Wochenthemen vom 09.03. – 15.03.2019

Schon wieder eine Woche um, die Zeit läuft. Nehmen wir uns ein klein wenig von ihr,  schreiben oder lesen hier kleine Beiträge die hoffentlich folgen werden. Zum Beispiel über folgende Themen:

Sprichwörter

lustige, ernste, hilfreiche, Lieblingssprichwort, auch Bauernregeln…

Aufreger

was einen ärgert, verblüfft, nervt…

Missgeschicke

die einem selbst oder anderen passierten, Pleiten, Pech und Pannen – was das Leben eben ab und zu bereithält.

 

   Ich hoffe es ist für jeden etwas dabei. Für die nächste Themenwoche    schlage ich Brathahn vor.   Hast Du Zeit und Lust?

 

 

 

 

Frage der Woche vom 22.09 bis 28.09.2018

 

Der Wald im Herbst, es duftet nach Harz und morschem Holz. Laub fällt und dazwischen Pilze in leuchtenden Farben.  Lebensraum für unendlich viele Tiere, Erholungsort für gestresste Leute und ein Eldorado für Naturliebhaber.  Der Wald ist grüne Lunge für uns alle, er schafft Ausgleich zwischen unseren Umweltgiften und unserer Atemluft, er sorgt für ein erträgliches Klima und er macht keinen Dreck.

Was haltet Ihr davon, wenn Wälder allein aus Gewinnsucht gerodet werden, um Platz zu schaffen für landwirtschaftliche Monokulturen oder aber auch Produktionsanlagen, Einkaufszentren u.a.m.?

Die Frage der Woche lautet:  haben die „Besetzer“ vom Hambacher Forst mit ihren Aktionen übertrieben oder richtig gehandelt?

Für die nächste Frage der Woche wende ich mich an die immer einfallsreiche und quirlige Corona und bitte Sie darum. Magst Du?

 

 

 

 

Hier sind neue Themen, vom 18.08. bis 24.08.

Sterbehilfe, aktiv und passiv. Hat jemand Erfahrung damit?

Üble Nachrede bis zum Mobbing im Internet. Hat es schon mal jemand erlebt?

Einkaufen am Wochenende. Entspannung oder Stress?

   und um beim Thema zu bleiben:

Einkaufs-Lieferservice.  Schon mal ausprobiert?

Aufgeschnappt. zum Beispiel Kindermund, Witze, lustige Geschichten, Bilder und Internet-Fundstücke..

Ich hoffe Euch fällt recht viel ein!
Für das nächste mal frage ich sigurd6. Hast Du Lust und Zeit❓

Themenvorschläge 23.06 – 29.06. 2018

Hier ein paar Themen zu denen Ihr schreiben könnt – wenn Ihr denn möchtet, könnt, Muße und Zeit habt. Trotz Urlaubszeit versuche ich mein Glück und frage Struppi-2009 ob sie in der folgenden Woche, also ab dem 30.06. Themen vorschlagen möchte.

Abgestimmt wird nicht mehr, also kann es hier gleich losgehen. 😎

Deutschland, Land der Dichter und Denker. Habt Ihr ein Lieblingsgedicht oder sogar schon selbst Verse geschmiedet? Stellt sie hier vor!

Beim Arzt –  Halbgott in weiß? Jeder machte sicherlich schon gute und schlechte Erfahrungen….

Sommerhits –  welches Lied haltet Ihr für Euren absoluten Mega-Sommersong?

Radfahrer – Verkehrsteilnehmer oder auch mal Verkehrsrowdies?

Endlich Urlaub! – Abenteuer?   Kultur?

Oder doch einfach nur Erholung? Welcher Urlaubstyp bist Du?

 

Mutter Natur mitten im Großstadtgewühl

Natürlich ist der Großstadtwanderer ein Naturliebhaber, der gern viel Zeit am Busen der Natur verbringt. Selbigen muss er nicht unbedingt in ländlichen Räumen suchen, wo zwischen pestizidverseuchten Monokulturen und gigantischen Gewächshäusern manchmal gar keine Platz mehr ist für die bunte Lebensfülle von Mutter Natur. Zum Glück hat sie eine neue Heimat gefunden in urbanen Großräumen wie Berlin…

Naturtrip

Dort lädt der Großstadtwanderer die geheimnisvolle Besucherin gern zu einem Naturtrip ein. Ihre ursprüngliche Befürchtung, er werde sie auf eine Endlosschleife durch Naturkostläden und Naturheilerpraxen zerren hat sich übrigens nie bestätigt. Stattdessen stiefelt er mit ihr durch Naturräume, bei deren Anblick sie nicht mehr glaubt, in Berlin zu sein. Bestimmt hat er sie veräppelt und hinausgelockt in die Weiten Brandenburgs. Aber nein, es ist wirklich nur der Plänterwald, eine Naturoase umgeben vom Big-City-Gewühl und doch so weit davon entfernt.

