Ich suche… (Frage des Tages/oder auch des Abends ;) 26.11.2019)

Ich suche…schnelle, einfache, leckere Backrezepte für die Weihnachtsbäckerei.

Irgendwie habe ich Lust etwas Neues auszuprobieren. Ich habe zwar schon viele, auch aus dem Internet, herausgesucht,  würde aber gerne jetzt ein paar direkt empfohlen bekommen, die ihr schon selbst gebacken und probiert habt und die euch besonders gut schmecken.

Habt ihr da etwas für mich?

 

 

Frage/n des Tages – 21.11.2019

Meine Frage des Tages an euch?

Habt ihr Lust? Lust auf Weihnachten, auf die Adventszeit mit ihren schönen Gerüchen und Genüssen und auf ein bisschen hübschen Weihnachtsschmuck – steht ihr schon in den Startlöchern oder habt ihr schon angefangen, euch auf das Fest vorzubereiten?

Ich habe jetzt gerade in diesem Moment tatsächlich Lust auf alles, was mit Gemütlichkeit zu tun hat. Und heute gehören die Weihnachtsvorbereitungen sogar auch dazu.

Ich grüße euch alle!

 

Weihnachten in Familie…

Familie, das sind in meinem (unserem) Fall hier in Schweden „nur“ wir drei. Mutti, Vati, Kind. 😀
Das „Kind“ ist mittlerweile schon 32 und lebt seit 13 Jahren nicht mehr daheim bei uns, glücklicherweise aber nur ca. 20 km entfernt. Da unser Sohn ein Einzelkind ist, bin ich sehr froh darüber. Sollte er jemals viel weiter weg ziehen wollen, dann wird mich das sicher nicht erfreuen, aber ich werde es natürlich absolut verstehen und akzeptieren können. Jeder hat sein Leben und muss es nach seiner Fasson leben. Meine Mutti war auch nicht unbedingt glücklich, als wir vor 15 Jahren nach Schweden gezogen sind.
Manchmal fühle ich mich zugegebenermaßen mittlerweile etwas einsam, was aber nicht bedeutet „allein“. Mit vielen unserer (unzähligen…) Verwandten waren wir uns nie wirklich nah, von anderen haben wir uns mit der Zeit entfernt – oder sie von uns. Meines Mannes und meine Eltern leben nicht mehr. Zu unseren Geschwistern besteht, mit Ausnahme meines Bruders, auch kein Kontakt mehr. Es bleiben also nicht viele Verwandte, mit denen wir unter den gegebenen Bedingungen öfter, geschweige denn „einfach mal so“ zusammensein können. Die große Familie ist mit den Jahren immer mehr geschrumpft. Nun ist fast nur noch der Kern übrig. Das Leben hat es wohl so gewollt.
Seit meine Mutti vor knapp vier Jahren gestorben ist, fühle ich, das unsere Familie nicht mehr „ganz“ ist. Mir kommt es vor, als ob wir viele einsame Seelen wären. Wir finden hin und wieder zusammen und die Wunden in unseren Herzen heilen notdürftig. Diese Heilung ist aber nicht von Dauer.
Am deutlichsten spüre ich „meine“ Einsamkeit zu Weihnachten. Es gibt keine großen Familienbescherungen und Familien-Weihnachtsessen mehr, kein ausgelassenes, frohes Beisammensein im größeren Familienkreis. Die gegenseitigen Besuche, dieses festliche „Sich-auf-Achse-Machen“ sind weg gefallen. Unser Sohn ist mittlerweile nur noch jedes zweite Jahr zum Weihnachtsabend mit uns zusammen.
Weihnachten in Familie hat eine andere Bedeutung bekommen…

