Hausarbeit, ein leidiges Thema

Da ich nur halbtags berufstätig bin, versuche ich das meiste der Hausarbeit am Vormittag zu erledigen, denn wenn ich abends nach Hause komme, ist bei mir die Luft raus. Gut finde ich ja einen Geschirrspüler, nichts steht groß rum, alles wird sofort in die Maschine gepackt und so macht die Küche immer einen aufgeräumten Eindruck.  Doch wenn die Maschine ihre Arbeit erledigt hat, muß sie ja wieder ausgeräumt werden und ganz ehrlich, das mache ich nicht gerne. Gläser eventuell nachtrocknen, die Tuppersachen werden manchmal auch nicht ganz trocken und dann steh ich da mit dem Geschirrhandtuch und hab dazu einfach keine Lust.  Oftmals habe ich dann die Ausrede parat, dass der Geschirrspüler geeeerade jetzt fertig geworden ist und bitte meinen Mann ihn doch schnell auszuräumen, weil ich dann ja ganz dringend was anderes erledigen könnte.

Ansonsten Hausarbeit, schön ist es ja nicht, aber nützt ja nichts, es muß ja getan werden um nicht im Chaos und Dreck zu ersticken. Oftmals ist es ja auch so, man schiebt es vor sich her , doch hat man endlich angefangen, stellt man fest: „So schlimm war die Arbeit nicht!“