Natürliche Verjüngung

Natürlich fängt der Großstadtwanderer in seiner üblichen Manier an, ihr einen kleinen naturkundlichen Vortrag über den Plänterwald zu halten, der kein Natur- sondern ein Kulturwald sei. Er hätte inzwischen ein Alter von gut 250 Jahren und sein Name basiere auf der Methode des Plenterns, die hier einst Anwendung gefunden hätte. Dabei wären einzelne Stämme entnommen worden, um den Buchen Platz zur natürlichen Verjüngung zu schaffen. Ein früher Versuch der naturnahen Waldbewirtschaftung sei das gewesen und hätte – wahrscheinlich ungewollt – dazu geführt, dass der Plänterwald heute fast wie ein Naturwunder mitten im Häusermeer wirke.

Nach so viel Vortrag ist es ihr höchst willkommen, dass er eine kurze Rast am Busen der Natur vorschlägt…

Unterwegs im Plänterwald - Kopie

Hier schiebt der Großstadtwanderer seine natürliche Verjüngung durch den Plänterwald – allerdings schon die zweite Generation…

Dem Blau auf der Spur

Wieder einmal hockt der Großstadtwanderer exakt zur blauen Stunde vor seinem zum Monitor mutierten leeren weißen Blatt um auf selbigem was spannendes oder gar geistreiches zum Thema Blau zu platzieren. Nun könnte er zur Durchführung dieses Vorhabens das Blaue vom Himmel lügen. Doch die geheimnisvolle Besucherin fordert ihn stattdessen auf, mit ihr am nächsten Morgen in die blaue Ferne zu eilen…

Nun ist Ferne ein dehnbarer Begriff selbst in ihrer blauen Variante und kann sich daher beispielsweise auch im nahen Dresden in Form einer blau angepinselten Stahlbrücke als Blaues Wunder präsentieren. Unter ihr gurgeln die trägen Fluten der Elbe ganz in Grün, in dem sich laut Farbenlehre aber immer auch eine gehörige Portion Blau verbirgt. Ansonsten hat die sächsische Metropole noch ein Blaues Haus im Angebot und in diversen Cafés jenes weiße Porzellan aus Meißen, das seinen weltberühmten Zauber erst durch das blaue Zwiebelmuster bekommt.

Um dem Blau auf der Spur zu bleiben geht’s weiter Richtung Süden wo blaue Berge unter weiß-blau kariertem bayerischen Himmel warten. Rast in Münchens Weißen Brauhaus, um zwischen Blaukraut und Blauschimmelkäse aus blau bemalten Tonkrügen helles Bier hinter die Binde zu kippen. Passend zum Thema könnten es ruhig einige Krüge mehr sein denn Blau ist schließlich die Farbe der Besoffenen wobei sie dummerweise auch von den Treuen beansprucht wird. Während also in Deutschland treue Säufer im doppelten Sinne blau sind, sind blaue Menschen englischer Sprache traurig und kriegen dann mit dem Blues jene Trauer, die fröhlich macht, wie B. B. King es einst formulierte.

Von so viel Blau in Stimmung gebracht zückt der Großstadtwanderer seine Mundharmonika um ein paar Blue notes durch die heiligen Fresshallen des Brauhauses zu blasen. Die geheimnisvolle Besucherin bläst auch und zwar zum Aufbruch. Sie will nämlich nicht nur weiß-blaue Schmankerl verputzen, sondern sich auch ein bisschen mit dem Blauen Reiter befassen, der Anfang des 20. Jahrhunderts durch Münchens Galerien galoppierte und den damaligen Kunstbetrieb mit expressionistischen Bildern ganz in Blau furchtbar aufgemischt hatte. Blau sei übrigens einst eine weibliche Farbe gewesen. Nicht nur Leonardos Marienbildnisse lieferten den Beweis.

Nun ist dem Großstadtwanderer klar, warum sie sehr gern blaue T Shirts trägt…

Vera in Blau