Mein bunter Teller…

war bestückt mit Husten, Schnupfen, Fieber, Schwitzen in der Nacht ohne Unterlass, Minzöl, Aspirin, Tee, Erkältungshelferchen, Freude, Kirchenbesuch mit Krippenspiel (den fand ich richtig schön, weil es wirklich munter her ging bei den Kindern; sie hatten zwar Vorgaben, durften aber trotzdem Kinder sein und es durfte der eine der drei heiligen Könige einfach mal kurz den „Kapser“ spielen ohne dass es ihm verübelt wurde – trotzdem haben sie es sehr gut gemacht); weiter waren auf dem Teller  Gemütlichkeit trotz allem, Kaminfeuer, ein Besuch bei meinem ehemaligen (wie sich das immer anhört, aber ist halt so, obwohl es immer auch ein Teil meiner Familie bleiben wird) „eingeschränkten“ Schwager, der am 2. Weihnachtstag Geburtstag hatte; gutes Essen (ich brauchte am 1. u. 2. Weihnachtsfeiertag nicht kochen, das kam mir sehr gelegen und nicht zu vergessen, mit dem künstlichen Weihnachtsbaum meiner im April 2016 verstorbenen Mutter, der uns hier an der Nordsee, hübsch bestückt, erfreut. Ich liebe zwar den Geruch der echten Tanne, aber da wir hier immer erst zwei Tage vor Heilig Abend ankommen, passt das schon und er hat eben einen großen Erinnerungswert.

Einen/den eigentlichen bunten Teller mit Süßigkeiten, den gab es bei uns gar nicht so richtig. Es gab für uns drei eine Schale mit leckeren Weihnachtskugeln, dazu gebackenen Stollen, den wir von einer Tante mitbekommen hatten, einen weiteren, den mir die Weihnachtspost beschert hatte, in der auch selbstgebrannte Mandeln waren, die ruckzuck leer waren, dazu selbstgebackene Kekse und für jeden einen Schokoladenweihnachtsmann.

Ich muss gestehen, dass ich mich nicht „überfressen“ habe, sondern sich alles irgendwie im Rahmen hielt. Ein bisschen wenig Bewegung hatte ich allerdings, da ich wegen meiner gesundheiltichen Angeschlagenheit, es einige Tage vorzog, nicht bei feuchtem, stürmischen Nordseewetter große Spaziergänge zu machen. Aber ich denke, das werde ich in den nächsten Tagen nachholen, denn so langsam geht es mir wieder wesentlich besser. Meine Kraft kehrt Stück für Stück zurück und heute kommt meine Schwester mit Anhang bis zum 1.1. auch hier in den Ort, mit denen werden wir ganz sicher auch ans Meer gehen.

Zum Thema Vergeben/Verzeihen fällt es mir gerade schwer etwas Passendes zu schreiben, außer dass ich im Moment nichts zu vergeben und zu verzeihen habe. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, wenn es nötig ist, sollte man immer Vergeben oder Verzeihen können, was nicht bedeutet, dass man nicht seine Konsequenzen aus den Dingen, die passiert sind, ziehen kann oder muss. Ein kleines Beispiel: Jemand, der mir eigentlich nicht schlecht wollte, sondern sogar eher immer sehr gut, hatte sich immer und immer wieder zu sehr in mein Leben eingemischt und es immer wieder fertig gebracht, Dinge zu tun, die mir weh taten und auch nach mehreren Gesprächen änderte sich das nicht. Es waren damals einige Dinge dabei, über die ich wirklich sehr verärgert und verletzt war und doch wurde mir mit der Zeit klar, dass es eben zwei total verschiedene Sichtweisen gab, die sich einfach nicht ändern ließen. Ich hatte damals verärgert den Kontakt abgebrochen. Einseitig wurde der Kontakt durch Grußkarten gehalten (ich reagierte nicht darauf) und irgendwann nach Jahren schrieb ich einen kurzen Brief zurück. In dem bedankte ich mich für die ganzen Karten über die Jahre, dass sie alle angekommen seien und dass ich nicht mehr verärgert über das Gewesene war. Ich teilte aber dennoch auch mit, dass ich trotzdem keinen Kontakt mehr wollte, weil es einfach besser so ist. Bezwecken wollte ich eigentlich nur damit, dass diese Person wusste, dass ich die Mühe schon zu schätzen wusste, die sie sich machte, um Kontakt wieder aufzubauen und dass ich ihr vergeben/verziehen hatte. Aber weil ich denke, dass es für mich besser ist, weiter ohne diese Person durch mein Leben zu gehen, habe ich meine Grenzen abgesteckt.

