kindkeit erinnere.

oder :  Ich stelle ein Wandbild vor das mir gefällt

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Leider nicht gut fotografiert. Es ist eines von vielen Bildern, das eine Person aus meinem engsten Kreis gemalt hat.

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Kindergebet

Gebete für Kinder gehören in vielen Familien dazu.

Schon kleine Kinder können im Gebet alles zum Ausdruck bringen, was sie berührt. Freude und Ärger, Angst und Wut gehören ebenso dazu wie körperliche Ausdrucksformen, etwa Singen, Klatschen, Tanzen und Lachen.

Ich habe mit meinen Kinder und Enkelkinder immer am Abend gebetet….

abend wenn ich schlafen geh

und auch dieses Gebet haben sie gerne gebetet:

Jesukindlein komm zu mir,
mach ein frommes Kind aus mir.
Mein Herz ist klein,
kann niemand hinein,
als du, mein liebes Jesulein

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 Kinder und Erwachsene sprechen ihre Gebete oft  mit eigenen Worten.

Es gibt viele Möglichkeiten Bitt- und Dankgebete mit Kinder zu sprechen.

Ich kann sie hier nicht alle aufzählen.

Zum Beispiel:

danken wir für die schöne Welt mit ihrer wunderbaren Natur,

bitten Gott um den Segen für die Tiere,

danken für Speis und Trank

bitten um den Schutz der Familie

bitten um Hilfe damit wir Gutes tun

Beten für die Verstorbenen

Danken für einen besonderen Tag

Danken am Morgen für frohes Erwachen

und am häufigsten ist das Nachtgebet zum Ende des Tages.

Guter Gott, nun schlaf ich ein.
Lass mich ganz geborgen sein.
Die ich liebe, schütze du,
decke allen Kummer zu.
Kommt der helle Sonnenschein,
lass mich wieder fröhlich sein

 

4 Themen – meine Gedanken

Schulzeit – ich hatte eine sehr schöne Schulzeit. Unser Grundschul-Unterricht damals war noch recht anschaulich, wir machten Ausflüge in die Natur, unsere Heimatstadt wurde erkundet und die Klassenreise ging nach „Moorwerder“ an der Elbe oder nach Undeloh in der Heide. In den Pausen spielten wir Fangen, Seilspringen und Gummitwist. Unser soziales Netzwerk hieß „draußen“ – man hat persönlich kommuniziert, sich für den Nachmittag verabredet. Wir lernten noch eine Birke von einer Eiche zu unterscheiden, Hausaufgaben waren oft mit Exkursionen in die Natur verbunden. Es gab keinen Klamottenzwang und keine Marken-Schultaschen. Wir konnten unbeschwert miteinander umgehen.  Wie gesagt…schöne Schulzeit.

Maskottchen – hab ich nicht. Ich habe auch nie daran gedacht mir eins zuzulegen. Meine Glücksbringer hatte ich schon mal erwähnt aber als Maskottchen bezeichne ich sie nicht.

Kindergebet -hier eines, welches mir gut gefällt

Lieber Gott, du wohnst im Licht
Meine Augen seh’n dich nicht.
Aber deines Lichtes Schein,
leuchtet in mein Herz hinein.
Gib den Menschen deinen Segen
und der Erde einen Kuss,
dass wir all‘ in Frieden leben,
keiner sich mehr streiten muss.

Wandbild – da gibt es ja unerschiedliche Versionen, mal Wandmalerei, Fototapeten, Wandsticker bzw -tatoos. Fasziniert bin ich von den Fresken des begnadeten Künstlers Michelangelo im Vatikan. Entzückend finde ich die sogenannte Lüftlmalerei an Häusern im süddeutschen Raum. Leider habe ich keine Fotos, aber ich denke jeder weiß was ich meine.