Ein langes Beispiel, aber da passt ganz gut, wie ich finde.

Inzwischen versuche ich, Dinge direkt zu klären, die mich verärgern, um gar nicht erst groß vergeben oder verzeihen zu müssen. Meine Sichtweise hat sich in der Beziehung geändert, aber natürlich bin ich auch nicht ganz „gefeit“ davor, dass soetwas doch mal vorkommt. 😉

 

Winterfreuden

Für mich ist Winterfreuden, zumindest auf den ersten Blick, ein Widerspruch in sich. Winter und Freude? Die Freude ist, wenn er wieder vorbei ist. Kaum liegt eine Schneeflocke, stehen überall LKWs auf den Straßen quer und man steht nur noch im Stau. Auch die Bahn fährt nicht mehr und das Beste wäre dann, einfach zu Hause zu bleiben.

Aber dank des Winters weis ich die schöneren Jahreszeiten zu schätzen. Alles hat eben sein Gutes.

Es gibt auch eine Wintersportart, die ich sehr mag, nämlich Eiskunstlaufen. Ähnlich wie beim Tanzen wird hier Eleganz, Show und Sport harmonisch miteinander gemischt und für mich ist das immer wieder schön, anzuschauen. Allerdings findet das in Hallen statt und dazu braucht es nicht unbedingt den Winter …

Aber freuen wir uns jetzt erst einmal auf Weihnachten. Ich mag ja viele Weihnachtslieder, obwohl auch die irgendwann dann doch einmal auf die Nerven gehen.

Frage der Woche: Adventskalender – Ja oder Nein?

Hallo ihr Lieben,

der November neigt sich langsam dem Ende entgegen und in einem Monat ist schon Heiligabend.

Das heißt, der Dezember steht vor der Tür und mit ihm Weihnachtsdeko, Weihnachtslichtchen, Weihnachtsmärkte und natürlich auch der Adventskalender. Jener schöner Kalender, der uns die Tage bis Heiligabend versüßt bzw. uns jeden Tag überrascht.

Passend hierzu nun auch meine Frage:

Habt ihr einen Adventskalender oder nicht?
Und wenn ja, ist er gekauft oder zum Selbstbefüllen?

Wenn ich sonst nichts in der Adventszeit brauche, aber ohne einen Adventskalender starte ich nicht in den Dezember.

Als Kind hatte ich jährlich im Wechsel mal einen gekauften und mal einen zum selbst bestücken. Vor allem, als ich in der Schule war, war der zum selbst bestücken sehr praktisch. Mal fand ich morgens einen Stift, mal einen ausgefallenen Radiergummi – natürlich immer gepaart mit etwas Süßem. Aber eben immer Kleinigkeiten. Als ich dann älter wurde und auch jetzt in meinem hohen Alter (ja mit 30 ist man nicht mehr jung), genügt mir ein Adventskalender für 0,79 € von ALDI und Co. Hauptsache bestückt mit Schoki.

Nur dieses Jahr mache ich eine Ausnahme und gönne mir einen etwas teureren Kalender, der aber, wie meine anderen auch, mit Schoki bestückt ist. Denn der hat mich beim Stöbern im Internet einfach angesprungen und hat sich wie von selbst in den Warenkorb gelegt.

Ich bin also total Team Adventskalender 🙂 .

In diesem Sinne, freue ich mich über eure Antworten und bin gespannt, wie der Trend hier im Gruppenblog aussieht: Adventskalender – Ja oder Nein?

Eure Ann *wink*

P.S. Bevor ich es vor lauter Vorfreude auf den Adventskalender vergesse, nominiere ich für die nächste Frage der Woche den lieben Brathahn. Ich hoffe, Du hast Zeit und Lust, Dich um die nächste Frage der Woche zu kümmern.